Susanne Gerdom: Das Haus am Abgrund

Susanne Gerdom: Das Haus am Abgrund

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Susanne Gerdom: Das Haus am Abgrund
Verlag
ET (D)
2013
Ausgabe
Taschenbuch (Broschiert)
ISBN-13
9783760786667

Informationen zum Buch

Seiten
400

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Ich bin eigentlich nicht der Typ, der Tagebuch führt.

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Wie ein dunkler Schatten steht das alte Haus auf der Klippe am Meer. Adrian, der an einer unheilbaren Krankheit leidet und der sich in einem kleinen Cottage in der Nachbarschaft erholen soll, lässt der Anblick nicht los. Etwas an dem Haus ist seltsam und beunruhigt ihn - und das hat nichts mit den Halluzinationen zu tun, die ihn aufgrund seiner Erkrankung heimsuchen. Und warum stößt er bei seinen Nachforschungen immer wieder auf die rätselhafte November? Das Schicksal des Mädchens scheint auf unheilvolle Weise mit dem Haus verbunden zu sein Halluzination und Wirklichkeit vermischen sich zunehmend, während Adrian nach und nach ein dunkles und unglaubliches Geheimnis aufdeckt

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Phantastische Spukgeschichte

Der 17jährige Adrian zieht mit seinem Vater und dessen Lebensgefährten in das kleine Dorf St. Irais in Cornwall, um dort etwas zur Ruhe zu finden. Adrian hat einen inoperablen Gehirntumor, aber momentan geht es ihm noch recht gut - bis auf seine Halluzinationen. Diese nehmen verschiedene Gestalten an und Adrian ist mittlerweile so an sie gewöhnt, dass er ganz normal mit ihnen redet. Natürlich nur wenn es sonst niemand hören kann.

Die drei wohnen im Kutscherhaus des alten Herrenhauses Heathcote Manor, ein düsterer halbverfallener Bau, der Adrian immer wieder magisch anzieht. Die Dorfbewohner meiden das Haus und immer mehr zeigt sich, dass es offensichtlich ein finsteres Geheimnis in sich birgt.

Wo liegt die Verbindung zu dem Mädchen November, das Adrian im Dorf kennenlernt und zu der er sich gleich hingezogen fühlt?

Die Figuren des Buches haben es mir diesmal besonders angetan. Zum einen die etwas ungewöhnliche Kleinfamilie Adrians mit seinen zwei Vätern, zum anderen Adrians Geister oder Halluzinationen, die der Handlung eine besondere Würze gaben, teilweise ziemlich eklige Szenen, aber auch immer wieder eine Prise Humor in die Handlung brachten. Auch die Atmosphäre im Dorf war toll beschrieben. Und letztlich ist da noch November und ihr Schicksal, das mich beim Lesen ziemlich mitgenommen hat – hier stimmten einfach alle Details!

Mal wieder zeigt die Autorin Susanne Gerdom, dass sie in jedem Genre schreiben kann. Ich war wirklich gespannt, wie mir eine Jugendmystery-Geschichte von ihr gefallen wird und wurde keinesfalls enttäuscht.

Man muss sich allerdings auf die Geschichte einlassen, aufmerksam lesen, die kleinen versteckten Hinweise entdecken und gegen Ende nicht alles bis ins letzte Detail hinterfragen, denn gerade der Schluss bietet einigen Raum für eigene Interpretation.

Eine phantastische Spukgeschichte nicht nur für Jugendliche!

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Inhaltsangabe laut Klappentext:

Wie ein dunkler Schatten steht das alte Haus auf der Klippe am Meer. Adrian, der an einer unheilbaren Krankheit leidet und der sich in einem kleinen Cottage in der Nachbarschaft erholen soll, lässt der Anblick nicht los. Etwas an dem Haus ist seltsam und beunruhigt ihn - und das hat nichts mit den Halluzinationen zu tun, die ihn aufgrund seiner Erkrankung heimsuchen. Und warum stößt er bei seinen Nachforschungen immer wieder auf die rätselhafte November? Das Schicksal des Mädchens scheint auf unheilvolle Weise mit dem Haus verbunden zu sein…
Halluzination und Wirklichkeit vermischen sich zunehmend, während Adrian nach und nach ein dunkles und unglaubliches Geheimnis aufdeckt...

