Markus Heitz: Judassohn

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Markus Heitz: Judassohn
Verlag
ET (D)
2010
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783426652251

Informationen zum Buch

Seiten
686

Serieninfo

Sonstiges

Erster Satz
Ein ostdeutscher Winter konnte kalt sein.

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Sie glaubt, sie sei die letzte ihrer Art: Theresia Sarkowitz, genannt Sia, ein »Kind des Judas«, uralt und ewig jung. Sorgfältig getarnt wacht sie über ihre Nachkommen, eine unschuldige junge Frau und ihr Kind, damit diese nicht dasselbe Schicksal erleiden wie sie einst als Untote wiederauferstehen zu müssen. Doch dann taucht eine Gestalt auf, die Sia seit Jahrhunderten gesucht hat. Eine Gestalt, deren Kräfte ausreichen, sie zu töten. Und die voll Rachedurst ist ...

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"Judassohn" stellt zum einen die direkte Fortsetzung von "Kinder des Judas" dar, zum anderen gibt es auch Verbindungen zu "Ritus", Santum" und "Blutportale". Die Idee, die Romane alle miteinander zu verbinden finde ich sehr gut und bis zu einem gewissen Grad ist das auch richtig gut gelungen. Markus Heitz hat den Spagat durchgeführt, eine Verbindung zwischen den gesamten Büchern herzustellen, aber trotzdem so gut wie nichts vom Inhalt der querverweisenden Bücher zu verraten. Das finde ich schon ziemlich genial, gleichzeitig ergibt sich aber dadurch das Problem, dass ich als Leser teilweise das Gefühl hatte, dass sich jetzt nur noch Dinge und Begebenheiten aneinander reihen, die ich woanders bereits genauer gelesen habe und die für mich in diesem Buch keinen Mehrwert zur Geschichte geleistet haben.

Ich denke dieses Buch soll so ein bisschen das Bindeglied zwischen den vorhergehenden und jetzt dann noch nachfolgenden Büchern darstellen und aus der Perspektive betrachtet ist das sehr gut gelungen. Leider bin ich mit der Erwartung an dieses Buch herangegangen, dass ich wieder über Sia lesen darf, aber sie spielt in diesem Roman eher eine Nebenrolle.

Dafür tauchen einige andere Charaktere auf, die aber alle bei mir keine Sympathiepunkte erhalten konnten. Ich habe ihre Geschichten zwar gelesen, konnte aber mit keiner der Figuren so richtig mitfühlen oder mich in sie hinein denken.

Das Buch wartet dann zwar mit einer gelungenen Überraschung bezüglich der Figuren auf, leider ist dieser Überraschungsmoment aber nur von kurzer Dauer und hat sich für mich dann schnell abgenutzt, wodurch das Ende bei mir keine großen Überraschungen mehr auslösen konnte.

Interessanterweise empfand ich dieses Buch weniger blutig, als "Kinder des Judas", dafür sind ein paar gesalzene S.e.x.-Szenen drinnen, die vielleicht nicht jedermanns Geschmack sind und deren Sinn mir auch nicht so ganz klar wurde bzw. ohne die das Buch für mich vielleicht sogar noch besser funktioniert hätte.

Insgesamt bleiben mir einige offene Fragen trotz allem noch übrig und ich hoffe darauf, dass im Folgeroman "Judastöchter" die Fäden wieder zusammenlaufen und sich schließlich ein rundes Gesamtbild ergeben wird.

Mein Fazit ist, dass dieses Buch für mich das schwächste Buch von Markus Heitz darstellt, dass ich bis jetzt gelesen habe. Trotzdem werde ich natürlich "Judastöchter" lesen, da ich doch wissen möchte, wie es weitergeht. Allen Interessierten kann ich nur empfehlen zumindest "Kinder des Judas" und "Blutportale" vorab zu lesen, ansonsten weiß ich nicht, ob man mit der Handlung viel anfangen kann!

Für die Zusammenführung der gesamten Bücher und der gelungenen Überraschung gibt es von mir noch: 2,5 Ratten - Gesamt dann aber nur 2 Ratten, da die Bewertung eher in die negative Richtung tendiert.

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