Anika Beer: Kieselsommer

 
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Anika Beer: Kieselsommer
Verlag
ET (D)
2017
Ausgabe
Taschenbuch (Broschiert)
ISBN-13
9783570157732
Empfohlenes Alter

Informationen zum Buch

Seiten
320

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Damals. In einem kühlen Sommer.

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Handlungsort

Region
Kontinent
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Der erste Urlaub ohne Eltern! Tilda und ihre beste Freundin Ella können es kaum erwarten. Zwei Wochen gehört ihnen das Ferienhaus von Tildas Tante im Spreewald ganz allein. Mit Terrasse und eigenem Boot. Das wird der beste Sommer ihres Lebens! Doch dann fängt Ella ein Glühwürmchen und wünscht sich die große Liebe – und am nächsten Tag taucht Mats auf. Mats, der irgendwie ganz besonders ist. Ella glaubt an das Schicksal und dass Mats und sie füreinander bestimmt sind. Doch Tilda traut Mats nicht über den Weg und fühlt sich mehr und mehr wie das fünfte Rad am Wagen. Aber muss man seiner besten Freundin nicht alles Glück der Welt gönnen?

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Kieselsommer

Die beiden 15-jährigen Freundinnen Ella und Tilda sind überglücklich. Die Sommerferien stehen vor der Tür, und die beiden Mädchen dürfen zwei Wochen zusammen Urlaub machen im Spreewald im Haus von Tildas Tante. Doch gleich zu Beginn des Urlaubs taucht der 17-jährige Mats auf, in den Ella sich verliebt. Auch Mats fühlt sich zu Ella hingezogen, und so fühlt Tilda sich schnell überflüssig. So hat sie sich die gemeinsamen Ferien nicht vorgestellt; es kommt zu Spannungen.

Mein Leseeindruck:

Die Geschichte über die drei Jugendlichen und ihre gemeinsamen Ferien ist sehr schön erzählt. Alle drei Charaktere sind gut ausgearbeitet und irgendwie auch ganz besonders. So ist Ella ein sehr sensibles und eher schüchternes Mädchen, während Tilda eigentlich die Stärkere von beiden ist. Dass Mats sich nun ausgerechnet für die zurückhaltende Ella interessiert, ist für beide Mädchen neu und ungewohnt.

Es ist eine schöne und leichte Geschichte, obwohl sie auch viel Tiefgang hat. Sie passt perfekt in den Sommer; dieses Gefühl von Sommer, Sonne und Urlaub konnte die Autorin gut rüberbringen.

Auch der Schreibstil hat mir sehr gefallen. Ich mag es, wenn ich Bücher "weglesen" kann, ohne mich an einem komplizierten Schreibstil aufhalten zu müssen. Der Schreibstil von Anika Beer ist daher genau so, wie ich ihn mag: leicht, locker, unkompliziert.

Ich habe "Kieselsommer" sehr gerne gelesen. Es ist eine einfühlsame und schöne Geschichte über Freundschaft, die erste Liebe und Eifersucht.

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Träumerische Sommerlektüre

Die besten Freundinnen Tilda und Ella können ihr Glück kaum fassen: sie dürfen gemeinsam die Sommerferien verbringen. Und das Allerbeste? Ganz ohne Eltern! Zwei Wochen dürfen sie im Ferienhaus ihrer Tante bleiben - mitten im Spreewald. Dazu gehört nicht nur eine phänomenale Terrasse, sondern auch ein eigenes Boot…

Kaum hatte ich die Inhaltsangabe gelesen, war klar, dass ich „Kieselsommer“ unbedingt lesen möchte. Nachdem das Wetter hier in letzter Zeit im Norden eher enttäuschend ist, war meine Hoffnung, dass ich den Sommer mit diesem Buch vielleicht ein wenig zurückholen könnte.

Und so war ich mit Tilda und Ella Feuer und Flamme: auf der Terrasse in der Sonne entspannen, schwimmen und kleine Touren mit dem Boot durch den Spreewald… Es klingt einfach dem perfekten Sommer!
Doch dann taucht urplötzlich der gutaussehende Mats auf und Ella empfindet es als Schicksal. Immerhin hat sie ein Glühwürmchen gefangen und - ähnlich wie bei einer Wimper oder einer Sternschnuppe - einen Wunsch geäußert. Tilda kann Ellas Begeisterung nicht nachempfinden, er ist ihr suspekt und außerdem gerät die Idee von einem Mädelsurlaub ganz schön ins Hintertreffen! Doch was soll Tilda nun machen? Einerseits ist sie über die Planänderung sauer, andererseits sollte man der besten Freundin doch die Verliebtheit gönnen, oder?

Ich hatte nicht zuviel erwartet! Anika Beer hat mit Tilda und Ella zwei tolle Figuren gezeichnet, die sehr authentisch daherkamen. Für mich war die Beschreibung ihrer Freundschaft, aber auch die aufkommenden neagtiven Gefühle, die Auseinandersetzung mit der Differenz zwischen den eigenen Gefühlen, aber auch der Tatsache, dass man seiner Freundin auch etwas zugestehen muss, sehr treffend. Auch wenn ich die Zielgruppe alterstechnisch deutich verfehle, habe ich mich abgeholt gefühlt. Ich konnte mich in die Themen der beiden Mädchen hineinversetzen und gleichzeitig auch den Spreewald riechen…

„Kieselsommer“ hat meinen Durst nach Sommer nicht gestillt, nein, er hat ihn nur noch weiter entfacht! Aber das ist überhaupt nicht schlimm, denn ich habe die Lektüre sehr genossen. Wie gerne würde ich nun lesend in der Sonne liegen oder mal durch den Spreewald paddeln.

Definitiv ein Buch zum Eintauchen - nicht nur ins Wasser - und Träumen.

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