Maxime Chattam: Alterra. Die Gemeinschaft der Drei

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Maxime Chattam: Alterra. Die Gemeinschaft der Drei
Verlag
ET (D)
2009
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
Originaltitel
Autre Monde 1: L'Alliance de Trois
ET (Original)
2008
ISBN-13
9783426283004

Informationen zum Buch

Seiten
400

Serieninfo

Sonstiges

Erster Satz
Das erste Mal, dass Matt Carter das Gefühl hatte, es gehe etwas Ungewöhnliches vor sich, war kurz vor den Weihnachtsferien.

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Handlungsort

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Ein Orkan bricht über New York herein. Innerhalb weniger Stunden versinkt die Stadt in Eis und Schnee. Aus der Dunkelheit, die folgt, schießen blaue Blitze hervor. Als sie verschwunden sind, ist die Welt eine andere geworden: gefährlich und wild, ohne Technik und Zivilisation - und ohne Erwachsene. Übrig sind nur die Kinder, unter ihnen Matt, Tobias und Ambre. Gemeinsam machen sie sich auf in ein unglaubliches Abenteuer ... Phantastisch, abenteuerlich, magisch - eine unheimliche Reise in eine andere Welt

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Weltuntergangsstimmung in New York

Kurz vor Weihnachten erkennen die Freunde Matt, Tobias und Newton erste Anzeichen dafür, dass etwas nicht stimmt. Es ist definitiv zu warm für Dezember, seit 2 Jahren hat es nicht mehr geschneit. So richtig geht es dann an Weihnachten los: Ein furchtbarer Sturm kommt auf, blaue Blitze schießen aus dem Boden. Es scheint, als würden sich Menschen einfach in Luft auflösen. Nach einer schrecklichen Nacht ist die Welt eine total andere. Scheinbar gibt es keine Erwachsenen mehr, keine Autos oder andere technische Geräte. Matt und Tobias machen sich auf die Suche nach weiteren Überlebenden. Schnell erkennen sie, dass es doch noch erwachsene Menschen gibt, die ihnen jedoch nicht wohlgesonnen sind. Auch sogenannte Stelzenläufer sind hinter ihnen her. Es bleibt ihnen nichts anderes übrig, als New York zu verlassen und vor diesen feindlichen Wesen zu fliehen. Unterwegs erwartet sie so manches Abenteuer. Mit viel Mut und auch viel Glück gelangen sie zu einer Insel, auf der eine Gruppe von Kindern und Jugendlichen sich bereits zusammengefunden und organisiert hat. Doch auch hier ist nicht alles so friedlich, wie es auf den ersten Blick scheint. Es gibt Verräter unter den Kindern. Wem kann man trauen, vor wem muss man sich hüten?

Das Buch hat mir und meinen Kindern (12 und 14 Jahre) ausgesprochen gut gefallen. Das Thema ist mal was anderes im Fantasybereich, nicht immer nur Vampire, Zauberer und Werwölfe. Die Geschichte ist äußerst spannend geschrieben und kommt schnell voran. Die Jugendlichen sind sehr gut charakterisiert. Immer wieder kommt es zu überraschenden Wendungen in der Handlung, die zum Teil auch etwas unheimlich und gruselig ist. Die Sprache ist recht einfach gehalten, dadurch leicht zu lesen und sehr gut auch für Kinder ab ca. 12 Jahren geeignet. Gut finde ich auch die dezenten Hinweise darauf, dass wir Menschen sehr verantwortungslos mit der Natur umgehen und es nun an den Kindern liegt, dies zu ändern.

Maxime Chattam, den man bisher nur als Thriller-Autor kannte, ist hier ein hervorragendes Debüt im Fantasy-Bereich gelungen. Ohne Zögern gebe ich 5 Sterne für den 1. Band einer Trilogie.

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Düstere Zukunftsvision mit Öko-Botschaft

Nach einer kurzen Einführung stürzt der Autor seine Protagonisten ins Abenteuer. Der Schneesturm bricht los und von diesem Augenblick an hat mich das Buch gepackt. Ich war genauso entsetzt wie Matt und sein Freund, als die ersten Mutanten auftauchen und eine atemlose Flucht beginnt, bei der ich regelrecht mitgefiebert habe.

