Sabaa Tahir: Elias & Laia - Die Herrschaft der Masken

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Elias&Laia - Die Herrschaft der Masken
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Mit „Elias& Laia – Die Herrschaft der Masken“ hat die Autorin Sabaa Tahir einen gelungenen Debütroman geschrieben, der definitiv Suchpotential hat.

Inhaltsangabe (Quelle: Bastei Lübbe ):
Wie überlebt man in einer Welt, in der Männer mit silbernen Masken jeden Tag den Tod bringen können? Wie kann man sich selbst treu bleiben, wenn die Herrschenden des Imperiums alles dafür tun, voller Grausamkeit ein ganzes Volk zu unterjochen? Elias und Laia stehen auf unterschiedlichen Seiten. Und doch sind ihre Wege schicksalhaft miteinander verknüpft.
Während Elias in der berühmten Militärakademie von Schwarzkliff dazu ausgebildet wird, als Elite-Krieger die silberne Maske der Macht voller Stolz und ohne Erbarmen zu tragen, muss Laia täglich die Willkür der Herrschenden fürchten. Als ihre Familie ermordet wird und ihrem Bruder die Hinrichtung droht, schließt sie sich dem Widerstand an. Als Sklavin getarnt, dringt sie in das Innerste von Schwarzkliff vor. Dort trifft sie auf Elias, den jungen Krieger, der eigentlich ihr Feind sein müsste...
Eine mitreißende Geschichte, in der es buchstäblich um Leben und Tod geht

