Brigitte Riebe: Der Pakt

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Brigitte Riebe: Der Pakt
Verlag
ET (D)
2012
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
ISBN-13
9783453267381

Informationen zum Buch

Seiten
384

Serieninfo

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Er hörte Schritte hinter sich und ging schneller.

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Venedig im Jahr 1509: Ein machtvolles Glasartefakt und die letzte Erinnerung an einen verschwundenen Vater … Eine uralte Fehde zweier verfeindeter Völker … Und ein Mädchen, das nicht ahnt, dass es den Schlüssel zur Rettung Venedigs in seinen Händen hält …

Für die sechzehnjährige Milla scheint die Zeit stehen zu bleiben, als sie an einem heißen Frühlingstag dem jungen Gondoliere Luca begegnet. Wie ein Aristokrat aus einer anderen Zeit gleitet er, gemeinsam mit einer Katze, auf einer blauen Gondel durch einen stillen Kanal. Milla ist verzaubert und kann den jungen Mann nicht vergessen. Als kurze Zeit später dieselbe geheimnisvolle Katze im kleinen Lokal ihrer Mutter und Tante auftaucht, folgt sie ihr durch die Gassen Venedigs. Sie gelangen zu einem reichen Stadthaus – und Milla sieht Luca wieder. Er ist jedoch nicht allein, und plötzlich wird Milla in den Strudel dunkler Vorkommnisse um das Ende der mächtigen Lagunenstadt gezogen. Stammt sie wirklich von den Feuerleuten ab, die seit jeher gemeinsam mit den Wasserleuten Venedig beschützen? Was empfindet Luca, einer der Wasserleute, wirklich für sie? Und hat all das mit dem Verschwinden ihres Vaters zu tun? Zwischen Liebe und Zweifel hin- und hergerissen, kann Milla niemandem vertrauen – außer einer Katze und ihrem Gespür für die Wahrheit ...

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Spannender Auftakt

Milla ist die Tochter des Glasbläsers Leandro, ein besonderes Talent seiner Zunft. Ihre gemeinsamen Jahre verbrachten sie als Familie glücklich auf Murano. Als Leandro spurlos verschwand, zogen Milla und ihre Mutter nach Venedig. Dort führen sie eine kleine Taverne, wovon es sich aber nur schlecht leben lässt. Neben den Schwierigkeiten im Alltag gibt es noch ein weiteres Problem: zwischen Feuer- und Wasserleuten existiert ein uralter Pakt, gemeinsam beschützen sie Venedig. Doch der Pakt wurde gestört und der Stadt droht Gefahr.

"Das Blau um ihn vertiefte sich noch mehr, war wie das leuchtende Türkis der Lagune an warmen Sommertagen, das wie eine Welle auf sie zurollte."

"Feuer und Glas - Der Pakt" ist der Auftakt zu einem Zweiteiler. Brigitte Riebe überzeugt nicht nur mit einem historischen Jugendroman. Schnell wird klar, dass hier auch ein Hauch Magie im Spiel ist. Die fantastischen Elemente erdrücken dabei nicht, sondern halten sich geheimnissvoll bedeckt. Direkt entstehen dadurch die ersten Fragen und Spekulationen. Wer ist gut, wer böse? Was hat es mit Feuer- und Wasserleuten auf sich? Mysteriös zieht sich dabei das Verschwinden des Vaters durch die Handlung.

Die Charaktere sind vielseitig und entwickeln sich. Bei ihnen und der Geschichte selbst bleibt noch viel Raum für Band 2. Zwar ist "Der Pakt" vorerst abgeschlossen, aber die Autorin macht neugierig auf die Fortsetzung. Die erste Auflösung war für mich etwas verwirrend und schnell. Ich hoffe hier einfach auf die nächsten Puzzleteilchen. Die Beschreibungen von Venedig und Murano haben mir besonders gut gefallen. Durch den tollen Schreibstil konnte man die Atmosphäre des 16. Jahrhunderts förmlich spüren. Glossar, historisches Nachwort und eine Zeittafel runden den Roman ab.

"Feuer und Glas - Der Pakt" war mein erstes Buch von Brigitte Riebe, aber sicher nicht das letzte.

