Stephen King: In einer kleinen Stadt

Stephen King: In einer kleinen Stadt

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Stephen King: In einer kleinen Stadt
Verlag
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
Needful Things
ISBN-13
9783453061316

Informationen zum Buch

Seiten
767

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Handlungsort

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Castle Rock ist eine kleine Stadt, in der kleine Leute leben. Und dann taucht plötzlich der mysteriöse Fremde auf. Leland Gaunt, und eröffnet einen Laden. "Needful Things" steht auf dem Schild, und es gibt dort alles, was man zum Leben braucht. Aber alles hat auch seinen Preis - und Leland Gaunt bestimmt ihn....

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[Hörbuch] Stephen King – In einer kleinen Stadt, gelesen von David Nathan

Das kleine Städtchen Castle Rock, im Bundesstaat Maine gelegen, ist eine typische Kleinstadt, wie es sie wohl fast überall auf der Welt gibt. Ausgerechnet dort eröffnet der überaus charmante und dennoch irgendwie merkwürdige Leland Gaunt sein Geschäft „Needful Things“. Und wie es der Teufel will, findet fast jeder Einwohner dort genau einen Gegenstand, der sein sehnlichster Wunsch ist (oder schon immer war) – und das sogar noch für wenig Geld. Allerdings stellt Mr. Gaunt noch eine klitzekleine Bedingung – man muss jemand anderem noch einen „kleinen Streich“ spielen. Und obgleich mehr als einer der Einwohner Castle Rocks ein schlechtes Gewissen hat, macht doch jeder mit. Und Castle Rock steuert unaufhaltsam auf eine mittlere Katastrophe zu …

Der Reiz dieser Geschichte des Altmeisters des Horrors besteht dieses Mal nicht in gruseligen Dämonen, vielmehr muss man taten- und fassungslos zusehen, wie hier ein „Streich“ zum anderen kommt und man kann sich nur hilflos ausmalen, wohin das alles führen soll. King beschreibt meisterlich, wie sich die Menschen fühlen, die die Opfer solcher Streiche werden. Mehr als einmal habe ich mich dabei ertappt, wie ich furchtbar böse auf den vermeintlichen Gegner wurde, obwohl ich eigentlich genau wusste, dass derjenige völlig unschuldig ist.

Trotz Kings Neigung, auch kurze Sachverhalte lange und ausführlich zu erzählen, habe ich mich keinen Moment gelangweilt, denn auch wenn er ausgiebig ausschweift, dann macht er das immer spannend und äußerst unterhaltsam.

David Nathan erfüllt seinen Part zum Gelingen dieses Hörbuches wie gewohnt mit Bravour und angenehmer Stimme. Gekonnt wechselt er zwischen den verschiedenen Protagonisten und man weiß immer, wer gerade am Zug ist.

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In dem Laden "Needful Things" bekommt man alles, was man sich wünscht. Die Gegenleistung scheint gering: Man muss nur einen harmlosen Streich begehen. Doch was als kleiner Streich beginnt, weitet sich zur Katastrophe aus und die Stadt scheint im Chaos zu versinken.

Wieder eine Meisterleistung von Stephen King, der hier die Abgründe der menschlichen Seele zeigt. Absolut fesselnd geschrieben, möchte man das Buch aufgrund des unheimlichen Thrills gerne einmal aus der Hand legen, doch das fällt wirklich schwer.

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Nachdem ich den Film gesehen hatte, wurde ich das Gefühl nicht los, dass das Buch mehr zu bieten hätte, vor allem da es so dick ist. Obwohl die Geschichte - vor allem der Showdown - im Buch dann doch ein bisschen anders ist, hat es sich insgesamt nicht gelohnt die Story zu lesen. King verliert hier meiner Meinung nach viel zu oft die Fähigkeit lange Stellen auf erträgliches Niveau zu kürzen. Vielleicht wollte er seinem langjährigen Lieblingsschauplatz, dem fiktiven Castle Rock, einen würdigen Abschied bieten, aber die Geschichte bewegt sich einfach zu langsam und mehr als einmal beschreibt King Gefühle, Zusammenhänge und Schauplätze genauer und expliziter als notwendig. Dem Leser wird wirklich nichts selbst überlassen. King beweist sich hier nicht als Meister des Horrors, sondern des unsubtilen. Natürlich ist es toll, wie es der Autor schafft so viele Figuren miteinander zu verweben ohne total zu verwirren, aber King übertreibt es einfach. "Needful Things" hat um mindestens 200 Seiten zuviel Speck und hätte als kurzer, knackiger Roman mehr Spaß gemacht.

Obwohl die Grundidee nett ist - ich werde als nächstes Ray Bradburys "Das Böse kommt auf leisen Sohlen" ("Something Wicked This Way Comes") lesen, das vom Ansatz her sehr ähnlich klingt, um zu überprüfen wie viel King für dieses Buch abgekupftert hat - ist "Needful Things" der schlechteste King-Roman, den ich bis jetzt gelesen habe.

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