Nina Blazon: Ascheherz

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Nina Blazon: Ascheherz
Verlag
ET (D)
2011
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
ISBN-13
9783570160657

Informationen zum Buch

Seiten
544

Sonstiges

Erster Satz
In den Nächten, die dem Blutmann gehörten, wagte Summer kein zweites Mal einzuschlafen.

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Seit einem Unfall ist Summers Gedächtnis wie ausgelöscht. Sie weiß nur eines: Der Blutmann, der sie in ihren Albträumen verfolgt, ist nun in ihr Leben getreten und will sie töten. Und er scheint nicht der Einzige zu sein, der sie verfolgt. Der geheimnisvolle, engelhaft schöne Anzej rettet ihr das Leben. Auf ihrer gemeinsamen Flucht in das ferne Nordland muss Summer erkennen, welchen Verrat sie vor Jahrhunderten begangen hat: Einst gehörte sie zu den Zorya, deren Kuss den Sterblichen den Tod bringt. Doch einem Mann mit sanften Augen, der in ihren Armen sterben sollte, schenkte sie die Ewigkeit. Nun fordert Lady Mars, die Herrin des Todes, das Leben zurück, um das sie betrogen wurde. Kann Summer den Tod ein weiteres Mal überlisten oder muss sie ihre Liebe opfern, um selbst Lady Mars tödlichem Kuss zu entgehen?

Autoren-Bewertungen

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Ascheherz

Summer hat ihr Gedächtnis verloren. Sie weiß nicht, wer sie ist und woher sie kommt. Als Schauspielerin in einem kleinen Theater hält sie sich über Wasser. Bis eines Tages der Mann aus ihren Albträumen in der Wirklichkeit auftaucht und versucht, sie zu töten. Mit Hilfe des geheimnisvollen Anzej kann Summer fliehen. Doch schon bald weiß sie nicht mehr, ob sie ihm bzw. wem sie überhaupt noch vertrauen kann. Die Protagonisten scheinen ständig die Seiten zu wechseln, doch wie heißt es so schön in diesem Buch? „Manchmal ist etwas ganz anders, als es scheint.“ Die Leser werden bewusst in die Irre geführt und dazu verleitet, falsche Schlüsse zu ziehen. So dauert es recht lange, bis Summer und mit ihr auch die Leser die Puzzlestücke ihrer Vergangenheit zusammensetzen können. Dass dabei der Tod und auch die Liebe eine große Rolle spielen, ist allerdings schon bald zu erkennen.

Nina Blazon versteht es meisterhaft, den Leser mit ausgefeilten bildhaften Beschreibungen in ihren Bann zu ziehen. Man sieht die Orte und Menschen sofort vor seinem inneren Auge. So ist es einfach ein großes Vergnügen, Summers Geschichte zu lesen. Die Handlung ist spannend und geheimnisvoll, gefühlvoll und äußerst fantasievoll. Einige Ideen der Autorin finde ich einfach phänomenal. Bei manchen Kapiteln bin ich allerdings doch etwas verwirrt und ratlos zurück geblieben, was mich dann auch ein bisschen genervt hat. Aber es lohnt sich auf alle Fälle durchzuhalten und Summer durch alle Höhen und Tiefen zu begleiten, denn es erwartet einen ein ganz wundervolles Ende.

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Nina Blazon – Ascheherz

Summer, eine junge Frau, die in einem Theater arbeitet, hat ihre Vergangenheit verloren, sie weiß nicht, wer sie ist und woher sie kommt. Aufschluss geben ihr nur ihre Träume – und die sind alles andere als schön, wird sie doch verfolgt und träumt von diesem unheimlichen Mann, dessen Gesicht sie nicht erkennen kann.

In Nina Blazons neuem Buch findet der Leser gemeinsam mit Summer Stückchen für Stückchen heraus, wer und was sie ist, wer der geheimnisvolle Verfolger ist, und was es mit ihrer Geschichte überhaupt auf sich hat – und wird dabei von der Autorin bis kurz vor Schluss gekonnt in die Irre geführt und nur so weit mit Erklärungen gefüttert, dass man die Ungewissheit gerade so ertragen kann.

Nina Blazon bedient sich wie gewohnt einer bildreichen und zauberhaften Sprache, an vielen Stellen muss man einfach innehalten und sich die Worte noch einmal richtiggehend auf der Zunge zergehen lassen, so schön sind viele Formulierungen. Ich habe mit Summer mitfühlen können und mich gemeinsam mit ihr gefreut, gefürchtet, versteckt, sich selbst entdeckt und – natürlich – verliebt...

Summers Geschichte ist spannend, wunderbar erzählt, an vielen Stellen für eine Überraschung gut und endet rund mit einem wunderschönen Ende. Dennoch fehlt mir, ohne dass ich es erklären kann, noch irgendein kleiner Teil, der es zu einem 100%-Buch macht, wie ich das beispielsweise bei Faunblut empfunden habe.

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Mit diesem Buch habe ich ein Experiment gewagt. Eigentlich ist es aus Faulheit entstanden, aber wozu die manchmal gut ist. Jedenfalls lag das Buch bereit für die Leserunde auf dem Nachtschrank, der Schutzumschlag längst entfernt und sicher im Regal verstaut... keine Chance auf Klappen- bzw. Umschlaginnentext. Ich habe dann ohne Vorkenntnisse mit dem Lesen begonnen und die Welt gemeinsam mit Summer entdeckt.

Summer - die Hauptfigur in Ascheherz - ist eine junge Theaterschauspielerin in der Maskenstadt Maymara. Sie kann sich an ihre Vergangenheit nicht erinnern, sondert sich ab und lässt keinen Menschen an sich ran. Nur nachts verfolgen sie seltsame Träume, die eine Verbindung zu ihrem vergessenen Leben in sich bergen. Als der mysteriöse Blutmann ihr plötzlich in der Realität begegnet, flieht sie aus der Stadt und kommt ihrer wahren Identität auf die Spur.

Ich habe mich sofort wieder auf den wunderschönen Schreibstil der Autorin eingelassen und bin in die Geschichte eingetaucht. Anfangs war es etwas ungewohnt, da mich zunächst Orte und Handlungen begeisterten. Die Charaktere blieben rätselhaft. Von Summer erwartete ich das nicht anders, schließlich kennt sie sich selbst nicht. Bei dem Rest muss man lernen durch Summer zu fühlen und sich auf sie zu verlassen. Möchte sie mehr von ihrem Gegenüber erfahren, haben wir das Privileg als Leser auch. Im Laufe des Romans entwickelt sie sich aber sehr, so dass mir persönlich auch im Hinblick auf die Charaktere nichts fehlte.

Die Geschichte selbst ist einfach nur atemberaubend. Immer wieder bewundernswert, wie man sich sowas ausdenken und vorallem auch so toll in Worte fassen kann. Ohne den verräterischen Umschlagtext zu kennen, konnte ich herrlich spekulieren, rätseln und meine eigene Phantasie spielen lassen. Seit "Totenbraut" und "Schattenauge" bin ich sowieso großer Fan von Nina Blazon. Auch "Ascheherz" konnte mich begeistern. Das Buch ist bis zur letzten Seite unheimlich spannend und das Happy End lässt keine Wünsche offen.

Fazit: Ein Wohlfühlbuch in Kopfkino-Sprache.

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