Joe Hill: Blind

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Joe Hill: Blind
Verlag
ET (D)
2007
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
Heart-Shaped Box
ET (Original)
2007
ISBN-13
9783453565128

Informationen zum Buch

Seiten
432

Sonstiges

Übersetzer/in
Erster Satz
Jude besaß eine Privatsammlung.

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Früher oder später holen die Toten dich ...

Der Rockstar Judas Coyne erwirbt über das Internet einen Geist. Was als vermeintlicher Spaß beginnt, wird bald zu einem blutigen Horrortrip auf der Straße des Todes. Mit Joe Hill betritt ein junger Autor die Szene, der - schon jetzt vielfach preisgekrönt - den Vergleich mit den Meistern des Genres nicht zu scheuen braucht. Das phänomenale Romandebüt von Stephen Kings ältestem Sohn über einen rachsüchtigen Geist.

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Nachdem ich die ersten paar Seiten gelesen hatte, lag das Buch zunächst eine ganze Zeit hier herum, ohne dass ich es weiterlesen wollte. Ich habe es dann mit in den Urlaub genommen und am Pool gelesen – das war genau richtig als Medizin gegen die unheimliche Stimmung, die es vor allem zu Beginn verbreitet hat. Abend im Bett, am besten noch allein, war nämlich zumindest für mich nicht die richtige Umgebung dafür. Das Unheimliche wird dann irgendwann vom Splatter abgelöst, Hill geht mit seinen Figuren nicht zimperlich um, vor brutalen Szenen macht er nicht halt. Eine detaillierte Darstellung all der Verletzungen, die er seinen Hauptfiguren zufügt, möchte ich mir gar nicht vorstellen.

Hill hat mit diesem Buch eine Geschichte geschrieben, die genauso gut von seinem Vater hätte stammen können, allerdings eher aus seiner frühen Phase. Ein wenig erinnerte „Heart-Shaped Box“ mich an die Bachmann-Romane – es könnte aber auch nur die Parallele zu „Der Fluch“ (Thinner) gewesen sein.

Die Hauptfigur, der Rocksänger Judas beginnt in der Geschichte als eher unsympathische Figur, er wirkt gefühlskalt und egoistisch. Es gefiel mir ziemlich gut, wie Hill seine Figuren durch den Angriff eines Geists mit dem realen Horror ihrer eigenen Vergangenheit und den daraus resultierenden ganz persönlichen „Gespenstern“ konfrontiert und ihnen die Möglichkeit gibt diese zu besiegen. Dabei öffnet sich Judas, man kann ihn besser verstehen und er gewinnt einiges an Sympathiepunkten beim Leser. Es ist Hill gut gelungen, die, am Anfang versteckten, seelischen Verletzungen hervortreten zu lassen und deutlich zu machen, dass für manche Menschen das ganz normale Leben, ohne jede Übersinnlichkeit, schon Horror genug ist.

Aus dem Horror-Alter bin ich wohl ein bisschen herausgewachsen, aber das ist auch der einzige Grund, warum ich nicht sofort schaue, was Hill sonst noch so geschrieben hat.

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