Alwyn Hamilton: Amani. Verräterin des Throns

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Alwyn Hamilton: Amani. Verräterin des Throns
Verlag
ET (D)
2017
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
Originaltitel
Rebel of the Sands 02 - Traitor to the Throne
ET (Original)
2017
ISBN-13
9783570164372
Empfohlenes Alter

Informationen zum Buch

Seiten
544

Sonstiges

Originalsprache
englisch
Übersetzer/in
Erster Satz
Im Wüstenkönigreich Miraji lebte einmal ein junger Prinz, der den Thron seines Vaters besteigen wollte.

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Seit fast einem Jahr kämpft Amani für den Rebellenprinzen, als sie aufs Schlimmste verraten und an den Sultan ausgeliefert wird – ihren Todfeind. Ihrer Djinni-Kräfte beraubt und getrennt von ihrer großen Liebe heißt es für das Wüstenmädchen überleben um jeden Preis. Denn der Sultanspalast ist eine wahre Schlangengrube, in dem Intrigen und mysteriöse Todesfälle an der Tagesordnung sind. Amani riskiert ihr Leben, indem sie als Spionin den Rebellen Botschaften zukommen lässt. Doch je mehr Zeit sie in Gesellschaft des berüchtigten Sultans verbringt, desto öfter kommen Amani Zweifel: Steht sie wirklich auf der richtigen Seite?

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Eine Welt voller Magie und Wüstensand!

Der Inhalt...



Amani kämpft weiter erbitterlich an der Seite des Rebellenprinzen Ahmed, als sie gefangen genommen und in den Harems des Palastes des Sultans verschleppt wird – ihrem Todfeind schlechthin. Ihrer Djinni-Kräfte beraubt versucht sie nur noch eins: Überleben. Denn das Leben im Palast ist alles andere als ungefährlich für Amani. Sie beginnt für die Rebellen Informationen über den Sultan und seine Pläne auszuspionieren. Doch je näher sie den Sultan kennenlernt, desto größer werden ihre Zweifel: Steht sie wirklich auf der richtigen Seite?



Meine Meinung...



Alwyn Hamilton ist es mit ihrem zweiten Band der Reihe um Amani und ihrer Rebellengruppe wieder einmal gelungen mich mitzureißen – sogar darüber hinaus! Nach anfänglichen Problemen mich in die Geschichte hineinzufinden – der erste Teil war wohl doch ein bisschen zu lange her – war ich wieder gefangen in der einzigartigen und magisch-orientalischen Atmosphäre die einen beim Lesen umgab. Besonders Amani selbst konnte mich wieder begeistern: Sich vom Prinzen in einer stählernen Rüstung auf einem weißen Pferd retten lassen? Pah, nicht mit Amani! Die nahm ihr Leben liebend gerne, und mit zwei Pistolen oder genug Sand in Reichweite, selbst in die Hand. Sie war einfach eine steinharte Powerfrau! Mit toughen Sprüchen und ruhigen Händen am Abzug gesegnet. Auch die Momente zusammen mit Jin haben mich wieder verzaubern können. Auch wenn diese Momente sehr rar waren (obwohl mich die Geschichte zum Ende hin versöhnlicher hat stimmen lassen), waren sie doch von so viel Emotionen und Intimität zwischen den beiden, dass es die Rarität wieder wett gemacht hat. Überhaupt waren alle Charaktere mal wieder einzigartig gezeichnet und voll von unausgesprochenen Dingen und Geheimnissen, die einen den nächsten Band kaum erwarten lassen können. Die Entwicklung aller in der Rebellengruppe hat mir gut gefallen, besonders Hala hat in diesem Band eine andere Sichtweise bei mir auf sie hervorgerufen. Auch Shazard und ihre unablässige Loyalität und Freundschaft Amani gegenüber hat mir das ein oder andere Mal einen dicken Kloß im Hals bereitet. Die neu eingeführten Charaktere konnten ebenfalls punkten: Sam hat sich ab der ersten Sekunde in mein Herz geschlichen (alleine schon wegen seiner offensichtlichen Vernarrtheit), aber auch Rahim der ruhige und kompetente Kommandant war eine schöne Abwechslung zur restlichen Truppe. Überhaupt bin ich begeistert, wie Alwyn Hamilton es jedes Mal schafft Charaktere zu entwickeln die nicht wirken, als ob man von ihnen schon zehntausend Mal in anderen Geschichten gelesen hätte!



Auch wenn es langsam zu viel des Lobes wird, auch der Fortgang der Geschichte war, in meinen Augen, ein Lesegenuss. Mit vielen Dingen im Laufe des Buches habe ich so nicht gerechnet: ich war schockiert, überrascht, habe um Verstorbene getrauert und manchmal war ich auch etwas enttäuscht von dem Verhalten einer sonst so vertrauensvoll wirkenden Person. Und doch schafft es die Autorin einen immer wieder zu überraschen, und auf diese Überraschungen sogar noch eins drauf zu setzten – Wahnsinn! Der Schreibstil schafft es einen regelrecht zu verzaubern und nimmt einen auf eine spannende und wahnsinnig abwechslungsreiche Reise durch die Wüste!



