Christopher Moore: Die Bibel nach Biff

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Christopher Moore: Die Bibel nach Biff
Verlag
ET (D)
2002
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
Lamb: The Gospel According to Biff, Christ's Childhood Pal
ET (Original)
2002
ISBN-13
9783442541829

Informationen zum Buch

Seiten
573

Sonstiges

Übersetzer/in
Erster Satz
Der Engel war gerade dabei, seine Schränke zu entstauben, als ihn der Ruf ereilte.

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Handlungsort

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Im Buch der Bücher fehlen einige Kapitel: Unter den wachsamen Augen von Engel Raziel soll Biff diese Lücke füllen und alles über die Kindheit und die turbulente Jugend von Jesus Christus berichten. Biff ist der einzige glaubwürdige Zeuge dieser Zeit, schließlich ist er in all den Jahren Jesus' bester Freund gewesen und stand ihm schon zur Seite, als dieser noch versuchte, vertrocknete Eidechsen zum Leben zu erwecken ...

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Eine humorvolle Jesus-Geschichte

Inhalt:
Es soll endlich ans Licht kommen, was Jesus bzw. Josua zwischen seiner Geburt im Stall und seiner Zeit als Prediger so alles getrieben hat. Denn gerade über die Kindheit und Jugend ist wenig bekannt. Deshalb wird Levi, genannt Biff, der beste Freund von Gottes Sohn, wieder zum Leben erweckt und erhält den Auftrag, alles aufzuschreiben. Der Engel Raziel überwacht ihn dabei.

Meine Meinung:
Schon die ersten Seiten geben einen guten Eindruck davon, was einen im Buch erwartet, denn man kommt fast sofort ins Schmunzeln oder sogar laut Auflachen. Zu skurril und teilweise absurd ist die Geschichte, die sich Christopher Moore mit viel Fantasie zusammengereimt hat. Besonders die Dialoge zwischen dem frechen Biff und seinem Freund Josua haben es in sich.

Dabei wird Josua als ein herzensguter Mensch dargestellt, sodass auch gläubige Christen sich in ihrer Religion nicht beleidigt fühlen sollten. Allerdings stellt Moore sämtliche Religionen bzw. Teile davon immer wieder in Frage, und es lohnt sich sicher, sich darüber mal Gedanken zu machen.

Natürlich gibt es viele Anspielungen auf die Bibel. Wer sich hier auskennt, wird sicher mehr Witz erkennen als nicht bibelfeste Leser. Doch unterhaltsam sollte dieses Buch für alle möglichen Menschen sein. Der mittlere Teil ist ein klein wenig langatmig, aber Anfang und Ende sprühen nur so vor witzigen Ideen.

Schön fand ich auch die Perspektivwechsel zwischen der Rahmenhandlung von Biff und Raziel heute in Amerika und der Geschichte von Josua und Biff vor 2000 Jahren.

Christopher Moore schreibt recht flott und lebendig. Das Buch ist einfach zu lesen und hat mir großen Spaß gemacht. Der Ich-Erzähler Biff ist ein frecher, aber trotzdem netter Kerl, der für meinen Geschmack ein bisschen zu viel an Sex denkt, aber auch das ist natürlich recht witzig geschrieben.

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Im Neuen Testament ist nichts über das Leben Jesu zwischen dessen Geburt und der späten Taufe mit 30 Jahren durch Johannes den Täufer zu finden. Die höchste Stelle möchte dies geändert wissen und so wird der Engel Raziel damit beauftragt, Levi aus seinem 2000 Jahre währenden Todesschlaf zu wecken, denn Levi "Biff" muss es schließlich als Jesu bester Freund ganz genau wissen. Im Hotelzimmer mit dem fernsehsüchtigen Engel, der gerne Spiderman wäre und alles für bare Münze hält, was in Soap Operas geschieht, eingesperrt, beginnt Biff die gemeinsame Geschichte aufzuschreiben, die beginnt, als die beiden sechs Jahre alt waren.

Biff und Josua "Josh" - später auch "Jesus" genannt - sind zwei fast normale, oft nervtötende, Kinder aus Nazareth - bis auf die Tatsache, dass ein Engel bei Joshs Geburt die Ankuft von Gottes Sohn weissagte. Mit dieser Bürde umzugehen ist oft nicht einfach, doch in seinem besten Freund Biff hat Josh Hilfe in allen Lebenslagen gefunden und so gehen die beiden Freunde unzertrennlich ihres Weges. Schon früh zeichnet sich ab, dass Josh sich in einigen Dingen von anderen Kindern seines Alters unterscheidet: Er ist von klein auf in der Lage, die zermatschten Eidechsen wieder zum Leben zu erwecken, deren Schädel sein Bruder mit einem Stein eingeschlagen hat. Die Jungen werden älter und Josua hadert mit seinem Schicksal: er weiß nicht, wie er der Messias sein soll und zieht - natürlich mit Biff - in die Welt, um zu lernen. Auf der Suche nach den drei Heiligen aus dem Morgenland verschlägt es die beiden auf die Seidenstraße, sie sehen die Chinesische Mauer, treffen den Yeti und lernen Kung-Fu. So gerüstet kehren sie zurück, um das Wort Gottes zu verkünden.

