Danielle Vega: Survive the night

 
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Danielle Vega: Survive the night
Verlag
ET (D)
2016
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
Originaltitel
Survive the night
ET (Original)
2016
ISBN-13
9783407747310
Empfohlenes Alter

Informationen zum Buch

Seiten
272

Sonstiges

Originalsprache
englisch
Übersetzer/in
Erster Satz
Es stimmt nicht, dass tote Menschen so aussehen, als würden sie schlafen.

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Handlungsort

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Casey hat gerade einen Drogenentzug hinter sich und lässt sich von ihrer Freundin Shana überreden, auf eine der legendären illegalen »Survive the night«-Parties mitzukommen. Die findet in einem stillgelegten U-Bahn-Tunnel statt und die Stimmung ist gigantisch. Bis Julie, ein Mädchen aus ihrer Clique, tot aufgefunden wird. Grausam zugerichtet. Casey, Shana und ihre Freunde sind schockiert. Sie wollen fliehen. Denn der Mörder scheint unter ihnen zu sein. Schon gibt es ein neues Opfer. Die Panik steigt. Wer oder was ist hinter ihnen her? Und wird Casey diese Nacht überleben?
Ein unfassbar aufwühlender Psycho-Horror-Thriller in bester Stephen King-Tradition! Nervenzerfetzend, überraschend – genial!

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Drogen, Rausch und Tod in der U-Bahn

Inhalt
Casey ist erst vor Kurzem aus der Entzugsklinik entlassen worden. Doch schon trifft sie sich wieder mit ihren alten Freunden, rast halsbrecherisch durch die Stadt und geht auf wilde Partys. Und als ihre beste Freundin Shana sie dazu auffordert, an der legendären Rave Party "Survive the night" teilzunehmen, sagt sie sofort zu. Diese findet in einem stillgelegten U-Bahnhof statt, die Stimmung ist ausgelassen und drogenberauscht. Doch plötzlich verschwindet Julie, ein Mädchen aus der Clique, und als Casey sie wenig später brutal ermordet findet, bricht Panik aus. Wer oder was hat das getan? Können die fünf Freunde dem Mörder entkommen? Oder ist dies alles nur ein Traum, ausgelöst durch zu viele Drogen?

Meine Meinung
Zunächst: Ich gehöre definitiv nicht zur Zielgruppe dieses Buches (Jugendliche). Und das habe ich besonders bei den Charakteren gemerkt. Casey ist geradezu abhängig von ihrer coolen Freundin Shana, sie will genauso abenteuerlustig und verführerisch sein wie sie. Dies führt dazu, dass Casey so ziemlich alles macht, was ihre Freundin von ihr verlangt ... für mich nicht mehr so wirklich nachvollziehbar, zumal Shana ihr direkt nach dem Entzug wieder Alkohol und Drogen einflößt. Überhaupt ist Shana ein wirklich schrecklicher, nerviger Charakter: überdreht, zu cool für diese Welt und hintertrieben. Absolut nicht mein Fall und gerade zu Beginn des Buches bin ich aus dem Augenrollen kaum noch herausgekommen.

Und trotzdem habe ich das Buch in einer Nacht gelesen. Denn es ist einfach unglaublich spannend, die Clique auf ihrer Flucht durch das U-Bahnnetz zu begleiten. Man kann sich die Orte und die Stimmung dort sehr gut vorstellen, die steigende Panik kriecht einem den Nacken empor und man will einfach nur weg. Ein bisschen liest sich das Buch wie ein Horrorfilm, zumindest habe ich mir immer wieder vorgestellt, wie die einzelnen Szenen wohl im Film dargestellt werden würden. Überhaupt ist das Buch nichts für schwache Nerven, die Gewaltdarstellungen sind schon sehr explizit und blutig. Diese hätten auch ohne Probleme in einem Buch für Erwachsene Platz finden können.

Die "Auflösung" geht dann tatsächlich in eine Richtung, mit der ich nicht gerechnet hätte. Zunächst fand ich das etwas seltsam, aber letztendlich hat mir diese Richtung gut gefallen. Leider kann ich an dieser Stelle nicht deutlicher werden, sonst würde ich zu viel verraten, aber soviel sei gesagt: Es wird gruselig!

Etwas gestört hat mich die Dynamik innerhalb der Clique. Man stelle sich 5 verstörte Teenager vor, vollgepumpt mit Drogen und Alkohol, die vor einem unbekannten Mörder durch ein dunkles U-Bahnnetz flüchten. Ich hätte erwartet, dass die Charaktere aneinandergeraten, dass jeder versucht, möglichst schnell möglichst weit weg von der Gefahrensituation zu kommen oder dass jemand seinen Egotrip fährt. Stattdessen helfen sie sich höflich über Hindernisse, gehen ohne Gezeter als Erster oder Letzter durch die Dunkelheit oder lassen den Damen aus Etikettegründen den Vortritt. Das halte ich doch für relativ unwahrscheinlich und sehe in diesem Bereich noch Potential nach oben.

Insgesamt war ich nach dem etwas schwierigen Einstieg aber überrascht, wie mühelos das Buch mich in seinen Bann gezogen hat. Gerade die Stimmung auf dem Rave ist sehr eindrücklich und die Jagd durch das U-Bahnnetz wirklich fesselnd. Mit den Charakteren konnte ich mich nicht so wirklich anfreunden, aber das ist ja auch immer Geschmackssache. Ich vergebe 3,5 Sterne.

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