Als erstes möchte ich die Gestaltung des Covers loben. Dieses hat mir persönlich ganz gut gefallen, es ist ansprechend und hat einen Bezug zum Inhalt des Buches.
Der Schreibstil von Tahir hat mir persönlich ebenfalls gut gefallen. Dieser ist angenehm und anschaulich, die Seiten fliegen nur so dahin und ich hatte keinerlei Probleme, in die Geschichte hereinzukommen. Die Beschreibungen sind bildhaft, sodass ich mir sowohl die einzelnen Szenarien als auch die jeweiligen Charaktere gut vorstellen konnte und ich ein geistiges Bild vor meinen Augen hatte. Die Geschichte fand ich durchweg spannend geschrieben, an keiner Stelle kam Langeweile auf, sodass ich Probleme hatte, dass Buch aus der Hand zu legen – ich wollte einfach wissen, wie es mit der Story weitergeht.
Die fantastische Welt, welche die Autorin Tahir in „Elias& Laia“ schafft, fand ich sehr ansprechend – es gibt interessante Ansätze, welche auch gut umgesetzt wurden sind – innerhalb dieses Buches lernt man einiges über das Machtgefüge. Auch bevölkern fantastische Wesen diese Welt, wie z.B. Ghule, Dschinns, Ifrits oder auch Auguren. Die letztgenannten Wesen sind unsterblich und können quasi die Gedanken ihrer Mitmenschen lesen. Auch erfährt man, dass sich das Imperium die Macht über die anderen Völker erkämpft hat. Dass diese in Schwarzkliff Soldaten ausbilden. Es ist ein Regime, indem Macht, Unbarmherzigkeit, Opferbereitschaft und auch Folter die Oberhand hat. Fehler oder Ungehorsam werden bestraft – nicht selten mit dem Tod. Es ist daher nur authentisch, dass dieses Buch an manchen Passagen eine gewisse Brutalität beinhaltet und auch Gewaltszenen werden in die Geschichte eingebunden. Mir persönlich hat dies gut gefallen, da alles andere wohl unglaubwürdig gewesen wäre – man bekommt dadurch einen besseren Einblick in die Brutalität dieser Welt, wie rau und grob sie doch ist – dass viele Situationen nicht einfach sind.
Mitten in dieser Welt leben Elias und auch Laia. Zwei unterschiedliche Charaktere. Elias ist eine Maske, wird in Schwarzkliff ausgebildet und möchte am liebsten dieser Ausbildung entfliehen. Er ist anders als die restlichen Masken, wirkt nicht ganz so oberflächlich und scheint auch nicht zu denken, dass er etwas Besseres ist. Er ist der Sohn der Kommandantin Keris – man kann schon erahnen, dass die beiden kein inniges Verhältnis zueinander haben. Die Kommandantin ist ein kaltherziger Mensch, der nicht nur ihre Sklaven grob behandelt. Auch sieht sie die Geburt ihres Sohnes Elias wohl als ihren größten Fehler an. Mir persönlich hat Elias in dem Buch am besten gefallen – seine innere Zerrissenheit, wie er mit sich selber hadert und eigentlich in eine Welt hineingeboren wurde, die gar nicht zu ihm passt. Wie er von sich selber und auch seiner Kindheit erzählt, ist berührend und trotzdem bewältigt er schwierige Situationen – und dabei geht er nicht immer leichtfertig mit sich selber ins Gericht.
Im Kontrast dazu ist Laia. Zu Beginn kann man lesen, wie die Masken ihre Familie überfallen. Laia flieht und wendet sich an den Widerstand, um ihren Bruder aus der Gefangenschaft zu befreien. Zu Beginn ist sie ein armes hilfloses Mädchen, welches mit der Situation vollkommen überfordert ist. Doch sie lernt im Verlauf der Geschichte, wie man sich durchbeißt und ist auch zu Opfern bereit. Ständig hat sie die Stimme ihres Bruders in Gedanken, wie er ihr Ratschläge gibt und sie ermutigt, als sie sich als Sklavin bei der Kommandantin behaupten und durchkämpfen muss.
Auch die Nebencharaktere wirken alle durchaus real und haben ihre eigenen Liebenswürdigkeiten. Mit vielen empfindet man Sympathie, bei anderen Charakteren Antipathie und bei manchen ist man sich nicht sicher, was man von ihnen halten soll. Nicht alles ist nur schwarz oder weiß. Gut gefallen hat mir bei den Nebencharakteren z.B. Helena – sie ist eine weibliche Maske und die beste Freundin von Elias. Auch sie hat einen gewissen dramatischen Aspekt. Oder auch Izzy und die Köchin, zwei weitere Sklaven bei der Kommandantin, die Laia nicht nur in einer Situation geholfen haben. Sie wirken allesamt so durchaus real und lebendig – sie haben ihre eigene Geschichte, ihre eigenen Probleme und Sorgen.
Dieses Buch wird aus zwei Perspektiven erzählt- zum einen aus der Sicht von Laia und dann noch aus der Perspektive von Elias. Dadurch bekommt man einen guten Einblick in die Gefühls- und Gedankenwelt der beiden Protagonisten. Man kann sich sehr gut in die beiden hineinversetzten und fiebert mit ihnen mit – erlebt mit ihnen schwierige Situationen und steht ihnen dabei zur Seite.
Positiv möchte ich auch hervorheben, dass der Schwerpunkt von „Elias& Laia – Die Herrschaft der Masken“ nicht auf der Liebesgeschichte liegt. Viel mehr wird das Regime in dieser fantastischen Welt und auch der Widerstand gegen diesen thematisiert. Die Liebesgeschichte nimmt zwar einen gewissen Raum ein, ist jedoch nicht im Mittelpunkt.
Das Ende schreit quasi nach einer Fortsetzung. Es wird quasi eine Etappenlösung erreicht, die jedoch nicht alle Fragen befriedigen kann. Es ist doch recht offen gehalten. Dieses Ende macht Lust auf mehr, man will einfach wissen, wie es weitergeht. Daher habe ich mich sehr gefreut, als bestätigt wurde, dass eine Fortsetzung geplant ist.

