Martina André: Das Schicksal der Templer

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Martina André: Das Schicksal der Templer
ET (D)
2015
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783352006739

Informationen zum Buch

Seiten
848

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
"Dr. Stevendahl wird sich nur schwer davon überzeugen lassen, jetzt schon in Rente zu gehen."

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Handlungsort

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Denn Liebe wird die Zeit überwinden    Eifel, 1315. Gero und seine Frau Hannah sind am Ort ihrer Träume angelangt und hoffen auf ein friedliches Leben. Doch ihr Glück währt nur für kurze Zeit: Die Truppen der Heiligen Inquisition sind Gero auf der Spur und verlangen seine Auslieferung. Doch nicht nur sein Leben ist in Gefahr, sondern auch das machtvolle Geheimnis der Templer scheint nicht mehr sicher. Seine Entdeckung droht die Menschheit an den Abgrund zu führen. Aber kann Gero den Schatz der Templer schützen, ohne alles zu verlieren, was ihm wichtig ist?    Eine packende Zeitreisegeschichte und die spektakuläre Jagd nach dem machtvollsten Geheimnis der Templer.

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Gelungener historischer Schmöker

Gero und Hannah sind sicher im Jahre 1315 bei Gero's Eltern angelangt und es steht ihnen eine rosige Zukunft bevor, da Gero der Nachfolger von seiner Tante einer Gräfin werden soll. Jedoch kann Gero als ehemaliger Templer dann doch nicht lange verschnaufen, da die Jagd auf sie zwar etwas nachgelassen hat, Gero's Erzfeind aber noch nicht aufgegeben hat. Hannah und Gero müssen erneut fliehen, erhalten auf ihrer Flucht jedoch überraschende Unterstützung von noch anderen ehemaligen Templern und einem alten Bekannten aus der Zukunft.

Bei diesem Buch handelt es sich um den vierten Teil der Reihe um den Templer Gero und Hannah aus der Zukunft. Die anderen Teile sind:
Das Geheimnis des Templers
Das Rätsel der Templer
Die Rückkehr der Templer

Jedoch wusste ich, als ich mit der Lektüre des Buches begonnen habe, auch noch nicht, dass es sich um einen vierten Teil handelt und hatte daher die anderen Teile noch nicht gelesen. Es ist jedoch ohne Probleme möglich den Band einzeln zu lesen, ohne die Vorgänger zu kennen. Martina Andre holt auch neue Leser sehr gut ab und ich war von der ersten Seite an von der Geschichte gefesselt.

Die Erzählung findet sowohl in der Vergangenheit, als auch in der heutigen Zeit statt und mir hat die Verknüpfung zwischen Vergangenheit und Gegenwart sehr gut gefallen. Sehr authentisch sind dabei auch die Beschreibungen der Herausforderungen vor denen ein Zeitreisender steht, wenn er von heute auf morgen in der Vergangenheit landet.

Die Figuren sind sehr lebensecht beschrieben und ich hatte jede auftauchende Figur sehr schnell vor meinem geistigen Auge und konnte ihre Beweggründe gut nachvollziehen. Auch Charaktere, die mir nicht so sympathisch waren, waren jedoch stimmig in ihren Handlungen und aufgrund ihrer Beschreibung und Merkmale in ihren Handlungen immer gut nachvollziehbar.

Sehr gut hat mir auch die Einbindung der Hintergründe über den Templerorden und seine Zerschlagung gefallen. Abgerundet wird das gute Gesamtbild dann auch noch durch ein sehr ausführliches Nachwort, über das ich noch eine Menge über die Templer gelernt habe.

Alles in allem ein herrlicher historischer Schmöker, der zwar einige Seiten aufweist, wegen mir aber gerne noch viel dicker hätte sein können. Das Ende lies mich rundum zufrieden zurück und ich habe mir schon die Vorgängerbände bestellt, um sie zeitnah auch noch zu lesen.

Dieser Band ist für mich ein absoluter Buchtipp und bekommt volle fünf Sterne!

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Zurück in der Vergangenheit

Im Jahre 1315 leben Gero und Hannah auf der Heimatburg derer von Breydenbach. Sie hoffen, hier eine glückliche Zukunft zu finden. Doch schon bald ist ihnen die heilige Inquisition auf der Spur. Die Beiden müssen fliehen und hoffen auf Hilfe bei Freunden. Nicht nur sie sind in Gefahr, auch der Schatz der Templer ist bedroht. Auf diesen Schatz machen gleich mehrere Menschen Jagd, ohne genau zu wissen, um was es sich eigentlich handelt. Eine spannende Verfolgungsjagd mit ungewissem Ausgang beginnt. Sie führt die Freunde bis nach Schottland und weit darüber hinaus.

