Stephenie Meyer: Bis(s) zum Morgengrauen

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Stephenie Meyer: Bis(s) zum Morgengrauen
Verlag
ET (D)
2006
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
Originaltitel
Twilight
ET (Original)
2005
ISBN-13
9783551581495

Informationen zum Buch

Seiten
500

Serieninfo

Sonstiges

Übersetzer/in
Erster Satz
Meine Mutter furh mich mit heruntergelassenen Scheiben zum Flughafen.

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Handlungsort

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Mit Romantik oder gar Leidenschaft hätte Bella ihren Umzug nach Forks, einer langweiligen, ständig verregneten Kleinstadt in Washington State, kaum in Verbindung gebracht. Bis sie den geheimnisvollen und attraktiven Edward kennen lernt. Er fasziniert sie, obwohl irgendetwas mit ihm nicht zu stimmen scheint. So gut aussehend und stark wie er kann kein gewöhnlicher Mensch sein. Aber was ist er dann? Die Geschichte einer verbotenen Liebe, einer Liebe gegen alle Vernunft. Die so viele Hindernisse überwinden muss, dass man auf jeder Seite mitfiebert. So romantisch und spannend, dass dem Leser bei diesem wunderschön geschriebenen Buch eine Gänsehaut über den Rücken läuft.

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Ojemine!

Ich habe das Buch im englischen Original gelesen.

Die 17-jährige Bella Swan zieht aus dem sonnigen Süden der Vereinigten Staaten zu ihrem Vater in eine Kleinstadt indem Norden, die sich dadurch auszeichnet, dass es fast ständig regnet. In ihrer neuen Highschool fällt ihr sofort ihr Klassenkamerad Edward Cullen auf, der nicht nur über geheimnisvolle Kräfte verfügt, sondern auch überirdisch schön ist. Sofort fühlt sich Bella von ihm angezogen, doch Edwards Reaktion auf sie gibt größere Rätsel auf…

Überirdisch schön ist Edward also. Dies erfahren wir schon ganz am Anfang des Buches und die Gefahr, dass wir dies im Verlauf der Lektüre vergessen könnten, ist minimal. Die Ich-Erzählerin Bella erwähnt es wieder und wieder und wieder. Und wieder. So sehr dies auch zu einer 17-jährigen passt - ich fühlte mich an entsprechende Verliebtheiten meiner besten Schulfreundinnen erinnert - so ermüdend ist dies auch. Zwar war ich gerne bereit, den Schwärmereien meiner Freundinnen zu lauschen, da dies einfach zu den "Aufgaben" einer Freundin gehört, aber davon in epischer Breite zu lesen, ist nur nervend.
Ebenso nervend wie der Stil, der zwar eigentlich zu der Ich-Erzählerin passte, in dem sich aber ein platter Ausdruck an den anderen reihte, bei dem ich immer wieder die Augen verdrehen musste ob der misslungenen Bilder und ständigen Wiederholungen derselben Phrasen, die schon beim ersten Mal kein Paradebeispiel stilistischer Brillianz waren. (Ich könnte mir übrigens vorstellen, dass die deutsche Übersetzung da bessere Arbeit leistete als die Autorin und die gröbsten Auswüchse schlechten Stils beseitigte).

Irgendwann fiel der Autorin wohl auf, dass allzu viel Schwärmerei und Verliebtheit nicht genug Substanz für ein über 400seitiges Buch hergeben und sie wechselte (mit Beginn des Baseballspiels) von einer Liebes- zu Abenteuergeschichte, die aber ebenso klischeehaft, unglaubwürdig und unlogisch daher kam wie die erste Hälfte des Buches. Selten habe ich mich bei der Lektüre eines Buches so gelangweilt wie bei diesem, und selten habe ich die Jubelchöre anderer Leserinnen weniger nachvollziehen können.

Da die Seiten 70-120 der britischen Ausgabe mich nach einem schlechten Anfang kurzfristig wenn auch nicht gerade fesseln so doch immerhin interessieren konnten, schrabbt das Buch gerade noch so an der Tiefstnote vorbei.


(P.S.: Was fandet ihr eigentlich alle so toll an Edward? Mir scheint fast, ich habe ein anderes Buch als ihr gelesen, in dem die Protagonisten nur zufällig dieselben Namen tragen.)

