Stephen King: Das schwarze Haus

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Stephen King: Das schwarze Haus
Verlag
ET (D)
2002
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
Black House
ET (Original)
2001
ISBN-13
9783453873704

Informationen zum Buch

Seiten
831

Sonstiges

Übersetzer/in
Erster Satz
Genau hier und jetzt, wie ein alter Freund zu sagen pflegte, sind wir in der ungewissen Gegenwart, in der Hellsichtigkeit keineswegs vollkommene Sehschärfe garantiert.

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Zwanzig Jahre nach Der Talisman haben sich die beiden Meister ihres Faches erneut zusammengetan, um die Geschichte des damals 12-jährigen Jack Sawyer weiterzuführen. Um einen unheimlichen Serienmörder zu stellen, muss Jack das schwarze Haus betreten - es ist der Eingang zu einer anderen Welt.

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Story:

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Zwanzig Jahre sind vergangen, seit Jack Sawyer die Region durchquert hat, um in dieser neben unserer Realität existierenden Parallelwelt den magischen Talisman zu finden und damit das Leben seiner Mutter zu retten. Jack hat es geschafft, diese beunruhigenden Ereignisse so vollständig zu verdrängen, dass er sich tatsächlich nicht mehr an sie erinnert. Er kann seiner Vergangenheit allerdings letztlich doch nicht entfliehen. Als nämlich in Jacks neuem Wohnort, der idyllischen Kleinstadt French Landing in einem ländlichen Gebiet des US-Bundesstaats Wisconsin, mehrere Kinder von einem geheimnisvollen Kannibalen namens "Fisherman" entführt, ermordet und teilweise gefressen werden, wendet sich der örtliche Polizeichef mit der Bitte um Hilfe an Jack, denn dieser hat eine beispiellos erfolgreiche – wenn auch kurze – Karriere als Kriminalbeamter hinter sich.

Es dauert geraume Zeit und es sind mehrere Anstöße von alten Freunden erforderlich, bis Jack "aufwacht", seine Vergangenheit akzeptiert und sich an seine Fähigkeit, in die Region hinüberzuwechseln, erinnert. Diese Fähigkeit braucht er, um die Mordfälle zu lösen, denn der Fisherman ist mehr als nur ein Psychopath – er ist von einem dämonischen Wesen aus der Region besessen, das im Auftrag des Scharlachroten Königs in unserer Welt unterwegs ist, um besonders begabte Menschen zu finden. So ist denn das jüngste Opfer des Fisherman, das dieser nicht sofort verspeist, sondern in die Region entführt, ein solcher Mensch. Das Kind ist ein Telekinet, ein besonders starker Brecher, der vom Scharlachroten König gezwungen werden soll, die Balken zu zerstören, welche den Dunklen Turm aufrecht erhalten. Würde dieser Plan gelingen, würden alle Parallelwelten des Multiversums im Chaos versinken, denn der Dunkle Turm ist die Achse, um die sich alle Welten drehen. Zu guter Letzt akzeptiert Jack seine Bestimmung: Er ist ein Schutzmann. Er muß das entführte Kind finden, bevor es zum Scharlachroten König gebracht werden kann. Das Tor in die höllische Welt des Königs ist das Schwarze Haus, ein geheimnisvolles Gebäude mitten im Wald in der Nähe von French Landing, dessen sichtbarer Teil sozusagen nur die Spitze des Eisbergs ist.

Kringels Meinung:

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Diese Fortsetzung von Der Talisman (siehe unten) ist ein wesentlich komplexerer Roman als die einfache und geradlinige "dorthin-und-wieder-zurück"-Geschichte des Vorgängers, man könnte sagen, die Geschichte ist ebenso "erwachsen" geworden wie ihre Hauptperson. Das Buch ist zudem in einem völlig anderen Stil geschrieben als Der Talisman: Der Leser wird in der Gegenwartsform direkt angesprochen und begleitet den Erzähler als unsichtbarer Beobachter. Beides ist zunächst gewöhnungsbedürftig, funktioniert aber dann doch recht gut. Es dauert geraume Zeit, bis die Geschichte richtig in Fahrt kommt. Auch für Fans der wortreichen King-Schreibe dürfte es schwer zu ertragen sein, dass man erst 250 Seiten hinter sich bringen muß, bis die Hauptperson richtig in den Mittelpunkt der Ereignisse tritt – soviel Zeit lassen sich die Autoren nämlich, um die Stadt French Landing, ihre Bewohner und die ganze Ausgangssituation zu schildern. Auch sonst ist der Erzählstil sehr weitschweifig und stellenweise zu geschwätzig. Gegen Ende hin überschlagen sich dann aber die Geschehnisse, der große Showdown wird auf wenigen Seiten abgehandelt und verpufft allzu schnell. Leider findet nur ein kleiner Teil der Handlung in der Region (diesmal übrigens mit Territorien übersetzt) statt, quasi zum Ausgleich bekommt man einiges an expliziten Splatterszenen geboten.

Der kundige King-Leser wird bereits bemerkt haben, dass dieser Roman nicht nur eine Fortsetzung von Der Talisman ist, sondern darüber hinaus als gar nicht mal so unwichtiger Bestandteil in den Zyklus um den Dunklen Turm eingeordnet werden muß. Personen und Ereignisse aus diesem Zyklus werden direkt in die Handlung eingebaut und es würde mich nicht überraschen, wenn man Jack Sawyer früher oder später in einem „echten“ Dunkler-Turm-Roman wiederbegegnen würde. Übrigens wird auch Ted Brautigan erwähnt, den wir aus dem King-Roman Atlantis kennen – auch er ist bekanntlich ein Brecher…

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