Tanja Kinkel: Verführung

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Tanja Kinkel: Verführung
Verlag
ET (D)
2014
Ausgabe
Taschenbuch (Broschiert)
ISBN-13
9783426512876

Informationen zum Buch

Seiten
480

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Wie eine Symphonie in Marmor, so hatte der Erbonkel einmal geschwärmt, und so sieht Antonio Calori nun selbst die Palazzi am Canal Grande von seiner Gondel aus.

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Angiola Calori war die erste von nur einer Handvoll Frauen, der Casanova einen Heiratsantrag machte, doch sie wollte noch lieber die Bühnen Europas beherrschen. Zwei begnadete Verführer prallen aufeinander, und was lange wie ein Krieg wirkt, wird die Liebe ihres Lebens, die beiden ermöglicht, ihre so unterschiedlichen Ziele zu erreichen.

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Verführung

Mit ihrem Roman "Verführung" lotst uns Tanja Kinkel in die Zeit des Rokoko zu zwei Liebenden, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Wird Casanova etwa durch eine Frau verführt?

Angiola Calori sieht mit 6 Jahren das erste Mal ein Theater von innen und beschließt einmal Sängerin zu werden, nachdem sie die glockenhelle Stimme der berühmten Zanetta gehört hat. Im Theater begegnet sie auch zum ersten Mal dem Jungen Giacomo Casanova, der ihr in der Not hilft. Nur wenige Jahre vergehen, Angiolas Vater ist tot und die beiden Frauen versuchen sich so gut es geht über Wasser zu halten. Mutter Lucia versucht Gönner für sich und ihre Tochter zu gewinnen und hält gleichzeitig Untermieter, um im Haus bleiben zu können. So lernt Angiola den berühmten Kastraten Appianino kennen, der ihr das Singen beibringt. Das Geld wird immer knapper, so dass sich die Mutter neue Wege einfallen lassen muss. Als Lucia von ihrer Tochter Ungeheuerliches fordert, flieht diese zusammen mit dem Kastraten und eine abenteuerliche Reise beginnt, denn sie flieht nicht als Frau, sondern als Kastrat verkleidet. Auf dieser trifft sie auch Giacomo wieder und die Liebe nimmt ihren Anfang...

Tanja Kinkel schafft es sehr authentisch diese doch sehr andere Zeit zu schildern. Das gesellschaftliche Klima ist aufgeheizt, überall lauern Gefahren für Frauen und Sex spielt eine überaus große Rolle. Die Liebesgeschichte zwischen dem Schwerenöter Casanova und der Sängerin ist liebevoll geschildert und berührt. Die beiden lieben sich bedingungslos, ohne sich dabei jedoch aufzugeben.

Dem ganzen Roman merkt man an, dass die Autorin viel Zeit in Recherche gesteckt hat und die Figur des Casanova lernt man so auch mal anders kennen, eben nicht nur als den Liebhaber der Frauen.

Ebenfalls hervorheben möchte ich die gelungene Buchgestaltung. Die abgebildete Maske auf dem Cover erinnert an Theater und Karneval in Venedig. Der Buchschnitt ist geschützt durch einen aufklappbaren Karton, den eine hübsche Brosche ziert. Alles wirkt sehr edel, obwohl es sich bei dem Buch ausschließlich um ein Taschenbuch handelt.

Fazit: Ein Roman, der auf wunderbare Weise reale Geschichte dem Leser näher bringt. Lektüre, die neugierig auf eine andere Zeit macht. Ich kann nur meine absolute Leseempfehlung aussprechen!

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