Iny Lorentz: Die steinerne Schlange

Iny Lorentz: Die steinerne Schlange

 
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Iny Lorentz: Die steinerne Schlange
Verlag
ET (D)
2015
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
ISBN-13
9783426653517

Informationen zum Buch

Seiten
640

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Quintus Severus Silvanus zügelte sein Pferd, als die Steinmauer des rätischen Limes vor ihm uns seiner Reitertruppe auftauchte.

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Germanien im Jahre 213 nach Chr. Die junge Gerhild, Tochter eines Stammesfürsten, ist eine mutige und standesbewusste Frau. Als der römische Statthalter Quintus ihren Stamm aufsucht und sie zur Geliebten fordert, sind ihre beiden Brüder zu ihrem Entsetzen damit einverstanden. Sie will sich jedoch nicht in ein Schicksal fügen, das gleichbedeutend mit Sklaverei ist, und verlangt, dass der Römer um sie kämpfen soll. Da sie ahnt, dass ihre Brüder den Römer gewinnen lassen wollen, tritt sie selbst gegen ihn an. Was niemand für möglich gehalten hätte, geschieht: Die junge Frau siegt und blamiert Quintus damit vor ihrem Stamm und seinen eigenen Leuten. Der Römer will seine Niederlage nicht hinnehmen und sinnt auf Rache. Für Gerhild beginnt damit ein verzweifelter Kampf ums Überleben …

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Rasante Handlung, wenig Historie

Das römische Reich breitet sich immer weiter aus. Bisher lebten sie im friedlichen Handel mit den  germanischen Stämmen. Doch der römische Imperator giert nach Macht und lässt über seinen General  Quintus sein Land Richtung Germanien erweitern. So geht er Bündnisse mit den angrenzenden germanischen Stämmen ein, aber nicht jeder Stamm strebt nach einem solchen Bündnis, so dass sich bald rebellische Gruppen gründen, in denen die Germanin Gerhild eine Schlüsselrolle spielt.

Mein letzter Lorentz-Roman ist schon eine Weile her. Anfangs habe ich die Bücher verschlungen. Eine wilde spannende Handlung mit starken weiblichen Charakteren - dafür steht das Autoren-Duo. Genauso wie in 
diesem Buch ebenfalls. Doch leider hat sich mein Lesegeschmack etwas gewandelt. Lieber habe ich es weniger packend, dafür realistischer und mehr mit historischen Einzelheiten versehen. Darauf verzichtet die 
Autoren weitgehend. Bis auf den ein oder anderen Schnitzer bemühen sie sich zwar um eine historisch angemessene Sprache, aber auf historische Details, wie z.B. das religiöse Leben und Denken der germanischen Stämme, darauf wird eher wenig bis gar nicht eingegangen.

Mit Gerhild haben wir zudem eine starke Heldin, der mehr oder minder alles gelingt. Sie gerät zwar immer wieder in scheinbar auswegslose Situationen, aus denen sie sich immer wieder herauswinden kann. Mir war 
das irgendwann ein wenig zu viel. Weniger ist manchmal mehr... Dennoch war es auch amüsant, ihre Heldentaten zu verfolgen, denn sie sorgten immer für genügend Spannung. Es geschieht viel und es wird sich nicht mit langatmigen Beschreibungen von Landschaften, Schlachten o.ä. aufgehalten. 

Ein letzter Kritikpunkt ist noch die Schwarzweißmalerei, die in diesem Buch doch recht deutlich betrieben 
wird. Die Römer sind die Bösen, die Germanen die Guten. Es gibt zwar auch ein Germane, der aus diesem Schema herausfällt, aber ansonsten ist das doch recht deutlich. Mir kam ein wenig zu kurz, dass es im römischen Reich doch auch sehr wertvolle Erungenschaften gab, die unser Leben bis heute noch prägen und nicht alles so schlecht dort war, wie in desem Buch dargestellt. Das fand ich ein wenig schade, aber gut. Aus Sicht der Germanen, aus der dieses Buch größtenteils dargestellt ist, mag das vielleicht anders gewesen sein.

Alles in allem ein Roman mit rasanter Handlung, die einige Überraschungen bereit hält und die Leser, die keine Ansprüche an historischer Detailtreue habe, durchaus in den Bann schlagen kann. 

