David Duchovny: Heilige Kuh

 
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David Duchovny: Heilige Kuh
Verlag
ET (D)
2015
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
Originaltitel
Holy Cow
ET (Original)
2015
ISBN-13
9783453269897

Informationen zum Buch

Seiten
224

Sonstiges

Originalsprache
amerikanisch
Übersetzer/in
Schlagworte
Erster Satz
Die meisten Leute glauben, dass Kühe nicht denken können.

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Handlungsort

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Hören Sie auf Elsie, die Kuh!

Was haben Kühe, Popkultur und der Palästinakonflikt miteinander zu tun? Nun, sie sind alle Teil unserer heutigen Welt. Und in dieser Welt macht sich eine junge Kuh namens Elsie auf, etwas an ihrem Schicksal zu ändern. Gemeinsam mit einem zum Judentum konvertierten Schwein und dem wild plappernden Truthahn Tom begibt sie sich auf eine Abenteuerreise, in deren Verlauf der Leser viel Wahres über die Menschen erfährt. Eine saukuhle Fabel, geschrieben von einem saucoolen Autor.

Elsie ist eine junge Kuh, und eine glückliche dazu! Sie verbringt ihre langen, ereignislosen Tage mit Essen, Schlummern und Plaudereien mit ihrer besten Freundin Mallory. Doch eines Nachts schleichen sich Elsie und Mallory von ihrer Weide und müssen durch das Fenster des Bauernhofs mit ansehen, was der leuchtende Schachtelgott (so nennen sie den Fernseher) über »industrielle Mastbetriebe« offenbart. Elsies heile Welt ist in ihren Grundfesten erschüttert. Für sie gibt es nur eine Lösung: Sie muss in eine bessere, sichere Welt flüchten. Und so bildet sich ein kunterbuntes Trio, bestehend aus Elsie, Jerry – Verzeihung, Shalom –, einem thoralesenden Schwein, das vor Kurzem zum Judentum konvertiert ist, und Tom, einem (zumindest in seinen Augen) charmanten Truthahn, der nicht fliegen, dafür aber mit dem Schnabel ein iPhone bedienen kann. Die drei begeben sich auf eine abenteuerliche Reise, in der sie eine Menge über die Welt, in der wir leben, erfahren.

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Sprachlich banal und flapsig, schlichter ist kaum mehr möglich

Elsie ist eine Ausnahmekuh. Sie denkt über viele Dinge nach und lässt sich dabei auch nicht von Hormonen und Nachbarstieren beirren. Als sie eines nachts durch das Fenster ins Haus ihrer Farmer schaut, packt sie das nackte Grauen. Sitzt die Familie vor dem Fernseher und sieht sich eine Dokumentation über Massentierhaltung und Schlachtvieh an. Für Elsie steht fest: Sie muss hier weg! Am besten nach Indien, denn dort gelten Kühe schließlich als heilig. Ihrer Flucht schließen sich noch ein jüdisches Schwein Schalom und der Truthahn Tom an. Zu dritt nehmen sie Reißaus.

Was David Duchovny hier versucht, misslingt ihm leider völlig. "Heilige Kuh" ist ein einziger Klamauk mit Brachialhumor, den ich schon nach der zweiten Seite ermüdend fand. Die drei Tiere, die nicht geschlachtet werden wollen, begeben sich wie einst Kotzwinkles Hal in die Welt der Menschen. Doch so erstaunlich und absurd witzig dieser Bär war, so nervtötend sind Elsie und ihre Begleiter. Sprachlich banal und flapsig, schlichter ist kaum mehr möglich. Auch versagt Duchovny völlig darin, eine absurde Situation logisch zu erklären. Wieso fallen diese drei Tiere unter Menschen nicht auf? Dass dies funktionieren kann, hat ebenfalls Hal bewiesen.

Eine gute Absicht macht noch lange keinen guten Roman. David Duchovny ist Vegetarier und wollte hier eine Botschaft transportieren. Abgerundet wird dies mit dem Schlußwort, dass die Tiere doch wenigstens artgerecht gehalten werden sollten. So kommt in der Geschichte auch tatsächlich eine Kuh vor, Elsies beste Freundin, die sich gegen die Flucht und für das Leben auf der Weide entscheidet mit den Worten "Lieber ein paar glückliche Jahre mit meinen Kindern und gutem Futter und dann sterben und gegessen werden ..." Ein weichgespülter Roman, damit der Schuh auch wirklich allen passt.

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