Elizabeth Edmondson: Lady Helenas Geheimnis

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Elizabeth Edmondson: Lady Helenas Geheimnis
ET (D)
2005
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
Originaltitel
Frozen Lake
ET (Original)
2005
ISBN-13
9783805207942

Informationen zum Buch

Seiten
576

Sonstiges

Übersetzer/in
Erster Satz
Niemals präsentiert die Landschaft sich vorteilhafter, als wenn der See von einem Ufer zum anderen mit durchscheinendem Eis bedeckt ist und Sonnenstrahlen die Oberfläche in bunte Farben kleiden und sie funkeln lassen wie einen Opal in einem Kranz aus jungfräulichem Weiß.

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Handlungsort

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Lake District, Nordengland im Jahr 1936. Eigentlich wollte Alix sich nie wieder unter die Fuchtel ihrer herrischen Großmutter begeben, die ihr die Jugend zur Hölle gemacht hat. Doch nun ist bald Weihnachten, Alix' Herz wurde gerade gebrochen und London erscheint ihr täglich trister und unerträglicher. Als sie dann hört, dass im Norden die Seen zufrieren und man dort Schlittschuh laufen kann ist, gibt es kein Halten mehr. Alix beschließt heimzufahren - auch weil sie endlich das Rätsel um den Tod ihrer Mutter lösen will. Lady Helena kam ums Leben, als Alix acht Jahre alt war und seitdem darf ihr Name im ehrwürdigen Gemäuer von Wyncrag kaum mehr erwähnt werden.

Zu Hause angekommen, stößt Alix wieder auf eine undurchdringliche Mauer des Schweigens. Alix ist enttäuscht. Nicht einmal ihr vergötterter Zwillingsbruder Edwin will ihr helfen - er ist viel zu sehr in die aus Wien geflohene Musikerin Lidia verliebt, um Augen und Ohren für ein fünfzehn Jahre altes Geheimnis zu haben. Gut, dass Alix wenigstens in dem eleganten Weltmann Hal, der auf dem benachbarten Landsitz zu Besuch ist, einen Verbündeten findet. Die beiden jungen Leute ahnen nicht, dass ihre Wahrheitssuche auch einige böse Geister der Vergangenheit herauf beschwört, und ihr harmloses Detektivspiel ungeahnte Folgen hat.

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1936, ein eiskalter Winter. Zum ersten Mal seit Jahren sind die Seen im nordenglischen Lake District wieder zugefroren, was bei einigen Personen Erinnerungen an vergangene, dort mit Schlittschuhlaufen verbrachte, glückliche Tage weckt und so reisen sie, zum ersten Mal seit langer Zeit, zum Weihnachtsurlaub an.

Da ist Alix Richardson, Anfang 20, die in London lebt und arbeitet, um so der ständigen Kritik ihrer Großmutter auszuweichen, ihr Zwillingsbruder Edwin, frisch verliebt, ihr Onkel Saul, ein nicht ganz so erfolgreicher Politiker mit seiner Frau, Hal Grindley, das weltenbummelnde schwarze Schaf der Nachbarsfamilie. Außerdem zwei junge Männer, Michael und Freddie, die eigentlich nur Urlaub machen wollen, zwei Mitglieder einer faschistischen Vereinigung und noch so einige Personen mehr. Alte und neue Gefühle werden geweckt und als Alix mehr über den frühen Tod ihrer Eltern herausfinden will, ergeben sich einige Verwicklungen.

Abgesehen davon, dass „ Lady Helenas Geheimnis“ ein richtig schönes "Versink-Buch“ ist, bietet es einige interessante Einblicke in England kurz vor Ausbruch des 2. Weltkrieges. Die anscheinend durchaus vorhandenen antisemitischen und faschistischen Meinungen waren etwas ganz Neues für mich und aus dem Kontrast zwischen modernem (städtischen) Leben und ländlichem Hängen an viktorianisch anmutendem Lebensstil der Oberklasse entstand eine wunderbare Stimmung. Es gibt ein paar Andeutungen, welches wohlbehütete Familiengeheimnis Alix aufdecken wird, die genauen, teilweise durchaus überraschenden Zusammenhänge erfährt man aber erst zum Schluss, der in gewisser Weise das moderne Denken gegenüber dem viktorianischen Gehabe gewinnen lässt.

Nachdem ich bereits aus dem Klappentext wusste, dass das Buch zu Weihnachten spielt, habe ich es mir extra fast ein ganzes Jahr aufgespart. Das war eine sehr gute Entscheidung, das Buch ist wirklich ein echtes Winterbuch, so anschaulich wird die winterliche Landschaft beschrieben. Mir fehlte nur noch ein zugefrorener See zum Schlittschuhlaufen und danach ein Dienstmädchen, welches mir heißen Kakao an meinen Sessel am Kaminfeuer bringt, wo ich dieses Buch liebend gerne gelesen hätte – zur Not tut es aber auch eine Couch im Wohnzimmer mit ganz normaler Zentralheizung an der Wand. Nachdem ich „Villa Dante“ bereits gelesen und für gut befunden habe, habe ich mir nun noch zwei weitere Bücher der Autorin auf meinen Merkzettel geschrieben, ich hoffe wiederum auf stimmungsvolle Lektüre.

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Mir hat das Buch ganz gut gefallen, ideal um es an einem kalten Wintertag vorm Kamin zu lesen, weil es sehr leicht und unterhaltsam geschrieben ist.

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