Corina Bomann: Schwanentod

 
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Corina Bomann: Schwanentod
ET (D)
2016
Ausgabe
Taschenbuch (Broschiert)
ISBN-13
9783649616832

Informationen zum Buch

Seiten
368

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Leise knarrten die Dielen unter Sandrines Schritten, als sie den Flur durchquerte.

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Ein grausiger Fund erschüttert das Leben auf der beschaulichen Urlaubsinsel Rügen: Die aufstrebende Ballerina Sandrine treibt in einem Schwimmbecken – tot, mit abgeschnittenen Füßen und umgeben von weißen Schwanenfedern. Die 17-jährige Clara liest in der Lokalzeitung von dem Mord. Als sie kurze Zeit später eine bedrohliche anonyme SMS erhält, wird ihr klar, dass es jemand auch auf sie abgesehen hat. Etwa Sandrines Killer? Was plant er als Nächstes? Clara beginnt zu recherchieren und schaut hinter die Fassade der Ballettwelt, in der ein harter Konkurrenzkampf herrscht. Dabei ahnt sie nicht, dass ein Spiel begonnen hat, bei dem nicht nur ihr Leben, sondern auch das ihrer Freunde in tödlicher Gefahr ist.

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Ein perfides Spiel um Leben und Tod


Nachdem im Eliteinternat Rotensand ein rachsüchtiger Serienmörder gefasst werden konnte, ist wieder Ruhe unter den Bewohnern eingekehrt. Während einige von ihnen ihre Herbstferien zu Hause verbringen, genießen andere ihre unterrichtsfreie Zeit im Internat. Auch die siebzehnjährige Clara, die maßgeblich an der Ergreifung des Krähenmanns beteiligt war, wendet sich wieder alltäglichen Dingen zu. Doch kaum hat sie Rotensand für einen Tag verlassen, erreicht sie eine schockierende Nachricht. Der Unbekannte, der bereits im Fall des Krähenmannes ein gefährliches Spiel mit ihr trieb, möchte eine neue Partie beginnen. Diesmal allerdings hat er es auf eine Gruppe von Ballerinen abgesehen, von denen eine bereits mit abgetrennten Füßen und von weißen Federn umgeben im Wasser des Schwimmbades treibt.

„Schwanentod“ ist nach Krähenmann der zweite Teil einer Jugendthrillerserie, die auf der beschaulichen Urlaubsinsel Rügen im Eliteinternat des Rotensand-Gymnasiums spielt. Hier wohnt die Begabtenstipendiatin Clara, die sieben Jahre zuvor bei einem Unfall beide Eltern verloren hat. Nach anfänglichen Querelen mit einer Mädchengang gelang es ihr, sich in das Internatsleben einzugewöhnen und mit Alex einen guten Freund zu finden. Eine Figur mit Ecken und Kanten, die wunderbar authentisch ist und schnell die Sympathie des Lesers gewinnt. Hinzu kommen ein Schreibstil, der nur so über die Seiten fliegen lässt und ein Spannungsaufbau, der gut funktioniert.

Erzählt wird die gefährliche Jagd nach einem Mörder aus der Sicht der Icherzählerin Clara, die den Leser tief in ihre Gedankenwelt blicken lässt und sie bei ihren Ermittlungen verfolgt. So ist er stets dabei, wenn sie in der Ballettschule von Madame Rose die Rivalinnen unter die Lupe nimmt, im Unterricht Vermutungen über den Tod der Ballerina anstellt oder verzweifelt versucht, ihren Freund Alex vor dem selbst ernannten Ratgeber zu schützen. Aber nicht nur ihre Aktivitäten stehen im Mittelpunkt des Geschehens. Auch kurze Passagen aus der Sicht des Mörders sind in die Handlung eingefügt, die dessen Absichten, Beweggründe und Handlungen darstellen.

Fazit:
Ein spannender zweiter Fall für eine junge Ermittlerin, die sich nicht von einem unbekannten Rächer entmutigen lässt und ein perfides Spiel um Leben und Tod mit Entschlossenheit angeht.

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Seichter Jugend-Thriller

Den Vorgänger des Jugend-Thrillers „Schwanentod“ kannte ich zwar noch nicht, aber trotzdem war ich durch den Klappentext sehr neugierig auf das Buch.

Die Story dreht sich um die aufstrebende Ballerina Sandrine, die eines Tages tot in einem Schwimmbecken treibend, gefunden wird - umgeben von weißen Schwanenfedern. Die 17-jährige Clara liest in der Lokalzeitung von dem Mord. Als sie kurze Zeit später eine bedrohliche anonyme SMS erhält, wird ihr klar, dass es jemand auch auf sie abgesehen hat. Etwa Sandrines Killer? Was plant er als Nächstes? Clara beginnt zu recherchieren und schaut hinter die Fassade der Ballettwelt, in der ein harter Konkurrenzkampf herrscht. Dabei ahnt sie nicht, dass ein Spiel begonnen hat, bei dem nicht nur ihr Leben, sondern auch das ihrer Freunde in tödlicher Gefahr ist…

Ich habe ohne Probleme in die Geschichte hinein gefunden. Mit dem Prolog wurde direkt eine gewisse Spannung aufgebaut und man wollte unbedingt wissen, wer der Mörder ist und warum die Ballerina sterben musste. Der locker-leichte Schreibstil passt auf jeden Fall zu einem Jugendbuch und es ist auch ein schöner Lesefluss gegeben. Außerdem ist es nicht schlimm, wenn man den Vorgänger „Krähenmann“ nicht gelesen hat, denn durch Rückblicke erfährt man weitestgehend, was im ersten Teil passiert ist.

Die Hauptfigur Clara ist mir sehr sympathisch, aber teilweise ist sie auch etwas naiv. Doch das dürfte auch an ihrem jungen Alter von 17 Jahren liegen. Im Laufe des Buches beobachtet man Clara nun dabei, wie sie versucht, den Fall undercover zu lösen. Doch auch ihr Privatleben wird näher unter die Lupe genommen, denn sie erlebt zurzeit ihre erste große Liebe. Die Handlung wird größtenteils aus Claras Sicht erzählt. Doch ab und zu kann auch in die Psyche des Mörders blicken, was mir sehr gut gefallen hat.

Was mir nicht so gut gefallen hat, ist, dass die Geschichte manchmal etwas „dahinplätschert“. Es ist zwar eine gewisse Spannung da, aber wirklich mitgerissen hat mich die Story nicht. Es handelt sich bei „Schwanentod“ um einen sehr seichten Thriller, was auch an der Zielgruppe liegen dürfte. Ich bin jedoch andere Thriller gewohnt und war zeitweise deshalb etwas enttäuscht, aber das ist meine persönliche Meinung dazu und kann von anderen total anders gesehen werden.

Fazit:
Ein seichter Jugend-Thriller, der mich leider nicht vollkommen überzeugen konnte. Ich hatte mehr erwartet…

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