Rainer Wekwerth: Die Stadt der gefallenen Engel

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Rainer Wekwerth: Die Stadt der gefallenen Engel
Verlag
ET (D)
2010
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783401065137

Informationen zum Buch

Seiten
418

Serieninfo

Sonstiges

Erster Satz
Er war nicht mehr als ein Schatten in der Dunkelheit.

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Lara will ein paar aufregende Tage in Berlin verbringen. Doch hinter der Fassade der Großstadt verbirgt sich eine Welt, in der dunkle Kreaturen einen verbitterten Kampf austragen. Als Lara Damian kennenlernt, weiß sie nicht, dass sich durch ihn eine alte Prophezeiung erfüllen soll. Ein düsteres Familiengeheimnis legt sich wie ein Schatten über die beiden und bedroht ihre Liebe und ihr Leben.

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Damian 1 - Die Stadt der gefallenen Engel

Die 17jährige Lara, die mit ihrer Mutter in dem fiktiven Dorf Rottenbach in der Nähe von Stuttgart lebt, wurde gerade von ihrem Freund Ben sitzen gelassen. Um von ihrem Liebeskummer abgelenkt zu werden, besucht sie ihre Großeltern in Berlin. Diese hat sie erst einmal gesehen, da ihre Mutter mit ihnen zerstritten ist. Als Lara dabei ist, die Großstadt zu erkunden, wird sie im Park von zwei Jugendlichen überfallen. Glücklicherweise ist ein Retter zur Stelle: Damian. Er ist unheimlich schön und hat eine unglaubliche Ausstrahlung. So dauert es nicht lange, bis Lara sich in Damian verliebt und auch er scheint sich zu Lara hingezogen zu fühlen. Doch liegt ein geheimnisvoller Schatten auf ihrer Freundschaft. Auch die Großeltern und Laras Mutter haben Geheimnisse. Lara macht sich auf die Suche nach Antworten auf ihre Fragen. Dabei gerät sie in allerlei kuriose und gefährliche Situationen.

Rainer Wekwerth hat sich ein ganz besonderes Szenario ausgedacht. Hier spielen lichte und dunkle Engel, Satan und Dämonen eine Rolle. Es ist ein Kampf Gut gegen Böse, doch ist nicht immer klar, wer auf welcher Seite steht. Die Großstadt Berlin bildet dafür den perfekten Hintergrund.

Das Buch lässt sich sehr flott lesen, und man möchte es auch gar nicht aus der Hand legen, bevor alle Geheimnisse gelüftet sind, so spannend ist es. Die Handlung schreitet rasant voran, auf ausschweifende Beschreibungen verzichtet der Autor. Realität und Fantasie wechseln sich gekonnt ab. Häufige Perspektivwechsel sorgen für Abwechslung und Spannung. Die Charaktere hätte man vielleicht noch etwas tiefgründiger anlegen können. Ich habe eigentlich immer eine gewisse Distanz zwischen ihnen und mir gespürt. Doch alles in allem hat mir das Buch wirklich gut gefallen und ich kann es wärmstens weiterempfehlen. Die Handlung ist nach diesem Band an einem Abschnitt angelangt, fast könnte man es dabei belassen. Aber viel besser ist es, dass es noch eine Fortsetzung gibt ;)

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Inhaltsangabe:

Lara ist 17 Jahre alt, lebt in einer Kleinstadt in Süddeutschland und wurde gerade von ihrem Freund Ben verlassen. Damit sie auf andere Gedanken kommt, verbringt sie die Ferien bei ihren Großeltern Max und Martha in Berlin. Lara fühlt sich sehr wohl bei ihnen, doch eines Abends wird sie auf dem Heimweg in einem Park überfallen. Ein junger Mann, Damian, eilt zur Hilfe und es gelingt ihnen, die Übeltäter in die Flucht zu schlagen. Lara ist von Damians Ausstrahlung fasziniert und beginnt, sich in ihn zu verlieben. Doch Damian umgibt ein Geheimnis, in das auch ihre Familie verwickelt zu sein scheint. Und bald wird die Gefahr auch für Lara deutlich ...

Der zweite Teil der Geschichte heißt „Die Wiederkehr des gefallenen Engels“

Der erste Satz:

„Er war nicht mehr als ein Schatten in der Dunkelheit.“

Meine Meinung zum Buch:

Die Geschichte, die hier erzählt wird, ist sehr spannend und ich hätte das Buch am liebsten in einem Rutsch durchgelesen.