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Die Fürstentochter

Über das Buch
Die Römer kommen um sich der Hilfe von Raganhars Stamm zu versichern. Quintus, ihr Anführer sieht Gerhild – und will sie haben. Dass ihre Brüder damit einverstanden sind, kann Gerhild nicht verstehen. Sie besteht darauf, dass ein Kampf um sie ausgefochten wird. Und da die Brüder den vermutlich schlechtesten Kämpfer des Volkes ausgewählt haben, besteht  sie darauf selbst zu kämpfen. Und sie siegt. Ob das gut für sie war? Quintus sinnt auf Rache….
Bei den Römern ist Hariwinius, Gerhilds Bruder und noch ein Mann, der ihr zu gefallen scheint, doch er steht in römischen Diensten…..
Dann gibt es da noch den Anführer eines anderen Stammes, der die Bezeichnung Barbar durchaus verdient. Und auch er will Gerhild haben…. 
Aber die junge Fürstentochter wehrt sich und sie warnt alle Stämme vor den Römern… Und sie flieht mit ihnen…
Doch dann will Quintus Gerhild zwingen, zu ihm zu kommen, denn er hat etwas gegen sie in der Hand…
Ein Mann, der von einer Frau besiegt wird ist doch eigentlich blamiert bis auf die Knochen. Aber Quintus will sich rächen, aber wie? Wer ist der Mann in römischen Diensten, der Gerhild zu gefallen scheint? Und wer ist der Anführer des andren Stammes, der es auch auf Gerhild abgesehen hat? Kann Gerhild alle Stämme warnen, und vor allem, werden sie ihr glauben? Wohin führt Gerhild diese Menschen? Sind sie dort wirklich sicher? Was hat Quintus gegen Gerhild in der Hand, das sie zwingen soll, zu ihm zu kommen? Was wird Gerhild tun? Alle diese und noch mehr Fragen beantwortet dieses Buch. 
Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen. Der Schreibstil der Autorin ist unkompliziert, es gibt keine Fragen, was mit diesem oder jenem Wort/Satz gemeint ist. Ich war schnell in der Geschichte gefangen und konnte mich auch sehr gut in die Protagonisten hineinversetzen. Ich litt mit Gerhild, als sie merkte, dass ihre Brüder sie an den Römer verschachern wollten. Und ich freute mich mit ihr, wenn sie Quintus wieder einmal entkam. Das Buch war von Anfang an spannend. Dass auf die Götter – ob römische oder germanische – nicht so sehr eingegangen wurde, hat mich nicht gestört. Ich finde, es hätte nur die Geschichte verzettelt, und vom eigentlichen Thema zu sehr abgelenkt. Und die Geschichte war gut und hat mich so sehr gefesselt, dass ich das Buch ziemlich schnell gelesen hatte. Es hat mir, wie eigentlich alle Bücher von Iny Lorentz, wieder super gefallen, und bekommt von mir eine ganz klare Lese-/Kaufempfehlung.

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Kampf gegen die Römer

Der römische Statthalter Quintus hat gleich ein Auge auf Gerhild geworfen, als er zu ihrem Stamm kommt, um die Männer aufzufordern, sich den Römern anzuschließen. Aber Gerhild will Quintus nicht, so sehr sich ihre Brüder davon auch Vorteile erhoffen. Deshalb soll es zu einem Kampf kommen. Weil ihr Bruder einen Schwächling dafür ausgesucht hat, kämpft Gerhild nun für sich selbst. Sie besiegt Quintus, doch der gibt sich nicht geschlagen und versucht alles, um Gerhild doch noch in die Finger zu bekommen.
Das Buch liest sich angenehm flüssig, Aber das Ende der Geschichte ist vorhersehbar. Dennoch habe ich mich gut unterhalten gefühlt. 
Die Römer wollen ihr Imperium erweitern und dazu ist ihnen jedes Mittel recht. Die Stämme, die von diesem Machthunger betroffen sind, sind uneins. Einige sehen ihre Chancen unter den Römern. Andere wollen ihre Freiheit behalten, selbst wenn es ihnen nicht so gut geht.  Jeder Stamm verfolgt also seine eigenen Interessen und ist damit dem großen römischen Herr im Falle eines Angriff total unterlegen. Der Germane Baldarich verfolgt seine eigenen Interessen und sorgt so dafür, dass noch ein weiterer Gegner auf dem Feld ist. Die Stämme müssen große Verluste hinnehmen, bis ihren klar wird, dass man gemeinsam stärker ist. 
Gerhild wurde von ihrem Vater genauso erzogen wie ihre Brüder, sie ging mit auf die Jagd, kann aber in der Halle des Stammesfürsten auch für Ordnung sorgen. Sie ist selbstbewusst, oft auch eigensinnig und will sich keinem Mann unterordnen. In „Superfrau“-Manier ergreift sie die Initiative, damit es den Ihren gut geht. Sie hat ein Gespür für Menschen. Obwohl sie sich immer wieder zur Anführerin aufschwingt, hat sie für jeden die richtigen Worte, um zu motivieren und dafür zu sorgen, dass niemand sich zurückgesetzt fühlt. Die Belange des Stammes sind ihr wichtiger als ihre eigenen. Ihr Bruder Hariwinius ist bei den Römern aufgewachsen und sieht auf seine barbarischen Verwandten herab. Er erhofft sich einen Aufstieg, wenn Gerhild Quintus entgegen kommt. Raganhar, Gerhilds anderer Bruder, ist Stammesfürst, aber den nötigen Respekt hat er sich nach dem Tod des Vaters noch nicht verschaffen können. Julius, der mit Quintus und Hariwinius ins Dorf kommt, ist verschlossen und undurchschaubar. Obwohl er in brenzligen Situation oft hilfreich ist, verhält sich Gerhild ihm gegenüber sehr kratzbürstig. Doch erst gemeinsam sind sie stark. 
Das Buch hat mir schöne und unterhaltsame Lesestunden beschert. 