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Fantastische Elemente in Venedig im 16. Jahrhundert

Venedig im 16. Jahrhundert: Die 16jährige Milla und ihre Mutter wohnen seit dem spurlosen Verschwinden des Vaters bei ihrer Tante. Obwohl die meisten davon ausgehen, dass Millas Vater mittlerweile nicht mehr lebt, ist sie fest davon überzeugt, dass er irgendwann wieder zurück kommen wird. Während Milla noch auf die Rückkehr des Vaters wartet, verschlechtert sich jedoch die Lage in Venedig. Die einst blühende Stadt befindet sich im Krieg und ist dem Untergang geweiht. Gleichzeitig wurde der seit Ewigkeiten bestehenden Pakt zwischen Wasser- und Feuerleuten gebrochen und zusätzlich zu der Bedrohung von außen, sieht sich Vendig inneren Kämpfen und Machtansprüche gegenüber. Mittendrin steht Milla, die für beide Parteien sehr wertvoll zu sein scheint, selber keine Ahnung hat, worin ihr Wert besteht, so lange sie sich nicht an die letzten Worte ihres Vaters erinnern kann.

Milla ist eine Hauptfigur, die ich sofort ins Herz geschlossen habe und die ich gerne bei ihren Abenteuern begleitet habe. Man merkt ihr zwar ihre Jugend an, gleichzeitig kann man aber auch schön ihre Entwicklung verfolgen und schnell war mir klar, dass ich da ein sehr aufgewecktes und tapferes Mädchen begleiten darf. Auch die weiteren Charaktere wurden liebevoll ausgearbeitet und sehr gut hat mir gefallen, dass es in diesem Buch kein starres schwarz-weiß Denken gibt, sondern die einzelnen Figuren auch für Überraschungen sorgen und sich entwickeln.

Die auftauchende Magie ist eng mit den Elementen Wasser und Feuer verbunden und hat mir sehr gut gefallen. Sie wird in leisen, aber sehr eindrucksvollen und bildhaften Tönen beschrieben und gerade auch das Aufeinanderprallen zwischen Feuer- und Wasserwelt wurde immer sehr gut dargestellt.

Gut gefallen hat mir auch die Verpflechtung der Fantasy-Elemente mit wahren geschichtlichen Begebenheiten. Die Verknüpfung wurde so gut gemacht, dass ich mir tatsächlich vorstellen kann, dass es sich genau so zugetragen hat. Abgerundet wird dieser positive Eindruck auch noch durch ein sehr ausführliches Nachwort, in dem die Autorin explizit nochmal Tatsache und Fiktion voneinander trennt.

Das Ende ist zum Teil abgeschlossen, trotzdem bleiben noch Fragen offen, die dem Leser wohl erst in Band 2 beantwortet werden. Dieser doch etwas gemeine Cliffhanger am Ende ist für mich auch der einzige Wehmutstropfen, an einem ansonsten rundum gelungenen Buch. Jedoch freue ich mich natürlich schon sehr auf den 2. Teil!

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Historische Republik Venedig

Milla, ein jugendliches Mädchen, lebt im Venedig des 16. Jahrhunderts. Seit Jahren vermisst sie ihren Vater, einen bekannten Glasbläser, der mit seiner Familie auf der nahen Insel Murano gelebt hat. Doch mit seinem rätselhaften Verschwinden musste seine Frau Savinia mit der Tochter die Sachen packen und bei Millas Tante Ysa in Venedig unterschlüpfen. Ysa betreibt dort eine kleine Taverne, in der Milla und ihre Mutter mit anpacken.
Als Milla nun in kurzer Zeit Luca Donato, einem jungen Gondoliere, und Marco Bellini, der wie sie mit feuerrotem Haar gesegnet ist, begegnet, geht es Schlag auf Schlag: das mutige Mädchen wird in einen Strudel von Ereignissen hineingezogen, die auch immer wieder mit ihrem Vater Leandro zusammenhängen... Doch kann sie dessen Rätsel nach all den Jahren entschlüsseln? Und wem kann und darf sie vertrauen? Venedig leidet unter dem aufziehenden Krieg gegen die Liga von Cambrai, denen sich der Papst aber auch wichtige Herrscher europäischer Monarchien angeschlossen haben... Kann Milla das Gleichgewicht der Republik Venedig wieder herstellen?

