Arwen Elys Dayton: Die Clans der Seeker

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Arwen Elys Dayton: Die Clans der Seeker
Untertitel
Die Stunde des Fuchses
Verlag
ET (D)
2015
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
Originaltitel
Seeker
ET (Original)
2015
ISBN-13
9783401069685

Informationen zum Buch

Seiten
472

Sonstiges

Originalsprache
englisch
Übersetzer/in

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Handlungsort

Handlungsorte
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Eine epische Saga von Freundschaft, Macht, Verrat und wahrer Liebe.

In der Nacht, in der Quin ihren Eid ablegt, wird sie endlich werden, was all ihre Vorfahren vor ihr waren. Ein Seeker. Eine ehrenvolle Kämpferin für die Schwachen und Unterdrückten. Seite an Seite mit ihren engsten Gefährten John und Shinobu. Ihre große Liebe. Ihr bester Freund.

Doch in der Nacht, in der Quin ihren Eid ablegt, verändert sich alles. Ein Seeker zu sein, ist nicht, was sie dachte. Ihre Familie ist nicht, was sie dachte. Selbst der Junge, den sie liebt, ist nicht, was sie dachte.

Und nun ist es zu spät, davonzulaufen.

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Was es bedeutet ein Seeker zu sein…

Fantasy lese ich ja eher selten, aber hier klang der Klappentext so spannend, dass meine Neugierde einfach befriedigt werden wollte und so begann ich unvoreingenommen und völlig emotionslos mit der Lektüre.

In der Geschichte selbst geht es um drei Freunde, die vor dem Scheideweg ihres Lebens stehen. Sie sind kurz davor zu den Seekern zu gehören, die für die Schwachen und Unterdrückten dastehen. Doch dann kommt alles anders als gedacht, weil die Seeker nicht die sind, für die sie unsere Freunde gehalten haben. Zudem müssen Quin, John und Shinobu bald feststellen, dass nicht alles ist wie es scheint, selbst die eigenen Freunde nicht. Wie geht man damit nur um?

Ein beobachtender Erzähler führt uns durch die Geschichte und begleitet unsere unterschiedlichen Protagonisten. Aufgrund dieser Perspektivwahl bekommen wir von jedem etwas mit. Das Einlesen fiel mir anfänglich etwas schwer, denn ich musste mich zunächst an die Protagonisten gewöhnen, denn nur nach und nach erfährt man etwas über sie. Doch der flüssige Schreibstil macht es einem leicht schnell voranzukommen.

Bei dem vorliegenden Buch handelt es sich um den ersten Band einer Reihe, was man auch merkt, da sich die Autorin Zeit nimmt den Leser in die Welt einzuführen und viele Fragen aufgeworfen werden, die hier nicht alle beantwortet werden.

Quin, John und Shinobu sind alle für sich sehr interessant, wobei ich am meisten mit Quin mitgefiebert habe. Sie ist ein Beispiel dafür, dass man auch trotz Fehlern selbstbewusst auftreten und seinen Mann stehen kann. Na ja und zudem finde ich meist schneller Zugang zu weiblichen Charakteren.

Die gewählten Schauplätze fand ich sehr interessant, weil es Länder sind, wo ich schon immer mal hin wollte, es aber nie geschafft habe. Zudem ist es toll, dass diese Fantasygeschichte nicht in einer neu erdachten Welt spielt, sondern schon bei uns auf Erden, nur eben unter anderen Voraussetzungen.

Die Besonderheit an dem Buch ist wohl, dass es zahlreiche Wendungen gibt, mit denen man einfach nicht rechnet. Ich tappe gern mal im Dunkeln und hier trifft das wirklich sehr oft zu. Dadurch bleibt die Spannung auch konstant erhalten.

Fazit: Ideenreiche Fantasygeschichte, die ich gern gelesen habe. Ich freue mich auf die Fortsetzung und spreche eine Leseempfehlung aus.

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Viel Action, aber sehr verwirrend

Der erste Band des "Clans der Seeker" erzählt die Geschichte von Quin, Shinobu und John. Sie werden von Quins Vater zu Seekern ausgebildet und dafür in Kampfkünsten trainiert. Doch als Quin und Shinobu ihre Eide endlich ablegen dürfen, merken sie, dass das Seeker-Dasein gar nicht so ehren- und heldenhaft ist, wie sie es sich vorgestellt hatten.

Obwohl das Buch größtenteils in Schottland und Hongkong spielt, ist es ganz klar der Fantasy zuzuordnen. Magische Waffen, wie das Peitschenschwert, das seine Form ändern kann und ein Dolch mit dessen Hilfe man sich von einem Ort zum anderen teleportieren kann, prägen das Buch. Es reiht sich eine Actionszene an die nächste. Dabei ist der Autorin aber leider der Blick für die Geschichte als Ganzes verloren gegangen.

