Tina Zang: Die Astro-Cops

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Tina Zang: Die Astro-Cops
ET (D)
2003
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783934927315

Informationen zum Buch

Seiten
138

Serieninfo

Sonstiges

Erster Satz
Es war später Samstagnachmittag.

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Seltsam verkleidete Gestalten trifft man auf jeder Star-Trek Convention. Aber diesmal sind es echte Außerirdische, die eine Invasion der Erde planen. Mica und Marty, der sich als Klingone verkleidethat, entführen kurzerhand deren Raumschiff und erleben über den Wolken eine unangenehme Überraschung. Plötzlich haben sie das größte Problem, das jemals irgend jemand in diesem Universum hatte.

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Mica und Marty heben völlig ab

Nachdem die Hauptakteure im 1. Teil der „Mica & Marty“-Trilogie „Die Mystery-Agenten“ eine fremde Welt, in die sie durch einen seidenen Vorhang gelangt sind, vor der Ausbeutung durch einen skrupellosen Verbrecher gerettet haben, schlittern sie dieses Mal in ein Weltraumabenteuer.

In der Nähe von Micas Heimatort findet eine „Star Trek Convention“ statt, genannt „Holocon“. (Anmerkung: das ist ein Treffen von Fans der „Star Trek“-Serien, z.B. „Raumschiff Enterprise“, „Deep Space 9“ oder „Raumschiff Voyager“.)

Ihr Freund und "Bodyguard" – die Ratte Marty McRat – lässt sich diesen Spaß nicht entgehen. Als Klingone verkleidet hockt er auf Micas Schulter und genießt die vielen Blicke, die er auf der „Holocon“ auf sich zieht. Unter die teils skurril verkleideten Besucher haben sich zwei echte Außerirdische gemischt, nämlich Laschlonier. Doch Mica hat magische Ohren, das heißt sie hat die Gabe, fremde Spezies verstehen zu können. So kommt sie hinter den unglaublichen Plan dieser Wesen: Sie wollen die Erde mit ihrer Technologie von den Menschen „befreien“ selbst besiedeln.

Natürlich müssen Mica und Marty alles unternehmen, um das Vorhaben zu verhindern. Dabei entwickelt sich die Geschichte zu einem wahren Feuerwerk der Fantasie. Ein unsichtbares Raumschiff ist da noch das Harmloseste. Aber wer weiß schon wie das Auge des Universums aussieht, wozu man interspeziäre Nahrung benutzen kann, wie Zeitblasen schmecken oder warum intergalaktische Restauranttester die Laschlonier verfolgen? Wer hätte gedacht wie angeregt man sich mit Fellbewegungen unterhalten kann?

Zentrales Thema dieses Buches sind für mich Ängste und ihre Bewältigung. Zu Beginn ist Mica ihrer ausgeprägten Höhenangst wehrlos ausgeliefert. Der gläserne Aufzug auf der „Holocon“ ist ein schier unüberwindliches Hindernis. Marty hingegen würde mit Begeisterung den ganzen Tag nur noch Aufzug fahren. Und so ist Marty die treibende Kraft, sodass Mica unter dem dramatischen Druck, die Erde retten zu müssen, in Kombination mit Martys unverwüstlichem Optimismus mehr und mehr Selbstvertrauen gewinnt und so Schritt für Schritt ihre Angst beherrschen lernt. Unterstützt wird sie dabei von einem Mitstreiter, den Mica anfangs gar nicht leiden kann: Der 16-jährige Bert übernimmt in der Geschichte eine vergleichbare Rolle wie Eva im ersten Teil. Er ist der Gegenpol zum quirligen, impulsiven und unberechenbaren Marty. Bert ist ein besonnener Typ, der im wilden Treiben der Handlung rationale Überlegungen anstellt und nicht in Panik verfällt.

War der Leser in Teil 1 „Die Mystery-Agenten“ von der harmonischen Welt Valannas verzaubert und durch die Detektivgeschichte, die Mica und Marty erleben, gefesselt, so wird er in „Die Astrocops“ vom Tempo der Handlung mitgerissen, sodass er erst am Ende der Geschichte wie nach einer Achterbahnfahrt berauscht aussteigt.

Tina Zang ist es mit diesem Buch wieder gelungen Jung und Alt in den Bann zu ziehen.

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