Silvia Stolzenburg: Das Ende des Teufelsfürsten

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Silvia Stolzenburg: Das Ende des Teufelsfürsten
Verlag
ET (D)
2016
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
ISBN-13
9783956690655

Informationen zum Buch

Seiten
320

Serieninfo

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
"Beeil dich, Kind! Die Kutsche wartet!"

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Buda, März 1463
Als die vierzehnjährige Bojarentochter Floarea bei einem Bankett am Hof des ungarischen Königs plötzlich dem Mörder ihres Vaters gegenübersteht, werden alte Alpträume lebendig. Vlad Draculea, der entmachtete Woiwode der Walachei, ist zwar des Hochverrats beschuldigt worden. Doch seine Hinrichtung lässt auf sich warten. Anstatt ihn wie einen gemeinen Verbrecher zu behandeln, hat ihn der König unter Hausarrest gestellt und präsentiert ihn immer wieder als barbarische Attraktion an seinem Hof. Die Wut, der Hass und die Angst vor dem Ungeheuer, das über hunderttausend Menschen auf dem Gewissen hat, lassen Floarea den Entschluss fassen, den Woiwoden zu töten. Auch wenn sie dadurch ihr eigenes Todesurteil unterschreibt.

Zur gleichen Zeit beschließt der fünfzehnjährige Carol, der Sohn von Vlad Draculea, endlich den Plan in die Tat umzusetzen, den er nach dem Fall seines Vaters geschmiedet hat: Er will herausfinden, ob seine ehemalige Spielgefährtin Floarea noch am Leben ist. Erbost über die Zustände am Hof seines Onkels Radu flieht er, als Sultan Mehmed ihn zum Befehlshaber seiner Armee von Panzerreitern ernennen will. Der Sultan setzt ein Kopfgeld auf ihn aus. Mit den Verfolgern auf den Fersen macht sich Carol auf zu einer Suche, die von Anfang an unter einem schlechten Stern steht ...

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Abschluss einer spannenden Trilogie über einen grausamen Fürsten


Buda 1463: Floarea ist die Flucht gelungen, sie hat das Martyrium durch Vlad Draculea überlebt. Nun ist sie wieder bei ihrer Tante. Diese päppelt das Mädchen auf und besorgt ihr schließlich eine Anstellung bei Hofe. Floarea wird die Vorleserin der Königin, der Gattin von König Matthias Corvinus. Was das Mädchen nicht ahnt, auch Vlad weilt am Hof des Königs. Hier wartet er auf sein weiteres Schicksal. Als Floarea erfährt wie nahe sie dem verhassten Mann ist, fast sie einen Entschluss. Sie wird ihn töten, auch wenn es sie selbst in höchste Gefahr bringt. Zur selben Zeit macht sich Carol, der Sohn von Draculea auf den Weg, den Vater ins Jenseits zu befördern. Floarea und Carol ahnen beide nicht, auf was sie sich einlassen.

„Das Ende des Teufelsfürsten“ ist gleichzeitig der Schlussband der Trilogie über und mit Vlad Draculea. Hier schließt sich nun der Kreis und es geht dem Ende zu. Noch einmal nehmen die Protagonisten den Kampf gegen den grausamen Fürsten auf. Für Floarea und Carol ist es ein Kampf gegen ihre Vergangenheit und für ihre Zukunft. Für den Fürsten ein Kampf auf sein Leben und sein Reich. Die Autorin schafft es auch hier wieder, eine spannende Geschichte zu erzählen. Ein letztes Mal noch gelingt es Vlad sich zu behaupten und verbündete zu gewinnen. Die Hintergründe hat Silvia Stolzenburg wunderbar in ihre fiktive Geschichte um die jungen Leute gesponnen. Auch wenn der Fürst als grausam bekannt war, hier gibt es zu mindestens ein paar Antworten auf die Frage, wie ein Mensch so werden kann. Ich fand die fiktive Geschichte, rund um Floarea und Carol, spannend zu lesen. Die Seiten flogen nur so dahin und viel zu schnell war die letzte Seite gelesen.

Es empfiehlt sich die beiden Vorgänger „Der Teufelsfürst“ und „Das Reich des Teufelsfürsten“ gelesen zu haben, da die Bücher aufeinander aufbauen und dann auch besser verständlich sind.

Eine Karte im Buch sorgt für den nötigen Überblick, ein Nachwort klärt Fiktion und Wahrheit und eine Bibliografie lädt dazu ein, selbst etwas über diese Zeit nachzulesen.

„Das Ende des Teufelsfürsten“ ist ein gelungener Abschluss der Romanreihe über den als sehr grausamen bekannten Graf Vlad Draculea. Gleichzeitig ist es aber auch ein Liebesroman, indem die Protagonisten einiges zu überstehen haben, bis sie ihr Glück finden. Auch wenn die Trilogie hier abgeschlossen ist, gibt es doch einen kleinen losen Faden am Ende der durchaus hoffen lässt, das man zu mindestens von einigen Protagonisten noch mal etwas zu hören, sehen oder lesen bekommt.

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Abschluss der Trilogie um den grausamen Woiwoden Vlad Draculea

Ungarn 1463: Die Bojarentochter Floarea kommt als Gesellschafterin an den Hof der ungarischen Königin. Dort sieht sie sich plötzlich ihrem schlimmsten Alptraum gegenüber: der von ihr todgeglaubte Vlad Draculea, der für die brutale Ermordung ihrer Familie verantwortlich ist, befindet sich am königlichen Hofe unter Hausarrest und bei bester Gesundheit. Floarea fasst den kühnen Plan, Draculea zu töten. Auch Carol, der Sohn des entmachteten Woiwoden und Floareas Freund aus Kindertagen, ist auf der Suche nach seinem Vater, um den gewaltsamen Tod seiner Mutter zu rächen.

Mit diesem Buch beendet die Autorin die spannende Trilogie um den historischen, berühmt-berüchtigten Vlad Draculea. Wobei Draculea diesmal nicht im Mittelpunkt der Geschichte steht, vielmehr würde ich sagen, ist es die Geschichte von Carol und Floarea und ihrem Schicksal nach den Erlebnissen aus dem zweiten Band. Draculea befindet sich die ganze Zeit unter Hausarrest des ungarischen Königs Matthias Corvinus, dadurch ist sein Handlungsspielraum stark eingeschränkt. Worüber ich allerdings nicht böse war, denn seine Taten, die in den ersten beiden Büchern beschrieben wurden, sind doch ziemlich starker Tobak.

Carol hat sich auf die Suche nach Floarea gemacht, aber immer wieder nur Hinweise auf ein Massengrab gefunden, in dem sie sich befunden haben soll. Auch Floarea ist davon überzeugt, dass ihr ehemaliger Freund nicht mehr lebt. Carols Weg vom Osmanischen Reich nach Ungarn ist mehr als steinig: da er vom Hof des Sultans geflohen ist, wurde ein Kopfgeld auf ihn ausgesetzt. Auch weiß er nicht, wie Matthias Corvinus ihn als Sohn von Draculea empfangen wird.
Währenddessen arbeitet Floarea an ihren Plänen für die tödliche Rache an ihrem größten Feind, bei denen sie auf die Hilfe eines italienischen Arztes angewiesen ist.

Der Autorin gelingt mit dem Buch eine spannende Geschichte, die zum Ende hin noch an Dramatik zunimmt. Außerdem erfahren wir auf diese Weise von dem Schicksal von Floarea und Carol, welches im letzten Band relativ offen geblieben ist. Ein gelungener und spannender Abschluss einer großartigen Trilogie.

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