Mein Fazit ist, dass „Elias& Laia – Die Herrschaft der Masken“ eine wirklich gelungener fantastischer Debütroman ist, der mehr als nur eine Liebesgeschichte zu bieten hat. Dieses Buch besticht durch seine wirklich fesselnde Story und durch seine Charaktere, mit denen man einfach mitfiebern muss. Ich kann es gar nicht erwarten, bis die Fortsetzung erscheint. Daher vergebe ich 4,5 Sterne – in der Hoffnung, dass der zweite Teil noch eine kleine Steigerung zu bieten hat.
M
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Spannung bis zur letzen Seite!
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Über das Buch

Elias ist ein Martialer, und absolviert auf der Akademie von Schwarzkliff seine Ausbildung zur Maske. Nach 15 Jahren harter Ausbildung ist er fast am Ziel, und steht kurz vor dem Ende seiner Ausbildung. Doch anders als seine Kameraden ist er nicht der kaltblütige Killer, der er nach außen zu sein scheint, und träumt im Geheimen davon, Schwarzkliff für immer hinter sich zu lassen. Doch dann geschieht etwas, was ihn seine Entscheidung infrage stellen lässt. Laia gehört dem Volk der Kundigen, die seit Jahren von den Martialen unterdrückt werden. Als eine Maske eines Nachts ihren Bruder verschleppt, und den Rest ihrer Familie tötet, beschließt Laia, sich auf die Suche nach dem Widerstand zu machen, und ihren Bruder zu retten. Dabei lässt sie sich auf ein gefährliches Spiel mit dem Feuer ein…

Die Perspektive wechselt zwischen der Ich-Perspektive von Laia und Elias hin und her, so dass man in beide Protagonisten einen sehr guten Einblick bekommt. Man erlebt die Seite der Unterdrückung und Verfolgung, sowie den Widerstand durch Laia, die grausame Welt der Masken durch Elias. Obwohl man als Leser im ersten Augenblick wohl automatisch dazu neigt, mit der unterdrückten Fraktion Stellung zu beziehen, so fiel mir das hier nicht leicht, denn auch Elias mochte ich sehr. Er ist gefangen in einer Welt, die er sich nicht ausgesucht hat, und die seinen Neigungen nicht entspricht. Im Gegensatz zu einigen seiner Kameraden ist er nicht grausam oder erfreut sich an dem Leid anderer. Er kämpft lediglich um sein eigenes Überleben, und alles, was er will, ist Freiheit.

Laia fand ich am Anfang gleich sympathisch, aber manchmal war sie mit ihrer zögerlichen Art etwas anstrengend. Doch sie hat eine ziemlich große Entwicklung durchgemacht und sich im Laufe des Buches sehr verändert. Wann immer es sie mal wieder in eine gefährliche Situation verschlagen hat, konnte ich nicht anders als die Luft anzuhalten, und zu hoffen, dass alles gut gehen wird. Hoffnung ist hierbei ein sehr wichtiger Faktor, der auch für die Charaktere im Buch eine sehr wichtige Rolle spielt. Laias Hoffnung, ihren Bruder zu retten, Elias Hoffnung auf Freiheit, die Hoffnung des Widerstands, das Joch der Martialen abzuwerfen.
Neben Elias und Laia haben mir auch die anderen Charaktere sehr gut gefallen und ich hätte gerne noch viel mehr über sie erfahren. Auf der Seite der Masken gilt dies vor allem für Elias beste Freundin Helena, die für mich einer der spannendsten Charaktere des Buches war, vielleicht sogar mein Lieblingscharakter. Sie ist die einzige weibliche Maske ihrer Generation, stark, mutig, loyal gegenüber ihren Freunden, und einfach toll. Sie tat mir ziemlich Leid, denn ihr Schicksal ist kein leichtes. Auf der Seite der Kundigen gab es noch mehr sympathische Charaktere, allen voran Laias Mitsklaven Izzi und Köchin.