Feuer und Glas - Der Pakt ist der erste von zwei Bänden, der Milla, ein Mädchen der Feuerleute und Luca, einen Jungen der Wasserleute, begleitet. Es ist ein Jugendbuch voller Spannung und Magie, in dem Freundschaft und Intrigen eine große Rolle spielen, aber auch das mutige Handeln eines Mädchens im Vordergrund steht.
Brigitte Riebe erzählt eine schöne Geschichte mit liebenswerten Charakteren (einschließlich einem schlauen Kater!), denn nicht nur Milla habe ich sofort ins Herz geschlossen. Auch wenn sie manchmal sehr tough ist, so kann sie doch auch mit naiven oder störrischen Reaktionen für ihr Alter sehr authentisch sein... Die fantastische Ebene des Romans hält sich nicht so sehr im Vordergrund, hat aber aber mit dem alten Pakt, der die Stadt Venedig im Gleichgewicht hält, zu tun - einem Pakt, bei dem zwei unserer Elemente eine sehr wichtige Rolle spielen. Außerdem hat die Autorin eine sehr feine Liebesgeschichte mit eingeflochten, die zwar nicht die Hauptrolle spielt, mich aber in der Art, wie sie daherkommt, sehr überzeugt hat.

Kurzum: ein toller historisch-fantastischer Roman für Jugendliche, bei dem man nebenbei noch interessante Fakten aus der mittelalterlichen Stadt Venedig lernen kann. Hilfreich ist hier vor allem der Anhang mit Glossar und Zeittafel.

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(Aktualisiert: 02 Januar 2015)
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Auch als Einzelbuch eine Empfehlung

Inhalt:

Venedig im 16. Jahrhundert.
Die Zeichen in der Lagunenstadt stehen auf Krieg, die Nationen haben sich gegen Venedig verbündet, die Liga steht kurz vor einem Angriff.
Und innerhalb der Stadt tobt ein uralter Kampf.

Milla lebt mit ihrer Mutter bei ihrer Tante Ysa. Gemeinsam führen sie eine kleine Taverne. Milla wartet stets auf die Rückkehr ihres Vaters, der vor mittlerweile fünf Jahren scheinbar nach Konstantinopel gereist ist und immer noch als Verräter der Zunft dargestellt wird.
Eines Tages trifft Milla auf Luca. Sie fühlt sich von ihm wie magisch angezogen. Auch der bläuliche Schimmer um ihn und seine Familie entgeht Milla nicht.
Dann wird sie Zeuge einer grausamen Tat, die sie beinahe das Leben gekostet hätte und realisiert, dass sie bereits mitten in dem Kampf von Feuer und Wasser steckt, ohne zu wissen, wem sie noch vertrauen kann.

Meine Meinung:

Ich persönlich habe sehr schwer in das Buch hineingefunden. Zuerst der Prolog, dann die vielen Personen, Orte, Eindrücke von Venedig, Wasser- und Feuerleute....
Doch mit den Seiten habe ich mich immer besser in Venedig zurechtgefunden, lernte Zug um Zug die Protagonisten besser kennen und machte mich mit Milla gemeinsam auf den Weg, mehr über ihren verschwundenen Vater und das Geheimnis der Feuer- und Wasserleute herauszufinden.

Millas Geschichte ist erstklassig mit der Geschichte Venedigs verwoben. So wurden die Statuen von San Marco, Schutzherr der Feuerleute, und San Teodoro, Schutzherr der Wasserleute oder die Angriffe der Liga perfekt eingebaut.

Auch die Charaktere sind wunderbar herausgearbeitet:

Milla ist eine starke, oft auch dickköpfige Person, die aber trotzdem die Loyalität mitbringt, die sie für mich zu einer sympathischen Hauptprotagonistin machen. Sie weiß nicht viel über die "übernatürlichen" Geheimnisse der Feuer- oder Wasserleute. Bisher hatte sie die Namensgebung lediglich als Zuteilung zu einem Volk gesehen. Doch als sie auf Luca und auch Marco trifft, ändert sich für sie alles. Sie ist hin- und hergerissen zwischen zwei jungen Männern, die unterschiedlicher nicht sein könnten.