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#1 Rezensent
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Isabella hasst die verregnete Kleinstadt Forks und trotzdem kehrt sie aus dem sonnigen Florida in das Haus ihres Vaters zurück, um dem neuen Freund ihrer Mutter mehr Raum zu verschaffen. Vater Charlie ist überglücklich, seine inzwischen 17-jährige Tochter wieder um sich zu haben und mit ihrem Hang zur Einsamkeit ergänzen sich die beiden perfekt. Schnell findet Bella in der Schule neue Freunde, doch ganz besonders fasziniert ist sie von einer Gruppe Jugendlicher, die in der Cafeteria sitzen, nie essen und sich von dem Rest der Schüler absondern. Einer von ihnen ist Edward.

Wer hätte gedacht, dass sich hinter einem Vampirroman für Jugendliche eine so schöne, romantische Geschichte verbirgt? Bella und Edward verlieben sich über alle Barrieren, denn Edward ist ein fast unsterblicher Vampir und Bella ein "normaler" Mensch. Natürlich muss es da zu Komplikationen kommen, die sich über das erste Kennenlernen, das erste Händchenhalten, zurückhaltende Küsse bis hin zu der übrigen Vampirgesellschaft erstrecken. Schließlich duftet Bella auch ganz besonders gut und Edward würde sie eigentlich am liebsten auffressen.

Von der ersten Seite an war ich gefesselt und das Buch ist bis zum Schluß zum Seufzen schön. Stephenie Meyer bot mir viele neue Ideen und Gedanken zum Thema Vampir: darunter nicht nur ein atemberaubendes Hochgeschwindigkeits-Baseballspiel, sondern auch die verschiedenen "Arten" der Vampire - nicht nur gut oder böse, sondern menschlich oder teuflisch. Alle aber überirdisch schön. Durch den flüssigen Schreibstil verschlingt man das Buch gerne in einem Durchgang und so liest man es durchaus bis zum Morgengrauen. Neben dem herrlichen Cover bietet das Buch übrigens auch ein praktisches Lesebändchen.

Das Ende verspricht eine Fortsetzung, obwohl das Buch stimmungsvoll abgeschlossen wurde. Der zweite Teil wurde vom Verlag auf das Frühjahr 2007 angeündigt und ich freue mich schon sehr darauf. "Bis(s) zum Morgengrauen" ist die perfekte Lektüre für Jugendliche und jung gebliebene Erwachsene, die sich auf eine romantische und spannende Vampirgeschichte einlassen wollen.

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Bella , eine Jugendliche aus Seattle, zieht aus ihrer sonnigen Heimatstadt in eine verregnete Kleinstadt in der Nähe von Washington D.C..Dort begegnet sie einer Vampirfamilie und verliebt sich in den Vampir Edward Cullen.

Das Buch war bis vor etwa einem Jahr wahrer Kult und entfachte einen wahren Hype um tragische Liebesgeschichten, in deren Hauptrollen Vampire spielen. Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass dieses Buch trotz einiger Längen teilweise unglaublich spannend und ist und natürlich mangelt es der Geschichte nicht an wahrer Romantik, wobei die Grenze zur Schnulze glücklicherweise zumeist eingehalten wird.

Nun ist es leider so, dass die "Bissbücher" teilweise selbstverständlich auch zu recht als Mädchenbücher verschrien sind, doch auch ich habe mir, um meinen Horizont zu erweitern, dieses Buch zu Gemüte geführt und ich hoffe, dass ich alle Jungs dieser Welt dazu ermutigen kann, dieses Buch zu lesen.

So schlimm ist es gar nicht.

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Ich weiß nicht so richtig was es ist aber dieses Buch oder besser gesagt diese Bücher entführen einen in eine andere Welt. Man fühlt sich den Hauptpersonen sehr schnell verbunden, verschlingt das Buch gerade zu und möchte diese neue unglaubliche Welt nicht mehr verlassen. Genauso erging es mir beim lesen der Biss Bücher. Ich lese sehr viel und tauche gerne dabei in eine neue Welt , aber was Stephenie Meyer gelungen ist, ist einzigartig. Nur so kann man den Twilight Wahn verstehen der seitdem entstanden ist.

