Markus Heitz: Sanctum

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Markus Heitz: Sanctum
Verlag
ET (D)
2006
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783426631317

Informationen zum Buch

Seiten
500

Serieninfo

Sonstiges

Schlagworte
Erster Satz
Macht Euch nicht lächerlich, Abbé.

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Rom, Ewige Stadt, Hort uralter Geheimnisse. Hierhin führen im Jahre 2004 die Spuren einer Verschwörung, in deren Mittelpunkt Eric von Kastell steht, der Werwolfjäger. Immer wieder trifft er auf das Vermächtnis einer Frau, die im 18. Jahrhundert um ihr Leben kämpfte: Gregoria, die Äbtissin eines entweihten Klosters. Eric und Gregoria sind untrennbar verbunden durch die heiligste Substanz, die sich auf Erden findet: Das Sanctum kann Wunder wirken - oder den Tod bringen ...

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"Sanctum" schließt nahtlos an "Ritus" an und führt die Geschichte der Chastels/Kastells weiter. In diesem zweiten Teil erfahren wir mehr über die Wandelwesen und Gregoria macht einige Entdeckungen. Ich hatte gehofft, in diesem zweiten Buch mehr über Eric Kastell lesen zu dürfen, der meines Erachtens nach wesentlich mehr zu bieten hat, als triebgesteuertes Verhalten, rasantes Autofahren und das Ausfechten blutiger Kämpfe. Zwar kam Eric diesmal nicht zu kurz, jedoch wurde für meinen Geschmack ab der Mitte in Erics Kapiteln zu viel geschossen und gekämpft. Vor lauter Schusswechseln konnte ich manchmal die einzelnen Parteien nicht mehr auseinander halten. Das hatte sicher auch damit zu tun, dass ich diese Teile nach einiger Zeit nicht mehr sehr konzentriert und ausführlich gelesen habe. Ein weiteres Problem hatte ich mit den verschiedenen Orden und Organisationen, ich kann nicht mit Bestimmtheit sagen, wer wem angehörte und wer welches Ziel verfolgte.

Unabhängig davon ist "Sanctum", wie auch "Ritus", eine sehr spannende Lektüre. Angelehnt an die Legende des Loup Garou hat Markus Heitz reale Begebenheiten in den Roman einfließen lassen. Diese Vermischung von historischen Ereignissen mit der imaginären Geschichte, hat mir sehr gut gefallen. Das Ende lässt den Leser zwar mit einigen offenen Fragen zurück, wirkte auf mich aber sehr rund und gelungen.

Dieses Mal kann man auch den Titel des Romans mit dem Inhalt verbinden. Die Aufmachung ist wie die von "Ritus" wieder sehr ansprechend.

Im Epilog verspricht Markus Heitz weitere Ausflüge in das Genre 'Dunkle Spannung' und ich erwarte die Umsetzungen mit Spannung!

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Ende des 18. Jhd: Die Jagd nach der Bestie führt Jean Chastel und Äbtissin Gregoria nach Rom, wo sie schnell in ein Netz von Intrigen und Ränkespielen geraten, das zwischen den Jesuiten und dem Rest der katholischen Welt entbrannt ist. In den finsteren Gassten Roms treiben sich Wandelwesen und deren Anhänger herum und entfachen das, was man heutzutag wohl einen Bandenkrieg nennen würde. Fast alle streben sie nach der Macht, die ihnen das Sanctum bieten soll und Gregoria und Jean sind nur kleine Rädchen in einem mächtigen Getriebe.

Im Jahre 2004 kämpft sich Eric von Kastell weiterhin alleine gegen die immer noch bestehende Welt der Bestien, Wandel- und Werwesen mit dem Ziel, den Welpen der in "Ritus" erlegten Bestie zu finden und zu töten. Dabei kann er seine dunkle Seite nur noch schwer unter Kontrolle halten - bis das Böse die Übermacht gewinnt.

"Sanctum" führt die Geschichte, die in "Ritus" begonnen wurde, nahtlos weiter und der Kreis schließt sich. Wir erhalten fast alle Antworten auf die Fragen, die immer wieder aufgeworfen wurden: Was verbirgt sich hinter den "Schwestern vom Blute Christi"? Wie verbindet sich die Geschichte Jeans & Gregorias mit der Erics? Der Schwerpunkt liegt dieses Mal in der Vergangenheit. Eric erhält seine spektakulären Auftritte zwar erneut, diese erhalten jedoch weniger Raum. Markus Heitz bleibt seinem kantig-männlichem Sprachstil ohne jegliche Schnörkel treu und bietet dem Leser Wortwitz, etwas Erotik viel Blut und noch mehr Spannung auf den insgesamt 500 Seiten.

Erneut konnte mich der Knaur Verlag mit der Gestaltung des Buches begeistern und so bleibt auch "Sanctum" der Linie treu mit dem faszinierenden Cover (mit abgehobenem Schriftzug) und den ansprechend illustrierten Kapitelanfängen.

Zwischendurch musste ich immer wieder mit ein paar Längen kämpfen und auch die Superlative von Erics Stärke und Beinahe-Unverwundbarkeit kann schon mal etwas nerven. Dennoch ist "Sanctum" eine gelungene Fortsetzung des Zweiteilers, der erneut etwas Historie mit vielen phantastischen Elementen verbindet. Sehr schön, dass dem Leser hier wirklich ein richtiges Ende vorgelegt wird und nicht etwa der eine oder offene Handlungsstrang eine erneute Fortsetzung verspricht. Wer sich also rasante Unterhaltung mit blutrünstigen Werwölfen und coolen Superhelden gönnen will, ist hier genau richtig.

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