Ursula Poznanski: Die Vernichteten

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Ursula Poznanski: Die Vernichteten
Verlag
ET (D)
2014
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
ISBN-13
9783785575482

Informationen zum Buch

Seiten
528

Serieninfo

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Wir sehen sie kaum in der Dunkelheit, sie sind Schatten zwischen dem Flackern der Fackeln.

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Handlungsort

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Nun kennt Ria das schreckliche Geheimnis, den Grund dafür, dass der Sphärenbund sie töten wollte. Trotz widriger Umstände macht sie sich auf den Weg, um die drohende Katastrophe zu verhindern und das Leben von Clans und Sphärenbewohnern zu schützen. Doch dann offenbart sich ihr etwas, womit sie nicht gerechnet hat. Etwas von solcher Grausamkeit, dass es fast unvorstellbar scheint. Etwas, das alles, was sie bisher an Verschwörungen aufgedeckt hat, bei Weitem übertrifft.

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Die Vernichteten

Der letzte Band der Eleria Trilogie beginnt natürlich mit der Erkenntnis vom Ende des letzten Bandes. Ria ist erneut gefragt. Ein Virus bedroht einen großen Teil der Menschheit, aber es gibt ein Gegenmittel. Nur wird es wohl nicht leicht sein dieses Mittel zu bekommen und es dann auch zielführend einzusetzen. Ria und ihre Freunde müssen sich aber nicht nur mit dieser Problematik auseinandersetzen. Auch setzen ihnen andere Probleme erheblich zu und machen das Leben weder in einer Sphäre noch innerhalb eines Clans leicht.

Die Autorin Ursula Poznanski versteht es auch im abschließenden Band ihrer Trilogie wiederum den Leser zu überraschen und es bleibt dabei, dass weder Gut noch Böse auf einer Seite klar zu definieren sind. Hier ist vieles falsch und doch auch irgendwie richtig und jeder Bewohner dieser dystopischen Welt könnte beabsichtigt oder unbeabsichtigt auf der falschen Seite stehen. So läuft die Geschichte auf einen großen Showdown zu, mit dem ich in dieser Form niemals gerechnet habe, der aber absolut stimmig zum großen Ganzen passt.

Es ist schwierig in einer Rezension zu einem dritten Band nicht zu viel von der Handlung zu verraten und Spoiler auch in Bezug auf die Vorgängerbände zu vermeiden. Daher möchte ich zum Inhalt des Buches auch nicht viel mehr ausführen.

In jedem Fall sei gesagt, dass der Leser dieses Buches bzw. der gesamten Trilogie mehr als einmal an der Nase herumgeführt wird und eine Welt in einer möglichen Zukunft erleben wird, die schön und bedrohend zugleich ist. Dafür schickt Ursula Poznanski eine Protagonistin ins Rennen, die über sich selbst hinaus wächst und die in ihrem tiefsten Herzen immer auf der richtigen Seite steht. Sie ist die Gute, sie ist Ria und sie sieht überall und in allem eine Chance.

Die Eleria-Trilogie ist fantastisch dystopisch und ich empfehle sie gerne weiter.

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Perfekter Abschlussband einer spannenden Trilogie

Die Eleria-Reihe:
- Die Verratenen
- Die Verschworenen
- Die Vernichteten

Inhalt:
Ria ist wieder zurück bei den Schwarzdornen. Sie hat Unglaubliches über das Projekt Dhalion erfahren. Nun will sie die große Katastrophe verhindern und vor allem auch Aureljo und Dantorian in der Sphäre Vienna 2 retten. Nach und nach wird dabei ihr gesamtes Weltbild auf den Kopf gestellt.

Meine Meinung:
Die Handlung setzt nahtlos am Ende des 2. Bandes „Die Verschworenen“ an. Man sollte die ersten beiden Bände auf jeden Fall zuvor gelesen haben, sonst wird man wohl nicht nachvollziehen können, worum es geht. Einige Details werden zwar nebenbei noch einmal wiederholt, doch ist das mehr eine kleine Auffrischung, um bereits Bekanntes wieder ins Gedächtnis zu holen, keine Erklärung, was bisher geschah.

Wie man es von Ursula Poznanski gewohnt ist, geht es auch in diesem Buch gleich spannend los. Der 1. Satz „Wir sehen sie kaum in der Dunkelheit, sie sind Schatten zwischen dem Flackern der Fackeln.“ (S. 7) ließ bei mir gleich mal den Adrenalinspiegel ansteigen. Und der sank erst wieder, als ich das Buch aus der Hand legte. Es ist durch und durch spannend geschrieben und vermochte mich vom Anfang bis zum Ende zu fesseln.

