Wolf Serno: Die Gesandten der Sonne

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Wolf Serno: Die Gesandten der Sonne
Verlag
ET (D)
2016
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
ISBN-13
9783426653678

Informationen zum Buch

Seiten
624

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Salam alaikum, Herr!

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Handlungsort

Stadt
Land
Kontinent
Handlungsorte
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Bagdad im Jahre 797. Im Auftrag Karls des Großen knüpft eine Gruppe wagemutiger Männer gute Kontakte zu Kalif Harun al-Raschid. Doch die Rückreise ins Frankenland erweist sich als ein einziges Abenteuer, da die »Gesandten der Sonne« kostbare Geschenke mit sich führen – darunter ein lebender Elefant. In dieser gefahrvollen Zeit wächst der junge Arzt Cunrad von Malmünd immer mehr in die Rolle des Anführers hinein – und stößt dennoch an seine Grenzen. Nicht zuletzt bei Aurona, der stolzen Langobardin.

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Die Gesandten der Sonne

Bagdad im Jahr 798: Nach einer langen Reise von Aachen aus sind der Arzt Cunrad von Malmünd und seine Gefährten endlich am Ziel ihrer Reise angekommen. Im Auftrag Karl des Großen sollen sie dem Kalifen Harun al-Raschid ihre Aufwartung machen und mit ihm verhandeln. Sie werden in Bagdad freundlich empfangen, auch wenn der Kalif ihnen durchaus seine Macht demonstriert und sie auf seine Antworten oftmals lange warten müssen. Doch nach einem erfolgreichen Abschluss ihrer Verhandlungen können sie endlich die lange Rückreise antreten. Der Kalif lässt es sich nicht nehmen, den Gesandten einige prächtige Geschenke für König Karl mitzugeben, darunter einen Elefanten! Nun gestaltet sich die ohnehin sehr lange und gefahrvolle Rückreise nach Aachen noch komplizierter, und die Reisenden müssen auf ihrem langen Weg viele Abenteuer bestehen.

Mein Leseeindruck:

Obwohl dieser Historische Roman über 600 Seiten umfasst, habe ich mich auf keiner Seite gelangweilt. Die Geschichte wird von Wolf Serno so spannend erzählt, dass ich tatsächlich das Gefühl hatte, alles hautnah mitzuerleben. Ich konnte mich in die Figuren und in die Handlung so gut einfühlen, dass ich jetzt nach dem Beenden des Buches tatsächlich traurig bin, Cunrad und seinen Elefanten gehen lassen zu müssen.

Faszinierend an der Geschichte ist natürlich, dass sie auf wahren Begebenheiten beruht. Wolf Serno ist es meiner Meinung nach wirklich meisterhaft gelungen, Wahrheit und Fiktion miteinander zu verbinden. So muss ein guter Historischer Roman für mich sein!

Der Schreibstil ist dabei leicht und unkompliziert und doch sehr passend für einen Historischen Roman. Die Geschichte wird erzählt aus Sicht des Arztes Cunrad, so dass ich mich ihm während der ganzen Story sehr verbunden fühlen konnte.

Alle übrigen Figuren sind aber auch sehr gut ausgearbeitet. Ich habe mit ihnen mitfühlen können und ganz nebenbei habe ich bei der Lektüre auch noch etwas lernen können, denn im Nachwort geht der Autor noch einmal auf die geschichtlichen Daten ein.

Wer also einen gut recherchierten und spannenden Historischen Roman lesen möchte, dem empfehle ich dieses Buch! Es hat volle fünf Sterne verdient; ein großartiges Lesevergnügen!

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Reise in den Orient

Inhalt:

Bagdad im Jahr 798: Cunrad von Malmünd ist Mitglied einer Gesandtschaft von Karl dem Großen an den Hof der Kalifen von Bagdad. Cunrad ist der Arzt der Delegation und findet in Bagdad die begeisternde Welt des Orients kennen. Er macht auch die Bekanntschaft arabischer Ärzte, die zu dieser Zeit als führend in der Heilkunst gelten. Cunrad verliert sein Herz an die Haremsdame Aurona, die aus dem Frankenland entführt wurde. Nach Abschluß ihrer Mission macht sich die Delegation zusammen mit den Geschenken des Kalifen an Karl den Großen auf den gefährlichen Heimweg nach Aachen. Zu den Geschenken gehört der indische Elefant Abdul, zu dem Cunrad während seiner Zeit in Bagdad eine enge Beziehung aufgebaut hat. Auch Aurona und ein in Ungnade gefallener Leibarzt, schließen sich heimlich der Reisegesellschaft an.

Meine Meinung:

Dieses Buch führt den Leser in die märchenhafte Welt des Orients im ausgehenden 8 Jahrhundert. Wir erleben die Erlebnisse aus der sich Conrads, der seine Erlebnisse nach seiner Rückkehr einem freundlichen Gastgeber erzählt. Ein zunächst gewöhnungsbedürftige Perspektive, das mir nicht ganz klar war, wer dieser Gastgeber ist, aber sie gibt der Handlung einen schönen Rahmen.

Zusammen mit Cunrad begeben wir uns auf eine spannende Reise zurück von Bagdad nach Aachen. Erschwert wir die Reise durch das Mitführen des Elefanten Abdul, der überall für Aufsehen sorgt und viel zur erfolgreichen Rückkehr der Gesellschaft beiträgt. Wir werden Zeugen von Raubüberfällen und Sandstürmen, betrauern den Tod einiger Kameraden und erleben die heimliche Liebe zwischen Cunrad und Aurona, die sich als junger Mann ausgibt, um ihre Identität zu verheimlichen.

Ein toller Reisebericht, der dem Leser eine beschwerliche Reise im frühen Mittelalter beschreibt. Mehr als 3 Jahre dauert die Reise, die über lange Strecken durch Wüsten führt. Cunrad wird mehr und mehr zum Leiter der Reisegruppe, die viele Verluste zu beklagen hat. Mit Cunrad lernen wir eine jungen, gewitzten Mann kennen, der seiner Aufgabe als Anführer annimmt und mit großem Geschick ausführt.

Auch wenn es sich um eine lange Reise handelt, weist die Handlung keine Längen auf. Die Spannung wird über die kompletten 600 Seiten aufrecht erhalten und zu einem runden Ende geführt.

Die Handlung basiert auf einer wahren Geschichte, denn diese Delegation an den Hof des Kalifen von Bagdad gab es wirklich und auch eine Elefant als Geschenk an Karl des Großen ist belegt. Die Personen sind natürlich der Fantasie des Autors entsprungen, die die wahre Geschichte mit neuem Leben erfüllen.

Ein absolut lesenswerter geschichtlicher Roman, der uns in eine lange vergangene Welt entführt. Mit seiner lebendigen Sprache entführt der Autor den Leser in die fremde Welt des Orients und lässt ihn Zeuge einer spannenden Reise werden.

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