Anita Howard: Dark Wonderland - Herzkönigin

Anita Howard: Dark Wonderland - Herzkönigin

Hot
 
3.2 (2)
 
3.5 (2)
1784   1  
Bewertung schreiben
Add to list
Anita Howard: Dark Wonderland - Herzkönigin
Verlag
ET (D)
2014
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
Originaltitel
Splintered
ET (Original)
2013
ISBN-13
9783570163191

Informationen zum Buch

Seiten
464

Serieninfo

Sonstiges

Originalsprache
amerikanisch
Übersetzer/in
Erster Satz
Seit meinem zehnten Lebensjahr sammle ich Insekten, nur so kann ich ihrem Geflüster ein Ende machen.

Kaufen

[Werbung / Affiliate-Link]

Bei Amazon kaufen Bei Booklooker kaufen Bei LChoice kaufen

Handlungsort

Handlungsorte
Karte anzeigen (Gesamtübersicht)

Folge dem Flüstern … in das Reich hinter dem Spiegel

Alyssa kann Blumen und Insekten flüstern hören, eine Gabe, die schon ihre Mutter um den Verstand brachte. Denn sie sind die Nachfahrinnen von Alice Liddell – besser bekannt als Alice im Wunderland. Als sich der Zustand ihrer Mutter verschlechtert, kann Alyssa ihr Erbe nicht mehr leugnen, sie muss jenen Fluch brechen, den Alice damals verschuldet hat. Durch einen Riss im Spiegel gelangt sie in das Reich, das so viel finsterer ist, als sie es aus den Büchern kennt, und zieht dabei ihren besten Freund und geheime Liebe Jeb mit sich. Auf der anderen Seite erwartet sie jedoch schon der zwielichtige und verführerische Morpheus, der sie auf ihrer Suche leitet. Aber wem kann sie wirklich trauen?

Autoren-Bewertungen

2 Bewertungen

Gesamtbewertung 
 
3.2
Plot / Unterhaltungswert 
 
3.5  (2)
Charaktere 
 
3.0  (2)
Sprache & Stil 
 
3.0  (2)
Gesamtbewertung 
 
3.0
Plot / Unterhaltungswert 
 
4.0
Charaktere 
 
3.0
Sprache & Stil 
 
2.0

Fantasievolle Story - mittelprächtige Umsetzung

Inhalt:
Alyssa Gardner hat eine berühmte Urururgroßmutter: Alice Liddell, besser bekannt als Alice im Wunderland. Seit damals liegt ein Fluch auf den weiblichen Mitgliedern der Familie. Alyssas Mutter sitzt seit Jahren in der Psychiatrie. Und nun hört auch Alyssa selbst Insekten und Blumen sprechen. Sie muss etwas unternehmen und den Fluch brechen. Sie muss ins Wunderland. Nur entpuppt sich dieses als wesentlich düsterer als in der Geschichte von Lewis Carroll.

Meine Meinung:
Normalerweise mag ich solche fantastischen Bücher. Auch Märchenadaptionen finde ich in der Regel klasse. Am Genre liegt es also nicht, dass ich mit dem Buch nicht richtig warm werden konnte und mich stellenweise ziemlich gequält habe.

Alyssa war mir von Anfang an sympathisch, wenn ich auch nicht alle Verhaltensweisen nachvollziehen konnte. Und doch hat sie mich genervt, weil sie sich von ihrer Umwelt so klein halten lässt und anfangs wenig Rückgrat beweist. Zum Glück entwickelt sie sich aber weiter und es ändert sich dann.

Ihr Kindheitsfreund Jeb ist eigentlich ein lieber Kerl, aber anscheinend trotzdem irgendwie doof, denn er merkt nicht, was Alyssa für ihn empfindet. Sein Verhalten verletzt sie sehr.

Die interessanteste Figur ist sicherlich Morpheus im Wunderland. Morpheus ist sehr komplex angelegt, und man weiß nie, ob man ihm trauen kann oder besser nicht. Sein Verhalten wirkt sehr opportunistisch bei aller Liebe zu Alyssa.