Die Protagonisten handeln in aller Regel logisch und nachvollziehbar. Erzählt wird, wie schon in den anderen Bänden, aus Rias Sicht. Ihre Fähigkeit, durch ihre Sprechweise und ihre Gesten andere Menschen zu beeinflussen, hat sie noch nicht verloren. Ebenso wenig die Fähigkeit, in anderen Menschen zu lesen. Dadurch, dass Ria in der Ich-Form erzählt, wird man ständig mit ihren Analysen der Mitmenschen konfrontiert. Ich fand das sehr interessant.

Immer wieder gelingt es der Autorin, den Leser zu überraschen. Es tauchen Personen auf, wo man sie nicht vermutet hätte. Andere stellen sich als Freund heraus, obwohl man ihnen von Anfang an nicht getraut hat. Und dann gibt es natürlich noch die eine große Überraschung, die die Ursache für den ganzen Schlamassel ist. Ich muss zugeben, darauf wäre ich nie gekommen, das hatte ich wirklich nicht so erwartet.

Als wohltuend empfand ich, dass die Handlung nicht von einer schnulzigen Romanze wie in vielen anderen Jugendromanen dominiert wird. Es gibt zwar auch eine Liebesgeschichte, aber das Hauptaugenmerk liegt hier eindeutig auf den Thriller- bzw. Dystopie-Elementen.

Ich fand schon die ersten beiden Bände dieses dystopischen Jugendthrillers hervorragend und unglaublich spannend geschrieben. Der dritte Band steht diesen in nichts nach. Die Handlung wird konsequent weiter geführt und zu einem runden Abschluss gebracht. Nach vielen Schrecken und wirklich üblen Aussichten entlässt Ursula Poznanski den Leser mit einem versöhnlichen Schluss, der Hoffnung für die Zukunft aufkommen lässt.

Fazit:
Eine unglaublich packende Trilogie, die ich allen Fans von Dystopie-Romanen gerne empfehlen möchte.

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Die Vernichteten

Bei Trilogien bin ich mittlerweile etwas skeptisch. Meist ist der zweite Band extrem lang und langweilig und beim Letzten bekommt man ein konstruiertes und so wie es scheint schnell hingeschriebenes Ende präsentiert.
Wenige Reihen haben mich beim Lesen in der Beziehung überzeugt. Ich glaube bisher hat es eigentlich nur "Panem" geschafft.
Zwar ist Panem für mich immer noch als Reihe unübertroffen, aber dieses Triologie kann sich durchaus mit ihr messen.
Die Autorin schafft es die Geschichte zu einem spannenden und logischen Abschluß zu bringen.
Stellenweise konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen und war von der ersten Seite schon wieder von der Geschichte gefangen und gefesselt.

Der komplette letzte Teil handelt davon die Katastrophe die durch Dhalion entstehen könnte aufzuhalten. Dabei muß die Gruppe gegen einen Gegener kämpfen, mit dem sie niemals gerechnet hätten.
Auch werden Dinge offenbart, die die Geschichte als solches noch einmal aus einem ganz andern Licht darstellt.
Der Schluß der Triologie ist realistisch. Es ist kein Ende, in dem sich Alle in den Armen liegen und ein fröhliches Lied zusammen anklingen, aber es passt.
Für mich eine Triologie, die vielleicht durch ihr "es könnte wirklich passieren" so lebendig und fesselnt wirkt.
Ich habe bisher alle Bücher von Ursula Poznanski gelesen und mich hat noch nicht ein Buch enttäuscht.

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Die Vernichteten

Zum Inhalt: Ria kennt nun das schlimme Geheimnis um den Virus, der so sich so schnell verbreitet und tötet. Und auch das Vorhaben kennt sie, doch dieses will sie verhindern - mit einem Gegenmittel. Und das wird von Quirin aufbewahrt, der dann aber plötzlich wie vom Erdboden verschluckt ist...Ria macht sich trotz widriger Umstände auf, um das Serum zu finden und den Virus zu stoppen. Doch dann entdeckt sie noch etwas, etwas das so Grausam ist, das alle Verschwörungen, die sie bisher lüften konnte, übertrifft...



Rezension: Der letzten Teil, das große Finale der Trilogie um Ria, konnte wieder einmal mit einem tollem und passendem Cover überzeugen.
Auch die Hauptprotagonisten - Ria, Sandor, Andris, Tycho - und die vielen Nebenprotagonisten konnten wieder mit ihrem Charakter punkten: wie so oft überzeugend, authentisch, klug, mutig....
Der Inhalt war auch in diesem dritten Band wieder klasse aufgebaut (Verbannung, Flucht, Familienverhältnisse, Krankheit, Krieg, "Finale"...alles war rund und hat in sich gestimmt!). Logisch und konsequent mit vielen Wendungen.
Die Autorin hat eine ihrer großen Stärken ausgespielt: innere Monologe und Dialoge. Auch ist es ihr gelungen die Personen und Schauplätze so zu charakterieren, dass der Leser sie sich wunderbar bildlich vorstellen konnte.
Schlussendlich hat dann auch noch der grandiose Showdown gepasst: sehr spannend gehalten!
Mir persönlich gab es nur ein paar kleine, vereinzelte Stellen, die man hätte etwas kürzer ausführen können.



