Rainer Wekwerth: Die Wiederkehr des gefallenen Engels

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Rainer Wekwerth: Die Wiederkehr des gefallenen Engels
Verlag
ET (D)
2012
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783401065915

Informationen zum Buch

Seiten
400

Serieninfo

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Das Land war weit, schien kein Ende zu nehmen.

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Handlungsort

Handlungsorte
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Eine düstere Prophezeiung und ein altes Geheimnis.

Der Kampf dunkler Mächte um unsere Welt.

Und eine Liebe, größer als der Tod.

Damian ist auf die Erde zurückgekehrt. Aus Liebe zu Lara, die er beschützen möchte, hat er sich dem Himmel widersetzt. Lara erkennt ihn jedoch nicht. Während er gegen den Verfall kämpft, den er auf der Erde erleiden muss, versucht sie, ihren Exfreund Ben zurückzugewinnen. Doch über allem schwebt eine finstere Prophezeiung, die Lara erfüllen muss, denn sie ist mehr als ein Mensch. Damian und Lara stellen sich der dämonischen Gefahr, aber sie ahnt nicht, welchen Preis Damian für seine Liebe bezahlt hat.

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Damian 2 - Die Wiederkehr des gefallenen Engels

Mit „Damian – Die Wiederkehr des gefallenen Engels“ knüpft Rainer Wekwerth direkt an den ersten Band „Damian – Die Stadt der gefallenen Engel“ an. Den Vorgänger sollte man unbedingt gelesen haben, um der Handlung folgen zu können.

Nach den ereignisreichen Ferien in Berlin lebt Lara wieder bei ihrer Mutter in Rottenbach bei Stuttgart. Lara kann sich nicht mehr daran erinnern, was in Berlin geschehen ist. So lebt sie erst mal ein ganz normales Schülerleben, ist auch Bens erneuten Annäherungsversuchen nicht völlig abgeneigt. Erst als ein Neuer, Damian, an ihre Schule kommt, versinkt sie in einem Gefühlschaos. Damian, den Gott wieder in den Himmel aufgenommen hat, ist auf die Erde zurückgekommen, um seiner geliebten Lara beizustehen, wenn sie am 6666. Tag ihres Lebens ihre Bestimmung erfüllen und Satan gegenübertreten muss. Doch da Engel nur eine begrenzte Zeit auf Erden verbringen können, ist Damians Körper dem schmerzhaften Zerfall ausgesetzt, den er theoretisch nicht überleben kann. Dummerweise ist Satan nicht der Einzige, der ein Interesse an Lara hat, und so gibt es immer wieder spannende Verfolgungen und Kämpfe mit gefallenen Engeln und Dämonen. Hier sorgt Rainer Wekwerth für überraschende Wendungen und Enthüllungen. Einen Großteil nimmt in diesem Band aber die Liebe zwischen Damian und Lara ein. Immer wieder kommt es zu gefühlvollen Szenen, die ich sehr gerne gelesen habe. Weniger gelungen finde ich die Beschreibungen von Damians Zerfall. Hier gibt es für meinen Geschmack zu viele Wiederholungen.

Was mir gut gefällt, ist, dass der Autor aus unterschiedlichen Blickwinkeln erzählt. Mal sehen wir mit Laras Augen, mal mit Damians, aber auch mit Bens, Satans, Gabriels und anderen. Oft wird sogar dieselbe Szene von verschiedenen Seiten betrachtet. Man kann sich auf diese Weise sehr gut in die einzelnen Handelnden hineinversetzen und bekommt deren Gefühle und Gedanken hautnah mit.

Sehr gut finde ich auch, dass die Grenze zwischen Gut und Böse verwischt ist. Zum Beispiel widersetzen sich die Engel auch mal Gottes Willen, lügen oder stehlen ein Auto ;) Und auch Satan ist nicht nur schlecht.

Die Sprache ist einfach und für ein Jugendbuch durchaus angemessen, auch wenn Lara manchmal nicht unbedingt wie eine 18-Jährige redet. Sie entwickelt sich allerdings im Lauf des Buchs sehr schön, wird reifer und verantwortungsbewusster.