Dies ist nun bereits der vierte Band um den Tempelritter Gero von Breydenbach und seine Frau Hannah. Gero, der Ritter aus dem Mittelalter und Hannah, die Frau aus der Zukunft. Durch eine Erfindung in ferner Zukunft ist es Hannah gelungen in die Vergangenheit zu reisen, obwohl hier gar nicht so sicher ist, ob es technische Errungenschaften sind, die für die Zeitreisen verantwortlich sind oder doch eher die göttliche Fügung und der Glaube an Wunder. Gekonnt hat die Autorin hier Fiktion und Wissen aus dem Mittelalter vermischt. Entstanden ist ein spannender Zeitreiseroman, der vor allem von Liebe und Glauben erzählt. Die Protagonisten sind aus den vorherigen Bänden zwar bekannt, kleine Rückblenden sorgen aber schon dafür, dass man hier auch lesen kann, ohne die anderen Bücher zu kennen. Wobei es sicherlich spannender ist, wenn man die Anfänge der Geschichte kennt. Vor allem da man die Protagonisten dann viel besser kennt und versteht. Der einzige Nachteil dabei ist, dass man sie dann schon wieder zu gut kennt und ihre Handlungsweisen somit nicht wirklich überraschend sind. Mir fehlte in dieser Hinsicht ein wenig die Spannung. Die Art wie Gero mit den schwierigen Situationen umgeht, ist leicht zu erahnen, da man ihn eben kennt. Amüsant hingegen waren schon die Szenen mit Tom Stevendahl, er hat sich auf den Weg zu Hannah, gemacht um sie zu retten. So wird er in die Verfolgung miteinbezogen. Er muss lernen im 14. Jahrhundert seinen Weg zu finden, zu überleben und vor allem wieder nach Hause zu kommen.

Der angenehme Erzählstil der Autorin sorgt dafür, dass man sich sofort beim Lesen wohlfühlt. Irgendwie ist es, wie alte Freunde wiedersehen und sie ein Stück weit ihren Weg zu begleiten. Geschickt wechselt André immer im richtigen Moment die Schauplätze. Erzählt mal, wie es Gero ergeht, dann ist sie wieder bei Hannah, auf diese Weise entsteht eine zusätzliche Spannung. Bis zum Schluss bleibt das Geheimnis der Templer ein Geheimnis. Auf dem Weg nach Schottland wird aber auch von dem Leben im Jahre 1315 erzählt, wie die Menschen lebten und woran sie glaubten und auch ein bisschen wie ihr Rechtssystem funktionierte. Martina André hat lebhafte Bilder entstehen lassen.

Ein langes Nachwort gibt es hier nicht, bei einem fiktiven Roman mit Zeitreiseelementen wohl auch nicht nötig, dafür ist aber ein großes Personenregister vorhanden. Hier wird kurz erläutert, welche Protagonisten fiktiv sind und welche einen historischen Hintergrund haben. Den auch in diesem Teil ist der Part, der die Templer und die Zeit im 14. Jahrhundert betrifft gut recherchiert und hier glaubhaft wiedergegeben. „Das Schicksal der Templer“ ist eine gelungene Mischung aus historischem Roman und Zeitreisegeschichte. Auch wenn er an manchen Stellen vorhersehbar war und die Protagonisten vielleicht nicht immer überraschend gehandelt haben, hat es doch Spaß gemacht, Gero und Hannah auf ihrer Flucht zu begleiten. Einige lose Enden sind auch hier vorhanden, sodass es durchaus ein weiteres Abenteuer der Freunde geben könnte. Ich würde es auf jeden Fall lesen.

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Ein Problem kommt selten allein für Gero (Hörbuch Rezension)

Das Hörbuch wird von Jürgen Holdorf gelesen, der auch schon das Hörbuch zu > Die Rückkehr der Templer< gelesen hat.
Als Zuhörer merkt man sehr schnell, dass Herr Holdorf die Atmosphäre in dem Buch wunderbar einfängt mit seiner ruhigen und angenehmen Betonung.
Auch verleiht er den einzelnen Personen eine individuelle Persönlichkeit indem er seine Stimme etwas verstellt, ohne dabei jedoch zu übertreiben.
Es macht Spaß mit Jürgen Holdorf in die Welt der Tempelritter ein zu tauchen.

