Claudia Puhlfürst: Fürchte die Nacht

Claudia Puhlfürst: Fürchte die Nacht

 
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Claudia Puhlfürst: Fürchte die Nacht
ET (D)
2017
Ausgabe
Taschenbuch (Broschiert)
ISBN-13
9783649671275
Empfohlenes Alter

Informationen zum Buch

Seiten
368

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
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Handlungsort

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Eine Woche Exkursion ins Nirgendwo – auf so eine Idee können auch nur verschrobene Biolehrer kommen, finden Lena und ihre beste Freundin Anne. Rund um ihr Landschulheim gibt es nichts als hohe Bäume und dichtes Unterholz. Zumindest eignet sich dieser Ort bestens für nächtliche Mutproben, und gleich am ersten Abend fordern die Jungs Lena und ihre Freundinnen dazu heraus, mit ihnen im Wald zu übernachten. Doch spät in der Nacht wird Anne von einer vermummten Gestalt angegriffen und gleich am nächsten Abend kommt es zu einem weiteren Überfall. Ein Mädchen aus der Gruppe wird im Wald erdrosselt aufgefunden! Völlig traumatisiert bricht die Klasse den Ausflug ab – doch der Mörder muss ihnen nach Hause gefolgt sein und lauert schon auf sein nächstes Opfer …

Autoren-Bewertungen

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Charaktere 
 
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Gute Unterhaltung mit überraschendem Ende

Inhaltsangabe:

Die beiden Freundinnen Lena und Anna reisen mit ihren Klassenkollegen in ein abgelegenes Landschulheim. Rundherum gibt es nur Wälder und Natur. Schon in der ersten Nacht beschliessen die Schüler, sich nachts raus zu schleichen und als Mutprobe im Wald zu übernachten. Doch da wird Anne von einer vermummten Gestalt angegriffen. Und als sich ein paar verwegene am nächsten Abend trotz Verbots wieder rausschleichen, kommt es erneut zu einem Überfall und ein Mädchen wird erdrosselt aufgefunden.

Meine Meinung:

Trotz des gemächlichen Erzähltempos hat mir die Geschichte gut gefallen. Es war zwar nicht das, was ich mir unter einem Thriller vorstelle, aber für ein Jugendbuch ganz nett gemacht. Die Figuren sind recht gut gezeichnet. Wir finden in dieser Klasse wirklich alles, die Aussenseiterin, die zwei besten Freundinnen und Freunde, die Tussi und den Schönling. Ich habe mich zwar etwas gewundert, dass die Clique die ganze Klasse umfasste, sogar die Aussenseiterin. Irgendwie findet jeder seinen Platz darin und ist überall mit dabei.

Die Geschichte beginnt spannend, nur leider flacht das zur Mitte des Buches hin etwas ab. Es bleibt zwar durchaus noch interessant und lesenswert, nur wird teilweise immer wieder dasselbe durchgekaut, was ich etwas nervig fand. Die einen haben mit ihren Erlebnissen zu kämpfen und die anderen versuchen, auf eigene Faust zu ermitteln. Zum Ende hin wird es aber wieder besser und ich wurde auf den letzten Seiten doch noch recht überrascht. Es gab mal einen kurzen Hinweis, der mich überlegen liess, ob die Person als Täter in Betracht kommen könnte, aber ich habe das dann nicht weiter verfolgt, weil andere ebenfalls in meinen Fokus gerieten. Das war ganz geschickt gemacht von der Autorin.

Den Schreibstil empfand ich als angenehm und die kurzen Kapitel laden zum zügigen weiterlesen ein. Die Protagonisten sind recht gut gezeichnet, ich fand auch die im Buch vorkommenden Spitznamen, die sie sich gegenseitig und auch den Lehrern gaben, witzig. Das wirkte alles lebensecht und mir gefielen auch die Beziehungen, die sie untereinander pflegten. Ihre Handlungen erschienen mir zwar nicht immer logisch, wenn auch nachvollziehbar wegen ihrem noch jungen Alter.

Das Buch hat mich gut unterhalten und der ruhige Erzählstil hat mir zugesagt.

