Bewertungsdetails

Nichts ist so, wie es scheint.
Gesamtbewertung 
 
4.7
Plot / Unterhaltungswert 
 
5.0
Charaktere 
 
5.0
Sprache & Stil 
 
4.0
Twylla ist wohl die einsamste Person im Königreich Lormere. Sie ist die von den Göttern auserwählte "göttliche Daunen", die, die den Menschen in schweren Zeiten Hoffnung bringen soll. Sie wird gleichermaßen geliebt und gefürchtet. Jeden Monat muss sie ein Gift trinken durch das ihre Haut selbst giftig wird. Nur sie und die königliche Familie ist gegen dieses Gift immun. Doch alle anderen müssen sofort sterben wenn sie Twylla, und sei es noch so flüchtig, berühren.

Zuerst einmal ein großes Kompliment an die Covergestalltung. Ich finde dass es wunderschön geworden ist. Auch die Landkarte auf dem Vorsatzpapier sieht nicht nur toll aus, sie ist auch sehr hilfreich um sich Twyllas Welt, mit ihren Reichen und Gebieten, vorzustellen.

Das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen.
Es wird aus Twyllas Sicht in der Ich-Form erzählt.
Twylla ist zu Beginn des Buches noch sehr naiv, mutlos und wirkt oft sehr unbeholfen. Das ändert sich zum Glück im Laufe der Geschichte, denn sie wird mit der Zeit reifer und wirkt insgesamt mutiger und erwachsener.
Auch alle anderen Figuren überraschen. Wenn man bei einer Figur denkt man hätte sie durchschaut, wird man bald eines besseren belehrt. Das fand ich toll, das man nicht gleich dahinter kommt wer nun gut und wer schlecht ist. Insgesamt fand ich alle Figuren sehr gelungen und authentisch.

Als Leser wird man gleich zu Beginn mitten in die Handlung geworfen. Man muss trotzdem sagen das die Autorin sich Zeit nimmt um ihre Welt aufzubauen. Es wird erklärt wie die verschiedenen Reiche zueinander stehen, Legenden über ihre Götter sowie verschiedene Traditionen und Gebräuche der Völker werden erläutert, oft werden auch Schnipsel aus Twyllas Vergangenheit eingestreut. Letztere helfen Twylla besser zu verstehen. Das alles bremst die eigentliche Handlung natürlich etwas aus und so mancher Leser könnte bemängeln dass das Buch zu viele Längen aufweist. Gerade diese Stellen aber fand ich notwendig um Twyllas Welt lebendiger und dichter zu gestalten.

Die Autorin konnte mich oft überraschen. Es gab viele Irrungen und Wendungen die ich nach der Auflösung so nie erwartet hätte. Toll!
Der Stil der Autorin ist angenehm. Besonders am Anfang wirkte alles ein wenig düster und deprimierend. Aber das war nur logisch denn Twylla ist nun mal sehr einsam und unglücklich und es ist ja auch ihre Geschichte.

Von mir gibt es eine ganz klare Kaufempfehlung und ich freue mich schon sehr auf den zweiten Band.
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