Zoë Beck: Edvard: Mein Leben, meine Geheimnisse

Zoë Beck: Edvard: Mein Leben, meine Geheimnisse

Hot
 
3.0
 
0.0 (0)
2233   1  
Bewertung schreiben
Add to list
Zoë Beck: Edvard: Mein Leben, meine Geheimnisse

Autor

Biografie & Bibliografie von
Verlag
ET (D)
2012
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
ISBN-13
9783833900532

Informationen zum Buch

Seiten
192

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Wenn ich Glück habe, sterbe ich, bevor die Schule wieder losgeht.

Community

Kaufen

[Werbung / Affiliate-Link]

Bei Amazon kaufen Bei Booklooker kaufen Bei Thalia kaufen

Handlungsort

Handlungsorte
Karte anzeigen (Gesamtübersicht)

Edvard ist 15, und eines seiner größten Probleme ist: er ist definitiv noch zu wenig Mann und hat viel zu viel Freiräume. Wie soll er bitte bei so toleranten Eltern pubertäre Proteste äußern? Nichts kriegt er wirklich auf die Reihe. Stattdessen Missverständnisse und Nervenzusammenbrüche. Alles ist einfach nur noch peinlich. Edvard schreibt alles über sein Leben und seine Gedanken in einem privaten Blog im Internet nieder, auch seine heimlichen Leidenschaften und Lieben: Astrophysiker will er werden, und es gibt Constanze... Dann die Hammerkatastrophe: Edvards Blog wird aus Versehen öffentlich - nun kann jeder lesen, was in seinem Leben alles passiert und noch viel mehr...

Autoren-Bewertungen

1 Bewertungen

Gesamtbewertung 
 
3.0
Plot / Unterhaltungswert 
 
3.0  (1)
Charaktere 
 
3.0  (1)
Sprache & Stil 
 
3.0  (1)
(Aktualisiert: 20 Dezember 2012)

#1 Rezensent
Zeige alle meine Rezensionen (1135)
Gesamtbewertung 
 
3.0
Plot / Unterhaltungswert 
 
3.0
Charaktere 
 
3.0
Sprache & Stil 
 
3.0

Starker Anfang, schwache zweite Hälfte.

Der 15-jährige Edvard, der nicht nur nach Edvard Grieg, sondern auch nach Edvard Munch benannt wurde, ist ein ganz normaler Teenager mit ganz gewöhnlichen Problemen. Er ist unglücklich verliebt in Constanze, das beliebteste Mädchen seiner Klasse. Seine Eltern nerven besonders dann, wenn sie zu tolerant sind und ihm zu viele Freiheiten geben. Sein Facebook-Profil hat er deaktiviert, weil es ihm peinlich ist, dort mit nicht mehr als fünf Leuten befreundet zu sein. Und dann ist da noch der Pudel des schrulligen Nachbarrentners, der seine Kackehaufen immer genau da hinterlässt, wo Edvard mit neuen Turnschuhen hineintritt.

Zoë Beck ist eine routinierte Schreiberin, die sich besonders mit ihren durchdacht strukturierten Krimis einen Namen gemacht hat. "Edvard" ist ihr erster Jugendroman und natürlich merkt man auch hier, dass die Autorin schreiben kann. Der Einstieg ist schnell gefunden und während der ersten Hälfte des Buches häufen sich die amüsanten Szenen und skurrilen Erzählungen Edvards. Selbst Erwachsene werden sich hier das eine oder andere mal wiederfinden können. Das Buch ist im Tagebuchstil geschrieben, obwohl Edvard auch sehr viel direkte Rede in die Einträge mischt und es sich eher wie einen durchgehenden Roman liest.

Die zweite Hälfte ist für meinen Geschmack leider manchmal etwas zu platt geraten, die humorvollen und oft auf den Punkt gebrachten Beobachtungen Edvards werden weniger und die Geschichte verliert sich ein bisschen in Banalität und Vorhersehbarkeit. Der Klappentext hat mich im Nachhinein sehr verwirrt, den ein Blog spielt in dem Buch überhaupt keine Rolle. Vielmehr ist damit wohl gemeint, dass das Buch selbst diesen Blog darstellen und die "Öffentlichkeit" ein Synonym für die Leser sein soll.

Sprachlich kann ich nichts an dem Buch aussetzen. Es lässt sich in wenigen Stunden schnell lesen und ist der Sprache der Zielgruppe angepasst, wenngleich auch Erwachsene damit einige kurzweilige Lesezeit haben können. Der Plot selbst ist für mich nicht so richtig greifbar. Natürlich gibt es einen roten Faden, aber es werden zu viele Punkte angesprochen, die nicht konsequent zu Ende geführt werden. Vielleicht wurde das der Authentizität und dem Tagebuchcharakter geschuldet. Das alles wirkt eher realistisch und man könnte denken, dass Edvard ein Teenager ist, wie man ihn überall treffen könnte. Die erste Hälfte lohnt sich alleine des Humors wegen. Die zweite Hälfte nur, wenn man sich für Teenager-Alltagsproblemchen wie Schmetterlingsgefühle und wunde Haut durch zu viel Selbstbefriedigung interessiert.

War diese Rezension hilfreich für Sie? 

Benutzerkommentare

In dieser Liste gibt es noch keine Bewertungen.
Bewertung (je höher desto besser)
Plot / Unterhaltungswert
Charaktere
Sprache & Stil
Rezensionen

Für eine werbefreie Plattform und literarische Vielfalt.

unterstuetzen books

 

 

Affiliate-Programm von Amazon, um Literaturschock zu unterstützen. Weitere Möglichkeiten, Danke zu sagen.

Tassen, Shirts und Krimskrams gibt es übrigens im

Buchwurm-Shop

I only date Booknerds

Diese Seite nutzt Cookies.

Datenschutz & Widerspruchshinweise

Erlauben
© 2018 Susanne Kasper, Literaturschock

Mobile-Menue