Meine Meinung:

Die Geschichte hat mich sofort in ihren Bann gezogen. Adrian und alle anderen Charaktere sind ziemlich einzigartig und haben mich von Anfang an fasziniert. Eigentlich hätte ich gerne noch viel mehr von ihnen gelesen, denn es waren einige dabei, die ich richtig ins Herz geschlossen habe. So gebe ich mich aber damit zufrieden, ihnen in dieser wundervollen Geschichte begegnet zu sein und freue mich, dass sie mich zum staunen, lachen und gruseln gebracht haben.

Einmal angefangen, liest sich das Buch fast wie von selbst. Man sollte jedoch aufmerksam bleiben, denn es sind mehr Dinge miteinander verwoben, als man denken möchte. Durch Adrians Halluzinationen entstehen manchmal Situationen, in denen man sich nicht sicher ist, was denn nun tatsächlich passiert ist und was nicht. Das führt manchmal auch zu Verwirrungen, aber auch dazu, dass man was zu knobeln hat und so ganz in der Geschichte versinken kann.

Die Geschichte kommt modern und frisch daher, was mir gut gefallen hat. Der Sprachstil hat mich fasziniert, manche Passagen waren so wunderschön, dass ich sie gleich zweimal lesen musste. Aber es gab auch lustiges, gruseliges, ekliges und merkwürdiges. Das Ende war dann ganz anders als ich es mir gedacht hatte, was ich aber als positiv werte, denn es gibt so viele Bücher, bei denen man das Ende erahnen kann. Dieses Buch hat mich also gleich in mehrfacher Hinsicht überrascht und das hat mir sehr gut gefallen.

Die Aufmachung des Buches ist toll, das Cover lädt zum Träumen ein und die Schrift ist grosszügig und augenschonend. Wer gerne fantasievolle, mystische Geschichten mag, wird mit diesem Buch sehr gut bedient.

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(Aktualisiert: 03 Mai 2013)
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Eine Spuk- und Geistergeschichte

Inhalt:
Der junge Adrian, der unheilbar an einem Gehirntumor leidet, wohnt mit seinem Vater und dessen Lebensgefährten in einem Cottage in Cornwall. Auf dem Nachbargrundstück steht ein unbewohntes Herrenhaus, das eine düstere Faszination auf ihn ausübt, die ihn nicht mehr loslässt. Adrian will mehr über das Haus erfahren und lernt dabei November Vandenbourgh kennen, deren Familie das Haus gehört und deren Schicksal mit dem Haus zusammenzuhängen scheint. Bei seinen Nachforschungen stößt Adrian allmählich auf das dunkle Familiengeheimnis.

Meine Meinung:
Mit "Das Haus am Abgrund" hat die Autorin eine kurzweilige und spannende Geister- und Spukgeschichte, nicht nur für Jugendliche, geschrieben. Wie gewohnt, ist der Schreibstil von Susanne Gerdom auch hier wieder sehr flüssig und ich war direkt von der ersten Seite an mitten in der Geschichte. Das Buch bietet viel Raum für Spekulationen, die immer zahlreicher werden, je mehr Details bekannt werden - ein konzentriertes Lesen ist hier nicht von Nachteil. Zudem schafft die Autorin es mühelos, an den richtigen Stellen für Gänsehaut zu sorgen. Das Ende fand ich gelungen und hielt für mich die eine oder andere Überraschung noch bereit - das Ende kann zwar nicht vollständig logisch erklärt werden, was mich aber nicht störte, da ich nicht davon ausgehe, daß Geister die gleiche Auffassung von Logik haben wie wir Sterblichen.

Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen: Adrian ist trotz seines unheilbaren Gehirntumors ein neugieriger Jugendlicher, der sich sein Leben nicht allein durch die Krankheit bestimmen läßt. November ist ebenfalls eine sympathische junge Frau und das sie umgebende Geheimnis macht sie besonders interessant. Jonty, der Lebensgefährte von Adrians Vater ist mir mit seiner Liebenswürdigkeit und Sorge um Adrian sehr ans Herz gewachsen. Begeistert haben mich aber auch Adrians Lare und Lemuren, Halluzinationen, die durch seine Krankheit hervorgerufen werden: der alte und weise Roshi, die flippige und freche Jeannie und der unheimliche Joker.

Das Buch bietet eine breite Themenpalette: unheilbare Krankheit, Homosexualität und damit verbundene Vorurteile, Liebe und düstere Familiengeheimnisse - ich habe mich in jedem Fall wunderbar unterhalten gefühlt und kann das Buch wärmstens empfehlen.

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Halluzination und Wirklichkeit...