Die Erzählung fand ich oft verwirrend. A. G. Howard springt von einem Gedanken zum anderen. Öfter hatte ich das Gefühl, mir fehlt dazwischen einfach ein Stück, dass ich vielleicht etwas überlesen habe. Doch auch bei nochmaligem Lesen wurde es nicht besser.

Der Schreibstil hat mir auch nicht wirklich gefallen. Die Autorin hat zwar Fantasie und beschreibt die Dinge auch ausführlich, aber da fehlt einfach die Atmosphäre. Die Thematik ist so bildreich, dass hier sofort das Kopfkino anspringen müsste, aber dem war leider nicht so. Die Figuren wirken relativ blass und leblos. Die Beschreibungen haben mich manchmal gelangweilt. Vergleiche wirken zum Teil sehr an den Haaren herbeigezogen. Die Sprache ist sehr einfach, die Sätze kurz und ohne Gefühl, Zuweilen hat es mich ein bisschen an einen Drittklässler-Aufsatz erinnert, z.B. diese Stelle auf S. 422:

„ Morpheus tritt mit seiner Geisel einige Schritte vor. Rot wirft eine Ranke wie eine auffällige Schlange. Sie reißt Elfenbein die Krone vom Kopf; Elfenbein schreit und fällt in Ohnmacht.“

„Dark Wonderland - Herzkönigin“ ist zwar der Beginn einer Reihe, doch endet das Buch zum Glück nicht mittendrin mit einem Cliffhanger. Das erste Abenteuer ist vollständig abgeschlossen, und das Buch kann auch als Stand alone gelesen werden.

War diese Rezension hilfreich für Sie? 
Gesamtbewertung 
 
3.3
Plot / Unterhaltungswert 
 
3.0
Charaktere 
 
3.0
Sprache & Stil 
 
4.0

Eine verrückte Reise ins Wonderland... leider aber auch etwas ins Kitschige driftend

Inhalt:
Alyssas Leben wird vor allem von der Sorge beherrscht das sie eines Tages genauso verrückt werden könnte wie ihre Mutter. Diese lebt seit Alyssa ein kleines Mädchen ist in einer psychiatrischen Klinik. Denn Alyssa selbst hört Insekten sprechen - genau wie ihre Mutter. Es gelingt ihr dies vor allen zu verheimlichen, aber sie selbst kann nicht aufhören den Stimmen zu lauschen. Doch dann ändert sich alles, denn Alyssa findet per Zufall heraus das hinter den Wahnvorstellungen mehr steckt als sie jemals vermutet hätte. Als Nachfahrin von Alice Liddell - besser bekannt als DIE Alice aus dem Wunderland, ist sie an einen Fluch gebunden der damals über das Mädchen gesprochen wurde. Sie muss ins Wunderland zurück um das Leben ihrer Mutter und vor allem ihr eigenes für immer zu verändern. Doch dort angekommen ist alles so viel anders als sie es aus den Büchern kennt. Düsterer, dunkel und schaurig, wenn auch ein klein wenig verrückt. Zu dem trifft sie auf einen alten Freund aus Kindertagen. Morpheus verspricht ihr zu helfen und zieht sie doch auch in seinen Bann. Dabei ist Alyssas Herz längst an Jeb vergeben. Jeb ihr bester Freund und heimliche große Liebe. Unfreiwillig hat sie ihn mit ins Wunderland gezogen und er versucht nun Alyssa zu beschützen. Bald schon ist sich Alyssa nicht mehr sicher wem sie trauen kann und wer ein falsches Spielchen mit ihr treibt. Doch die Zeit läuft ihr davon und was geschieht wenn sie den Fluch nicht lösen kann?