Man fliegt nur so durch die Seiten und bangt dem Ende entgegen, wo sich das Schicksal von Lara, Damian und der ganzen Welt entscheiden wird. Dieses Ende ist dann für meinen Geschmack und im Verhältnis zum Rest des Buchs ziemlich unspektakulär und kurz ausgefallen. Da hätte ich mir etwas Dramatischeres gewünscht.

Fazit: ein Muss für alle, denen der Vorgängerband gut gefallen hat.

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Eine gelungene Fortsetzung

Inhaltsangabe:

Das Buch ist eine Fortsetzung von „Die Stadt der gefallenen Engel (Damian 1)"

Lara ist wieder zurück in ihrem Heimatort Rottenbach, wo ihre Großmutter Martha sie nun besucht. Beide haben keine Erinnerungen an die vorangegangenen Ereignisse in Berlin. Laras Ex-Freund Ben macht erneut Annäherungsversuche bei Lara, die sich ihm gegenüber versöhnlich zeigt und eine zweite Freundschaft mit ihm eingeht. Doch da taucht in Laras Schule ein neuer Mitschüler auf: Damian. Lara fühlt sich auf eine merkwürdige Art mit ihm verbunden, was Bens Eifersucht weckt. Als sich immer mehr düstere Ereignisse zuspitzen, kehren Laras Erinnerungen an die Ferien in Berlin, ihren Vater und ihre Liebe zu Damian, dem gefallenen Engel, zurück. Und auch die Erinnerung an das geheimnisvolle Ritual, dem sie sich an ihrem 6.666sten Tag ihres Lebens stellen muss – und dieser Tag steht kurz bevor. Lara und Damian müssen aus Rottenbach fliehen, denn sie werden von Dämonen verfolgt, welche das Ritual auf jeden Fall verhindern und Lara dafür töten wollen. Ihre Flucht führt sie wieder nach Berlin, wo ihre Geschichte enden wird – aber wie, das wissen beide nicht ...

Der erste Satz:

„Das Land war weit, schien kein Ende zu nehmen.“

Meine Meinung zum Buch:

Auch in diesem zweiten Teil habe ich Lara wieder als die sympathischste Figur empfunden. Sie wirkte authentisch und echt – wie es eben eine junge Frau heute ist. Damian fand ich in diesem Band dagegen etwas blass, was auch daran lag, dass er immer etwas geschwächt wirkte und wesentlich verletzlicher war als in Teil eins. Schön fand ich, dass auch Laras Großmutter Martha wieder eine Rolle spielt und zusammen mit Laras Mutter Rachel eine lebendige Familie bilden darf. Rachel kam mir in diesem Band wieder etwas zu kurz, ihre Meinung zu den Ereignissen sowie ihrem eigenen Anteil daran würde mich immer noch interessieren. Laras (Ex-)Freund Ben fand ich ebenfalls sehr gut gezeichnet, sein Hintergrund und seine Absichten kamen für mich unerwartet und waren spannend beschrieben.

Vom Stil her fand ich das Buch wieder angenehm zu lesen, die Sprache ist den jugendlichen Protagonisten angepasst, ohne übertrieben zu wirken. Das Lesen machte mir keine Probleme und ich kam gut in der Geschichte vorwärts. Manchmal wirkten einige Passagen für mich etwas pathetisch, aber das ist Geschmacksache – anderen Teilnehmerinnen der Leserunde haben sie so gefallen.

Das Ende des Buches kam mir etwas kurz und glatt vor - da hätte ich gerne noch ein paar "zu überwindende Widerstände" gehabt.

Das erste Buch hätte man noch für sich alleine lesen können, aber für den zweiten Teil braucht man schon das Vorwissen aus der ersten Geschichte.