Zur Handlung
Zu Beginn des Buches lässt Frau Andrè immer wieder kleine Rückblicke einfließen, in denen sie die Ereignisse aus den vorangegangenen Templer-Büchern noch einmal zusammenfasst und erklärt.
Diese Rückblicke helfen dem Leser und Zuhörer, sich die Ereignisse wieder ins Gedächnis zu rufen. Auf diesem Weg ist man recht schnell wieder in der Welt der Templer zu Hause.
Gero von Breydenbach und seine Frau Hannah sind im 14 Jahrhundert auf der Burg Breydenbach angekommen und freuen sich auf die Geburt ihres Kindes.
Doch leider gibt es noch immer Personen die an dem mächtigen Geheimnis der Templer sehr interessiert sind.
Daher suchen diese Personen wie Bluthunde die letzten Tempelritter, die der Verhaftung entgehen konnten.
Als zu dieser Gefahr durch die Inquisition auch noch Besuch aus der Zukunft bei Gero und Hannah eintrifft, ist das Chaos komplett.
Sehr temporeich und spannend erzählt Frau Andrè nun die Geschichte der Templer, die sich in der Vergangenheit befinden, weiter.
Besonders spannend und interessant war es für mich, das unbedarfte Verhalten des Besuchs aus der Zukunft mit zu erleben.
Welch einen Kulturschock wir erleben würden, wenn wir ohne ausreichende Vorbereitung ins 14 Jahrhundert katapultiert würden, hat die Autorin an vielen alltäglichen Situationen deutlich gemacht.
Wie schnell man sich damals Strafbar machen konnte und im Kerker landete, hat mich sehr erschreckt. Das Rechtssystem war damals ganz anders Strukturiert als heute.
Ich glaube, ich wäre auch ohne großen Argwohn in die eine oder andere Falle getappt und ratz-fatz als Hexe auf dem Scheiterhaufen gelandet.
Mit wundervollen Beschreibungen zeichnet die Autorin ein deutliches Bild von den mittelalterlichen Städten, Häfen oder Schiffen.
Aber auch die einzelnen Personen sind wieder sehr lebendig und facettenreich charakterisiert, sodass man auch als Zuhörer sehr schnell ein deutliches Bild vor Augen hat.
Dieser lebendige und leicht verständliche Erzählstil von Martina Andrè – gepaart mit der angenehmen Stimme und Betonung von Jürgen Holdorf – machen aus diesem Hörbuch ein kleines Juwel, welches den Zuhörer schnell in die Welt der Templer entführt.
Ich kann dieses Hörbuch wirklich empfehlen, die Handlung ist spannend, rasant und sehr fesselnd.
Besonders toll ist bei diesem Hörbuch das kleine Heftchen in dem die Kapitel-Überschriften, die Namen der Personen und auch noch ein kleines Glossar enthalten sind. Darüber habe ich mich sehr gefreut.

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Wiedersehen mit Gero und Hannah

Nun ist das Buch auch schon wieder durch und ich möchte mich für die informative Begleitung der Leserunde bedanken. Ich kannte die Vorromane nicht, bin aber sehr gut eingestiegen und das Buch hat mir insgesamt gut gefallen.

Hier nun meine Rezi:
"Das Schicksal der Templer" von Martina André ist mittlerweile der 4. Roman der Tempelritterreihe um Gero und seine Ordensbrüder.

Band 1 "Das Rätsel der Templer"
Band 2 "Die Rückkehr der Templer"
Band 3 "Das Geheimnis der Templer"

Da aber immer wieder Rückblicke auf die Vorromane gegeben werden kommt der Leser auch ohne Vorkenntnisse gut in den Roman hinein.

Inhalt:
Wir schreiben das Jahr 1315. Der Tempelritter Gero und seine Frau Hannah sind in der Eifel auf der Burg seines Vaters einpaar Monate der Ruhe vergönnt. Er soll sogar das Erbe seiner Tante antreten und ihre Burg übernehmen.

Leider ist den Beiden die Ruhe nicht lange vergönnt. Die Inquisition hat die Jagd auf verschollene Tempelritter noch nicht aufgegeben und auch ein streng gehütetes Geheimnis, welches der ehemalige Commander der Templer Sir Walter of Clifton, im Auftrag des Hohen Rates hütet scheint nicht mehr sicher. Würde dieses Geheimnis in die falschen Hände geraden hätte dies fatale Folgen und würde die Welt in eine Katastrophe führen.

So setzen Gero und seine Ordensbrüder alles daran diesen Schatz vor den Feinden zu schützen. Alles wird noch schlimmer, als Tom, ein Wissenschaftler aus der Zukunft auftaucht.

Meinung:
Auf über 800 Seiten erwartet den Leser hier eine Zeitreisegeschichte und eine Jagd auf das streng gehütete Geheimnis der Templer. Da ich die Vorbänder noch nicht kannte, war ich sehr neugierig. Der Einstieg gelang mir sehr gut, zumal es auch immer wieder Rückblenden auf Vorgeschehnisse gab.

So habe ich mit Hanna, Gero und den anderen Tempelrittern mitgefiebert und gelitten. Die Autorin hat es hervorragend geschafft das ich mich als Leser, wie Mitten im Geschehen gefühlt habe.

Insgesamt liest sich der Roman trotz seiner Seitenzahl gut und schnell. Ich hätte mir allerdings eine geballtere Handlung und eine atemberaubendere, spektakuläre Jagd gewünscht. Da hätte die Autorin mehr daraus machen können.

Schreibstil:
sehr gut, klare und einfache Wortwahl, ermöglichen ein schnelles und flüssiges Lesen

Handlung / Spanunng:
gut, aber nicht ganz so wie ich es erwartet habe, da hätte man mehr daraus machen können

Charaktere:
gut, man konnte sich gut hineinversetzen, hat mitgelitten und gefiebert und sich sogar über einige geärgert

Fazit:
liest sich gut, aber die Autorin hätte mehr daraus machen können

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