Jonathan Stroud: Der Wispernde Schädel

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Lockwood & Co. - Der wispernde Schädel
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Nach wie vor wird befindet sich ganz Großbritannien im Griff der Geister und besonders in der Hauptstadt London treiben sie ihr Unwesen. Nachdem die Agentur Lockwood & Co. ihren ersten Fall rund um die seufzende Wendeltreppe sehr gut gelöst hat, kommen nun nach und nach mehr Aufträge herein und es gilt für Anthony, George und Lucy viele Geister zu bannen und Arbeit zu erledigen. So ergibt sich auch ein Wettstreit mit der größten Geisteragentur Londons, der Agentur Fittes.

Auf einem Friedhof wird ein seltsames Grab entdeckt und Lockwood und seine Leute werden um Hilfe gebeten. Dieses Grab dürfte es eigentlich gar nicht geben und es deutet auf einen Toten hin, den ein großes Geheimnis umgibt. Als dann im Grab ein sonderbares Artefakt gefunden wird, welches kurz darauf wieder verschwindet, ist klar, dass es ein neues Geheimnis zu lösen gilt.

Lucy Carlyle muss sich dieses Mal aber nicht nur mit dem eigentlichen Fall auseinandersetzen, sondern sich auch mehr und mehr ihren ganz besonderen Fähigkeiten widmen. Es stellt sich nämlich heraus, dass der Schädel, der sich schon lange im Hause Lockwood in der Asservatenkammer befindet und mit dem George gerne einige Experimente durchführt, mit ihr spricht. Dabei ist er nicht gerade besonders freundlich, aber vielleicht ist er ja der Schlüssel zur Lösung des außergewöhnlichsten Falles, den die Agentur Lockwood & Co. je zu lösen hatte.

Im zweiten Teil der Reihe ist eine deutliche Entwicklung der Charaktere zu verspüren. Besonders Lucy und ihre Fähigkeiten rücken in den Vordergrund, wobei auch Lockwood etwas mehr beleuchtet wird.

Natürlich führt der Autor seine Leserschaft über viele spannende Etappen zu einem großen Höhepunkt und einer grandiosen Auflösung dieses Geisterfalles. Gleichzeitig aber streut er auch schon wieder interessante Fakten in die Geschichte ein, die darauf hoffen lassen, dass es weiter geht mit Londons Geistergeschichten und der Arbeit von Lockwood & Co.

„Lockwood & Co. – Der Wispernde Schädel“ ist eine gelungene Geistergeschichte mit hohem Spannungsfaktor und einigen erheiternden Momenten, die das Gruselgefühl zwischenzeitlich auch einmal ablösen.
IG
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Gruselspaß mit Schädel
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4.0
Nachdem sie mit ihrem Einsatz im unheimlichen Combe Carey Hall einige Schlagzeilen gemacht haben, wartet auf die drei Geisterjäger von Lockwood & Co. schon wieder eine besondere Herausforderung: sie werden zu einem nächtlichen Einsatz auf einen Londoner Friedhof bestellt, weil dort in einem alten Sarg etwas Böses lauern soll. Und tatsächlich spüren die drei Spezialisten schnell, dass es sich hier um nichts Gewöhnliches handelt. Von dem Artefakt, das sich in dem Erdmöbel befindet, einem rätselhaften Spiegel, geht etwas ganz Unangenehmes und Gefährliches aus.

Nicht nur, dass George bei der Bergung beinahe zu Schaden gekommen wäre - es gibt noch in derselben Nacht einen rätselhaften Todesfall, und selbst die Behörden scheinen zu merken, dass es sich hier um einen besonders schwierigen Fall handelt, denn zum großen Verdruss von Lockwood, George und Lucy sind auch die schnöseligen Konkurrenten von der Agentur Fittes auf das Problem angesetzt worden.

Und noch etwas bereitet den dreien Kopfzerbrechen: kann es sich bei dem Schädel im Einmachglas, den George irgendwo aufgetrieben hat, wirklich um einen Geist der äußerst seltenen (und gefährlichen) Kategorie 3 handeln? Der mysteriöse Totenkopf gibt sich abwechselnd bockig-schweigsam und frech-großmäulig und scheint erschreckend viel über Lockwood & Co. zu wissen.

Mit "Lockwood & Co." hat Jonathan Stroud eine großartige Serienidee erschaffen und hält im 2. Band um die drei Geisterspezialisten im Teenageralter das hohe Niveau, das mich schon im ersten Teil begeistert hat. Mit ihren ganz unterschiedlichen Begabungen ergänzen sich Lucy, George und Lockwood aufs Beste, und dass die drei so verschiedene Charaktere sind, gibt ihrer Zusammenarbeit eine besondere Würze, auch oder gerade, wenn es gelegentlich mal kracht zwischen ihnen.

