Rebecca James: Die Wahrheit über Alice

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Rebecca James: Die Wahrheit über Alice
ET (D)
2010
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
Originaltitel
Beautiful Malice
ET (Original)
2010
ISBN-13
9783805250030

Informationen zum Buch

Seiten
320

Sonstiges

Erster Satz
Ich war nicht auf Alice' Beerdigung.

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Handlungsort

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Ein dunkles Geheimnis.
Ein zerstörtes Leben.
Eine neue Freundin, die dir hilft zu vergessen.
Aber was, wenn sie nicht ist, was sie zu sein scheint?

Als Alice sie zu ihrer Geburtstagsparty einlädt, ist Katherine mehr als überrascht. Die schöne, strahlende Alice, das beliebteste Mädchen der Schule, will mit ihr feiern? Dabei ist Katherine eine Einzelgängerin, die sich von allen fern hält, damit keiner ihr Geheimnis erfährt: Niemand soll wissen, was mit Rachel, ihrer kleinen, talentierten Schwester, passiert ist. Vor Katherines Augen, die nichts tun konnte, um ihr zu helfen. Katherine erlebt die Party wie im Rausch, Alice weicht nicht mehr von ihrer Seite. Doch nach und nach wird Alice immer merkwürdiger. Selbstsüchtiger. Grausamer. Bald entdeckt Katherine, dass ihre neue Freundin nach eigenen Regeln spielt...

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Die Wahrheit über Alice

Es ist sehr schwierig den Inhalt kurz zusammenzufassen ohne zu viel zu verraten. Daher möchte ich wirklich nur ganz wenig dazu schreiben: Katherine ist eigentlich eine Außenseiterin an ihrer Schule, doch dann freundet sie sich mit Alice an. Beide scheinen ein Geheimnis zu haben. Wie wird sich diese Freundschaft entwickeln?

Das Buch lebt von seinen Überraschungen. Anfangs wusste ich nicht genau, in welche Richtung es gehen wird. Ich war mir noch nicht einmal sicher, um welche Person es sich hauptsächlich drehen wird. Obwohl die Autorin schon sehr früh Hinweise gibt, tut man sich als Leser schwer, herauszufinden, wohin das führen wird. Schon das erste Kapitel verrät uns (und ich denke, das darf ich unbekümmert schreiben), dass Alice irgendwann im Laufe der Geschichte sterben wird. Mehr wissen wir nicht – keine Ursache, keine Hintergründe, gar nichts.

Ich bin noch sehr aufgewühlt, da ich das Buch gerade eben erst beendet habe. Es lässt ein Gefühlschaos zurück, das man gar nicht so recht beschreiben kann. “Die Wahrheit über Alice” berührt auf mehreren Ebenen – es macht wütend, traurig, glücklich, einfach alles auf einmal. Die Autorin kann Emotionen sehr gut ausdrücken, weshalb mich bestimmte Szenen sehr berührt haben. Die Geschichte handelt von Freundschaft, Liebe, Schmerz, Familie und dem Tod. Das alles wird so unglaublich gut geschildert, dass man das Buch nicht aus der Hand legen kann. Es baut sich eine immense Spannung auf, denn der Leser fiebert richtig mit. In einem Moment war ich zu tiefst entsetzt und konnte kaum einschlafen, im nächsten Moment war ich sehr fasziniert und glücklich. Und dann wieder musste ich fast weinen.

Dazu kommt, dass Katherine ein sehr sympathischer Charakter ist, in den ich mich sehr gut hinein versetzen konnte. Sie ist ein 17-jähriges Mädchen mit Ecken und Kanten, mit Problemen und nur wenigen, zaghaften Träumen. Generell finde ich die Charaktere sehr gut beschrieben. Jeder hat seine eigene Persönlichkeit, die gut und schlüssig übermittelt wird.

Bleibt noch die Frage, für wen dieses Buch geschrieben wurde. Grundsätzlich denke ich, dass es sich doch um ein Jugendbuch handelt, eben für junge Erwachsene. Aber es ist sicher auch für Erwachsene, die schon ein bisschen mehr Jährchen als 17 zählen, zu empfehlen.

Ich denke auch, dass das Buch vielleicht sogar eine Botschaft an Jugendliche übermittelt, aber auch hier sollte ich nicht zu viel verraten. Nur so viel: Das alles könnte wirklich passieren!

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Seitdem ein dunkles Geheimnis ihr Leben überschattet, hat sich Katherine in eine Außenseiter-Rolle zurückgezogen und hat an der neuen Schule keinerlei Kontakt zu Gleichaltrigen. Umso überraschter und geschmeichelter ist sie, als Alice, das beliebteste und hübscheste Mädchen der Schule unbedingt mit ihr befreundet sein möchte. Die Freundschaft fängt gut an, aber erst langsam merkt Katherine, dass Alice nicht die ist, die sie vorgibt zu sein.

Das Buch wird auf 3 Zeitebenen erzählt. In der Gegenwart ist Alice bereits Mutter einer Tochter und erinnert sich zum einen an ihre Zeit mit Alice zurück und zum anderen kommt in weiteren Kapitel nach und nach das dunkle Geheimnis ans Licht, dass Katherine mit sich herum schleppt.

Zu Beginn tappte ich als Leser sehr im Dunkeln und fand die sich anbahnende Freundschaft zwischen Katherine und Alice richtig schön zu beobachten. Jedoch wird schon früh klar, dass etwas Schreckliches zum einen in der Vergangenheit von Katherine passiert ist, worüber sie nicht reden kann und womit sie nicht klar kommt. Zum anderen durch die Erzählweise aus der Gegenwart wird auch schnell klar, dass die Freundschaft von Katherine und Alice nicht gut endet.

Langsam baut sich dann ein Bild auf. Wobei schon das düstere Geheimnis von Katherine nicht so ohne ist und mich schon arg hat schlucken lassen. Nachdem ich es erfahren hatte, fand ich es gut, dass es sich um ein Jugendbuch handelt. Ich bin der Meinung, dass dieses Buch ruhig von einigen Teenager-Mädchen gelesen werden sollte. Vielleicht lernen sie ja daraus etwas!

Die Veränderung von Alice kommt nach und nach und zuerst habe ich gedacht, die ist einfach nur sehr egoistisch und ich-bezogen und benimmt sich deswegen so. Aber weit gefehlt. Die Auflösung kurz vor Ende hat mir echt die Sprache verschlagen. Mit der Auflösung hatte ich nicht gerechnet.

Die Autorin versteht es die Gefühle von Katherine sehr gut näher zu bringen, ohne dass sie dafür viele Worte machen würde. Das Buch wird nie ausschweifend, noch zu detailliert, sondern gerade durch die teilweise sehr knappe Darstellung sind viele Gefühle mir sehr nahe gegangen.

Die Charaktere werden auch sehr gut dargestellt und obwohl das Buch größtenteils die Sicht von Katherine wiederspiegelt, konnte ich mich doch sehr gut in die anderen auftauchenden Figuren hinein fühlen und ihr Handeln nachvollziehen.

Alles in allem hat mir das Buch einige spannende Stunden beschert und mich doch sehr aufgewühlt zurück gelassen. Und dass ohne, dass die Gewalt oder Brutalität akribisch beschrieben wurde, sondern ganz im Gegenteil. Ein toller Roman, der sogar doch mit einem Hoffnungsschimmer endet.

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