"Marco war ihr so vertraut, als wären sie zwei Teile eines Ganzen, die zueinanderstreben" (S.126)


"Und auf einmal erschien Luca ihr so fremd, dass sie ihn einfach berühren musste, weil sie befürchtete, ihn sonst für immer zu verlieren." (S.151)

Marco ist die rechte Hand des Admirals, des heimlichen "Chefs" von Venedig. Er war im Waisenhaus groß geworden und wünschte sich nichts sehnlicher als die führende Hand eines starken Mannes, den er im Admiral gefunden hat. Doch im Laufe der Geschichte wandelt sich seine Gesinnung und er stellt die Machenschaften des Admirals infrage.

Luca wird als Prinz beschrieben. Gutaussehend und von gutem Hause, soll er später die Wasserleute anführen. Von klein auf hat man ihm die Abneigung gegen Feuerleute eingetrichtert. Doch in Milla sieht er nicht den Feind. Er rettet Milla mehr als einmal das Leben und die beiden teilen Vorhersehungen und nicht zuletzt ihr Schicksal.

Das Buch ist sehr flüssig zu lesen, wenn man einmal in der Geschichte drin ist und sich an die vielen italienischen (und kursiven!) Wörter gewöhnt hat.
Die Sprache ist der Zeitgeschichte würdig jedoch nicht zu schwer zu lesen, wie es in historischen Büchern oft der Fall ist. Frau Riebe hat ein (für mich sehr positives!) Talent, Gefühle rüberzubringen, ohne kitschig zu wirken.

Urteil:

Ein großartiger Showdown mit wechselndem Blick auf die alljährliche Vermählung des Dogen mit dem Meer, dem Versuch, Venedig vor dem Untergang zu bewahren und dessen, was sich auf der geheimnisvollen Insel abspielt, ließ mich durch die Seiten rasen.
Hinterher kam ein Epilog, der weit mehr als nur Interesse an der Fortsetzung weckt.
Alles in allem ist "Feuer und Glas - der Pakt" auch als Einzelbuch eine Empfehlung wert und erhält von mir 4/5 Ratten.

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Venedig - zwischen Feuer und Wasser

"Der Pakt" von Brigitte Riebe ist der erste Teil der "Feuer & Glas"- Reihe. Die Geschichte spielt in Venedig im Jahr 1509. Hauptperson ist die sechzehnjährige Milla, Tochter des Glasbläsers Leandro, der unter merkwürdigen Umständen verschwunden ist.
Milla lebt und arbeitet mit Mutter und Tante in deren Lokal, sie gehören zu den Feuerleuten, die die Glasbläserkunst beherrschen und den Gegenpol zu den Wasserleuten bilden, die Gondeln bauen und fahren. Als Milla den Gondoliere Luca und seine geheimnisvolle Katze Puntino kennen lernt, erfährt sie mehr über Feuer- und Wasserleute, vor allem über den Mythos einer gläsernen Gondel, die für das Schicksal Venedigs eine große Rolle spielt. Könnte der geheimnisvolle Brief ihres Vaters, den sie nicht entschlüsseln kann, der ihr aber immer wieder Hoffnung gibt, einen Hinweis auf die Gondel enthalten?
Während sich Venedig im Krieg und einer hoffnungslosen Situation befindet, muss sich der Bund zwischen Feuer- und Wasserleuten bewähren und Milla und Luca geraten zwischen die Fronten. Sie versuchen alles, zur Rettung der Stadt beizutragen.
"Der Pakt" ist ein historischer Roman mit Fantasyelementen, die von der Autorin aber sehr behutsam in die Geschichte eingewoben werden. Es gelingt Brigitte Riebe sehr gut, ein farbenprächtiges Bild von Venedig, den Kanälen, Gassen, Brücken und Häusern zu entwerfen. Auch das Leben der Menschen, z.B. der Glasbläser oder in der Taverne ist lebendig dargestellt. Die Charaktere sind erfreulich vielseitig und ohne Schwarzweißmalerei, dadurch wird die Handlung auch spannend und nicht vorhersehbar. Brigitte Riebe schreibt wie gewohnt gut lesbar, flüssig und fesselnd – ich werde auch den zweiten Teil gerne lesen.
Die tolle Aufmachung des Buches mit dem ansprechenden Cover, einer Zeittafel am Ende des Buches, Infos zur Geschichte und eine Karte vervollkommnen den positiven Gesamteindruck noch.
Mein Fazit: volle Punktzahl für die klasse Geschichte!