Der Fall des schrecklichen Spiegels aus dem Grab ist ungemein spannend zu lesen, streckenweise wunderbar gruselig, aber auch gespickt mit dem schrägen Humor, den ich an Stroud so schätze. Insbesondere über die Dialoge mit dem eingemachten Schädel (oder auch die Versuche, ihn zum Reden zu bringen) habe ich mich köstlich amüsiert - ein gutes Gegengewicht zu den vielen Szenen, in denen ich um die Protagonisten fürchten musste, die in ihrem jugendlichen Leichtsinn manchmal reichlich haarige Entscheidungen treffen.

Ein rundum großartiges Leseerlebnis, das am Ende noch mit einer großen Überraschung aufwartet, die mich sehr ungeduldig auf das Erscheinen des nächsten Bandes warten lässt.
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Unterhaltsamer, grusliger und spannender zweiter Band
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Plot / Unterhaltungswert
 
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Sprache & Stil
 
5.0
Wem Band 1 gefiel, der wird wahrscheinlich auch dieses Buch mögen. Auch im zweiten Teil der Reihe "Lockwood & Co." geht es gleich von Anfang an wieder gruslig, geheimnisvoll, rätselhaft und spannend zu. Nach ihrem spektakulären Erfolg mit der seufzenden Wendeltreppe werden Lockwood &. Co. von der BEBÜP angeheuert, um bei der Bergung eines eisernen Sarges zu helfen, der ein grausiges und sehr gefährliches Geheimnis enthält, dessen Ursprünge weit in die Vergangenheit zurückreichen. Nachdem der Inhalt des Sarges auf mysteriöse Weise verschwindet, müssen Lockwood, Lucy und George - diesmal unterstützt vom geheimnisvollen Wispernden Schädel - wieder ihr ganzes Können einsetzen, um die Hintergründe aufzuklären und ein verschwundenes Artefakt aufzutreiben.

Die drei Agenten müssen etliche gefährliche Begegnungen meistern, sowohl mit Geistererscheinungen als auch mit Konkurrenten oder Verdächtigen, und der Leser muss so manches Mal um sie bangen, weil sie hin und wieder etwas schusslig und unbedacht vorgehen.

Es ist günstig, wenn man als Leser noch die Handlung und aus Band 1 (Die seufzende Wendeltreppe) im Kopf hat, denn auf einige Details wird Bezug genommen, an die ich mich nicht mehr erinnern konnte. Im Großen und Ganzen wird dem Leser aber auf die Sprünge geholfen, sollte die Lektüre von Band 1 zu lange her sein. Zur Auffrischung der Erinnerung an gewisse Regeln und Definitionen, die die Geisterwelt betreffen, ist das Glossar hinten im Buch sehr hilfreich.

Nach und nach erforschen unsere drei Agenten die Hintergründe der Geschichte mit dem Eisensarg, wobei sie auf viel Unerwartetes stoßen. Der in Band 1 schon erwähnte Schädel im Einmachglas spielt hier eine besondere Rolle. Lucy kann ihre besonderen Fähigkeiten einsetzen und weiterentwickeln. Als Leser kann man gut mitspekulieren, wird aber doch das ein oder andere Mal in die Irre geführt, denn viele Details sind im Gedächtnis zu behalten und zu sortieren...

Trotz aller Gefahr kommt auch der Humor wiederum nicht zu kurz, und die Schilderung der Atmosphäre, die Dialoge und sonstige Interaktion unserer drei Protagonisten stehen Band 1 in nichts nach. Es gibt auch neue Entwicklungen, die am Ende in ein paar lose Fäden münden, die wahrscheinlich Anknüpfungspunkte für den nächsten Band sein werden. Man darf gespannt sein auf Band 3! Besonders auf die Erklärung der Überraschung, die ganz am Schluss präsentiert wird.

Fazit: ein amüsantes, gruslig-spannendes und sehr unterhaltsames Lesevergnügen!
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Der zweite Fall für die Londoner Geisterjäger
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5.0
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5.0
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5.0
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5.0
Die Londoner Geisteragentur Lockwood & Co. bekommt den Auftrag, auf einem Friedhof einen Sarg zu bergen, in dem Edmund Bickerstaff liegt, der vor gut 100 Jahren geheime Experimente durchgeführt hat und auf schaurige Weise ums Leben gekommen ist. Neben der Leiche befindet sich in dem Sarg ein geheimnisvoller Spiegel. Anthony, Lucy und George gelingt es, den Geist zu bannen. Als Inspektor Barnes am nächsten Tag den Sarg übernehmen will, stellt er fest, daß über Nacht der Spiegel geklaut wurde. Da der Spiegel hochgefährlich ist, werden Lockwood & Co. damit beauftragt, ihn wiederzufinden.

