Ursula Neeb: Die Feuerheilerin

 
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Ursula Neeb: Die Feuerheilerin
Verlag
ET (D)
2017
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783548288567

Informationen zum Buch

Seiten
368

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Graue Nebelschwaden hingen über den Flussauen des Rheins und dämpften alle Geräusche.

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Oktober 1596: Das Antoniusfeuer breitet sich wie eine Epidemie aus. Auch die Heilerin Lovenita Metz, die mit ihrer Tochter zur Frankfurter Herbstmesse reist, ist besorgt. Auf der Messe trifft sie den sogenannten Propheten Albinus Mollerus, den Vater ihrer Tochter, der die Ängste schürt, indem er den Weltuntergang voraussagt. Er beschuldigt Lovenita, für den Ausbruch des Antoniusfeuers verantwortlich zu sein. Da taucht der Stadtphysikus Johannes Lonitzer auf und verliebt sich unsterblich in Lovenita. Er ist erpicht, die wahre Ursache der Krankheit herauszufinden. Wird er es schaffen, die Bevölkerung zu retten, und können er und Lovenita glücklich werden?

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Wenigstens schnell gelesen

Frankfurt, 1596: Die Heilerin Lovenita Metz ist mit ihrer Tochter Clara unterwegs zur Frankfurter Herbstmesse, um dort ihre Heilmittel anzubieten. Unterwegs werden sie zu einer Edelfrau gerufen, die sich von der „Ägyperin“ die Zukunft vorhersagen lassen will. Obwohl Lovenita ein ungutes Gefühl hat, kann sie sich der Anfrage nicht verweigern. Doch bald schon wird sie dies schwer bereuen.

In Frankfurt trifft gleichzeitig der Prediger Albinus Mollerus ein, ein selbsternannter Prophet, der den Weltuntergang prophezeit und dem die einfachen Menschen geradezu ekstatisch zujubeln. Nur wenige bleiben vernünftig, wie zum Beispiel der junge Stadtarzt Johannes Lonitzer.
Die Wege dieser Protagonisten kreuzen sich, erstaunliche Zusammenhänge aus der Vergangenheit kommen ans Licht und das Unheil nimmt seinen Lauf.

Aus dem Prolog und Rückblenden erfährt der Leser mehr über Lovenitas Herkunft und wie es dazu kam, dass sie bei Zigeunern aufwuchs. So wird zwar einerseits erklärt, warum Lovenitas Tochter zu Depressionen neigt, aber nicht, warum Lovenita selbst über die gleichen Gaben verfügt wie ihre Ziehmutter, das bleibt ein erstaunlicher Zufall.

Die ganze Geschichte hat etwas von einem Groschenroman, es ist alles sehr vorhersehbar und ziemlich konstruiert. Die Figuren bleiben blass und agieren teilweise ziemlich sprunghaft, insbesondere das Mädchen Clara, deren schnellen Meinungswechseln ich kaum folgen konnte. Aber auch bei anderen Personen konnte ich nicht wirklich nachvollziehen, warum sie etwas tun, geschweige denn, dass ich mit irgendjemand in diesem Buch wirklich mitgefühlt hätte.

Das Thema Hexenverfolgung spielt natürlich eine große Rolle, von dieser Thematik bin ich allerdings etwas übersättigt, da in gefühlt jedem zweiten historischen Roman irgendeiner unschuldigen Frau die Daumenschrauben angelegt werden

Gegen Ende sträubten sich mir dann noch regelrecht die Haare, als mal eben im Schnelldurchlauf die Ursachen einer Krankheit herausgefunden und sogar bewiesen werden. Auch wenn das tatsächlich auf historischen Fakten beruht, wurde es für die Handlung hier im zeitlichen Ablauf zu sehr gestrafft und wirkt damit auf mich leider nicht glaubwürdig.

Mir bleibt leider wenig Gutes über das Buch zu sagen, außer dass es wenigstens schnell gelesen ist und keinen besonderen Anspruch an die Aufmerksamkeit des Lesers stellt.

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