Stephen King: Doctor Sleep

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Stephen King: Doctor Sleep
Verlag
ET (D)
2013
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
Originaltitel
Doctor Sleep
ET (Original)
2013
ISBN-13
9783453268555

Informationen zum Buch

Seiten
704

Sonstiges

Originalsprache
amerikanisch
Übersetzer/in
Erster Satz
Am zweiten Dezember eines Jahres, in dem ein Erdnussfarmer aus Georgia die Geschäfte im Weißen Haus führte, brannte das Overlook, eines der großen Urlaubshotels von Colorado bis auf die Grundmauern nieder.

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Die große Fortsetzung von "Shining"

Auf Amerikas Highways ist eine mörderische Sekte unterwegs. Sie hat es auf Kinder abgesehen, die das Shining haben. Stephen King kehrt zu den Figuren und Szenerien eines seiner berühmtesten Romane zurück: Der Dreirad fahrende kleine Danny, der im Hotel Overlook so unter seinem besessenen Vater hat leiden müssen, ist erwachsen geworden. Aber die Vergangenheit lässt ihn nicht los, und wieder gerät er in einen Kampf zwischen Gut und Böse. Die zwölfjährige Abra hat das Shining. Kann er sie retten?

Nur mühevoll kann Dan Torrance die Schrecken verarbeiten, die er als kleines Kind im Hotel Overlook erlitten hat. Obendrein hat er die Suchtkrankheit seines besessenen Vaters geerbt und nimmt daher fleißig an Treffen der Anonymen Alkoholiker teil. Seine paranormalen Fähigkeiten – das Shining – setzt er nun in seinem Beruf ein: In einem Hospiz spendet er Sterbenden in ihren letzten Stunden Trost. Man nennt ihn liebevoll Doctor Sleep. Währenddessen ist in ganz Amerika eine Sekte auf der Suche nach ihrem Lebenselixier unterwegs. Ihre Mitglieder sehen so unscheinbar aus wie der landläufige Tourist – Ruheständler in Polyesterkleidung, die in ihr Wohnmobil vernarrt sind. Aber sie sind nahezu unsterblich, wenn sie sich vom letzten Lebenshauch jener Menschen ernähren, die das Shining besitzen. Das Mädchen Abra Stone besitzt es im Übermaß und gerät ins Visier der mörderischen Sekte. Um sie zu retten, weckt Dan die tief in ihm schlummernden Dämonen und ruft sie in einen alles entscheidenden Kampf.

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Ein würdiger Nachfolger

Daniel Torrance, der kleine Danny aus "Shining", ist erwachsen geworden. Nach den traumatischen Ereignissen im Overlook Hotel hatte er einen schwierigen Start ins Erwachsenenleben mit Drogen- und Alkoholproblemen, nun ist er aber seit langem trocken und arbeitet in einem Hospiz, wo er für seine besondere Gabe bekannt ist, Sterbenden den letzten Weg zu erleichtern - daher auch der Name "Doctor Sleep". Auch seine hellsichtigen Fähigkeiten sind ihm erhalten geblieben.

Die gleichen Fähigkeiten besitzt auch die dreizehnjährige Abra Stone in einem noch viel größeren Maße als Dan, zu dem sie eines Tages telepathisch Kontakt aufnimmt. Genau diese Besonderheit macht das Mädchen zum gefundenen Fressen für die Mitglieder des "True Knot", einer mit Wohnmobilen kreuz und quer durch die USA ziehenden Gemeinschaft, deren Mitglieder ihre ungewöhnliche Jugendlichkeit einem besonderen Lebenselixier verdanken. Dieses geht allmählich zur Neige, und Abra könnte ihnen aufgrund ihrer stark ausgeprägten Hellsichtigkeit von großem Nutzen sein.

Bis Dan und Abra sich kennenlernen, sind schon zig Seiten ins Land gegangen, auf denen wir Dans und Abras jeweilige Vorgeschichte und ein bisschen was über den True Knot erfahren. Es dauert also eine ganze Weile, bis es mit der ganz großen Spannung losgeht, aber das bedeutet keineswegs, dass man ödes, langweiliges Vorgeplänkel über sich ergehen lassen müsste. Im Gegenteil. Dans steiniger Weg aus dem Alkoholismus und sein liebevoller Umgang mit den Menschen im Hospiz werden von Stephen King genauso wunderbar beschrieben wie die seltsamen Vorkommnisse rund um die kleine Abra und die befremdlichen Rituale des True Knot.

Ganz abgesehen von den übersinnlichen Elementen, die ich in Romanen sonst meistens nicht mag, die King aber so einbindet, dass sie mich überhaupt nicht gestört haben, zeigt er sich auch hier einfach wieder als großartiger Beobachter des menschlichen Wesens in all seinen Facetten und versteht es, tolle Charaktere zu schaffen, und auch die Art von Grusel in diesem Buch hat mir sehr zugesagt - unheimlich, sinister, aber nicht eklig im Sinne von ausgewalzten Splatterszenen.

Schön auch, wie "Shining" hier mit einfließt. Man muss das Buch nicht gelesen haben, um "Doctor Sleep" zu verstehen, aber natürlich macht es noch ein bisschen mehr Spaß, wenn man die Anspielungen auf die Geschehnisse von "damals" erkennt.

Kurz: ein würdiger Nachfolger für "Shining", der alles hat, was einen guten King ausmacht.

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