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Fürchte die Nacht

Lena und Anne sind Freundinnen. Gemeinsam mit ihrer Klasse geht es für die zwei Mädchen auf eine Klassenfahrt. Diese führt sie in ein Landschulheim wo es praktisch außer Wald in der umliegenden Gegend nichts gibt. Was liegt da näher als ein gemeinsamer Ausflug bei Nacht in den Wald? Eine Art Mutprobe für die jungen Leute. Leider nur wird in der ersten Nacht Anne von einem vermummten Täter angegriffen und gewürgt. Zum Glück geschieht ihr nichts Schlimmeres. Doch ohne aus diesem Ereignis Konsequenzen zu ziehen, begeben sich die jungen Leute auch in der zweiten Nacht in den Wald und dabei gibt es ein Opfer. Ein junges Mädchen wird erdrosselt aufgefunden. Die Klassenfahrt wird abgebrochen.
Sowohl Anna als auch Lena versuchen die Ereignisse zu verarbeiten. So unterschiedlich wie die Mädchen jedoch sind, geschieht dies auch auf sehr unterschiedliche Weise. Dabei spielen auch Ereignisse aus dem Leben der Mädchen eine große Rolle. So wirbelt dieser Fall für Lena das Verschwinden ihrer Mutter, welches einige Jahre zurückliegt, wieder auf.

„Fürchte die Nacht“ ist ein spannender Thriller für jugendliche Leser, der neben der eigentlichen kriminellen Handlung auch einen Blick auf die Probleme junger Menschen generell wirft. So wird die erste Liebe beleuchtet und auch ein Blick auf das Leben einer Clique mit sehr unterschiedlichen Persönlichkeiten geworfen.

Anna und Lena kommen nicht zur Ruhe. Sie ermitteln auf eigene Faust. Es kommt zu weiteren Vorfällen und dann zur für mich wirklich sehr überraschenden Aufklärung des Falles. Damit war nicht zu rechnen und das Ende lässt mich auch irgendwie etwas unbefriedigt zurück. Aber mehr kann dazu nicht verraten werden.

„Fürchte die Nacht“ birgt Spannung und liest sich wirklich gut. Die Auflösung jedoch ist im Gegensatz zur eigentlichen Geschichte viel zu krass und kann deshalb nicht überzeugen.

Copyright © 2017 by Iris Gasper

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Netter, aber nicht wirklich mitreißender Jugend-Thriller

Ich habe nach dem Lesen des Klappentextes bei dem Buch „Fürchte die Nacht“ eine Art „Scream“ für Jugendliche erwartet. Doch leider konnte das Buch meine Erwartungen nicht gänzlich erfüllen. Ich habe schon wahrlich schlechtere Jugend-Thriller gelesen, aber so richtig mitgerissen wurde ich von der Story und den Figuren nicht.

Die Story dreht sich um Lena und ihre beste Freundin Anne, die mit ihrer Klasse und dem Biolehrer eine Exkursion ins Nirgendwo machen. Als Mutprobe übernachten sie mit ein paar Jungs der Klasse in dem naheliegenden Wald. Spät in der Nacht wird Anne plötzlich von einem vermummten Mann angegriffen – doch zum Glück passiert ihr weiteres Nichts. Als dann am darauffolgenden Tag eine Mitschülerin tot aufgefunden wird, wird der Ausflug direkt abgebrochen. Doch auch zu Hause sind sie vor dem Mörder nicht sicher und es gibt weiter Opfer. Wer ist die vermummte Gestalt?

Was mir auf jeden Fall gut gefallen hat, sind die kurzen Kapitel. Der Schreibstil ist locker und passt gut zu der jugendlichen Zielgruppe. Ich mag aber eher den erzählerischen Stil und deshalb blieben mir die Umgebungen und die Charaktere einfach zu blass. Das ist auch der Grund, warum ich mich nicht richtig mit den Figuren identifizieren konnte und bei mir auch deshalb nicht wirklich Spannung aufkommen konnte.

Richtig fesseln konnte mich die Story irgendwie nicht wirklich, aber woran das genau lag, kann ich gar nicht sagen. Die Geschichte plätscherte mir einfach zu sehr vor sich hin, daran konnte dann auch die überraschende Wendung gegen Ende nichts mehr ändern.

Für jüngere Leser, die eine kurzweilige, nette Geschichte á la „Pretty little Liars“ mögen, könnten vielleicht Spaß an dem Buch haben, aber ein waschechter Thriller ist für mich dann doch etwas Anderes. Deshalb gibt es leider nur 3 von 5 Sternen.

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