Adrian lebt mit seinem Vater und dessen Lebensgefährten direkt neben dem herrschaftlichen Haus am Abgrund - Heathcote Manor - in Cornwall. Dort soll er sich vom Leiden seiner Erkrankung erholen und in der Abgeschiedenheit zur Ruhe kommen. Doch es kommt alles anders. Adrian hat einen unheilbaren Hirntumor und kämpft bedingt durch die Medikamente mit Halluzinationen. Im Schatten des alten Herrenhauses scheint sich der Zustand zu verschlimmern. Etwas ist dort nicht in Ordnung und diese Rätsel reichen bis tief in die Vergangenheit. Hinzu kommt noch, dass er sich zu der jungen Nova Vandenbourgh hingezogen fühlt. Ihrer Familie gehört Heathcote Manor, sie meidet das Haus, doch es ruft nach ihr…

"Die Welt spiegelt sich in jedem Auge, aber in seinem Zentrum steht das Ich und sonst gar nichts. Ein schwarzer, tiefer Tunnel, der in das innerste Wesen führt."

Susanne Gerdom versucht sich an gruseliger Mystery. Meine Entscheidung stand schnell fest: das musste ich einfach lesen, schließlich habe ich die Autorin durch ihre tollen Geschichten sehr zu schätzen gelernt. DAS HAUS AM ABGRUND ist komplett anders, als die bisher geschriebenen Romane. Meine ersten Gedanken waren: Das Buch ist verrückt, ich mag es! Es empfängt den Leser mit einem geheimnisvollen Prolog und danach sollte man sich wirklich auf gruselige Momente einstellen.

Das Spekulieren fällt anfangs leicht, verliert sich aber, je mehr Details an die Oberfläche kommen. Man möchte eigentlich nur noch lesen, um endlich zur Auflösung zu kommen. Diese gestaltet sich dann sehr anspruchsvoll und strapaziert die Hirnwindungen nochmals ordentlich. Aber es macht auch Spaß die Einzelheiten zu sortieren, die die Geschichte während des Lesens schon begleitet haben. Meine Empfehlung geht an ältere Jugendliche und Erwachsene, die Freude an rätselhaften Geschichten haben, aufmerksam lesen und auch ihre eigene Phantasie nicht scheuen.

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Mystery vom Feinsten

Inhalt:
Der junge Adrian leidet an einem unheilbaren Gehirntumor. Die Zeit, die im noch bleibt, verbringt er in Cornwall in einem kleinen Cottage. Das leer stehende Herrenhaus nebenan fasziniert ihn und zieht ihn immer mehr an. Bei seinen Ausflügen trifft er immer wieder auf ein Mädchen namens November. Auch sie hat eine Verbindung zu dem Haus. Gemeinsam erforschen sie die Vergangenheit und stoßen auf ein tödliches Geheimnis.

Meine Meinung:
Susanne Gerdom hat sich an einem für sie neuen Genre versucht, mit Erfolg! „Das Haus am Abgrund“ ist in meinen Augen ein absolut gelungener Jugendroman im Mystery-Bereich. Liebenswerte und tiefgründige Haupt- und Nebenfiguren, eine spannende, teils gruselige Handlung und gefühlvolle Passagen, alles gewürzt mit einer Prise Humor, machen dieses Buch zu einem runden Lesevergnügen. Dabei macht es die Autorin dem Leser nicht gerade leicht, die verschiedenen Zeit- und Realitätsebenen zu verstehen und auseinanderzuhalten. Doch das hat mich nicht im Geringsten gestört. Im Gegenteil, es regt zum eigenen Mitdenken und Spekulieren an, was mir immer sehr viel Spaß macht. Beim schnellen, oberflächlichen Lesen übersieht man vielleicht zu viele der eingestreuten Hinweise, man sollte also besser sorgfältig lesen. Vor Verwirrungen durch Geister oder Halluzinationen sollte man sich nicht fürchten, ebenso wenig vor verschiedenen Personen mit demselben Namen. Ich kann nur empfehlen, ganz tief in die Geschichte einzutauchen und sich durch die Seiten treiben zu lassen, dabei aber links und rechts die Augen offen zu halten.

Obwohl am Ende nicht alles schlüssig erklärt ist – aber diese ganzen Mysterien sind einfach nicht hundertprozentig zu erklären, sonst wären es ja keine Mysterien – war ich rundum zufrieden, denn es gab noch einmal eine tolle Wende, die mich wirklich überraschen konnte.