Meine Meinung:
Was wäre wenn Alice im Wunderland nicht nur eine Geschichte wäre? Aber was wäre wenn diese wahre Geschichte um einiges düsterer und trauriger wäre, als der Roman? Diese Fragen sind der Ausgangspunkt des ersten Bandes der Dark Wonderland Trilogie. Howard nimmt ihre Leser auf eine Reise mit und lässt sie Alyssa begleiten die Wahrheit hinter dem Fluch ihrer Familie zu erkennen. Dabei lehnt sie sich von der Atmosphäre her vor allem an Tim Burtons Alice Interpretation an und schmückt sie mit Lewis Carolls Figuren aus, welche sie aber für die eigene Handlung abgewandelt hat. Leider gelingt ihr das nicht immer so, das die Figuren zu ihrer eigenen Kreation werden. Meistens bleibt der Eindruck das sie dann doch eher gewollt etwas anderes aus z.B dem Jabberwocky gemacht hat, nur um eben doch keine Kopie zu sein.

Auch die Handlung selbst kann mich nicht immer überzeugen, vor allem die Figurenkonstellationen waren mir oftmals zu sehr nach Schema F. gestrickt. Denn natürlich gibt es einen wunderbaren, nein geradezu perfekten Jungen - gar einen weißen Ritter - in den Alyssa verliebt ist und der selbstverständlich ihre einzig wahre und unendlich große Liebe ist. Und natüüürlich gibt es da den düsteren Burschen, der ein falsches Spiel treibt, von dem sich Alyssa trotzdem angezogen fühlt, wie von einem Magnet - klar das sie weiß wie falsch das wäre, aber sie kann ihre Gefühle ihm gegenüber nur schwer unterdrücken. Ich finde das schade, weil ich denke das diese wunderbar verworrene, dunkle Welt die Howard heraufbeschwört, genau diesen "Kitsch" nicht gebraucht hätte um zu funktionieren. Howard konzentriert sich manchmal zu sehr darauf anstatt das Wunderland stärker aus zu bauen und es nicht immer wieder wie eine düstere Kopie wirken zu lassen. Denn die Abgründe die sich hier auftun sind gelungen geschildert und gerade Morpheus ist eine spannende Figur. Schade das er kaum etwas anderes machen darf als düster und geheimnisvoll hinterhältig zu sein. Allerdings ist er schon vielschichtiger angelegt als Jeb, den ich vom ersten Moment an als Edward Klon empfunden habe. Vor allem sein Verhalten gegenüber Alyssa, die er wie ein Kind behandelt und die er am liebsten ans Bett fesseln würde damit ihr ja in der bösen weiten Welt nichts geschieht... Schade das den Leserinnen vermittelt wird das eine weibliche Hauptfigur ohne männlichen Beschützer gar nicht erst auskommt. Sie sollte es nicht einmal versuchen... :rollen:
Ja dieser romantische Part der Handlung ging mir gewaltig auf die Nerven. :zwinker:

Jetzt habe ich wieder so viel gemeckert, das gar nicht rüber kommt das mir der Roman trotzdem auch gefallen hat und mich interessiert wie die Handlung in Band 2 und 3 weitergehen wird. Gerade dieses düster, dunkle Wunderland hat mir nämlich trotz meiner Kritik gefallen. Die Autorin kann diese Welt sehr schön heraufbeschwören und die Erinnerungen an das Wunderland von Disney vermischen sich mit eigenen Fantasien und Tim Burtons Bild *g* Das ich hier von den Filmen spreche ist kein Wunder, denn ich finde das der Roman sich wie schon erwähnt vor allem an bestimmten Filminterpretationen orientiert. Das Original von Caroll ist natürlich nicht vergessen, spielt aber eher im Text selbst eine Rolle, als in den Bildern die die Autorin hier zeichnet. An manchen Stellen war es etwas verworren und über die verschiedenen Ränke und Spielchen von Morpheus den Überblick zu behalten ist nicht immer ganz einfach, vor allem die Tatsache welche Rolle Alyssa eigentlich genau zu spielen hat, ist nicht immer ganz einfach zu durchschauen. Manches Mal ist man dann genauso verwirrt über die Ereignisse wie sie selbst.
Anita Howards Stärke ist vor allem das Düstere dieser Welt einzufangen und die Ideen von Caroll und Co. auf zunehmen und eine Geschichte daraus zu formen. Nicht immer gelingt ihr dabei die Handlung zu ihrer eigenen zu machen und sich von Klischees zu lösen. Das muss sie natürlich auch nicht zwingend, ich hätte mir nur etwas mehr Überraschungen gewünscht. Vor allem die seit Twilight schon fast standardmäßige Dreierkonstellation in Sachen romantischer Beziehungen könnte ruhig mal aufgebrochen werden und Platz für Neues schaffen.
Ich bin daher sehr Zwiegespalten, denn einerseits konnte mich Manches durchaus begeistern und dieses düstere Wonderland hatte seinen Reiz für mich. Andererseits finde ich aber auch viele Kritikpunkte die mir die Wertung nicht ganz einfach machen. Eine mittelmäßige Wertung mit Tendenz ins Positive scheint mir fair.

