V. K. Ludewig: Ashby House

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V. K. Ludewig: Ashby House
Verlag
ET (D)
2012
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783423213516

Informationen zum Buch

Seiten
320

Serieninfo

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Im Turmzimmer waren schon immer Menschen verschwunden.

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Handlungsort

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An einem frostigen Januartag erwartet Ashby House friedlich seine neue Besitzerin, die weltberühmte Fotografin Lucille Shalott. Lucille reist in Begleitung ihrer Schwester Laura an, mit der sie in abgrundtiefem Hass verbunden ist. Kaum angekommen, ist Lucille plötzlich wie vom Erdboden verschluckt. Laura, von Lucilles Verschwinden unangenehm berührt, macht sich mit Butler Steerpike auf die Suche nach ihr. Als sie in den verbotenen zweiten Stock mit dem legendären Turmzimmer vordringen, erwacht Ashby House schlagartig zu eigenem Leben und geht zum Gegenangriff über ...

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Plot / Unterhaltungswert 
 
3.0
Charaktere 
 
1.0
Sprache & Stil 
 
1.0

"Reich und Schön" im Geisterhaus

In der Geschichte gibt es eine Menge gute Ideen, leider wurden die meisten nicht so richtig zu Ende gebracht.

Toll fand ich alles, was sich um das Haus selbst drehte. Es ist ein richtiges Spukhaus, mit allem, was dazu gehört: Dunkle Räume, die viel größer sind, als sie sein dürften, nächtliches Poltern, Schreie, pulsierende Wände, zuschlagende und sich von selbst öffnende Türen - klasse! Es konnte für genügend Grusel sorgen, sonst hätte ich vermutlich große Schwierigkeiten gehabt, das Buch zu Ende zu lesen.

Die Darstellung der Personen fand ich sehr schwach. Sie handeln übertrieben und unglaubwürdig, sind arrogant, besserwisserisch und sonnen sich in einer geradezu überwältigenden Wichtigkeit. Dabei waren es in meinen Augen ziemlich kleine Lichter. Außerdem gehen sie einfach unmöglich miteinander um, das Herumgegifte nervte und ich wünschte mir, dass die Leute mal normal miteinander reden könnten. Außerdem fand ich die angebliche Berühmtheit Lucilles etwas überbrieben. Gut, sie ist eine Starfotografin - aber dass sie auf dem Schiff, mit dem sie von USA nach England gefahren ist, für Furore hätte sorgen können, kann ich nicht glauben. In den Gesprächen fällt auch der Name von Annie Leibovitz als Lucilles "Konkurrentin" - aber mal ehrlich, wieviele Menschen (er)kennen Annie Leibovitz? Ich weiß selbst, dass sie sehr berühmt ist, aber ich würde sie nicht einfach so mal erkennen, wenn sie mir gegenüber sitzen würde. Vielleicht verschätze ich mich, aber dass Lucille so extrem von Paparazzi verfolgt werden würde, wenn heraus kommt, dass sie in Ashby House wohnt, kann ich mir nicht vorstellen.

Gestört hat mich beim Lesen zusätzlich noch die erklärenden Einschübe des Autors, in denen er die Erzählperspektive verlässt und den Leser manchmal auch direkt anspricht. Das kann ich nicht leiden, denn so etwas wirft mich aus der Geschichte heraus.

Schade, aber hier wurden gute Ansätze verschenkt.

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(Aktualisiert: 19 Mai 2012)
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Ein Horroroman ohne Horror, stattdessen gepflegte Langeweile...

Eigentlich begann es ganz gut. Ein großes Anwesen mit einem Zimmer in dem jemand einfach verschwindet, das weckte meine Neugier. Auch die Atmosphäre zwischen den zwei Schwestern war zunächst recht glaubhaft geschildert...

Ich wollte dem Roman wirklich eine faire Chance geben. Aber nach und nach konnte ich beim Lesen einfach nur noch die Augen verdrehen. Ich kam mir zum Teil vor, wie in einer schlechten Soapopera, die mit ein bisschen Mystik aufgebauscht wird. Vermutlich sollten die Ereignisse bei mir leichte Gruselschauer auslösen, oder zumindest das Interesse, hinter die Ereignisse schauen zu wollen. Das Problem ist, der Autor hat eigentlich ganz nette Ideen, schafft es aber meiner Meinung nach einfach nicht, diese richtig umzusetzen. Es wirkte für mich hölzern formuliert und gähnend langweilig.
Die vielen Starnamen und literarischen Anspielungen (die meiner Meinung nach ansonsten keine Rolle im Roman spielen), sorgten bei mir zudem dafür das ich langsam immer genervter wurde.

Ich muss gestehen, das Lesen wurde zunehmend zur Qual. Immer absurdere und unrealistischere Ideen reihten sich aneinander.

Fazit:
"Ashby House" ist ein Roman der mich von der ersten bis zur letzten Seite gelangweilt hat. Der Autor hat es verstanden, jede noch so interessante Wendung oder Idee in gepflegte Langeweile zu verwandeln, oder sie so auf zu bauschen das ich davon genervt war. Statt sich auf die Handlung zu konzentrieren, werden unnötige Sexuelle Verwicklungen oder Orientierungen plump eingebaut, um den Leser auch ja zu vermitteln, wie unangepasst die Geschichte doch ist und wie sehr man den Normen nicht entsprechen möchte.

Der Autor möchte viel, erreichte bei mir jedoch nur wenig. Viele Ideen prallen auf einander und sorgen dafür das die Handlung einfach viel zu übertrieben ist. Es erinnerte mich irgendwie an eines dieser schrecklichen Hochzeitskleider aus den 80er Jahren, mit viel zu viel Tüll, Rüschen und Schleifen.

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