Martha Sophie Marcus: Das blaue Medaillon

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Martha Sophie Marcus: Das blaue Medaillon
ET (D)
2017
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783404175642

Informationen zum Buch

Seiten
400

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Behütete Mädchen aus guten Häuser glaubten, dass alle Nächte gleich dunkel seien

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Handlungsort

Stadt
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An einem einzigen Tag gerät Alessas Leben völlig aus den Fugen. Ihre Tante stirbt, kurz nachdem sie ihr ein geheimnisvolles Medaillon gegeben hat. Am selben Abend wird ihr Großvater ermordet, der sie nach dem Tod ihrer Eltern großgezogen und zur Diebin ausgebildet hat. Alessa selbst entgeht nur knapp einem Anschlag und flieht mit Mühe und Not aus Venedig. Ihr Ziel: Celle, wo ihr einziger verbliebener Verwandter lebt. Doch auch hier, am Hof des Herzogs von Braunschweig-Lüneburg, ist sie nicht sicher. Der Mörder ihres Großvaters ist ihr dicht auf den Fersen, und er ist nicht der Einzige, der es auf das Medaillon abgesehen hat ...

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Eine Meisterdiebin und ein geheimnisvolles Medaillon

Venedig im Jahr 1667: Das Leben der 21-jährigen Alessa, Meisterdiebin und Waise, ändert sich mit einem Mal plötzlich. Nur kurze Zeit, nachdem sie ihr ein geheimnisvolles Medaillon anvertraut hat, stirbt ihre Tante. Noch am selben Tag wird ihr Großvater, bei dem sie aufgewachsen ist, das Opfer eines Mordes. Auch auf Alessa selbst haben es die Mörder abgesehen, doch sie kann knapp ihren Verfolgern entwischen und in Begleitung einer Schauspielertruppe aus der italienischen Lagunenstadt fliehen. Sie will nach Celle, wo ihr einziger verbliebener Verwandter, ein Cousin, lebt. Allerdings ist sie auch am Hof des Herzogs von Braunschweig-Lüneburg nicht sicher. Der gefährliche Mörder ihres Großvaters ist nach wie vor auf der Jagd nach ihr und nimmt ihre Spur auf.

„Das blaue Medaillon“ von Martha Sophie Marcus ist ein historischer Roman, der im Umfeld höfischen Adels im 17. Jahrhundert spielt. Die Geschichte vereint in einem interessanten Mix Abenteuer, Spannung und Liebe.

Meine Meinung:
In einem angenehmen Erzählstil verknüpft die Autorin in ihrem Roman unterschiedliche Perspektiven, die der Geschichte Tiefe geben. Dabei verwebt sie auf gelungene Weise historische Persönlichkeiten und fiktionale Elemente. Auch bei den Schilderungen wird deutlich, dass einiges an Recherche in das Buch geflossen ist.

Die tollen Beschreibungen konnten mich überzeugen. Die Szenerie kann man sich gut vorstellen. Mit Liebe zum Detail lässt die Autorin viele Bilder im Kopf entstehen Die eher gehobene, aber verständliche Ausdrucksweise passt zum Genre. Der Roman ließ sich flüssig lesen. Als angenehm habe ich auch die Länge der Kapitel empfunden, nur die Uneinheitlichkeit der Überschriften wirkte auf mich störend.

Mit Alessa wird eine interessante Figur in den Mittelpunkt der Erzählung gestellt. Sie ist eine mutige, emanzipierte Frau, die durchweg sympathisch rübergekommen ist. Auch die übrigen Charaktere sind authentisch dargestellt und gut herausgearbeitet. Deren Motive waren nachvollziehbar. Nur eine der weiteren Hauptpersonen, Arthur, bleibt leider etwas blass.

Die stimmige Handlung ist überwiegend spannend und konnte mich von Beginn an fesseln. Sie enthält etliche Wendungen und mehrere Überraschungen, sodass sie nur an wenigen Stellen vorhersehbar war. Auch lustige Momente sind in die Geschichte eingebaut, die ebenfalls für eine kurzweilige und unterhaltsame Lektüre sorgen.

Ein Pluspunkt sind für mich außerdem das Glossar und die Übersicht über die Figuren, die eine bessere Orientierung im Roman ermöglichen. Das Nachwort gefiel mir gut. Darüber hinaus passt das Cover meiner Meinung nach sehr gut zur Geschichte.

Am Ende blieben noch einige Fragen offen. Deshalb hoffe ich auf eine Fortsetzung.

Mein Fazit:
Die Autorin hat mit ihrem neuen Buch einen historischer Roman vorgelegt, der sich positiv von einigen anderen Werken des Genres hervorhebt. Er hat für schöne Lesestunden gesorgt. Ich kann „Das blaue Medaillon“ daher weiterempfehlen.

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Unterhaltsam

Alessa hat ihre Eltern bereits vor Jahren verloren und wird von ihrem Großvater aufgezogen. Der hat etwas ungewöhnliche Methoden. Sie erlernt bei ihm Dinge, die keine junge Dame eigentlich lernen möchte. Wie sie in Häuser einbricht, Türen heimlich öffnet, anderer Leute Eigentum entwendet, über Dächer vor den Häschern entfliehen kann. Und sie ist sehr begabt darin das Handwerk der Diebe zu erlernen. Aber dann wird ihr Großvater ermordet und die Täter verfolgen auch Alessa. Was wollen sie von der jungen Frau? Welches Geheimnis ist um den Tod der Eltern und des Großvaters? Wohin soll sie fliehen und wem kann sie noch trauen?
Es ist nicht mein erstes Buch von Martha Sophie Marcus. Die Autorin versteht es, immer wieder sehr unterschiedliche Themen des historischen Romans aufzugreifen und recherchiert die geschichtlichen Zusammenhänge und die jeweiligen Verhältnisse sehr ausführlich, so dass sie ihre Geschichten solide unterfüttern kann. Nicht jedes Buch hat mir gleich gut gefallen. Ich lasse mich aber jedes MaL wieder gerne auf ihre Bücher ein, da ihr Schreibstil angenehm lesbar und ihre Heldinnen stets liebenswert sind. So auch hier in „Das blaue Medaillon“. Die Geschichte ist eine Mischung aus Krimi, Historoman und Liebesgeschichte. Dementsprechend rasant und spannend folgen wir Alessa auf ihrer Flucht und der Suche nach der Wahrheit über die Morde an ihrer Familie. Qualitativ kommt die Geschichte nicht ganz an „Herrin des Nordens“ heran. Die ein oder andere Stelle war mir etwas zu unrealistisch und der ein oder andere Zufall hilft der Handlung schon mal auf die Sprünge. Es war für meinen Geschmack auch fast ein bisschen kurz gehalten. Dennoch habe ich das Buch gerne gelesen und kann es mit 4 Sternen weiterempfehlen.

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