War diese Rezension hilfreich für Sie? 

Benutzerkommentare

2 Bewertungen

Gesamtbewertung 
 
3.5
Plot / Unterhaltungswert 
 
3.5  (2)
Charaktere 
 
3.0  (2)
Sprache & Stil 
 
4.0  (2)
Bewertung (je höher desto besser)
Plot / Unterhaltungswert
Charaktere
Sprache & Stil
Rezensionen
Gesamtbewertung 
 
4.0
Plot / Unterhaltungswert 
 
4.0
Charaktere 
 
4.0
Sprache & Stil 
 
4.0

Alice im Wunderland reloaded – kurios, düster, spannend

Klappentext
„Folge dem Flüstern … in das Reich hinter dem Spiegel

Alyssa kann Blumen und Insekten flüstern hören, eine Gabe, die schon ihre Mutter um den Verstand brachte. Denn sie sind die Nachfahrinnen von Alice Liddell – besser bekannt als Alice im Wunderland. Als sich der Zustand ihrer Mutter verschlechtert, kann Alyssa ihr Erbe nicht mehr leugnen, sie muss jenen Fluch brechen, den Alice damals verschuldet hat. Durch einen Riss im Spiegel gelangt sie in das Reich, das so viel finsterer ist, als sie es aus den Büchern kennt, und zieht dabei ihren besten Freund und geheime Liebe Jeb mit sich. Auf der anderen Seite erwartet sie jedoch schon der zwielichtige und verführerische Morpheus, der sie auf ihrer Suche leitet. Aber wem kann sie wirklich trauen?“

Gestaltung
Das Cover wurde vom englischen Original übernommen und gefällt mir sehr gut. Die unterschiedlichen Grüntöne des Hintergrundes heben das Mädchen mit den blonden Haaren und ihre roten Lippen sehr schön hervor. Zusammen mit dem roten Titel wirkt es dabei schön düster und mythisch.

Meine Meinung
Der Reihenauftakt von A. G. Howards „Alice im Wunderland“ Adaption ist nicht nur Wunderland-Fans zu empfehlen, sondern jedem ans Herz zu legen, der atmosphärische, wundersame Geschichten mag! Schon das Cover deutet mythisch, mystische und düstere Handlungsstränge mit einem Hang zum geheimnisvollen an und genau das ist es auch, was der Leser von „Dark Wonderland“ bekommt.

Die Protagonistin Alyssa ist mit Lewis Carrolls Alice verwandt. Allerdings ruht auf ihr ein Fluch, der durch Alice ausgelöst wurde und den Alyssa nun versucht zu brechen. So ergibt es sich, dass auch unsere Alyssa, wie einst Alice, ins Wunderland gelangt und sich dort auf die Suche begibt, die begleitet ist von allerhand Kuriosem. Was wäre auch ein Wunderland ohne seltsame, verrückte und kuriose Begegnungen?

