Ursula Isbel: Das Glück dieser Erde

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Ursula Isbel: Das Glück dieser Erde
Verlag
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
ISBN-13
9783505083648

Informationen zum Buch

Seiten
156

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"Sicher ist es Schicksal, daß wir alle nach Dreililien gekommen sind", schreibt Nell, 15, in ihr Tagebuch. Sie ist begeistert von dem alten Gutshaus, den Pferden des Gestüts und von dem neuen Leben auf dem Lande. Besonders fasziniert ist Nell jedoch von dem Jungen Jörn, aber das will sie nicht zugeben...

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Der erste Band der 10-teiligen Reihe „Reiterhof Dreililien“ von Ursula Isbel, beschreibt den plötzlichen Lebenswandel der 15-jährigen Elinor, deren Vater ihr nun, Jahre nach dem Tod ihrer Mutter, eine Frau namens Kirsty vor stellt, mit der er sein Leben teilen möchte. Um Elinor die Möglichkeit zu geben die neue Frau besser kennen zu lernen, überrumpelt sie mit einem anstehenden Urlaub auf dem Land, im Haus von Kirstys Tante. Schlimm genug das Elinor den Tod ihrer Mutter verkraften musste, befürchtet sie nun das Kirsty ihr auch noch den Vater wegnehmen will und lässt sich nur widerstrebend auf den Urlaub ein.

Angekommen im „Kavaliershäusl“, bietet dieses die Kulisse für ihren Urlaub. Umgeben von Feldern und Wiesen lernt Elinor auf einem benachbarten Gestüt die Söhne des Besitzers Jörn und Matty kennen und eine Freundschaft bahnt sich an. Da Elinor ihrem Vater und Kirsty aus dem Weg gehen will, um nicht mit der neuen Situation konfrontiert zu werden, hilft sie auf dem Gestüt bei der Stallarbeit und kommt in Kontakt mit Pferden, zu denen sie bisher aber überhaupt kein Verhältnis hatte, geschweige denn reiten kann. Als der Urlaub zu Ende geht, verabschiedet sich Nell mit schwerem Herzen und findet nur schwer in ihren Alltag in München zurück. Sie muss sich entscheiden, als ihr Vater sie vor die Wahl stellt entweder auf ein Internat zu gehen oder mit ihm, Kirsty und deren Hund ins „Kavaliershäusl“ zu ziehen und es ist fraglich ob sie Kirsty als neues Familienmitglied akzeptieren kann. Auch auf dem Gestüt passiert in der Zwischenzeit nicht nur Schönes, denn die Existenz von „Dreililien“ ist in Gefahr und ein Plan muss her, damit nicht immer mehr Pferde verkauft werden müssen.

Auf meiner Ausgabe steht unter dem Klappentext „Tierliebe, Naturschutz und das Leben auf dem Land bieten jungen Lesern ein hohes Maß an Identifikationsmöglichkeit.“, was ich zunächst eher belächelt habe. Nach der Lektüre des ersten Bands weiß ich aber, dass diese Beurteilung sehr treffend ist. Mich hat diese Reihe schon früher sehr gefesselt, weil es hier einfach nicht um eine beliebige Reiterhof-Geschichte geht, sondern um Elinor, die erst einmal ganz andere, persönliche Probleme hat, mit denen sie fertig werden muss. Es entsteht eine Freundschaft zwischen ihr und den Söhnen vom Gestüt und erst als sie oft bei der Stallarbeit hilft und viel mit den Tieren zusammen ist, entsteht ihre Liebe und Zuneigung zu den Tieren. Hierbei bleibt es natürlich nicht aus, dass sie selbst erste Reitversuche startet und beschreibt selbst-ironisch, wie blöd sie sich dabei vor kommt.Insgesamt ist der Schreibstil in diesem Buch leicht verständlich und auch authentisch, da Elinor ja ihre Gedanken wieder gibt. Die Serie besticht insgeamt mit einem hohen Maß an Natürlichkeit und Authentizität, da Dinge geschildert werden, die auf einem Gestüt Alltag sind und trotzdem nicht alltäglich, schon gar nicht für ein Stadtkind wie Nell.

Alles in allem eine, durch die Erzählperspektive der Ich-Form, sehr persönliche Geschichte, die sich auch viel mit den Gedanken und Ängsten der Jugendlichen befasst, die in diesem Fall oft weit über die Grenzen des Gestüts hinaus gehen und zeitweise auch weltpolitische Aspekte ansprechen, die heute noch in ähnlicher Form aktuell sind. Und am Ende des ersten Bands macht Ursula Isbel mit den Geschehnissen die ihre Schatten werfen in jedem Fall Lust auf mehr!

Für kleine wie auch große Leser und aufgrund der Tatsache, dass auch Nell die Pferde erst für sich entdeckt auch für Leser die vielleicht (noch) keine Pferde mögen.

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Ich fand das Buch ganz toll ich habe alle 10 Bände und ich freu mich schon drauf sie zu Lesen.

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