Der Schreibstil ist auch bei diesem Buch, wie von Susanne Gerdom gewohnt, einfach klasse und lässt die Seiten nur so dahin fliegen. Bildhafte Beschreibungen schaffen eine authentische Atmosphäre. Das Kopfkino sprang bei mir sofort an. Oft hatte ich eher den Eindruck, einen Film zu sehen als ein Buch zu lesen.

Fazit:
Ein etwas anderer Jugendroman, den ich gerne weiter empfehle!

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Das Haus am Abgrund

Adrian ist siebzehn Jahre alt und an einem Gehirntumor erkrankt. Gemeinsam mit seinem Vater und dessen Lebensgefährten Jonty zieht er nach St. Irais. Sie wohnen im Kutscherhaus des alten Herrenhaus Heathcote Manor. Die Geschichte des alten Hauses und seiner Bewohner ziehen Adrian magisch an. Er versucht das Rätsel hinter der Familiengeschichte herauszufinden. Als er dabei dem Mädchen November Vandenbourgh begegnet, spüren die beiden eine Verbindung, zueinander und zum Haus.

Susanne Gerdom schafft es in jedem ihrer Bücher eine besondere Atmosphäre herzustellen. Ich konnte das Haus an den Klippen vor meinem inneren Auge sehen und den Wind spüren. Sehr anschaulich führt sie uns ein in das Leben von Adrian. Gleich zu Anfang erfährt man als Leser, dass Adrian an einem Gehirntumor erkrankt ist. Sein Vater und dessen Lebensgefährte Jonty möchten ihm seine verbleibende Zeit so angenehm wie möglich machen und ziehen mit ihm nach St. Irais. Jonty ist mir sofort ans Herz gewachsen. Er hat eine enge Beziehung zu Adrian und ist ein zweiter Vater für ihn geworden. Ich fand es richtig gut, das einmal eine gleichgeschlechtliche Beziehung mit in die Geschichte eingebaut wurde.

Ein bisschen wurde man aber auch gleich von Anfang an verwirrt. Adrian redet mit Personen die nur er sehen kann. Diese Halluzinationen sind für Adrian fast immer vorhanden und begleiten ihn. Dabei gibt es Gute und auch weniger Gute Charaktere unter den Visionen.

Nach und nach wird die Familiengeschichte und somit auch das Familiengrauen der Vandenbourgh`s aufgedeckt.

Wieder eine tolle Geschichte mit Sogwirkung aus der Feder von Susanne Gerdom. Ich habe mich richtig gut unterhalten gefühlt.

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Spannung pur in Heathcote Manor

Das Haus am Abgrund - Susanne Gerdom

Kurzbeschreibung Amazon:

Wie ein dunkler Schatten steht das alte Haus auf der Klippe am Meer. Adrian, der an einer unheilbaren Krankheit leidet und der sich in einem kleinen Cottage in der Nachbarschaft erholen soll, lässt der Anblick nicht los. Etwas an dem Haus ist seltsam und beunruhigt ihn - und das hat nichts mit den Halluzinationen zu tun, die ihn aufgrund seiner Erkrankung heimsuchen. Und warum stößt er bei seinen Nachforschungen immer wieder auf die rätselhafte November? Das Schicksal des Mädchens scheint auf unheilvolle Weise mit dem Haus verbunden zu sein Halluzination und Wirklichkeit vermischen sich zunehmend, während Adrian nach und nach ein dunkles und unglaubliches Geheimnis aufdeckt.

Mein Leseeindruck:

Als ich entdeckt habe daß es von Susanne Gerdom wieder dieses neue Buch gibt war für mich absolut klar.... das muß ich lesen!
Und es hat sich auch 100% gelohnt.
Wie immer war ich von dem Buch absolut restlos begeistert!

Die Schreibweise von Susanne ist einfach nur faszinierend.... und auch ihre Ideen, welche immer perfekt in die Handlung einfließen sind ein Garant für absolut spannende und schöne Lesestunden.

Das Haus am Abgrund ist vom Klappentext schon ein Highlight... aber ganz ehrlich... erst wenn man es gelesen hat weiss man wie spannend und unterhaltsam so ein "Buch mit unheimlichen Erlebnissen" überhaupt sein kann.
Die Hauptprotagonisten Adrian (welcher einen Hirntumor hat) sowie das Mädchen November (Nova, die ihre Eltern verloren hat) kommen dem Leser absolut sympatisch rüber und es ist faszinierend wie sie sich in die geheimnisvolle Geschichte vom Herrenhaus Heathcote Manor einfügen.