A.G. Howard versteht sich dabei vorzüglich darauf, die Kuriosität des Wunderlands einzufangen und in der Atmosphäre des Buches wieder zu spiegeln. Durch ihre Beschreibungen, die nicht zu ausufernd sind wie es bei vielen anderen Märchenadaptionen der Fall ist, schafft die Autorin es, das altbekannte Wunderland vor dem inneren Auge des Lesers entstehen zu lassen. Dabei verleiht sie ihm jedoch auch einige neuere Aspekte, da sie den Fokus auf die Gefahren und die düstere Seite legt. Dieser Aspekt hat mir sehr gut gefallen, da gerade in vielen aktuellen Alice Verfilmungen das Wunderland ein recht düsterer Ort ist und man als Leser so sofort viele Bilder vor Augen hatte, wie diese fantastische Welt aussehen könnte.

Bei der Beschreibung des Wunderlandes kommen auch die Figuren nicht zu kurz. Jeder Charakter ist individuell und hat seine eigenen Charaktereigenschaften. Gerade Protagonistin und Ich-Erzählerin Alyssa ist dabei sehr vielschichtig. Zum einen erlebt der Leser die Handlung durch ihre Augen aufgrund der Ich-Form, sodass man wirklich nah am Geschehen dran ist. Zum anderen vereint Alyssa in sich ein einerseits taffes und ein andererseits manchmal doch hilfebenötigendes Mädchen. Diese Mischung macht sie sehr menschlich und für den Leser greifbar, sodass man ihre Perspektive sehr gut nachvollziehen kann (nicht nur durch die Ich-Erzählung).

Zudem war die Handlung wirklich spannend. Ständig ist etwas passiert. Seien es nun neue Hürden oder Probleme, die auftauchten und überwunden werden wollten oder aber neue Gefahren, die es zu bezwingen galt. Allerdings muss ich hier anmerken, dass es mir manchmal etwas zu chaotisch und verworren war. Es kam nie Langeweile auf, aber man musste sich konzentrieren, um nicht den Faden zu verlieren.

Fazit
A.G. Howards Reihenauftakt „Dark Wonderland“ vermag es wirklich sehr gut, die düsteren, gefährlichen Seiten von Lewis Carrolls Wunderland zu zeigen und dem Leser bildlich vor Augen zu führen. Jedem, der Fantasy mag und sich nicht von Kuriositäten abschrecken lässt, wird „Dark Wonderland“ gefallen. Die Protagonistin ist sehr vielschichtig und auch die anderen Figuren haben ihre individuellen Züge, sodass dieser Roman nicht zu einem Einheitsbrei in der Masse verschmilzt, sondern hervorsticht. Auch die spannende Handlung, die manchmal allerdings etwas dazu neigt, zu verworren zu werden, sorgt für ein paar unterhaltsame Stunden.
4 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
1. Dark Wonderland - Herzkönigin
2. Unhinged (engl.)
3. Ensnared (engl.)

War diese Rezension hilfreich für Sie? 
Gesamtbewertung 
 
3.0
Plot / Unterhaltungswert 
 
3.0
Charaktere 
 
2.0
Sprache & Stil 
 
4.0

Mehr als ich erwartet habe mit einem nervigen Freund

Fazit:

Die Geschichte ist durchgehend spannend und Alyssa ist ganz nett. Wäre da nicht Jeb gewesen, der mir durch sein ständiges Generve das Buch echt vermiest hat. Ohne ihn, wäre das Buch ganz schön gewesen. Ich denke, jeder der mit Jeb klarkommt, wird dieses Buch um einiges besser finden. Daher kann ich diesem Buch nur 3 geben.

Bewertung:

Was ich erwarte:
Ich erwarte nicht viel. Ich gehe davon aus, dass das Buch nicht so interessant wird und nicht spannend ist.

Was sich erfüllt hat:
Von meinen Erwartungen hat sich nichts erfüllt, das Buch was sehr interessant und war durchgehend spannend.