Auch in diesem Band läßt der Autor wieder zahlreiche bekannte, aber auch ganze neue Geistertypen die Bühne betreten. Wie schon im ersten Band gibt es auch hier gruslige und eklige Begegnungen, denen sich Anthony, Lucy und George stellen müssen. Das Buch beginnt direkt mit einem spannenden Einsatz für das sympathische Geisterjäger-Trio, der aber prompt in die Hose geht - und ausgerechnet ihre ungeliebte Konkurrenz kommt ihnen in die Quere.

Aber nicht nur Geister zählen zu ihren Gegnern, sie bekommen es diesmal auch mit menschlichen gefährlichen Gegnern zu tun und tauchen in die Welt der Hehlerei ein, um der Spur des verschwundenen Spiegels zu folgen. Mir hat gut gefallen, daß dieses Buch kein Abklatsch des ersten Bandes ist, sondern der Autor mich wieder mit einer unerwarteten Handlung und Spezialeffekten überraschen konnte.

Außerdem spielt diesmal der Schädel, der am Ende des ersten Bandes zu Lucy gesprochen hat, eine große Rolle. Nachdem er sieben Monate keinen Ton mehr gesagt hat, plappert er plötzlich wie ein Wasserfall, als das Trio sich mit dem Fall Bickerstaff befasst. Aber kann man ihm trauen? Weiß er etwas oder ist er nur bösartig und gemein?

Liegt es am Schädel, daß Anthony, Lucy und George zunehmend gereizter werden? Warum unterlaufen George in letzter Zeit häufig Fehler bei seinen Recherchen? Lucy ist genervt von Anthonys Geheimniskrämerei um das verschlossene Zimmer im ersten Stock. Und Anthony ist genervt von Lucys Neugierde und Georges Nachlässigkeit. Oder liegt das an dem Spiegel, der, wie es scheint, George in seinen Bann gezogen hat?

Das Buch endet in einem spannenden Finale, das mir beinahe einen Atemstillstand eingebracht hat, außerdem bleiben noch einige Fragen offen, die darauf hoffen lassen, daß es einen weiteren Band dieser spannenden und witzigen Reihe geben wird.
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Neue Geisterjäger-Abenteuer
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4.3
Plot / Unterhaltungswert
 
4.0
Charaktere
 
4.0
Sprache & Stil
 
5.0
Die Agentur Lockwood & Co. hatte nach der spektakulären Lösung im Fall der seufzenden Wendeltreppe einigen Zulauf. Dennoch sind sie immer noch die kleinste Agentur Londons und müssen sich gegen die Konkurrenz des großen Wettbewerbers Fittes behaupten. Da kommt ihnen der Auftrag eines Friedhof-Bergungsunternehmens gerade recht. Der Inhaber, Mr. Sanders, benötigt Unterstützung bei der Bergung eines ganz speziellen Grabes. Eigentlich klingt es nach einem Routineauftrag, doch natürlich kommt es ganz anders und auf einmal geht es um ein gefährliches Artefakt, einen Spiegel mit schrecklichen Eigenschaften, der deswegen auf keinen Fall in die falschen Hände fallen darf.

Auch der zweite Band von Lockwood & Co. hat mir großen Spaß gemacht. Man kann das Buch sicher auch gut lesen, ohne den ersten Teil zu kennen und erfreulicherweise wird auch nicht verraten, was im ersten Band genau passiert ist, es gibt nur einige kleine Andeutungen. Natürlich kennt man Lockwood, George und Lucy schon besser, wenn man den Vorgänger gelesen hat, ebenso wie ihre Konkurrenten von der Agentur Fittes und den Schädel, den sie mitsamt seines Geistes bei sich im Haus haben und erforschen. Dieser spielt im Verlauf der Handlung eine immer größere Rolle.

Man merkt auch eine Entwicklung der Figuren. Lucy kam im ersten Band ja neu zur Agentur hinzu, inzwischen sind die drei ein gut eingespieltes und eingeschweißtes Team, dem man gerne bei der Arbeit zuschaut. Jeder hat seine Eigenheiten und besonderen Fähigkeiten, sie machen aber auch mal Fehler, was bei ihrem Job natürlich ziemlich gefährlich werden kann, sie aber so auch sehr menschlich und sympathisch wirken lässt.

Ich habe bisher noch keine weiteren Bücher des Autors außer Lockwood 1 gelesen, bin aber wieder sehr angetan von seinem Schreibstil und vor allem dem Humor, der trotz der düsteren Geisterthematik immer wieder durchblitzt und mich mehr als einmal zum Schmunzeln oder gar Lachen brachte!

Der aktuelle Fall wird beendet, man merkt aber deutlich, dass die Reihe weitergeht und dies nicht der letzte Fall für Lockwood & Co. gewesen sein kann. Ich freue mich schon auf weitere Abenteuer!
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