„Alteration“ bedeutet Umwandlung od. Veränderung. Wenn man den Titel der Reihe „Alterra“ betrachtet, dann habe ich es für mich mit „Veränderte Erde“ übersetzt, oder eine Erde, die sich in einem Umwandlungsprozess befindet. Das passt eigentlich ganz gut zur Handlung.

Wenn man dieses Buch liest, muss man die Lust mitbringen sich auf die Ideen des Autors einzulassen, auch wenn vieles unmöglich ist. Es ist keine Dystopie, die sich im Bereich des Mögliches abspielt, sondern eine fantasievolle Geschichte, deren Botschaft deswegen nicht weniger eindringlich ist.

Die Idee einer Welt, die sich zur Wehr setzt, wird konsequent umgesetzt. Die darin steckende Ökobotschaft hat mir gut gefallen, genauso wie die Einfälle, mit welchen der Autor diese Botschaft untermauert. Oft sind diese richtig grausig und düster, wodurch eine sehr spannende und packende Atmosphäre entsteht.

Die Vorstellung einer Welt, in der nur die Kinder unversehrt überlebt haben und sich nun gegen die Natur und grauenvolle und furchterregende Wesen zur Wehr setzen müssen, hat etwas beklemmendes, genauso wie die menschenleeren Städte, welche die Jugendlichen immer wieder erkunden und zur Beschaffung von lebenswichtigen Dingen nutzen. Vieles was früher selbstverständlich war ist nun ein kostbares Gut.

In einer Umgebung, in welcher man alleine nicht überleben kann, bekommen Freundschaften und Gemeinschaften eine überlebenswichtige Bedeutung. Und so findet sich „Die Gemeinschaft der Drei“ um gemeinsam die Rätsel dieser neuen Welt zu entschlüsseln.

Am Schluss bleiben viele Fragen offen und Matt macht sich mit seinen Freunden auf den Weg um die Antworten zu finden. Am liebsten hätte ich die Fortsetzung gleich im Anschluss gelesen!

Fazit: Eine düstere, spannende und wendungsreiche Zukunftsvision.

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Am Anfang des ersten Teils der Alterra-Trilogie lernen wir die Freunde Matt und Tobias in ihrer gewohnten Umgebung kennen. Diese verändert sich nach dem Orkan jedoch tiefgreifend – sie erwachen in einem scheinbar menschenleeren New York ohne Technik und Erwachsene.

Die Hauptfigur Matt war mir schnell sympathisch, wozu sicher auch seine eher ernsthafte Art beitrug. Seine Reaktion auf diese plötzlich so andere Welt konnte ich leicht nachvollziehen – die Ängste und Fragen genauso wie seine Entscheidungen und Überlegungen. Zusammen mit Tobias sucht er nach Antworten, Menschen und seinem Platz in dieser neuen Welt. Denn mit dem Verschwinden gewisser Dinge hört diese Veränderung nicht auf, es betrifft die ganze Erde – mit allem, was auf ihr lebt.

Bereits auf den ersten Seiten hatte mich diese Geschichte gefangen genommen, und entwickelte besonders nach dem Sturm einen immer größeren Sog. Die abwechslungsreiche Atmosphäre bot sowohl unheimliche, bedrückende aber auch hoffnungsvolle Momente. Es geht um Entdeckungen und Hintergründe, Fragen und Antworten, Verschwörungen und Freundschaften. Natürlich bleibt noch einiges offen, sonst wäre die Spannung auf die weiteren Bände ja dahin – aber zumindest sieht man nun ein paar Dinge klarer, auch den weiteren Weg der Gemeinschaft der Drei.

Mir gefällt auch die Tiefe der Geschichte. Man lernt die Hauptfiguren gut kennen, es wird einiges hinterfragt und nicht einfach so hingenommen. Und nicht zuletzt bringt es einen dazu, sich Gedanken über unseren rücksichtslosen Umgang mit der Natur zu machen – und wie es aussehen könnte, wenn diese sich eines Tages gegen die Menschheit wendet, wovon wir durch Naturkatastrophen ja schon den einen oder anderen Vorgeschmack bekommen haben. Aber lernen wir daraus?

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