Bernard Craw: Sanguis B. - Vampire erobern Köln

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Bernard Craw: Sanguis B. - Vampire erobern Köln
ET (D)
2006
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783938244098

Informationen zum Buch

Seiten
416

Sonstiges

Erster Satz
Die Mordserie reißt nicht ab!

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n "Sanguis B. Vampire erobern Köln" wird der Vampirismus als Seuche gesehen, als eine den Körper verändernde, die Seele verschlingende Krankheit, die sich explosionsartig ausbreitet. Die Opfer der Vampire sterben bei dem Angriff, einige von ihnen erwachen zu einem untoten Dasein, sodass es in der folgenden Nacht noch mehr Monster gibt, die nach dem Blut der Lebenden lechzen.

"Sanguis B. Vampire erobern Köln" wird aus Sicht einiger Freunde in Köln geschildert, die mitten in den Mahlstrom der Ereignisse geraten. Sie sind unter den frühesten Opfern, Vampire der ersten Stunde. Niemand ist da, der ihnen zeigt, wie man sich verhalten muss. Keiner kann ihre Fragen beantworten - wo nahm die Seuche ihren Anfang? Gibt es einen Weg zurück? Oder zumindest die Möglichkeit, einen Rest an Menschlichkeit zu retten, wenn das Monster, das man selbst ist, einen an der Hand nimmt und in die Finsternis führen will?

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Eine rätselhafte Mordserie erfasst die Stadt Köln. Die Behörden und Ordnungskräfte sind zunächst ratlos, die brutalen Morde jedoch nehmen mit jeder weiteren Nacht zu. Und mittendrin stecken der Student Thomas und seine Freunde Doro und Epi sowie deren Bruder Christoph... und sie werden viel tiefer in die Ereignisse verstrickt, als ihnen lieb sein kann...

Bernard Craws Vampir-Thriller ist rasant und spannend geschrieben. Seine Charaktere sind lebendig (auch wenn sie zumeist untot sind *g*) und facettenreich ausgearbeitet. Die vom Autor kreierte Atmosphäre ist düster und bedrohlich, aber dennoch realistisch und nachvollziehbar. Auch spart Craw nicht mit Vergleichen und Realitätsbezügen, die das Werk auch für einen Leser bzw. eine Leserin interessant machen, der / die für gewöhnlich mit Vampir-Geschichten weniger anfangen können.

Besonders hervorzuheben ist die ausgefeilte und exzellent eingesetzte Sprache des Autors. Bernard Craw spielt nicht nur mit Worten, oftmals malt er regelrecht mit ihnen - ohne dass auch nur einen Augenblick Kitsch oder überladene Klischees aufkommen.

A propos Klischees! Craw bricht mit vielen der in Vampir-Romanen sonst üblichen Darstellungen. Seine Vampire sind nicht sinnlich-erotisch, sondern triebgesteuerte Raubtiere, denen man nicht mit Knoblauch oder Kreuzen beikommen kann. Das ist erfreulich und macht die Handlung spannend und abwechslungsreich!

Auch spart der Roman nicht mit gesellschaftskritischen und naturwissenschaftlichen Gedanken bzw. Theorien, die den Leser / die Leserin nicht nur zum Weiterlesen in der von Craw kreierten Welt animieren, sondern auch zum Nachdenken über die Welt anregen, in der er / sie tatsächlich lebt.

Leider nimmt im letzten Drittel des Buches der Anteil der "Action-Szenen" zu - ein wenig zu Lasten der sonstigen Handlung, wie ich finde. Doch das sei dem Autor verziehen, denn auch hier bietet er noch immer großartige Unterhaltung mit oftmals unerwarteten Handlungsfortgängen bzw. -ausgängen.

FAZIT: "Sanguis B - Vampire erobern Köln" sei jedem Leser und jeder Leserin wärmstens empfohlen, der / die anspruchsvolle, aber dennoch in erster Linie unterhaltsame Romane mögen. Man muss nicht unbedingt ein Freund von Vampir- bzw. Horrorszenarien sein, um Gefallen an Craws Werk zu finden. Zu zart beseitet sollte das jeweilige Gemüt allerdings nicht sein, denn Bernard Craw macht wahr, was sein Untertitel verspricht: VAMPIRE erobern Köln!

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Kann es einen realistischen Roman über Vampire geben? Beinhaltet diese Frage nicht schon einen Widerspruch in sich? Sanguis B. - Vampire erobern Köln liefert mir die Antwort auf diese Fragen: Ja, man kann tatsächlich einen realistischen Roman über dieses in der Phantastik angesiedelte Thema schreiben. Diese Aussage lässt bereits erahnen, dass es hier nicht um die übliche Darstellung von Vampiren handelt. Es gibt keine liebesromanschreibenden Romantiker, die beim Liebesspiel mit Menschen ihre Triebe austoben, keine mit Genuss und doch vorsichtig zubeißenden ältere Herren, die auf der Suche nach einer Jungfrau kurz das eigene Schloss verlassen. Nein, Klischees werden gebrochen, in Sanguis B. wird hart und mit deutlichen Bildern geschildert, was passieren kann, wenn der Vampirismus sich plötzlich ausbreitet. Besonders der Anfang des Buches kann zarten Gemütern sehr nahe gehen. Die Vampire in diesem Roman nehmen kaum Rücksicht auf Verluste, wenn sie erst einmal in den Blutrausch verfallen sind. Andererseits behalten sie einen Teil ihrer Menschlichkeit und werden nicht einfach zu rasenden Bestien. Man kann es vielleicht mit "Sie behalten ihren eigenen Charakter" beschreiben. Wer philosophierende Vampire erleben möchte, sollte dieses Buch lesen! Die Story ist geradezu erschreckend realistisch und der Autor schafft es den Leser auf die Seite der Vampire zu ziehen. Dass diese des nachts Menschen reißen, verdrängt man beim Lesen plötzlich und man kann sich über sich selbst gruseln, sobald man bemerkt, auf welcher Seite man eigentlich mittlerweile steht...

Für ein Buch aus dem phantastischen Genre ist übrigens auch die ausgefeilte und manchmal etwas schnörkelige Sprache zu erwähnen, die mir sehr gut gefallen hat. Ich hatte allerdings den Eindruck, dass mit zunehmender "Härte" in der Story, auch die Sprache "härter" und direkter wurde - ein ganz subjektiver Eindruck.

Ein tolles Buch, von dem ich hoffe, dass es keine Fortsetzung erhält, da es ein für mich absolut perfektes Ende liefert. Großes Lob an den Autor, vielen Dank für diese tolle Lektüre! Ich habe den Roman erst gestern wieder weiterempfohlen.

Ich würde sehr gerne etwas Neues von diesem Autor lesen!

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