Lara ist ein sehr sympathisches Mädchen, dem ich ihre Gefühle jedesmal sofort abgenommen habe, egal ob sie sich freute, traurig oder wütend war. Dabei ist Lara keine Superfrau, sie hat wie jede 17-Jährige so ihre Macken und Launen. Aber ich konnte immer nachvollziehen, warum sie gerade so reagiert und nicht anders.

Damian war da schon geheimnisvoller, aber zu ihm kann ich nicht viel schreiben, ohne zu viel von der Geschichte zu verraten. Doch auch er handelte nie ohne erkennbare Motive.

Die übrige Familie – Großvater Max, Großmutter Martha und Laras Mutter Rachel – steht mehr im Hintergrund, aber auch sie werden lebendig beschrieben. Mir hat das sehr gut gefallen, denn ich mag es, wenn auch Nebenfiguren nicht nur wie eine Schablone beschrieben sind, sondern eine eigene, kleine Geschichte haben. Nur einmal musste ich etwas mit den Zähnen knirschen: als die Großeltern gegen jede Vernunft an dem „Familiengeheimnis“ festhalten und schweigen, auch wenn Lara ihnen schon so dicht auf den Fersen ist, dass das wirklich keinen Sinn mehr hat. Aber das ist auch schon alles, was ich zu meckern habe.

Die Geschichte selbst ist spannend erzählt. Der Leser wird ziemlich direkt in die Geschichte hineingeworfen und erst nach und nach erschließen sich die Hintergründe. Auch das ist etwas, was ich gerne mag, ich brauche nicht immer sofort und für alles eine Erklärung. Außerdem konnte ich so auch selbst miträtseln.

Zu lesen war das Buch sehr angenehm, die Sprache passt zu Lara, ohne übertrieben jugendlich zu wirken. Es gibt viele schöne Dialoge, in denen dem Leser auch viel über die Charaktere der Figuren gezeigt werden und die das Lesen locker machen.

Die Geschichte wird hauptsächlich aus Laras und Damians Sicht erzählt, aber hin und wieder erfahren wir auch aus der Sicht anderer Personen, wie es in der Geschichte weiter geht. Der Leser ist damit Lara einen Schritt voraus und ich fand es spannend, wie Lara sich die Informationen selbst Stück für Stück zusammensetzt.

Obwohl das Buch der erste Teil eines Zweiteilers ist, ist die Geschichte in sich geschlossen und hört nicht etwa mit einem Cliffhanger auf, was für mich immer ein großes Ärgernis ist. Trotzdem bleibt genug Handlung offen, um gespannt auf die Fortsetzung zu warten.

Für mich war das Buch eine Entdeckung.

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Lara ist siebzehn Jahre jung und verbringt die Ferien bei den Großeltern in Berlin. Da sie gerade von ihrem Freund verlassen wurde, kommt ihr die Abwechslung der Großstadt ganz recht. Hier versucht sie Abstand zu gewinnen und den Liebeskummer zu verarbeiten. Weiterhin möchte sie aber den Aufenthalt nutzen, um Zeit mir ihren Großeltern zu verbringen. Durch einen alten Streit hatte die Familie in der Vergangenheit nur wenig Kontakt. Die vielen Facetten der Stadt zeigen jedoch bald ihre Schattenseiten. Als Lara Damian kennenlernt, verliert sie ihr Herz an ihn und muss gleichzeitig die dunklen Rätsel ergründen, die ihn umgeben wie Motten das Licht.

Dieser Roman ist keine typische Jugendromanze voller Liebe und Herzschmerz für ein übernatürliches Wesen. Vielmehr stehen auch die Auseinandersetzungen mit finsteren Mächten im Mittelpunkt. Diese Mischung hat mir gut gefallen. Rainer Wekwerth baut ganz geschickt Spannung auf, die sich wie ein roter Faden durch das Buch zieht und zum spekulieren einlädt. Die Charaktere können dabei immer wieder überraschen, da ich auch als Leser nie sicher sein konnte, wer gut oder böse ist. Häufiger Perspektivenwechsel unterstützt die Spannung noch zusätzlich.

Der Schreibstil ist flüssig und stellt keine großen Ansprüche. Mir fiel es sehr leicht, einen Einstieg zu finden und der Geschichte zu folgen. Persönlich habe ich die Kapitel um Lara am liebsten gelesen. Aber auch die Kämpfe sind nicht überdosiert, sondern passend in das Geschehen eingefügt. Die Geschichte um Lara und Damian findet mit diesem Auftaktband eines Zweiteilers vorerst ihr Ende, wobei ich mir natürlich auch Fragen darüber hinaus stelle. Die Antworten hierzu gibt es hoffentlich bald. Der Folgeband erscheint im Dezember 2011.

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