Das Fazit...



Von wegen, der zweite Band einer Reihe ist immer nur ein „Lückenbüßer“! Amani-Die Verräterin des Throns kann mit abwechslungsreichen Wendungen und originellen Charakteren punkten und erfüllt mitnichten das Klischee eines Zwischenbandes!

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Tolle Fortsetzung

Meine Meinung:
Als Demdji und Blauäugiger Bandit kämpft Amani zusammen mit ihren Freunden für den Rebellenprinzen Ahmed gegen den Sultan. Als sie dann jedoch durch einen Hinterhalt entführt und an den Sultan verkauft wird, befindet sie sich auf einmal auf feindlichem Gebiet. Wem kann Amani noch vertrauen und was genau hat der Sultan mit ihr vor?

Zwischen dem Ende von Band 1 und dem Anfang von Band 2 liegen einige Monate, die Amani als wichtiges Mitglied der Rebellion verbracht hat. Als Blauäugiger Bandit hat sie sich bereits einen Namen gemacht und auch dem Leser werden ihre in dieser Zeit erlebten Abenteuer nicht vorenthalten. Stück für Stück erfährt man, was alles in der Zeit passiert ist, die zwischen dem Vorgänger und diesem Band liegt. Durch diese Rückblicke wird man langsam wieder in die Geschichte eingeführt, während gleichzeitig die Handlung wieder einsetzt.

Gleich zu Beginn geht es spannend los, denn Amani und ihre Gefährten befinden sich mitten in der Rebellion – da bleibt keine Zeit für Verschnaufpausen. Die Mischung aus Orient und Western, die mir schon in Band 1 so gefallen hat, wird auch hier gekonnt beibehalten, wodurch die Geschichte ihren ganz eigenen Charme bekommt.

Dies ist allen voran dem tollen atmosphärischen Schreibstil wie auch Amani zu verdanken, die die Geschichte aus ihrer Sicht erzählt. Sowohl durch ihre Demdji-Kräften als auch ihrem Können im Umgang mit der Pistole bringt sie beide Seiten der Geschichte zum Vorschein – zum einen die mystische und orientalische Seite voller Magie als auch die raue und harte Lebensweise aus dem wilden Westen.
Amani zeigt auch hier wieder ihre starke Persönlichkeit und ihren Mut. Im Palast ist sie komplett auf sich allein gestellt, dennoch kämpft sie unentwegt weiter. Ihre Fehler gesteht sie ein und lernt daraus und genau diese Unperfektheiten und die Entwicklung im Charakter machen sie für mich so authentisch. Während sie sich in Band 1 noch vorgeworfen hat, zu egoistisch zu sein und ihre Freunde im Stich zu lassen, möchte sie dies in Band 2 um jeden Preis vermeiden.

Als Teil der Rebellion gibt es auch ein Wiedersehen mit aus Band 1 bereits bekannten Charakteren wie Shazad, Delila, Ahmed oder Imin. All diese Charaktere habe ich schon in Rebellin des Sandes kennen und lieben gelernt. Doch da die Rebellion in der Zwischenzeit weiter gewachsen ist, trifft man auch auf einige neue Mitglieder, die das Buch zusätzlich bereichern.
Natürlich darf auch Jin nicht fehlen, auch wenn ich sagen muss, dass er mir ein wenig zu selten vorgekommen ist. Neben Amanis starker Persönlichkeit wirkte er stellenweise dann doch recht blass. Dadurch hat die Liebesgeschichte aber auch nicht zu viel Raum eingenommen, wodurch man sich voll und ganz auf die Haupthandlung konzentrieren konnte.

Große Teile der Geschichte spielen sich innerhalb der Palastmauern ab, wo Amani sowohl auf neue, als auch überraschenderweise alte und bereits bekannte Gesichter trifft.
Intrigen und Geheimnisse dominieren das Leben am Hof des Sultans und so weiß man nie, was einen auf der nächsten Seite erwartet. Besonders das Ende konnte mich mitreißen, da es nochmal zeigt, wie sehr man sich doch in einigen Personen täuschen kann.
In bin schon gespannt, wie die Autorin die Geschichte nach diesem dramatischen Ende fortsetzen wird.

Fazit:
Ein toller Schreibstil, starke Charaktere sowie eine spannende Handlung machen Amani – Verräterin des Throns zu einer grandiosen Fortsetzung. Die Mischung aus Orient und wilder Westen, Wüstenmädchen und Blauäugiger Bandit kann mich weiterhin fesseln. Das unerwartete Ende lässt auf eine ebenso überzeugende Fortsetzung hoffen.

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