Ich fühlte mich in manchen Abschnitten wie direkt in der Geschichte dabei.... ich konnte mir das Haus auf den Klippen bildlich vorstellen und habe in manchen Abschnitt mitgezittert was so alles in dem alten Haus noch passiert.
Manche Begebenheiten waren dem Leser suspekt... aber die Aufklärung war dann wie eine kleine Erlösung.
Super super spannend!

Schön fand ich auch daß das Thema Homosexualität in der Story aufgegriffen wurde .... und daß es heute noch Menschen gibt die sich über diese Lebensart aufregen und nicht damit zurecht kommen. Für mich waren die Eltern von Adrian (also zwei Väter) sehr sympatisch.
Hier gilt doch wirklich die Lebenseinstellung: Leben und Leben lassen!

Auch das Ende hat mir sehr gut gefallen und ich spinne meine Gedanken einfach weiter.... alles wird gut für die zwei jungen Menschen.... es lebe die Liebe!

Fazit:

Ein Buch das ich absolut empfehlen kann...
Ein Buch das mit total begeistert hat...
Ein Buch das absolut 5 Sterne verdient!

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Verwirrend, komplex, aber lesenswert

Die Handlung:
Der fast 17-jährige Adrian ist auf den ersten Blick ein etwas seltsamer Junge. Noch nicht lange lebt er mit seinem Vater und dessen Lebensgefährten in einem Cottage in St. Irias in Cornwall. Adrian ist unheilbar krank, denn er hat einen Tumor im Gehirn, den man nicht mehr behandeln kann. Mit dieser Erkrankung gehen Anfälle und vermutlich seltsame Halluzinationen einher. Eines Tages trifft er im Garten auf November und verliebt sich in sie. Er fühlt sich von dem Mädchen seltsam angezogen. Auch übt das verlassene Herrenhaus Heathcote Manor eine unwiederstehliche Anziehung auf ihn aus. Er möchte mehr über das Haus, das alle meiden, und November herausfinden und so begibt sich Adrian auf die Suche nach Antworten.

Meine Meinung:
Von der ersten Seite an konnte ich mich dem Sog des Buches nicht entziehen. Es ist wunderbar atmosphärisch und verursacht an vielen Stellen Gänsehaut.
Zu Beginn ist alles noch sehr verwirrend, da Susanne Gerdom es versteht, ihre Leser an der Nase herum zu führen. Man weiß als Leser nicht, was echt ist und was nicht, was sind Halluzinationen und was passiert wirklich? Gerade das macht für mich den Reiz des Buches aus, auch wenn man sich beim Lesen konzentrieren muss.
Nach und nach lernt man mehr über die Zusammenhänge und es bildet sich ein schlüssiges Gesamtbild.
Einzig der Schluss konnte mich nicht hundertprozentig überzeugen. Es sind viele Dinge geklärt und das Ende ist passend, allerdings war ich zuerst sehr verwirrt und musste noch lange darüber nachdenken, da auch einige Aspekte offen bleiben. Da hätte ich mir etwas mehr Erklärungen gewünscht.
Dennoch hat mich das Buch gefesselt und in seinen Bann gezogen.
Ich konnte gar nicht anders als mit Adrian zufiebern und mich zu gruseln und . Das liegt wohl auch viel daran, dass alles sehr emotional und ergreifend beschrieben ist.
Was mir besonders gut gefallen hat, ist die außergewöhnliche Handlung des Buches. Ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl so etwas schon einmal gelesen zu haben, so dass es mir viele schöne Lesestunden beschert hat.
Außerdem wird hier die Haupthandlung der Gruselgeschichte mit der ersten Liebe, Adrians Krankheit, Vorurteilen gegen Homosexualität und Ablehnung und Ausgrenzen wegen Vorurteilen verknüpft. So ist die Handlung komplex und vielschichtig und bietet viel Stoff zum Nachdenken und es gibt viele überraschende Wendungen.

Die Protagonisten:
Adrian ist mit von der ersten Seite ans Herz gewachsen. Am Anfang dachte ich noch, dass er etwas verrückt ist, aber dennoch ist er sehr liebenswürdig und ich finde es bewundernswert, wie er mit seiner Erkrankung umgeht. Er sorgt sich sehr um andere und man fühlt sich als Leser sehr stark mit ihm und seinem Schicksal verbunden.
November ist erst sehr geheimnisvoll, da sie einiges zu verbergen hat. Sie ist sehr vielschichtig und tiefgründig und lässt sich nicht von Vorurteilen leiten.
Alle Protagonisten, egal ob die Haupt- oder Nebenprotagonisten sind authentisch und tiefgründig ausgearbeitet und sorgen so für einen hohen Lesegenuss.