Viele streng Gläubige werden in der "Bibel nach Biff" schlimmste Ketzerei sehen, doch diejenigen unter uns, die Ostern immer den Fernseher einschalten, um "Das Leben des Brian" zu sehen, werden auch Biff mögen. Weder wird Jesu glorifiziert, noch ist das Buch sehr ernsthaft. Vielmehr ist Jesu hier ein ganz normaler Junge, oft ein nervtötender Klugscheißer, von Zweifeln geplagt, der letzten Endes aber doch noch an sich selbst glaubt. Die Witze des Buches reichen von Schenkelklopfer bis platt, es gibt vor allem in der Mitte einige Längen und zum Ende hin hat das Buch sogar immer mehr ernstere Einschläge. Kein Wunder, wissen doch selbst die Pharisäer, wie das Leben Jesu endet. Keine Sorge: Der Humor überwiegt bei weitem und die Dialoge zwischen Jesu und Biff (der seinem besten Freund eindeutig die Show stiehlt) reizen so oft zum laut herauslachen, dass man dieses Buch nach Möglichkeit nicht in der Öffentlichkeit lesen sollte.

Christopher Moore gibt in einem ausführlichen Nachwort an, dass er diese Geschichte natürlich so erfunden hat, dass er jedoch viele Monate recherchierte und sogar Israel besuchte. Viele beschriebene Szenen sind also durchaus der Evangelien entnommen und es wäre interessant, die Reaktionen der Bibelfesten zu testen. Ein wunderbares Gute Laune Buch, das sich besonders zum Lesen in der vorweihnachtlichen Zeit empfiehlt.

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"Die Bibel nach Biff" hat mich keine Spur meines Glaubens gekostet - im Gegenteil! Sie hat ihn wiedererweckt. "Lebendig gemacht" , trifft es wohl eher. Ein Sakrileg ? Kein Stück. Biff zieht über jeden vom Leder aber auf Josh läßt er nichts kommen! Dessen Herkunft hält er ebenso rein, wie dessen Wissen um das Göttliche... Gott hat Humor ! Er hat ihn erfunden :-) Dieses Buch ist absolut empfehlenswert, für Christen und Nichtchristen !!!

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Als überzeugte Atheistin habe ich dieses Buch mit dem Hintergedanken gekauft, dass Jesus und Co. ein wenig auf die Schippe genommen werden, ich aber trotzdem vielleicht ein BISSCHEN was dabei lernen kann. Und lachen natürlich ;)

Dass ich mich dabei in Jesus' besten freund Biff verlieben würde, wäre mir nie im Traum eingefallen. Und wie sympathisch (wenn auch etwas besserwisserisch) Jesus sein kann, wenn man ihn als ganz normalen Jungen darstellt, wusste ich auch nicht. Das heißt... so normal man eben sein kann, wenn man der Messias ist.

Seit diesem Buch steht Christopher Moore jedenfalls ganz oben auf meiner Lieblingsliste lustiger Autoren (noch vor Douglas Adams, der die geniale Anhalter-Reihe geschrieben hat) und wird solange da bleiben, bis sich jemand findet, der mich noch mehr und noch lauter zum Lachen bringen kann.

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Heute habe ich "Die Bibel nach Biff" endlich zu Ende gelesen. Was heißt endlich? Ich habe nur etwa drei Tage dafür gebraucht, während ich mit Jesua und vor allem Biff lachte und litt. Diese wunderbar unterhaltsame Geschichte um Jesus' Jugendjahre bringen den Leser sowohl zum Lachen, als auch zum Nachdenken und Mitfühlen, teilweise sogar zum Trauern. So empfindet man nach einer gewissen Zeit zum Beispiel Mitleid für Biff, der stets im Schatten seines besten Freundes steht, aber trotzdem immer felsenfest zu ihm hält.

Doch hat dieses Buch noch etwas Anderes bewirkt. Ich wurde nicht religiös erzogen, wurde nicht einmal getauft und habe die (echte) Bibel noch nie in der Hand gehabt. Jetzt allerdings wurde mein Interesse geweckt und ich habe mir vorgenommen, die Bibel in den nächsten Tagen, passend zur Weihnachtszeit, zu lesen.

In keiner Weise wird Jesus in der "Bibel nach Biff" lächerlich gemacht, zu ernst werden letzten Endes seine Lebensumstände behandelt. Daher kann ich jedem, gläubig oder nicht, dieses Buch wärmstens empfehlen!

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Hey Leute! Kennt ihr das wenn man durch ein Buch die Welt um sich vergisst und mit den Personen der Handlung lacht und weint? Mich hat das Buch tief berührt und oftmals auflachen müssen, dabei sckenkten mir die Leute um mich herum verwunderte Blicke. Mit der Frage in den Augen: Wie kann ein Buch nur so lustig sein? Glaubt mir einfach: "Die Bibel nach Biff" kann es!!!

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Der Knaller !!! Ich habe selten beim lesen eines Buches so laut lachen müssen. Menschen, die während der Zugfahrten um mich saßen, blickten mich nur verständnislos an ... Für Freunde des subtilen Humors ein unbedingtes Muss! Es war ein Glücksgriff dass ich auf dieses Buch gestoßen bin - ein Schuß uns blaue, der voll ins schwarze traf. Ich werde dies zum Anlaß nehmen, mir auch die anderen Bücher dieses Autors zu Gemüte zu führen ...

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