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(Aktualisiert: 22 Februar 2012)
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Fortsetzung um Lara und Damian

Zum Buch:
„Die Wiederkehr des gefallenen Engels“ setzt kurz nach den Erlebnissen Laras in Berlin ein. Wir befinden uns nun in ihrem Heimatort Rottenbach irgendwo in Süddeutschland. Auch ihre Großmutter Martha lebt nach dem Tod des Großvaters nun bei Lara und ihrer Mutter.
Lara selber erinnert sich nicht mehr, was in Berlin passiert ist, denn ihre Erinnerung wurde ja von Engel Gabriel verschleiert.
Sie lässt sich erneut mit ihrem Mitschüler Ben ein, obwohl dieser sie ja vor kurzem erst schwer enttäuscht hat. Doch anscheinend bereut er sein Verhalten und Lara ist bereit, ihm eine zweite Chance zu geben.
Doch dann taucht ein neuer Schüler auf und Lara fühlt sich sofort zu ihm hingezogen, obwohl sie sich diese Gefühle nicht erklären kann. Kein Wunder, ist es doch Damian, der sich erneut dem Himmel widersetzt, um seiner großen Liebe Lara beistehen und helfen zu können.

Meine Meinung:
Den ersten Band sollte man unbedingt gelesen haben, denn die Geschehnisse hier knüpfen direkt an „Stadt der gefallenen Engel“ an. Wer wiederum wissen will, die die dort begonnene Geschichte ausgeht, muss den zweiten Band lesen.
Die Charaktere gefielen mir auch hier wieder gut, allen voran Lara, die einfach sehr authentisch wirkt. Mit Damian konnte ich in diesem Band sogar mehr anfangen, er ist hier einfach „menschlicher“.
Die Handlung an sich steuert zuerst recht langsam, aber dann immer schneller unaufhaltsam auf das Ende zu, auf Laras 6666. Lebenstag, an dem sich ihr Schicksal und das der ganzen Welt entscheiden wird.
Auf dem Weg dahin gibt es für Lara und Damian – und somit auch für uns Leser – noch einige Überraschungen und Wendungen, so dass das Buch ein absolut kurzweiliges Lesevergnügen ist.
Das Ende ging mir etwas zu schnell – gerade dafür, dass es zwei Bände lang vorbereitet wurde, fand ich den eigentlichen Kampf dann etwas zu glatt und einfach.
Aber ansonsten wirklich eine schöne Lektüre.

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Gelungener Abschluss!

Nach ihrem Abenteuer in Berlin ist Lara zurück in Rottenbach und hat jegliche Erinnerung verloren. Sie kennt ihre Feinde nicht, weiß nicht wer sie wirklich ist und hat Damian scheinbar völlig vergessen. Doch er ist nicht untätig und hält an seinem Versprechen fest. Er wird Lara beschützen bis zum Tag der Entscheidung, an dem sie ihrem Vater gegenübertreten muss.

Der Einstieg in die Fortsetzung ist gelungen. Mir gefiel die Situation, in der ich mich als Leser befand. In Band 1 hatte ich noch über die Zusammenhänge gerätselt. Hier sind die Hintergründe nun bekannt und ich konnte mich direkt auf die richtige Seite schlagen und dem finalen Showdown entgegen fiebern. Auch kleine Rückblenden waren zum besseren Verständnis gut platziert.

Rainer Wekwerth überzeugt in angenehm flüssigem Schreibstil und baut einige Überraschungen ein. Sehr wirkungsvoll fand ich die verschiedenen Sichtweisen der Charaktere dargestellt. Ob durch Gestalten der Hölle, der Engel oder Lara mit ihrem Umfeld, alles findet einen Platz in der Geschichte. Während der Handlung fand ich allerdings einige Möglichkeiten der Engel zu grenzwertig. Aber gut, sie halfen natürlich durch gewisse Situationen hindurch.

Das Ende war für meinen Geschmack ohne lange Kampfszenen genau richtig. Der Autor konzentriert sich auf das Wesentliche, findet einen Abschluss und sorgt auch in Herzensangelegenheiten für Erfüllung. So muss das sein.

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