Ich muss ehrlich zugeben, dass ich das Buch spätestens nach 200 Seiten abgebrochen hätte, wenn es kein Rezensionsexemplar gewesen wäre. Am Schreibstil selbst habe ich nichts auszusetzen, doch inhaltlich war es extrem schwer, der Handlung zu folgen. Die Raum- und vor allem Zeitsprünge und der Wechsel zwischen vier verschiedenen Perspektiven haben mich bis zum Schluss verwirrt. Am enttäuschendsten war jedoch, dass wichtige Schlüsselereignisse, wie z.B. die Geschehnisse nach Ablegen des Eides, im Buch einfach nicht erzählt wurde - die Autorin überspringt diese und als Leser muss man sich nach und nach selbst zusammenreimen, was passiert ist. Falls dadurch Spannung erzeugt werden sollte, hat das nicht funktioniert.

Durch diese Sprünge und Auslassungen konnte ich auch keine Beziehung zu den Charakteren aufbauen. Sie blieben mir alle relativ egal und an vielen Stellen hätte man sich gewünscht, dass die drei Hauptfiguren einfach mal miteinander sprechen würden. Am sympathischsten war mir fast noch "die junge Dread" (so wird sie im Buch immer bezeichnet), die zu dem Clan gehört, der die Seekers überwachen soll. Ihre Probleme und Charakterzüge konnte ich zumindest im Ansatz nachempfinden.

Direkt nach einem Zeitsprung in der Handlung taucht eine Figur namens Brian auf. Dummerweise gab es davor schon jemanden namens Briac - ich habe mehrere Seiten gebraucht, bis ich verstanden habe, dass es eben nicht dieselbe Person ist. Eine ärgerliche Kleinigkeit, die sich wirklich leicht hätte vermeiden lassen.

Ihr fragt euch vielleicht, was denn nun eigentlich ein "Seeker" ist - leider gab es erst nach etwa 2/3 des Buches Andeutungen einer Erklärung; ich habe es allerdings immer noch nicht ganz verstanden.

Auf Englisch ist bereits der zweite Band erschienen, ob eine Trilogie oder Reihe daraus werden soll, konnte ich leider nicht herausfinden. Auch eine Verfilmung ist geplant. Ich persönlich konnte mit dem Buch leider nichts anfangen und werde keinen weiteren Teil lesen.

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Verwirrende Geschichte um die Clans der Seeker

Selten überkommt mich das Gefühl, nachdem ich ein Buch beendet habe, dass ich eigentlich gar nicht sagen kann, was die Handlung des Buches war. Leider war es bei diesem der Fall. Die Clans der Seeker: Die Stunde des Fuchses erzählt die Geschichte von John, Quin, Shinobu, die alle zum Seeker ausgebildet werden (sollen). Jedoch merkten Shinobu und Quin, dass das Leben als das Seeker ganz anders ist, als sie es sich vorher vorgestellt haben.

Das Buch ist gekennzeichnet von vielen Perspektivwechseln und Zeitwechseln. Mit jedem neuen Kapitel wird die Perspektive gewechselt. Normalerweise habe ich kein Problem damit, wenn aus unterschiedlichen zeitlichen und persönlichen Perspektiven erzählt wird, jedoch wurden hier auf 467 Seiten ganze 65 mal die Perspektive gewechselt. Das war für meinen Geschmack viel zu häufig. Zwischenzeitlich habe ich während des Lesens den Überblick verloren, an welchem Ende der Geschichte ich mich eigentlich befinde.

Das Buch erzählt eine phantastische Geschichte, in der die Protagonisten in einer Welt leben, die einerseits durch Magie und magische Gegenstände beherrscht wird, andererseits gibt es in ihr auch viele technische Errungenschaften, sodass es auf mich gewirkt hat, als wenn Science Fiction und Fantasy miteinander vermengt worden wären. Es war für mich schwer vorzustellen, in was für einer Welt genau sich die Handlung abspielt. Bis zum Schluss habe ich auch nicht verstanden, was Seeker eigentlich sind. Sie sind in Kampfkünsten ausgebildet und sie können mit speziellen Waffen umgehen. Dann gibt es noch die Dreads, die irgendwie wie Menschen sind, aber irgendwie auch ganz anders sind, da sie viel schneller, aber auch viel langsamer als diese sein können. So ganz wird nicht ersichtlich, was sie eigentlich sind.

Die Motive der Protagonisten sind für mich im Verlauf der Geschichte immer undurchsichtiger geworden. Am Anfang hatte ich noch das Gefühl, ich hätte verstanden, was sie alle wollen, aber je weiter die Geschichte voran ging, desto undeutlicher wurde es. Dass Quin zwischenzeitlich ihr Gedächtnis verloren hat (dafür gab es auch keine plausible Erklärung) hat bei mir eher zu mehr Verwirrung als zur Aufklärung der Gegebenheiten geführt. Besonders gestört hat mich, dass wichtige Ereignisse, wie etwa was bei der Zeremonie, in der Quin und Shinobu zu Seekern werden, nicht erklärt werden. Es wird erwähnt, dass jetzt die Zeremonie ist, dann ist sie vorbei (ein erneuter Zeitsprung) und die beiden sind völlig verstört, ob der Ereignisse, während der Zeremonie und als Leser weiß man bis zum Schluss nicht, was sie so verstört hat. Das hat alles dazu geführt, dass ich keinerlei Beziehung zu den Figuren aufbauen konnte. Dadurch ist mir die Geschichte auch immer gleichgültiger geworden und hätte ich das Buch nicht als Rezensionsexemplar bekommen, hätte ich es spätestens nach dem ersten Drittel abgebrochen.

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