Die Story war in ihrer Grundidee natürlich nicht ganz neu, denn Unterdrückung und Aufstand sind ebenso bekannte Themen wie eine Liebesgeschichte, die Grenzen überwindet. Dabei schafft es Sabaa Tahir dennoch, altbekannte Zutaten gelungen neu zu verpacken und in eine neue Welt zu verlagern, die orientalisch angehaucht ist, und mit einem ganz eigenen, rauen Charme daher kommt. Auch ihr schöner Schreibstil trägt im Wesentlichen zur Atmosphäre des Buches bei, steht an manchen Stellen allerding in krassem Gegensatz zu der beschriebenen Gewalt. Ganz abgesehen davon gelingt es ihr ausgezeichnet, die Spannung kontinuierlich zu halten und ich al Leser musste sehr stark mitfiebern, so dass die 500 Seiten im Nu verflogen.

Fazit

Alles in Allem ist Sabaa Tahirs Reihenaufkakt ein gelungener Fantasy Roman mit einer fesselnden Story und kontinuierlicher Spannung. Die Charaktere und ihre Entwicklungen waren für mich nachvollziehbar und authentisch. Einzig die exzessive Gewalt ist ein kleiner Kritikpunkt, da es wirklich sehr blutrünstig war.
LL
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Was tun, wenn du deinen Feind nicht hassen kannst?
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Bei dem vorliegenden Buch handelt es sich nicht nur um das Debüt der Autorin, sondern gleichzeitig auch noch um den Startband einer Reihe.

Das Buch entführt uns in eine Welt, in der man besser nicht groß wird. Hier gibt es zum Einen die Herrschenden, die sogenannten Martialen, die über alles bestimmen und die auch vor Gewalttaten nicht zurückschrecken, um ihre Ziele zu erreichen. Zu denen gehört Elias, der außerdem noch ein angehender Elitekämpfer ist. Laia hingegen zählt zu den Unterdrückten, die jeden Tag zu spüren bekommen, dass sie gehorchen müssen. Als die beiden einander begegnen, ist nichts mehr wie es einmal war...

Die Handlung wird uns aus der Sicht von Laia und Elias näher gebracht, die im Wechsel als Ich- Erzähler agieren. Dies gefiel mir sehr gut, denn so bekommen wir in die beiden wichtigsten Charaktere tiefe Einblicke in deren Gefühlswelt und Denkweise. Doch nicht nur die beiden Hauptakteure gefielen mir, wissen doch auch Nebendarsteller wie Helena zu überzeugen.

Die Romanhandlung ist mit jeder Menge Gewalt gespickt, die nicht ausschweifend beschrieben ist, aber doch zeigt wie rau die Welt ist, in der unsere Protagonisten leben. Besonders spannend fand ich vor allem die zahlreichen Prüfungen, die Elias und Co absolvieren müssen.

Klar kommt auch Liebe in diesem Jugendbuch vor, aber nur am Rand, was mir gut gefiel.

Zu Beginn der Lektüre wusste ich nicht, dass es sich um den ersten Band einer Reihe handelt, aber nach dem Ende ist klar, dass es weiter gehen muss und das von mir aus gern sofort.

Fazit: Ein überzeugendes Debüt mit jeder Menge Ideen. Das Buch hat mich nicht mehr los gelassen, ich kann daher nur eine klare Leseempfehlung aussprechen.
N
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Worum gehts?

Elias und Laia haben verschiedene Leben und doch teilen sie das selbe Schicksal....sie leiden unter dem Imperium, leiden unter der Herrschaft der silbernen Masken.....
Elias wurde mit 6 Jahren nach Schwarzkliff geholt. Die berühmteste Schule der Welt, in der die berüchtigten und grausamen silbernen Masken ausgebildet werden! Doch er ist anders! Er glaubt nicht an das Imperium, er will desertieren und weglaufen....die Schule und das jahrelange Leid hinter sich lassen.....
Laia hingegen lebt als Kundige, unterdrückt von der Herrschaft des Bösen. Als eines Nachts ihr Bruder gefangen genommen wird und der Rest ihrer Familie getötet wird, schleicht sie sich als Spitzel in Schwarzkliff ein um alles menschenmögliche zu tun und ihren Bruder retten zu können!
Doch dann begegnet sie Elias und alles kommt anders......