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Urban Fantasy im historischen Venedig

Inhalt:

Venedig um 1509.
Millas Vater, einer der berühmtesten Glasbläser aus Murano ist seit langem unter mysteriösen Umständen verschwunden. Einzige Hinterlassenschaft ist ein geheimnisvoller Brief.
Milla erfährt, dass es einen uralten Pakt zwischen den Feuer- und den Wasserleuten gibt, und sie und eine gläserne Gondel eine entscheidende Rolle dabei spielen.

Zum Buch:

Das "Outfit" des Buches ist sehr gelungen. Das Titelbild ist passend. Die farbige Zeichnung von Venedig am Anfang und am Ende des Buches ist wunderschön, es gibt im Anhang ein Glossar und eine historische Zeittafel, wodurch man die einzelnen geschichtlichen Fakten des Romaninhaltes nachvollziehen kann.

Die Geschichte um Milla und die beiden männlichen Protagonisten Luca und Marco hat mich gleich in ihren Bann gezogen. Die Story ist ungewöhnlich und fesselnd, die Charaktere sind sehr gut herausgearbeitet. Man erfährt viel über die Glasbläser (Feuerleute), zu denen Marco gehört und die Gondolieri (Wasserleute), denen Luca angehört. Ich habe mich nach Venedig versetzt gefühlt und mit Milla mitgezittert. Es geht um Entführung, Spionage, Liebe, geheimnisvolle Auren, verletzte Gefühle, Verrat und vieles mehr.
Diese wunderbare Mischung hat mich mitgerissen, sodass ich das Buch fast nicht aus der Hand legen konnte.

Es war mein erster Roman von Brigitte Riebe und wird mit Sicherheit nicht mein letzter sein, ich bin schon wahnsinng gespannt auf den Folgeroman. "Feuer und Glas - Der Pakt" ist zwar in sich abgeschlossen, lässt aber noch Raum für weitere Geschichten rund um Milla, Luca, Marco, Alisar und all die anderen Personen.

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Feuer & Glas: Der Pakt

Milla ist 16 Jahre alt und lebt zusammen mit ihrer Mutter und ihrer Tante in Venedig. Millas Vater ist der berühmte „Feuerkopf“, ein talentierter Glasbläser, der seit fünf Jahren verschwunden ist. Die Feuerleute sind sich nicht sicher ob er tot ist, oder vielleicht sogar ein Verräter der eigenen Zunft.

In Venedig leben auch die Wasserleute, einer von Ihnen ist Luca. Als Milla Luca begegnet, ist sie fasziniert von ihm und fühlt sich zu ihm hingezogen. Doch die Wasser- und die Feuerleute verstricken sich in einen Krieg um Venedig und Milla gerät immer tiefer in diese Auseinandersetzungen hinein.

Die Geschichte ist der Auftakt eines Zweiteilers, eine Mischung aus historischer und fantastischer Geschichte. Venedig fand ich als Schauplatz der Geschichte sehr fesselnd. Es war absolut nicht schwer sich den Ort mit seinen Gondeln und Gassen vorzustellen, auch für jemanden, der noch nie in Venedig war.

Milla ist eine sympathische Hauptprotagonistin. Ein junges Mädchen, zum ersten Mal mit dem Gefühl des Verliebtseins konfrontiert, behält sie doch einen kühlen Kopf. Die Liebesgeschichte nimmt nicht wirklich viel Platz ein, mehr geht es darum, das Rätsel um das Verschwinden von Millas Vater zu lösen. Nur nach und nach versteht Milla die Hinweise, die ihr Vater ihr gegeben hat und was es mit dem Pakt zwischen Wasser- und Feuerleuten auf sich hat. Das Ende des ersten Teils lässt schon so richtig viel Phantasie für die Fortsetzung.

Mit Feuer und Glas wurde wieder ein Jugendbuch geschrieben, das sich auch für Erwachsene eignet. Die Mischung aus Historie und Fantasy war für mich genau richtig dosiert. Ich freue mich auf die Fortsetzung.

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