Der Schreibstil:
Der Schreibstil ist insgesamt locker und leicht zu lesen. Einzige einige Namen und Begriffe können zu Verwirrungen führen. Doch da der Schreibstil sehr emotional, bildlich und atmosphärisch ist, fällt das nicht so ins Gewicht.

Was zusätzlich verwirren kann, sind einige Perspektivwechsel. Mal wird die Handlung aus der Ich-Perpektive von Adrian erzählt, mal aus der Sicht von November. Dazu gibt es verschiedene Tagebucheinträge von Adrian und November, die in der Ich-Perspektive verfasst sind. Die Zeiten wechseln immer wieder von der Vergangenheitsform in die Gegenwartsform.

Das Cover/der Buchtitel:
Das Cover passt sehr gut zu der Atmosphäre des Buches und ist wirklich wunderschön gestaltet. Es wirkt geheimnivoll und spricht mich als Leser sehr an.
Auch der Titel passt gut, da die Haupthandlung von dem Haus handelt und er neugierig macht.

Fazit:
Susanne Gerdom hat hier ein neues Genre für sich entdeckt und im Großen und Ganzen kann ich das Buch jedem Grusel- und Mysteriefan, der gerne komplexe und atmosphärische Geschichten mit einem Hauch Fantasy liest, empfehlen. Mir hat "Das Haus am Abgrund" viele schöne Lesestunden beschert.

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Das Haus am Abgrund

Ein unheimliches Herrenhaus in St. Irais. Adrian sein Vater und sein Lebensgefährte ziehen neben dieses Haus, nichts ahnend, welche böse Aura dieses Anwesen umgibt. Es ist düster, sehr finster und mysteriöse Dinge passieren dort und langsam kommt Adrian dahinter, dass sich die Bewohner vor Heathcote Manor fürchten. Besonders als er das Mädchen November Vandenbourgh kennenlernt. Denn sie scheint eine Verbindung zu diesem Haus zu haben, die er unbedingt ergründen will..

Meine Meinung:
Dieses Buch beginnt gleich sehr spannend und vor allem mysteriös und hat mich am Anfang ganz schön verwirrt, weil so viele verschiedene Figuren neben Adrian auftauchten und ich sie nicht zuordnen konnte. Besonders, weil diese Figuren nicht von dieser Welt zu sein stammten.

Nach nur wenigen Seiten hat sich der dunkle Tunnel aber dann gelichtet und ich konnte auch endlich diese außergewöhnlichen Figuren zuordnen. Nachdem ich das Buch nun gelesen habe, kann ich sagen, dass es durchaus sehr geschickt geschrieben worden ist und mich dazu regelrecht animiert hat, der Lösung auf die Spur zu kommen.

Die Charaktere in dieser „Grusel-Geschichte“ sind sehr gut ausgearbeitet und manch einer davon ist mir sehr ans Herz gewachsen. Schön fand ich auch, die eher ungewöhnliche Konstellation in dem Buch, dass Adrian zwei Väter hat und es immer wieder kurze Einschnitte gab, die auch die schwierigeren Situationen homosexueller Paare zeigte.

Die Geschichte rund um das Haus plätschert nicht nur so dahin, sondern hält sich bis fast zum Schluss auf einem gleichen Spannungslevel, bis endlich der alles zu erwartende „Showdown“ über den Leser hineinbricht…

Denn bis ich zu diesem Punkt kam, trafen viele Emotionen auf mich ein, von Spannung, Freude oder Trauer bis Ekel war alles dabei. Ich kann wirklich sagen, dass es ein richtiges Buch zum stellenweise gruseln ist.

Ich muss hierbei aber auch leider erwähnen, dass mir das Ende ganz persönlich noch zu viele Fragen aufgeworfen und mich stellenweise regelrecht durcheinander gebracht hat. Ich bin eben ein Leser, der gerne ein geschlossenes Ende mag aber das ist einfach Geschmackssache und macht das Buch deswegen in seiner Gesamtheit nicht schlechter.

Mein Fazit:
Ein Buch, welches ich sicherlich nicht nur Jugendlichen empfehlen möchte. Jeder der ungewöhnliche Grusel Geschichten mag, die mysteriös angehaucht sind und liebenswerte Charaktere mit Tiefgang aufweisen, sollte hieran nicht vorbei gehen… ;D

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