Brigitte Riebe: Pforten der Nacht

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Brigitte Riebe: Pforten der Nacht
Verlag
ET (D)
1998
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783492260435

Informationen zum Buch

Seiten
477

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Als Kinder schworen sie sich ewige Freundschaft und wurde Blutsbrüder, doch inzwischen sieht alles ganz anders aus. Johannes, Sohn des wohlhabenden Kaufmanns Jan van der Hülst, und Esra, Neffe des Rabbiners Jakub ben Baruch, begehren beide dieselbe Frau: Anna, die Halbwaise aus dem Färberviertel, die schon früh auf eigenen Beinen stehen musste.

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Köln im 14. Jahrhundert

In "Pforten der Nacht" schildert Brigitte Riebe die aufrüttelnde Lebensgeschichte der drei Hauptfiguren Anna, Esra und Johannes im mittelalterlichen Köln. Das Leben im 14. Jahrhundert ist kein Zuckerschlecken und so begleiten wir die Protagonisten über allerlei verschlungene, raue Pfade. Zahlreiche Nebenfiguren beleben die Handlung ind sorgen dafür, dass diese opulente Dreiecks-Liebesgeschichte einen spannenden und abwechslungsreichen Rahmen erhält.

Die politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse der damaligen Zeit werfen ihre Schatten auf Annas, Esras und Johannes' Leben aus und sorgen für manche Wendung. Die Machtlosigkeit des einzelnen, kleinen Bürgers und das Fehlen jeglicher Selbstbestimmung, insbesondere der Frauen, aber auch Minderheiten wie der Juden kommt ganz deutlich zutage und liess mich des öfteren schaudern; ebenso die Wertlosigkeit eines Menschenlebens in der damaligen Zeit. Als am Ende auch noch die Pest ausbricht und es kaum ein Entrinnen für die Menschen gibt, musste ich mich von mancher lieb gewonnen Figur verabschieden.

Aber das gehört natürlich zu einem Roman über diese Zeitepoche dazu - trotzdem hab ich mit dieser Geschichte niemals so wohl gefühlt wie mit anderen Romanen aus Brigitte Riebes Feder. Viele Szenen waren mir zu robust, vor allem den Handlungsstrang um Johannes, der zu einem religiösen Fanatiker wird, fand ich regelrecht abstossend. Das hat Brigitte Riebe meiner Meinung nach in vielen späteren Romanen besser hinbekommen, vor allem feinfühliger. So bleibt bei mir ein klitzekleines Gefühl der Enttäuschung zurück und natürlich eine entsprechende Zurückhaltung, wenn es um die Bewertung geht.

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