Bewertungsdetails

Kinder- & Jugendbücher 2657
Sprachlich misslungen
Gesamtbewertung 
 
2.0
Plot / Unterhaltungswert 
 
3.0
Charaktere 
 
2.0
Sprache & Stil 
 
1.0
Ich habe das Buch im englischen Original gelesen.

Inhalt laut Amazon:
Tote Tage, das sind für Marcus Sedgwick die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr: „Tage, an denen die Türen zwischen unserer Welt und jener unsichtbaren, die gleich darunter liegt, geöffnet wird“. An jenen Tagen, an denen Phantasie und Wirklichkeit zusammentreffen, hat Sedgwick eine literarische Tür aufgestoßen und eine Welt imaginiert, die ihresgleichen sucht: „oder eher eine Stadt, so riesig und wuchernd, dass sie eine Welt für sich bildet. Magische Orte haben diese Stadt inspiriert, Paris mit seinen Meilen unsichtbarer Katakomben, Bologna mit seinem versteckten Kanalsystem und Krakau mit seinen überfüllten Friedhöfen und Schneemassen zur Weihnachtszeit“.
Hier spielt Sedgwicks Roman Das Buch der toten Tage, in dem ein Zauberlehrling namens Boy die Hauptrolle spielt. Sein Herr und Meister, der Illusionskünstler Valerian, hat sich mit dem Teufel eingelassen und wird die Geister, die er rief, nun nicht mehr los: Für die magischen Kräfte muss er zum Jahreswechsel mit dem Leben zahlen. Rettung verspricht -- als Buch im Buch -- allein das „Buch der toten Tage“, das die Bedingungen enthält, unter denen der Schwur null und nichtig wird. Boy macht sich auf die Suche nach dem Buch -- und verstrickt sich dabei immer mehr in ein packendes Abenteuer, in dem ihm nicht nur böse Häscher und Bücherjäger übel mitspielen wollen, sondern auch Valerian selbst ein doppeltes Spiel zu spielen scheint …


Tja, was soll ich zu dem Buch sagen?
Ich fange mal mit dem Positiven an: das Cover ist wirklich wunderschön!
Die winterliche unheimliche Atmosphäre was auch gut gefangen und gegen Ende kommt eine ordentliche Überraschung. Aber ansonsten?
Die eigentliche Geschichte war noch einigermaßen gelungen, die Ausführung ließ aber in meinen Augen einiges zu wünschen übrig. Da wurden die einzelnen Szenen zu einfach aneinandergereiht, die Charaktere blieben blass, einzelne Beschreibungen waren nicht ganz logisch. (Hier Beispiele zu bringen würde mich zum Spoilern zwingen.)

Meine Hauptkritik gilt allerdings der Sprache. Immer wieder stieß ich auf Formulierungen, die mir zumindest suspekt waren. Sie direkt als falsch oder schlecht zu bezeichnen wage ich nicht ganz, da ich das Buch auf Englisch gelesen habe, und ja die theoretische Möglichkeit besteht, dass die Ausdrucksweise auf Englisch doch korrekt/akzeptabel ist. Sonderbar ist nur, dass ich bei anderen englischen Büchern nicht ständig dieses ungute Gefühl habe. Jedenfalls haben sich mir bei dem Ausdruck "the outbreak of the plague had broken out" die Nackenhaare gesträubt. Ähnlich ging es mir immer wieder; ich hatte den Eindruck, dass das Buch erst mal eine ordentlich sprachliche Überarbeitung benötigt hätte.
Während der Lektüre habe ich mich öfters gefragt, ob der deutsche Übersetzer vielleicht die mir missfallenden Ausdrücke sprachlich verbessert hat.
Wie dem auch sei, ich stelle auch an ein Jugendbuch höhere stilistische Ansprüche.
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