Marie Lu: Berstende Sterne

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Marie Lu: Berstende Sterne
Verlag
ET (D)
2014
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
ISBN-13
9783785574928

Informationen zum Buch

Seiten
448

Serieninfo

Sonstiges

Originalsprache
chinesisch
Erster Satz
Von all meinen bisherigen Verkleidungen ist mir diese möglicherweise die liebste.

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Handlungsort

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sie ihre Drohungen wahr, wird das zahllose unschuldige Menschen das Leben kosten. Und das könnten wir verhindern, indem wir ein einziges Leben aufs Spiel setzen. Day und June haben so viel geopfert für die Republik und füreinander. Nun scheint das Land endlich vor einem Neubeginn zu stehen. June arbeitet mit dem Elektor und führenden Politikern zusammen, während Day einen hohen Rang beim Militär bekleidet. Keiner der beiden hätte die Umstände vorhersehen können, unter denen sie wieder zusammenfinden. Gerade als ein Friedensabkommen unmittelbar bevorsteht, drohen Anschuldigungen einen erneuten Krieg heraufzubeschwören. Um das Leben tausender Menschen zu retten, soll June nun Day darum bitten, das zu opfern, was ihm am meisten bedeutet ...

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2 Bewertungen

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Sprache & Stil 
 
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Emotionales, spannendes Finale

Die Republik scheint vor einem Neubeginn zu stehen. June arbeitet für den neuen Elektor. Sie und Day haben sich seit Monaten nicht gesehen, denn er hält sich fern von ihr, will nicht, dass sie erfährt, dass er sterbenskrank ist.

Doch dann breitet sich die Seuche aus und es scheint nur noch eine Möglichkeit zu geben. June muss Day um etwas bitten, was ihm unglaublich schwerfallen wird: wieder Experimente an seinem kleinen Bruder Eden zuzulassen. Day hat alles getan, um Eden zu retten und damit er wieder gesund wird und nun soll er ihn erneut einer solchen Gefahr aussetzen. Wird er dennoch auf June hören und dem Staat, der ihm so zugesetzt hat, helfen?

Die ersten beiden Bände hatten mir gut gefallen, nach einigen unbefriedigenden Trilogie-Abschlüssen in der letzten Zeit hatte ich aber fast ein bisschen Angst davor, wie es hier ausgehen wird. Doch Marie Lu konnte ich mich überzeugen, sie liefert erneut eine actionreiche Geschichte ab, vielleicht nicht ganz so temporeich wie in den Vorgängern, aber sie verlangt viel von ihren Protagonisten und treibt sie bis ans Ende ihrer Kräfte und darüber hinaus. Dabei bleiben die Figuren glaubwürdig und reißen den Leser immer wieder mit.

Der Erzählstil abwechselnd aus Sicht von Day und June wird auch im letzten Band beibehalten und so ist man als Leser gewohnt dicht am Geschehen und den Gefühlen der beiden dran. Aber auch wichtige Nebenfiguren tauchen wieder auf und wirken in ihrer jeweiligen Entwicklung ebenfalls sehr authentisch.

Am Ende gibt es einen wilden Showdown, der mich mehr als einmal ziemlich atemlos die Seiten umblättern ließ. Nach schlimmen Schrecksekunden erlöst die Autorin die Leser dann mit einem versöhnlich stimmenden Epilog, der für mich einen wunderbaren, wehmütigen Abschied bildete.

Für mich eine tolle Trilogie, von der Autorin möchte ich in Zukunft gerne noch mehr lesen!

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Gelungener Abschluss einer dystopischen Trilogie

Die Legend-Trilogie:
- Fallender Himmel
- Schwelender Sturm
- Berstende Sterne

Inhalt:
Acht Monate sind vergangen, seit June und Day sich zuletzt gesehen haben. Day kümmert sich um seinen Bruder Eden, June ist eine Princeps-Anwärterin des jungen Elektors Anden. Als die Seuche sich wieder auszubreiten beginnt, soll June Day dazu bringen, dass er Versuche mit Eden, der möglicherweise Antikörper und damit ein Heilmittel in seinem Blut trägt, erlaubt. Doch Day sträubt sich vehement, um seinen Bruder zu schützen. Doch als die Bedrohung durch die Kolonien immer greifbarer wird, muss etwas geschehen. Endlich arbeiten June und Day wieder Hand in Hand.

Meine Meinung:
Nachdem ich von den ersten beiden Bänden total begeistert war, konnte ich es kaum erwarten, den dritten Band dieser Dystopie-Reihe zu lesen. Auch dieser hat mich nicht enttäuscht. Ich war sehr schnell wieder im Geschehen drin. Dass dieser Band nicht nahtlos an den letzten anschließt, sondern eine Lücke von acht Monaten lässt, hat zur Folge, dass die Handlung hier quasi an einem neuen Punkt anfängt, das Vergangene im Detail nicht so wichtig ist. An die groben Geschehnisse konnte ich mich noch gut erinnern.

Ich habe das Buch geradezu verschlungen und dabei mit den beiden Helden gebangt. Es ist durchweg spannend geschrieben, selbst die Szenen, in denen gar nicht viel passiert. Marie Lu versteht es einfach, mitreißend zu schreiben. Dabei ist es ganz egal, ob es sich um Actionszenen oder um romantische Szenen handelt. Mit beidem konnte die Autorin mich überzeugen.

Wie schon in den ersten beiden Bänden wechselt die Perspektive von Kapitel zu Kapitel zwischen June und Day, wobei beide in der 1. Person im Präsens erzählen. Dadurch wird man direkt in die Handlung hineingezogen, bekommt die Gedanken und Gefühle beider Protagonisten hautnah mit und kann sich von beiden Seiten ein umfassendes Bild machen.

Beide Protagonisten, aber auch die Nebenfiguren wie Eden, Tess und Anden machen eine starke Entwicklung durch. June ist hin- und hergerissen zwischen ihrer Liebe zu Day und ihrer Loyalität zu Anden und der Republik. Sie muss sich im Senat durchsetzen und hat immer noch mit Metias’ Tod zu kämpfen. Für Day spielt Eden die größte Rolle. Ihn will er um jeden Preis beschützen. Doch über allem schwebt wie ein Damoklesschwert Days tödliche Erkrankung.

Die Handlung ist absolut logisch aufgebaut, die Figuren wirken authentisch. Insgesamt ist dieser letzte Band vielleicht etwas ruhiger als die Vorgänger, dafür kommt nun alles zu einem runden Abschluss. Auch eine im zweiten Band offen gebliebene Frage wird hier geklärt. Die Spannung steigt kontinuierlich an, bis sie sich in einem fulminanten Showdown entlädt.

Das Buch endet mit einem Epilog, der mich rundum zufrieden zurücklässt.

Fazit:
Toller Abschlussband dieser Trilogie! Für Dystopie-Fans ist die Reihe sehr zu empfehlen.

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