Marie Jansen: Als wir Schwestern waren

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Marie Jansen: Als wir Schwestern waren
Verlag
ET (D)
2016
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783734100079

Informationen zum Buch

Seiten
384

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Constanze löste den Blick von dem Blatt Papier, welches vor ihr auf dem Schreibtisch lag, und betrachtete ihre Hände.

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Handlungsort

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Die Liebe zweier Schwestern. Ein Krieg, der sie trennt. Ein Kind, für das sie alles tun würden.

Hamburg, 1916. Vivianne und Elisabeth wachsen als behütete Töchter einer großbürgerlichen Familie auf. Die lebhafte, freiheitsliebende Vivianne schleicht sich oft heimlich auf das Nachbargestüt und begegnet dort dem französischen Kunstreiter Philippe, der mit seinem Zirkus in Hamburg gastiert. Die junge Frau ist von dieser schillernden Welt hingerissen und flieht kurzerhand mit Philippe. Jahre später lebt Elisabeth eine unglückliche, kinderlose Ehe – bis sie eines Tages ein Baby vor ihrer Tür findet. Sie nimmt sich des Mädchens an und weiß, dass sie alles tun würde, um es bei sich zu behalten ...

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Rätselhafte Familiengeschichte

Die Handlung spielt auf zwei Zeitebenen. Einmal lernen wir Simone kennen, dieser Teil spielt in der Gegenwart im Jahr 2013. Simone ist Auktionsagentin, das bedeutet, dass sie im Auftrag ihrer Kunden Auktionen besucht und dort bestimmte Gegenstände ersteigert, so dass der eigentliche Käufer nicht in Aktion treten muss. Eines Tages erhält sie den Auftrag, eine Haushaltsauflösung in Hamburg Blankenese zu besuchen und dort zwei alte Schrankkoffer zu ersteigern. Das Besondere ist, dass sie den Auftrag anonym und per Brief erhält, ausreichend Geld liegt bei, aber sonst keinerlei Hinweise. Simone ist neugierig und nimmt den Auftrag dennoch an.

Die zweite Handlungseben beginnt im Jahr 1916, in Hamburg. Elisabeth und Viviane sind Schwestern und Töchter einer wohlhabenden Kaufmannsfamilie. Elisabeth ist seit einer Pockenerkrankung als Kind von Narben entstellt und somit auf dem Heiratsmarkt praktisch unvermittelbar. Dementsprechend setzen die Eltern alle Hoffnungen auf die bezaubernde jüngere Viviane. Doch diese will sich nicht in das Korsett der elterlichen Erwartungen schnüren lassen und als sie den französischen Kunstreiter Philippe kennenlernt, folgt sie ihrem Herzen.

Simone findet in den ersteigerten Koffern alte Zirkuskostüme und Briefe. Zuerst hat sie ein schlechtes Gewissen, dennoch fängt sie an zu Lesen und ist schnell fasziniert von der Geschichte, die sich ihr hier offenbart. Sie fängt an, nachzuforschen und reist schließlich sogar nach Frankreich, um das Rätsel aufzulösen. Hier findet sie dann sogar viel mehr, als sie je erwartet hätte.

Ich mag Familiengeschichten auf mehreren Zeitebenen und so hat mich dieses Buch sofort angesprochen. Beide Handlungsstränge konnten mich überzeugen, wobei ich die Vergangenheitshandlung vielleicht noch etwas spannender fand als die Gegenwart. Doch auch Simone ist eine interessante Figur und ich habe mich mit ihr keineswegs gelangweilt.

Eine wunderschöne Geschichte, voller Liebe, Drama, dunkler Geheimnisse und mit einem äußerst warmherzigen Ende!

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Fesselnde Familiensaga

Klappentext:

Hamburg, 1916. Viviane und Elisabeth wachsen als behütete Töchter einer großbürgerlichen Familie auf.
Die lebhafte, freiheitsliebende Viviane schleicht sich oft heimlich auf das Nachbargestüt und begegnet dort dem französischen Kunstreiter Philippe, der mit seinem Zirkus in Hamburg gastiert. Die junge Frau ist von dieser schillernden Welt hingerissen und flieht kurzerhand mit Philippe.
Jahre später lebt Elisabeth eine unglückliche, kinderlose Ehe – bis sie eines Tages ein Baby vor ihrer Tür findet. Sie nimmt sich des Mädchens an und weiß, dass sie alles tun würde, um es bei sich zu behalten

Meine Meinung:

Der Roman handelt von dem Schicksal zweier Schwestern, welches sich bis auf die Gegenwart auswirkt.

Das Ganze spielt in zwei Zeitebenen, was ich sehr spannend finde.

Ich habe mich von Anfang an gefragt, was die Personen miteinander zu tun haben, habe mit ihren Schicksalen mitgefiebert, war oftmals entsetzt, erstaunt und einfach nur angetan.

Die Charaktere wurden sehr gut herausgearbeitet, und ich konnte mir alles gut vorstellen: diese Zerrissenheit der Schwestern, die schrecklichen Zustände während der beiden Weltkriege, gesellschafliche Zwänge…

Einiges war dann doch vorhersehbar, was ich in dieser Art Roman aber nicht so schlimm finde.

„Als wir Schwestern waren" ist ein tolles Buch für gemütliche Lesestunden auf dem Sofa.
Empfehlenswert für Leser, die Familiensagen mit etwas Herzschmerz mögen:
4/5 ****

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spannende Familiengeschichte

Insgesamt hat mir das Buch bei mir viel Spaß und Spannung verursacht.
Die Geschichte springt zwischen heute und der Zeit um die beiden Weltkriege. Nach und nach wird immer klarer wo die Verbindungen liegt und wie sich das Leben von einer Person auf viele Generationen weiter auswirkt.
Es geht um die 2 Schwestern Elisabeth und Viviane wie ihr Leben zu Zeiten des 1.Weltkriegs aussieht was für Konventionen herrschen und vor allem Viviane will sich damit nicht abfinden und schleicht sich zusammen mit einem Mann (den ihre Eltern nicht gutgeheißen hätten) davon.
Über die Jahre kann man das Schicksal der beiden und auch das von Elisabeth verfolgen und sehen wie sie doch immer noch miteinander verbunden sind.
Der zur heutigen Zeit spielende Teil des Buchs handelt von einer jungen, norddeutschen Frau die selber mit sich und ihrem Leben hadert.
Wie weit beide Teile zusammenpassen sieht man nach und nach.
Marie Jansen veröffentlich hier unter diesem Pseudonym ihr Erstlingswerk und ich finde es ist ihr gut gelungen.
Die Charaktere sind gut angelegt, einige mag man besonders andere eher nicht, was aber vermutlich beabsichtigt ist :) Auch wenn man einige Handlungsteile vorausahnen kann ist es halt nicht sicher bis man es wirklich liest wie es ist und manches stimmte dann doch nicht mit dem überein was man vorher gedacht hat.
Ich empfehle es weiter!

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