Wie erging es mir mit dem Buch?

Erstmal muss ich sagen, dass das Cover einfach mega ist. Die mystischen Augen, die silbernen Zeichnungen im Gesicht, die dunklen fesselnden Augen....ja so stelle ich mir Elias vor! Braun- und Sandtöne dominieren das Cover und machen und machen es einem schwer "nein" zu dem Buch sagen!

Gleich nach ein paar Zeilen findet man sich in der Welt von Laia und Elia wieder. Erlebt wie Laias Welt aus den Fugen gerissen wird, spürt die Angst vor den Masken und spürt den einzigen rettenden Gedanken, der sie das ganze Buch über beherrscht: Ich muss Darin retten! Er ist alles, was ihr noch in ihrem Leben geblieben ist und um nichts in der Welt möchte sie aufgeben und sich verstecken. Denn auch wenn viele es als Freiheit empfinden würden in diesem Moment zu fliehen, empfindet es Laia eher als eine Art Gefängnis. Als sie den Widerstand um Hilfe bittet und ihre Wurzeln preisgibt, wird sie auf eine Mission geschickt, die nur so vor Tod trieft....Sie soll sich als Sklavin ins Haus der schrecklichsten und grausamsten Frau von Schwarzkliff einschleichen und wertvolle Informationen stehlen: Ins Haus der Kommandantin!

Laia mochte ich von Anfang an sehr gern. Sie erlebt eine Wandlung während des ganzen Buches. Von der schüchternen, tragischen Figur, die sich selbst nicht zu helfen weiß, zu einer Frau, die Stärke zeigt und die trotz jeglicher Art von Rückschlägen ihre Seele nicht verrät und sogar ihr Leben geben würde um ihren Bruder in Sicherheit zu wissen! Ob es ihr gelingen wird?
Das für mich pure Böse in dem Buch ist die Kommandantin. Selbst für ihren Sohn empfindet sie nichts. Sie sieht ihn nur als Fehler an, stellt sich bei jeglicher Möglichkeit gegen ihn.....wie man so sein kann, ist mir als Mutter höchst unbegreiflich! Auch habe ich mich ständig gefragt, was sie dazu gebracht hat so zu werden! Welcher Schicksalschlag sie zu dem gefühllosen und grausamen Wesen gemacht hat, dass sie nun ist?! Oder besteht noch Hoffnung für die Kommandantin? Hat sie vielleicht doch irgendwo noch ein kleines Fünkchen Seele?

Und dann hätten wir noch Elias! Ein wirklich atemberaubender traumhafter Charakter! Seit Jahren macht er die Ausbildung zur Maske. Seit Jahren kämpft er in Schwarzkliff mit hunderten anderen ums Überleben, denn sie sind nicht freiwillig dort. Sie werden geholt...gezwungen zu einem Leben, welches sie eigentlich garnicht wollen - zumindest viele von ihnen nicht wollen!
Doch etwas ist anders an Elias und man erkennt auch schnell, was es ist! Sein Herz und seine Seele sind außergewöhnlich. Er wünscht sich auch nichts sehnlicher als frei zu sein! Den grausamen Mauern von Schwarzkliff zu entkommen und nicht mitansehen zu müssen, wie Schüler zusammenbrechen, verzweifeln und ihre Seelen sterben.....denn nichts anderes soll dort aus ihnen gemacht werden: Gefühllose, seelenlose Masken!

Sabaa Tahirs Schreibstil ist flüssig, spannend und atemberaubend aufregend! Seite um Seite taucht man tiefer in die Welt von Schwarzkliff ein und erlebt alles aus erster Hand. Der Perspektivenwechsel zwischen Laia und Elias ist toll und bringt Frische in das Buch. Es zeigt einen oft verschiedene Szenen ausverschiedenen Blickwinkeln, lässt einem viel verstehen und lässt einem gleichzeitig auch mehr Fragen entstehen!
Auch finde ich die Wesen, die die Autorin erschafft spannend und mystisch. Bereiten mega Gänsehaut.....
Die Charaktere sind alle gut durchdacht, mit Liebe herangezogen und haben ihr ganz eigene Geschichte. Jedem Prota ist eine eigene Seele eingehaucht, auch wenn man sich bei manchen nicht wirklich sicher ist, ob die überhaupt schon jemals eine Seele hatten!