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Für ihren Stamm gibt sie alles...

Ich habe schon einige Romane von Iny Lorentz gelesen, daher wusste ich, dass es sich hierbei um einen eher seichteren Unterhaltungsschmöker handeln würde.

Die Geschichte spielt in Germanien um 213 n. Chr. und wir Leser begleiten die junge Fürstentochter Gerhild. Nach dem Tod ihres Vaters geht es drunter und drüber in ihrem Stamm, denn ihr Bruder hat seine Untertanen nicht wirklich im Griff. Als dann auch noch der Römer Quintus auftaucht, der Gerhild als Geliebte einfordert und ihr Bruder zustimmt, entscheidet sich Gerhild ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Wird sie in der rauen Männerwelt bestehen können?

Die Handlung wird uns über einen beobachtenden Erzähler näher gebracht und wir erleben die Geschehnisse mal aus der Perspektive der Römer und mal aus der Sicht der Germanen.

Das Buch, welches ich mehr als Schmöker, denn als historischen Roman bezeichnen würde, besticht vor allem durch jede Menge Action und eine Heldin, die fern der Realität agiert.

Ich mochte Gerhild auf Anhieb, denn sie ist wirklich ein aufgewecktes Mädel, was nicht nur für sich selbst kämpft, sondern vor allem für das Glück ihres Stammes. Sie bringt sich in alle erdenklichen Gefahren und genau hier ist das Problem des Romans: Gerhild ist einfach zu unglaubwürdig, denn sie agiert wie eine Superheldin. Sie besteht jede Gefahr, kann selbst den schlausten Römer überlisten und braucht nie Hilfe, um sich aus Gefahren zu retten, was sie für mich einfach nicht greifbar machte. Dadurch konnte ich mich nur bedingt in sie einfühlen, da sie für mich nicht immer ein Mensch aus Fleisch und Blut war. Hier wäre weniger wirklich mehr gewesen.

Die anderen Akteure kommen im Gegensatz zu Gerhild deutlich menschlicher rüber. Besonders faszinierend fand ich die bösen Charaktere, die mir des Öfteren das Gruseln gelehrt haben, aber auch Julius hat mir gut gefallen.

Die geschichtliche Details sind wohl dosiert verteilt und bleiben eher im Hintergrund, was ich aber nicht schlimm fand.

Gut gefallen hat mir, dass im Buchinnern eine Übersichtskarte zu finden ist, die bei der Orientierung hilft. Ein Personenregister und ein Glossar runden das Ganze ab.

Fazit: Für mich ein typischer Iny Roman, der mich gut unterhalten hat, der mich jedoch nur vollends überzeugt hätte, wenn die Hauptakteurin etwas glaubhafter gewesen wäre. Ich empfehle den Roman trotzdem gern weiter.

