Ela Mang: Das Buch der Welten

 
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Ela Mang: Das Buch der Welten
ET (D)
2015
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
ISBN-13
9783764150587
Empfohlenes Alter

Informationen zum Buch

Seiten
400

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Pressestimmen
Unterhaltung von betörender Schönheit – mit „Menduria – Das Buch der Welten“ gelingt Ela Mang ein Fantasy-Erlebnis, das mindestens so phantastisch gut und fesselnd ist wie die Geschichten aus der Feder einer J.K. Rowling. Man liest und liest und fühlt sich ganz berauscht, geradezu schwindelig von Mangs Worten.
Susann Fleischer, www.literaturmarkt.info

Ein tolles Abenteuer, das sich sehr leicht und unglaublich spannend lesen lässt.
Birgit Handler, bookreviews.at
Erster Satz
Der Blutmond tauchte den Kuppelsaal des Wächterturms in warmes rotes Licht.

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Lina lebt das normale Leben einer 16-Jährigen: sie geht zur Schule, macht Spaziergänge mit dem Nachbarshund Otto und liebt Literatur. Kaum zu glauben also, als plötzlich eine weiße Wölfin vor ihr steht und mit ihr spricht! Von diesem Moment an gerät Linas vertraute Welt aus den Fugen. Denn ausgerechnet sie soll von einem mysteriösen Buch auserwählt worden sein, in ihm zu lesen und somit Menduria – und das gesamte Weltengefüge – vor einer übermächtigen Bedrohung zu retten.


In Menduria angekommen, lernt sie den geheimnisvollen Dunkelelfen Darian kennen. Aber warum hilft er ihr, wenn er doch eigentlich auf der Seite der Feinde steht? Und wieso fühlt sie sich nur so zu ihm hingezogen? War ihre Begegnung vielleicht auch vom Schicksal vorherbestimmt?

Autoren-Bewertungen

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Idee klasse - Umsetzung mäßig

Auf dieses Buch wurde ich durch das Cover aufmerksam. Ich finde es wirklich wunderschön und denke, es verspricht eine gefühlvolle, fantastische Story. Leider wird dieses Versprechen nicht ganz gehalten. Doch das passt gut zu einer Figur dieser Geschichte, Darian, der auch gerne das Blaue vom Himmel herunter verspricht, ohne zu wissen, ob er sein Versprechen halten kann.

Inhalt:
Die 16-jährige Lina lebt mit ihrem Bruder Ben und ihrer Mutter Ariana zusammen. Sie ist ein nettes Mädchen, das den Hund der betagten Nachbarin ausführt und auch gerne ein Schwätzchen mit der alten Dame hält. Doch eines Tages gerät Linas Leben aus den Fugen. Sowohl Oma Steinmann als auch Ariana werden von dem grassierenden mysteriösen „Koma-Virus“ befallen. Lina begegnet einer weißen Wölfin, die sie mit nach Menduria nimmt, eine Parallelwelt, wo Lina dazu bestimmt ist, im Buch der Gezeiten zu lesen und die Welten zu retten.

Meine Meinung:
Das Buch machte es mir anfangs nicht leicht, es zu mögen. Zuerst bin ich über den einfachen, doch etwas unbeholfenen Schreibstil gestolpert. Die Sätze sind kurz und klar, ohne Schnörkel, ohne Gefühl, ohne jede Raffinesse. Zwar gibt es viele Dialoge, die Leben in die Geschichte bringen und die ich auch zum größten Teil gut gelungen fand, aber das reicht eben nicht für ein gutes Buch.

Die Handlung fand ich lange Zeit recht verwirrend. Hier fehlte mir über weite Strecken ein roter Faden. Die Autorin führt eine Vielzahl von fantastischen Wesen ein und auch verschiedene Orte in Menduria, von denen ich keine Vorstellung hatte, wie sie zusammenhängen und wo sie sich befinden. Dies klärte sich für mich zu einem Teil erst viel später.

Die Protagonistin Lina mochte ich dagegen von Anfang an. Sie war mir sehr sympathisch, wenn auch etwas zu naiv und unbedarft. Auch Darian, den Dunkelelf und Bad Boy der Geschichte, habe ich schnell ins Herz geschlossen. Leider bleiben diese beiden wie auch alle anderen Charaktere relativ blass und strotzen nur so vor Stereotypie.

Die Handlung weist leider nur wenige Überraschungen auf – sie ist leicht vorhersehbar. Lina benimmt sich zwar manchmal ziemlich dumm und unvorsichtig, aber trotzdem fällt es ihr leicht, quasi im Vorbeigehen die sieben Siegel des Gezeitenbuches zu brechen. Besonders beim letzten Siegel fand ich das nicht nachvollziehbar.

Eine kleine Liebesgeschichte gibt es natürlich auch – leider muss sie ohne große Gefühle auskommen. Ich konnte zwar schon verstehen, was die beiden aneinander finden, aber die Entwicklung ging mir einfach viel zu schnell und ohne Drama.

Spannung ist zwar nicht durchgehend, in einigen Szenen aber doch zur Genüge vorhanden.

Doch die Idee hinter der Geschichte fand ich einfach klasse. Sie ist zwar auch nicht ganz neu, aber hier trotzdem sehr gut gelungen. Ich möchte auch gar nicht näher darauf eingehen, weil es sonst den Lesespaß verderben würde.

Fazit:
Ein noch etwas unausgereift wirkender Debütroman, der sich zwischen einer Fantasy- und der realen Welt bewegt. Potenzial ist durchaus zu erkennen und wurde im Verlauf des Buches auch immer mehr genutzt. Die zweite Hälfte konnte mich einigermaßen fesseln und lässt mich nun neugierig auf den 2. Band zurück.

Die Reihe:
1. Menduria. Das Buch der Welten
2. Menduria. Das Gefüge der Zeiten

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