Ein super Abschluss einer tollen Dystopie-Trilogie mit tollen Figuren und Ideen und einer klasse Umsetzung! Einfach ein Ursula Poznanski-Buch!!!

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Ende einer großartigen Dystopie

Eigentlich hätte ich diese Rezension längst geschrieben haben wollen. Das Buch habe ich vor geraumer Zeit (also vor etwas mehr als einer Woche) in meiner bislang letzten Leserunde durchgelesen (ich habe mich schon für weitere angemeldet). Es hat mir, wie die beiden vorhergehenden Bände, sehr gut gefallen, also warum tue ich mich mit der Rezension so schwer? Ich vermag es nicht zu sagen. Vielleicht hängt es damit zusammen, dass es Teil drei einer Trilogie ist, und ich die beiden ersten Bücher zwar gelesen, aber nicht rezensiert habe? Oder es liegt daran, dass die Bände so eng zusammenhängen dass man sie schwer einzeln beurteilen kann? Wie auch immer, hier ist der Versuch einer Rezension die dem Buch hoffentlich gerecht wird.

Zum Inhalt: Ria und Tycho sind mal wieder auf der Flucht. Diesmal haben sie jedoch zwei erfahrene Jäger und Spurenleser an ihrer Seite, und das Glück ist ihnen auch hold, denn sie finden Aufnahme in einem anderen Clan. Sie finden neue Verbündete, und neue Gefahren warten auf sie. Mehr kann man nicht sagen, ohne zu viel Preis zu geben.



Meine Meinung: Das Buch fängt genauso unvermittelt an, wie der zweite Band aufgehört hat. Man ist sofort wieder mitten im Geschehen, ja, es scheint kaum ein Tag vergangen zu sein seitdem man Ria das letzte mal gesehen hat. Daraus ergibt sich aber eine Schwierigkeit: ich persönlich glaube, dass man unbedingt die ersten beiden Bände gelesen haben sollte, will man verstehen, was in diesem Band vor sich geht. Das ist nicht negativ gemeint, die anderen Bände sind so spannend wie dieser hier; allein darum sollte man sie schon lesen. Es macht es allerdings auch sehr schwierig, den Inhalt dieses Bandes zusammenzufassen. Die Geschichte ist eigentlich eine einzige Geschichte, aufgeteilt auf drei Bände. Sie wird erst im dritten Band zum Abschluss gebracht. Alle drei Bände sind sehr flüssig geschrieben. Der Gebrauch des Präsenz verleiht der Geschichte etwas unmittelbares, unterstützt dadurch, dass die Geschichte aus der Ich-Perspektive erzählt wird – von Ria. Man weiß also immer nur genauso viel oder wenig wie Ria; man durchlebt ihre Ängste, Hoffnungen, Höhen und Tiefen mit ihr. Die Geschichte ist erschreckend, sie zeigt die Menschheit von ihrer schlimmsten Seite; aber es gibt auch Anlass zu Hoffnung. Obwohl es in der Zukunft spielt, ist es ziemlich realistisch und dadurch überzeugend und verstörend. Der Schluss ist gut gelungen, obwohl er relativ offen ist, und sich jeder selbst ausmalen kann/muss, wie es wohl weitergehen könnte. Trotzdem bleibt man nicht mit einem schalen Geschmack im Mund zurück, es wird alles aufgelöst. Die Geschichte ist sehr spannend, und man wird sie wohl nicht freiwillig aus der Hand legen bevor man sie zu Ende gelesen hat. Sie wirkt nachhaltig, man fragt sich: “Sind wir wirklich so schlimm?” – und wenn man sich dann in der Welt umschaut und die Nachrichten verfolgt, ist die Antwort eindeutig. Ich weiß nicht, ob die Autorin es beabsichtigt hat, aber meiner Meinung nach ist die Trilogie hoch politisch. Es kommt aber nicht offensichtlich daher, auch findet man keinen erhobenen Zeigefinger. Es wird nicht moralisiert, dennoch ist es ein hoch moralisches Buch. Gleichzeitig ist es – ich erwähnte es schon – unglaublich spannend, und ich hatte Glück, dass ich die ersten beiden Bücher erst kürzlich gelesen hatte, und von daher nicht lange auf diesen Band warten musste. Wer auch immer das hier liest, ist in der glücklichen Lage, dass inzwischen die komplette Trilogie vorliegt. Er/sie kann sich gleich hineinstürzen und Ria und ihre Freunde von Anfang bis Ende auf ihrem Weg begleiten.



Fazit: Unbedingt lesenswert, aber man sollte die komplette Trilogie lesen.

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