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Leider nicht meins

Fazit:

Das Buch lies sich zwar flüssig lesen und auch die Story war ganz interessant, leider war das Ende und auch vieles andere einfach vorhersehbar. Und Gerhild mochte ich als Hauptcharakter so gar nicht. Sie war mir teilweise zu kindisch und schaffte vieles im Alleingang. Wenn man Gerhild aber mag und die genannten Punkte nicht so stören, wird wohl viel Spaß mit dem Buch haben.

Bewertung:

Ich habe schon einige Bücher von den Autorenduo Iny Lorentz gelesen und fand diese bisher ziemlich gut. Daher bin ich auch zu diesen Buch gekommen.

Gerhild ist ein junges Mädchen, was sich selbst retten kann. Und auch für ihre Zeit schon etwas weiter ist. Sie kann nicht nur die weiblichen Tätigkeiten, sondern interessiert sich auf die männlichen. Weiterhin ist sie sehr neugierig. Auf der anderen Seite ist sehr übermütig und überschätzt sich selber. Sie hat ein großes Mundwerk und redet erstmal und stürmt wütend drauf los.
Außerdem überlebt sie einfach alles und kommt immer wieder davon, auch aus der brenzligsten Situation. Das ist für mich nicht wirklich realistisch. Außerdem braucht sie dabei auch oft keine Hilfe und schafft vieles alleine. Auf Grund dieser Eigenschaften mochte ich Gerhild immer weniger. Teilweise fand ich sie auch Arrogant anderen gegenüber, als ob sie sich für was besseres hält. Ich weiß, dass sie nicht so denkt, sie hat sich aber öfters so verhalten, besonders in Gegenwart von Julius.

Julius mochte ich ganz gerne. Er denkt öfter nach und entscheidet sich auch für die richtigen Dinge. Er hat Kampferfahrungen und daher ist er Strategisch sehr gut bewandert.

Und dann gab es da noch viele Barbaren und Römer die aufgetaucht sind. Auf beiden Seiten sind sowohl grausame wie auch friedfertige Leute aufzufinden.

Die Story dreht sich um die Römer und ihre Raubzüge. Gerhild gehört zu einen der Stämme, die nicht zu den Römern gehört, sich denen aber unterworfen hat. Die ist auch ganz interessant und es lässt sich leicht weiterlesen. Leider, kann ich das Ende schon erahnen.
Das Buch berichtet aus verschiedenen Sichten, welche gerade für den Verlauf wichtig sind. So werden auch die verschiedenen Sichtweisen klar. Es dreht sich aber meistens um Gerhild. 

2/5

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Tiefe und Details? Fehlanzeige!

"Die steinerne Schlange" ist das Synonym für den römischen Limes der sich im 3 Jahrhundert durch Germanien zieht. Auf der Seite der Germanen lebt die Protagonistin dieser Geschichte, Gerhild.
Der Leser erlebt mit ihr und anderen, nicht unwichtigen Personen den Kampf um die Freiheit ihres Stammes. Dabei fällt sie mehrmals in die Hände der Römer, erlebt Verrat durch ihr vertraute Menschen und findet sich und die Liebe.

Soweit so gut. Das große Problem dieser Geschichte ist leider die Protagonisten selbst. Ihr gelingt einfach alles. Sie kann aus der Gefangenschaft fliehen, führt ihren Stamm in die Freiheit, verbündet sich mit vermeidlichen Gegnern und mordet sich ohne große Blessuren durch 626 Seiten, natürlich mit schlechtem Gewissen. Dabei ist sie zickig, wie man es von Teenagern in der Hochphase der Pubertät kennt.

Leider schafft das Autorenpaar Lorentz es dabei noch nicht einmal wirkliche Tiefe in die Geschichte und/oder die Personen zu bringen. Sie bleiben oberflächlich und flach und mir ist es absolut gar nicht gelungen mich in irgendeine der beschriebenen Personen hinein zu fühlen.
Genauso fehlen mir viele Details der Germanen und Römer, die das Alltags leben eigentlich begleiten. Zwar werden verschiedene Götter erwähnt, aber wie sich die verschiedenen Glaubensrichtungen im Alltag und dem Zusammenleben auswirken fehlt leider. Nun sind aber gerade die Germanen ein Volk, eine Kultur gewesen, deren tägliches Leben von ihrer Naturreligion geprägt wurde. Zusätzlich zu der unpassenden Sprache ("Das ist zum kotzen"), zieht es die an sich gute Idee dieser Geschichte leider völlig runter.

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