Für mich das größte Rätsel ist die Köchin! Was steckt hinter ihrer Figur? Was hat sie gebrochen und erlebt in der Vergangenheit, dass sie so ist wie ist?! Man fragt sich auch das ganze Buch über, welcher Seite sie angehört! Ob sie gut oder böse ist! Ich denke, dass die Autorin noch was besonderes mit ihr vor hat!!!

Die letzten Kapitel habe ich mich immer wieder gefragt, wie die Autorin es enden lassen wird. Wird sie einen Prota sterben lassen? Wird Magie ins Spiel kommen? Tja, um das herauszufinden, müsst ihr es schon selber lesen!!!

Im Nachhinein muss ich mich selbst rügen, dass es solange bei mir gesubt hat!!
A
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Funkelndes Buch-Juwel
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Sabaa Tahir - Elias & Laia - Die Herrschaft der Masken - ONE

Faszinierender Auftakt einer Trilogie
Der letzte Tag, an dem Laia ihre Großeltern lebend und dann durch die gewaltsame Hand eines Maskenmannes fallen sieht, ihr Bruder Darin wegen einer Zeichenmappe verschleppt wird, ist der erste Tag von einem großen Abenteuer, wie es nur ein verzweifeltes Mädchen zu bestehen vermag.
Laias Trauer wird von großem Mut verdrängt und die Erkenntnis vielleicht alleine auf der Welt zu sein, lässt sie Himmel und Hölle in Bewegung setzen. Die 16jährige Laia sucht die geheimen Verstecke der Rebellen auf, bittet den Widerstand, für den einst auch ihre Eltern gestorben sind, um Hilfe. Der Anführer ist bereit, ihren Bruder Darin zu befreien, wenn sie sich traut, in Schwarzkliff, der Ort der Maskenschule, zu spionieren. Laia lässt sich als Sklavenmädchen ohne Namen verkaufen und tritt die öfter vakante Stelle bei der grausamen Kommandantin Keris Veturia an.
Es ist ein Ort ohne Wiederkehr und Hoffnung, es ist gefährlich Freundschaften zu schliessen und wer dort eine Maske trägt, dem ist sie im Gesicht festgewachsen. Elias Veturius ist der Einzige, der seine silberne Larve noch abnehmen kann. Die Auguren haben vorrausgesagt, das der aktuelle Imperator seine Linie nicht fortsetzen wird, ein neues Zeitalter tritt an. Die vier Anwärter, Elias, Helena und die düsteren Zwillinge Marcus und Zac werden um den Titel in Prüfungen kämpfen, nur zwei davon ist es bestimmt zu überleben.
Laia ist tapfer und tritt der Gefahr gegenüber, in ihrem Herzen bewahrt sie Darin, ihre größte Motivation, seine Stimme, die zu ihr spricht, gibt ihr Hoffnung. Als Laia und Elias sich kennenlernen, ist es wie ein Feuer, das sich nicht mehr austreten lässt, doch es darf nicht sein, sie muss ihren Bruder vor dem sicheren Tod retten. Elias möchte Laia gerne beschützen und handelt sich mehr als Ärger ein..
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Laias Mut ist Hoffnungsträger für eine ganze Generation von Hoffnungslosen.
Sehr explosiv und fesselnd, ein tollkühnes Abenteuer!
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Ich bin begeistert, ein Buch, das berührt und mit Leidenschaft geschrieben ist. Mit Erhabenheit und Herzblut erzählt Sabaa Tahir ihren ersten Roman. Die Frauen in ihrer Geschichte sind stark und lassen sich nichts gefallen. Bravo!
FORTSETZUNG??: Unbedingt!
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