Dagmar Fohl: Palast der Schatten

Dagmar Fohl: Palast der Schatten

Hot
 
2.0
 
0.0 (0)
2185   1  
Bewertung schreiben
Add to list
Dagmar Fohl: Palast der Schatten
Verlag
ET (D)
2013
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783839214619

Informationen zum Buch

Seiten
243

Sonstiges

Originalsprache
deutsch

Kaufen

[Werbung / Affiliate-Link]

Bei Amazon kaufen Bei Booklooker kaufen Bei LChoice kaufen

Handlungsort

Handlungsorte
Karte anzeigen (Gesamtübersicht)

1914. Ein kleines Stadtkino zur Zeit des Stummfilms. Der Filmerzähler Theo und die Kinopianistin Carla verlieben sich leidenschaftlich. Beide gehen völlig in ihrer Arbeit auf, doch ihr Glück wird überschattet von Carlas verhängnisvoller Vergangenheit. Der Ausbruch des Ersten Weltkrieges reißt das Paar auseinander und stellt seine Liebe auf dramatische Weise auf die Probe.

Autoren-Bewertungen

1 Bewertungen

Gesamtbewertung 
 
2.0
Plot / Unterhaltungswert 
 
3.0  (1)
Charaktere 
 
2.0  (1)
Sprache & Stil 
 
1.0  (1)
Gesamtbewertung 
 
2.0
Plot / Unterhaltungswert 
 
3.0
Charaktere 
 
2.0
Sprache & Stil 
 
1.0

Hommage an den Stummfilm - Stil aber anstrengend zum Lesen

Kurz vor Ausbruch des 1. Weltkrieges flüchtet Carla aus ihrer gewohnten Umgebung Hals über Kopf und findet Lohn und Unterkunft unter einem fremden Namen in dem Stummfilm-Kino von Theo. Theo und Carla fühlen sich sofort zueinander hingezogen und beginnen eine leidenschaftliche Beziehung, die abrupt durch den Ausbruch des 1. Weltkrieges unterbrochen wird. Während Carla versucht in Theo's Abwesenheit ihr altes Leben endgültig hinter sich zu lassen, geht Theo als Soldat durch die Hölle.

Das ganze Buch ist im Stil der früheren Stummfilme geschrieben. Die einzelnen Kapitel sind sehr kurz. Die Sätze wirken teilweise schon abgehakt und alleine über die Wörter wird oft die Stimmung vermittelt, ohne dass viel dazu erklärt oder beschrieben wird. Die Idee in diesem Stil zu schreiben und damit eine Teilhandlung des Romans, die sich genau mit den Stummfilmen beschäftigt wieder zu spiegeln, finde ich sehr faszinierend. Jedoch muss ich gestehen, dass ich bis zum Ende des Buches nicht wirklich warm geworden bin mit diesem Stil und er mich schon stark in meinem Lesevergnügen beeinträchtigt hat.

Trotz allem ist es faszinierend, dass ich zumindest die beiden Hauptpersonen Carla und Theo doch sehr gut vor meinem geistigen Auge hatte und auch bis zu einem gewissen Grad mit ihnen mitfühlen konnte. Durch diese kurzen, teilweise schon stakkato-ähnlichen Sätze war ich jedoch trotzdem irgendwie außerhalb des Geschehens und konnte zwar die Dramatik und Tragik nachvollziehen, jedoch hat sie mich teilweise dann doch kalt gelassen. Nebenpersonen kommen auch nur am Rande vor und werden so kurz eingeführt, dass ich sie teilweise sogar miteinander verwechselt habe, da ich zu keiner anderen Figur irgendwie ein Gesicht herauf beschwören konnte.

Sehr gelungen sind die Beschreibungen zu den Hintergründen des Stummfilmes und wie der 1. Weltkrieg auch stark in den Bereich des Films und der Kultur Eingriff genommen hat. Erschreckend sind die Bilder, die zum 1. Weltkrieg geschildert werden und gerade der Umgang mit traumatisierten Soldaten hat mich wirklich entsetzt. Hier hat die Autorin ein wirklich gelungenes abschreckendes Bild eines Krieges gezeichnet, dass mich doch sehr mitgenommen hat.

Alles in allem konnte mich jedoch dieser Roman nicht komplett überzeugen. Zum Glück ist das Buch relativ dünn, so dass ich es schnell lesen konnte, aber so richtig warm geworden bin ich mit dem Stil bis zum Ende nicht.

War diese Rezension hilfreich für Sie? 

Benutzerkommentare

In dieser Liste gibt es noch keine Bewertungen.
Bewertung (je höher desto besser)
Plot / Unterhaltungswert
Charaktere
Sprache & Stil
Rezensionen

Für eine werbefreie Plattform und literarische Vielfalt.

unterstuetzen books

 

 

 

Affiliate-Programm von LCHoice (lokaler Buchhandel) und Amazon. Weitere Möglichkeiten, Danke zu sagen.

Tassen, Shirts und Krimskrams gibt es übrigens im

Buchwurm-Shop

I only date Booknerds

Diese Seite nutzt Cookies.

Datenschutz & Widerspruchshinweise

Erlauben
© 2018 Susanne Kasper, Literaturschock

Mobile-Menue