Luther Blissett: Q

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Luther Blissett: Q
Verlag
ET (D)
2002
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
Q
ET (Original)
1999
ISBN-13
9783492239905

Informationen zum Buch

Seiten
797

Sonstiges

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16. Jahrhundert: Deutschland ist im Umbruch, Luther und die Wiedertäufer, päpstliche Spione und aufständische Bauern kämpfen um die Macht. Vor diesem Hintergrund stehen sich zwei erbitterte Feinde gegenüber: ein Theologiestudent, Anführer der Häretiker, und sein unsichtbarer Feind Q, der Mann ohne Gesicht, der Statthalter des Papstes, der Verräter ohne Namen. Seine Mission ist es, den Geist der Revolte auszulöschen. Doch die Rebellen kämpfen mit unschlagbarer Waffe: der Macht des Wortes.

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Meiner Meinung nach ein total überschätztes Buch. Verworrener Plot, unübersichtliche Handlung, kaum Identifikationsfiguren - und zudem wird noch vorausgesetzt, dass man sich mit der Geschichte und den Persönlichkeiten der Reformationszeit auskennt, weil man sonst komplett den Überblick verliert. Obendrein ist das Buch auch noch staubtrocken geschrieben. Leider keine Empfehlung.

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Als das Buch 1999 in Italien erschien, muss es einen ziemlichen Hype darum gegeben haben. Warum das wohl so war, habe ich mich auf den ersten 250 Seiten mehr als einmal gefragt. Das Buch war schwierig, die Geschichte wirr und irgendwie kam man sich vor, wie wenn man ein Sachbuch über die Reformation lesen würde: So viele Namen, Erklärungen, Daten.

Aber dann die Wende, plötzlich steckt man in einem Thriller, der sich zwar immer noch nicht leicht liest, aber gegen Schluss hin immer spannender wird. Ein Buch, das einen Geschichte lehrt und gleichzeitig auf sehr hohem Niveau unterhält. Charaktere, mit denen man richtig mitleidet. Und das, obwohl ich den religiösen Eifer des Theologiestudenten persönlich überhaupt nicht nachvollziehen kann. Es ist mir noch nie passiert, dass ein Hauptcharakter in einem Buch Dinge tut, bei denen ich eigentlich nur den Kopf schütteln kann und der mir trotzdem so am Herzen liegt. Das ist eine weitere Stärke dieses Buches: «Dreidimensionale» Protagonisten, die so echt wirken, als würde man sie persönlich kennen.

Ein grossartiges, aber nicht leicht zu verdauendes Buch, das bis zum Ende stimmig ist. Den Einstieg muss man sich allerdings hart erkämpfen.

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Q ist literarisch ein schlechter Roman. Der Hauptprotagonist hat viele Leben doch keine Seele. Wie eine Schachfigur wird er von dem Autorenteam durch vierzig Jahre gehetzt. Immer wieder bekommt er ein neues Leben. Das ermüdet wie so manches Computerspiel. Den Titel Thriller verdient der Roman erst auf den letzten zweihundert Seiten. Da wird die Geschichte an einem Strang erzählt, wohl auch sprachlich von dem besten der vier Autoren. Auch wenn der Roman literarisch schlecht ist, verdient er doch eine Auseinandersetzung und regt durch die Perspektive zum Nachdenken über jegliche Spielart von Macht nach. Die Verquickung von Religion und Politik, die Spreng und Widerstandskraft eines religösen Charakters werden gut herausgearbeitet. Wenn man aufmerksam die Tageszeitung liest, liest man den Roman weiter. Das ist Luther Blissett gelungen.

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Ein sehr empfehlenswertes Buch. Es hat zwar einen etwas komplizierten Handlungsstrang, dennoch regt es weiterlesen an. Sicherlich ist es von Vorteil, wenn man sich mit der Zeit etwas vertraut macht. Notwendig erachte ich es aber nicht, da das Buch auch eine allgemeine Aussage, unabhängig von der Zeit hat. Mich hat das Buch sehr gefesselt, es bietet einen ganz anderen Weg zu geschichtlicher Interpretation der damaligen Zeit. Man sollte sich aber auch mal über die Herkunft des Buches informieren.

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Das Buch gibt einen guten Überblick über die Zeit der Reformation. Leider wird der etwas sachliche Geschichtsteil durch die Handlung, die dann auch noch in eine Art Spionagestory umschlägt nicht unterhaltsamer und das ganze wirkt doch arg konstruiert. Ich gebe zu, am Anfang haben es die Autoren geschafft, mit ihrer Handlung das Interesse in mir wachzuhalten aber ab der Mitte wurde mir die Auflösung immer mehr egal. Trotzdem, über die Zeit der Reformation habe ich einiges gelernt.

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