Alyssa hört Insekten flüstern und sobald sie das tun, bringt sie sie um. Sie kann das Geflüster nicht ertragen und damit macht sie dann morbide Collagen. Ja, was soll ich dazu sagen, da war ich schon ziemlich geschockt.

So wie ich es verstanden hat, kann Alyssa seit dem sie zur Frau wurde, also ihre Periode bekam, Pflanzen und Tiere reden hören. Das liegt daran, das eine Uroma von ihr Alice selbst war und dadurch, dass sie ins Wunderland ging, wurde dieser Fluch ausgelöst. Das hört sich sehr interessant an, finde ich. Ihre Mutter ist dadurch schon verrückt geworden. Hier nennt sie es den Wunderlandfluch. Diesen möchte sie jetzt natürlich, wo sie herausgefunden hat was los ist, auflösen.
Im Wunderland laufen ihr auch einigen Figuren aus Alices Welt über den Weg, die allesamt nicht das sind, was sie seien sollten. Da hat die Autorin eine interessante Welt geschaffen.
Das Ende ist für mich sehr überraschend, an sowas hätte ich nicht im Mindesten gedacht.
Es ist alles sehr spannend gestaltet, diese fast neue Welt, die die Autorin schafft.
Es gibt aber und das bis zum Ende eine Wirkungen im Buch, die sich um die Charaktere ranken. Die mich selbst am Ende noch im Regen stehen lassen.

Alyssa hat es nicht ganz einfach in der Schule, sie wird immer aufgezogen mit irgendwelchen Dingen, die über Alice handeln. Die Anführerin dieser Clique ist die Freundin von Jeb.
Und Jeb ist der Bruder ihrer besten Freundin, mit dem sie sich auch bisher gut verstanden hat.
Ich frage mich immer bei solchen Geschichten, wie kann es sein, dass der Typ nicht merkt, was für eine Zicke er als Freundin hat. Und selbst wenn sie nett ist in seiner Gegenwart, bekommt man da nicht mal was mit... Also ich hätte keine Lust mit so einer fiesen Person zusammen zu sein.
Er nimmt sie immer in Schutz und ist eine beschützende Personen.
Daher finde ich das Ende nicht gut, wie er mit Tae umgeht und auch der plötzliche Sinneswandel von Alyssa finde ich komisch. Er passt einfach nicht zu ihr.
Außerdem ist Jeb echt schräg drauf. Er versucht immer Alyssa zu beschützen und möchte sie zu Dingen zwingen, die sie nicht will. Besonders als beide im Wunderland landen, geht mir Jeb bei jedem Wort auf den Keks. Er versucht weiterhin Alyssa von allem abzuhalten und hat dennoch auch keine Ahnung. Ich mag solche bestimmenden Personen nicht, die meinen, alles besser zu wissen. Und Fehler muss man nicht machen. Da ist wie eine Glucke.

Was mir nicht so gefällt ist, dass Alyssa so ahnungslos ist. Sie kennt das Buch Alice im Wunderland wohl, aber ich habe immer das Gefühl, wenn sie in eine ähnliche Situation kommt, weiß sie erstmal nicht was sie machen soll. Und dabei hat sie das Buch auch noch dabei. Außerdem ist mir ziemlich schnell klar, was sie machen soll, bei ihr dauert es aber immer einen Moment.

War diese Rezension hilfreich für Sie? 

Für eine werbefreie Plattform und literarische Vielfalt.

unterstuetzen books

 

 

Affiliate-Programm von Amazon, um Literaturschock zu unterstützen. Weitere Möglichkeiten, Danke zu sagen.

Tassen, Shirts und Krimskrams gibt es übrigens im

Buchwurm-Shop

I only date Booknerds

Diese Seite nutzt Cookies.

Datenschutz & Widerspruchshinweise

Erlauben
© 2018 Susanne Kasper, Literaturschock

Mobile-Menue