Dan Simmons: Terror

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Dan Simmons: Terror
Verlag
ET (D)
2007
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
Originaltitel
The Terror
ET (Original)
2007
ISBN-13
9783453029057

Informationen zum Buch

Seiten
989

Sonstiges

Übersetzer/in
Erster Satz
Die Himmelsgeister greifen an, gerade als Kapitän Crozier an Deck seines Schiffes kommt.

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England im Jahr 1845: Unter dem Kommando von Sir John Franklin brechen die modernsten Schiffe ihrer Zeit - die »Terror« und die »Erebus« - auf, um die legendäre Nord-West-Passage zu finden: den Weg durch das ewige Eis der Arktis in den Pazifik. 130 Männer nehmen an der Expedition teil. Keiner von ihnen wird je zurückkehren. Dies ist ihre Geschichte.

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Im Jahre 1845 machte sich Sir John Franklin auf, mit zwei Schiffen, der Terror und der Erebus, die Nordwestpassage zu entdecken. Keiner der rund 130 Männer sollte nach Hause zurückkehren, die Schiffe wurden vom Eis eingeschlossen und die Männer, die bis dahin überlebt hatten, machten sich zu Fuß auf den Weg in die Zivilisation.

Dan Simmons erzählt diese Geschichte aus der Sicht mehrerer Personen, wobei sein Haupterzähler Francis Crozier ist, der Kapitän der Terror. Den historischen Gegebenheiten von Kälte und Hunger aufgrund verdorbener Nahrungsmittel fügt er allerdings noch ein Monster, eine Art übergroßen Eisbären, hinzu, welches die Männer zusätzlich dezimiert.

Mein Haupteindruck von diesem Buch ist Kälte. Simmons berichtet von „warmen“ Temperaturen um den Gefrierpunkt in der Mannschaftskabine und steifgefrorenen Decken in den Kojen. Die Selbstverständlichkeit mit der von abgefrorenen Fingern und Zehen gesprochen wird, ist erschreckend. Ich persönlich gebe ja Franklin die Schuld an dem Misslingen der Expedition. Er verkörpert diese typische „die westliche Zivilisation ist überlegen“ – Einstellung, die unter extremen Bedingungen tödlich sein kann. Es fehlt ihm einfach an Pragmatismus und gesundem Menschenverstand, im Buch gibt es so manche (fragwürdige bis falsche) Entscheidung, die von ihm getroffen wird, die meiner Meinung nach nur aus Ruhmsucht und der Unfähigkeit, Fehler einzusehen und Entscheidungen dem entsprechend zu korrigieren, resultiert. Das Wichtigste, um eine Expedition zu überleben ist ein guter Expeditionsleiter – und der ist Franklin in dieser Geschichte nicht. Beim Lesen der Geschichte war es manchmal schon deprimierend, wenn wieder eine Überlebenschance für alle/viele durch die persönliche Fehlentscheidung Einzelner vernichtet wurde. Der (selbstsüchtige) Mensch wirkte für mich gefährlicher als das Monster. Dementsprechend hätte Simmons meiner Meinung nach den mythischen Exkurs über das Monster, gegen Ende des Buchs, besser weggelassen, er passte einfach nicht zu dem Rest, von mir gibt es dafür auch etwas Punktabzug.

„Terror“ ist allerdings nichts für zu empfindliche Gemüter. Ich lese ja die schlimmsten Splatterabschnitte ohne mit der Wimper zu zucken, Simmons hat mich allerdings dazu gebracht, einmal einige Seiten zu überblättern. Seine detaillierte Beschreibung des Spätstadiums von Skorbut war mir dann doch zu ekelerregend.

Insgesamt hat mir das Buch jedenfalls gut gefallen, ich kann allerdings nur dazu raten, es passend zur Witterung auch im Winter zu lesen.

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