Dabei ist die Geschichte sehr einfach und relativ simpel geschrieben. Ja das Buch hat durchaus auch Schwächen. Wenn Bella z.B. zum hundertsten Mal beschreibt wie unglaublich schön Edward ist oder etwa den wahren Grund warum Vampire die Sonne meiden. Ihr ganzer Körper beginnt dann zu funkeln wie Diamanten. Kitschig und irgendwie übertrieben. Aber das ist nur die oberflächliche Sichtweise, Twilight ist nur eine kitschige Romanze zwischen Gut und Böse a la Romeo und Julia. Was übrigens auch mehrmals in der ganzen Reihe zitiert wird. Nein die Biss Bücher sind unendlich viel mehr als das. Sie erzählen von einem scheinbar bösen Wesen, dem Vampir Edward und seinen Empfindungen, seiner Verletzbarkeit. Die Unsterblichkeit, die absolute Schönheit, die unglaubliche Stärke das alles ist nichts wert wenn man rastlos und einsam ist. Edward ist auf der Suche aber er weiß noch nicht wonach bis er Bella begegnet und die Liebe findet, erst das macht ihn vollkommen. Es grenzt schon an absoluter Tragik, dass Edward sich entscheiden muss Bella zu töten oder leben zu lassen und damit zu lieben.

Wirft Edward alles über Bord sein Leben, seine Familie, seine unglaubliche Disziplin kein Monster sein zu wollen für das unglaubliche Verlangen Bellas Blut zu trinken? Dieses Widerstehen der eigenen Instinkte ist das zentrale Thema des Buches. Man hat immer eine Wahl den einfachen schlechteren Weg zu gehen oder aber den steinigen und guten Weg zu wählen.

Und am Ende zahlt es sich aus, man findet dadurch wonach man so lange gesucht hat die wahre Liebe, die unbezahlbare Freundschaft oder einfach gesagt das Leben. “Bella du bist jetzt mein Leben!“

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Okay, ich lese nicht gerne Bücher, dir mir von Kollegen (ich bin Buchhändlerin) empfohlen wurden oder zu "Bestsellern" gezählt werden. Aber dieses Buch habe ich dann doch mit nach Hause genommen. Gestern morgen habe ich angefangen zu lesen und vor ein paar Stunden habe ich es erst wieder zuklappen können. In Gedanken bin ich immer noch bei Bella und Edward... So was romantisches habe ich seit der "Frau des Zeitreisenden" nicht mehr gelesen! Aber dieses Buch ist nicht kitschig, sondern bereitet einem eben ab und zu einen wohligen Schauer im Nacken. Jetzt warte ich sehnsüchtig auf den zweiten Teil. Ich kann "Bis(s) zum Morgengrauen" wärmstens empfehlen - so wie ich mittlerweile empfehlen kann auf Lesetipps von anderen zu hören.

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WOW! Bis(s) zum Morgengrauen ist das beste und fesselndste Buch das ich seit langem, ich wage sogar zu sagen, je gelesen habe. Wenn man anfängt dieses Buch zu lesen sollte man viel Zeit mitbringen, denn man wird nicht mehr aufhören können, bis man es nicht bis zur letzten Seite verschlungen hat! Ich war schon immer sehr Vampir-begeistert und freue mich jetzt umso mehr, dass Vampire in diesem Buch nicht wie sonst als durch und durch böse und grausam beschrieben werden. Man kann die Faszination, die Edward auf Bella ausübt, dank des außergewöhnlichen Schreibstils sehr gut nachempfinden. Trotzdem wirkt das Buch aber keinesfalls kitschig! Die einzige Kritik, die ich vorzubringen habe, ist, dass ich als ich zu Ende gelesen hatte nicht gleich den zweiten Band zur Hand hatte :-)

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Ich habe lange nicht so einen gelungenen Roman gelesen, den man einfach nicht mehr aus der Hand legen kann - und auch nicht möchte, denn von der ersten Seite an fühlt man sich in Bella, die Hauptprotagonistin des Buches, ein und ist somit mitten im Geschehen. Die Beziehung zwischen Edward und Bella ist sehr gut beschrieben, so dass man sich sehr genau in die Gefühlswelt des Vampires hineinversetzen kann, was an sich gar nicht so einfach ist, da er einen ständigen Zwiespalt erlebt, hin- und hergerissen zwischen seinem, scheinbar unstillbaren, Verlangen nach Isabellas Blut und seiner tiefen Liebe zu ihr.

Das Buch ist nicht nur für Jugendliche und Romantiker gut geeignet, sondern für alle, die an einem guten Roman und einem schönen Schreibstil Gefallen finden =)

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