Elisabeth Denis: Federherz

 
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Elisabeth Denis: Federherz
Verlag
ET (D)
2016
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
ISBN-13
9783958820012
Empfohlenes Alter

Informationen zum Buch

Seiten
320

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Auf meinem Schreibtisch häufen sich zusammengeknüllte Taschentücher.

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Handlungsort

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Irgendetwas geht vor sich und ich bin Teil dessen …Düstere Tage. Schnee. Schatten zwischen den Bäumen. Schritte. Wenn ich mich umdrehe, ist nichts zu sehen.Nur wegen Basil quäle ich mich jeden Tag zum Internat. Doch es wird immer dunkler, und etwas ist hinter mir her. Ich spüre es.Genau wie ich weiß, dass ich nicht zufällig auf Hainpforta gelandet bin.Ein Mädchen zwischen zwei Jungs und zwei Welten: märchenhaft, fantastisch,modern.

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Guter Auftakt einer neuen Fantasy-Reihe

Da ich Fantasygeschichten über alles liebe, war ich ganz gespannt auf den Roman „Federherz“, dem Auftakt einer zweiteiligen Romanreihe von der Autorin Elisabeth Denis. Mich hat der Plot anfangs zwar nicht komplett mitgerissen, doch gegen Ende wurde es richtig spannend.

Die Story dreht sich um die 14-jährige Mischa, die merkt, dass auf dem Internat Hainpforta irgendwas Seltsames vor sich geht. Nur was? Und was hat das alles mit ihr zu tun? Nur wegen dem geheimnisvollen Basil quält sie ich sich jeden Tag zum Internat. Doch irgendetwas scheint hinter ihr her zu sein. Wird Mischa das Geheimnis lüften?

Am Anfang hatte ich ein paar Probleme, richtig in die Geschichte hinein zu finden, aber das hat sich bald gelegt. Der Schreibstil ist ok und passt durch seine locker-leichte Art gut zu einem Jugendbuch. Zudem ist ein schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt – deshalb habe ich auch nur zwei Tage gebraucht, bis ich das Buch zu Ende gelesen habe.

Die Hauptfigur Mischa ist ein sehr sympathischer Teenager – sie weiß, was sie will und sie lässt sich so leicht nicht von ihrem Weg abbringen. Das finde ich schon einmal toll und lässt mich richtig mit ihr mitfiebern. Zudem wird sie mit der ersten große Liebe konfrontiert sowie einem besten Freund, der mehr für sie empfindet, als sie für ihn. Da sind einige Turbulenzen vorprogrammiert…

Am Anfang war die Story auch mal etwas langatmig, auch wenn ich sagen muss, dass es eine gewisse Grundspannung immerzu gab. Aber erst ab Mitte des Buches sprüht es förmlich vor Fantasy – genau so mag ich es. Am Ende gibt es dann noch einen netten Cliffhanger. Zwar weiß man schon in etwa, wie es weitergehen wird, aber man bekommt zugleich Lust auf den zweiten Teil der Reihe. Ich freue mich schon auf das kommende Buch!

Fazit:
Guter Auftakt einer neuen Fantasy-Reihe von Elisabeth Denis, der gegen Ende so richtig in Fahrt kommt und richtig Lust auf den Nachfolger-Band macht.

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Ein gelungener Auftakt

Inhalt
Als Mischas Schule abbrennt müssen die Schüler auf andere Schulen aufgeteilt werden. Zusammen mit zwei anderen soll Mischa Hainpforta, das geheimnisvollen Internat mitten im Wald, besuchen. Doch das Internat ist ganz anders als die drei erwartet hätten. Und schnell wird klar, dass dort etwas seltsames vorgeht. Der einzige Grund für Mischa dort gerne hinzugehen ist der geheimnisvolle Basil, der sie seit dem ersten Moment an fasziniert...

Meine Meinung
"Federherz" war mein erstes Buch von der Autorin und es stach mir zunächst wegen seinem gelungenen Cover ins Auge. Aber auch der Rest kann sich sehen lassen. Zu Beginn wirkt es wie eine typische Internatsgeschichte, denn schon zu Anfang brennt Mischas Schule ab und sie besucht das Internat. Doch kaum ist sie da, wird klar, dass es kein normales Internat ist. Es ist heruntergekommen und von innen wächst Moos. Doch was das Geheimnis dahinter ist, wird erst recht spät klar.
Ich habe es genossen zusammen mit Mischa mehr über das Internat zu erfahren und finde den Hintergrund spannend und interessant.

Doch bis zur Auflösung zog sich das Buch zeitweise. Es ist zwar geheimnisvoll, mysteriös und teilweise herrscht eine düstere Atmosphäre vor, aber zunächst passiert nicht viel. Erst ab einem bestimmten Punkt kam bei mir richtig Spannung auf und dann konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Es ist ein gelungener Auftakt voller Gefühl und tollen Ideen.

Mischa war mir ab dem ersten Moment an sympathisch, da sie trotz allem versucht ohne Vorurteile an die ganze Situation heranzugehen und ihr ungewöhnlicher Kleidungsstil sie ebenfalls ungewöhnlich macht. Dabei ist sie optimistisch und einfach ein Mensch den man gerne haben muss. Allerdings entwickelt sie für meinen Geschmack viel zu schnell Gefühle für Basil und verliebt sich, aber das ist Geschmackssache.
Die Protagonisten und Figuren des Buches sind allesamt überzeugend und gut ausgearbeitet, auch wenn viele geheimnisvoll bleiben.

Auch der Schreibstil konnte mich überzeugen, da er sehr atmosphärisch und fesselnd, dabei aber leicht und locker zu lesen ist. Alles wird aus Mischas Ich-Perspektive geschildert, was ich sehr passend finde.

Das Ende bietet einen gelungen Abschluss, der sehr neugierig auf den Folgeband macht. Viele Fragen werden geklärt und danach sieht man alles mit anderen Augen.

Fazit
"Federherz" ist ein gelungener Auftakt mit einer faszinierenden Idee. Insgesamt konnte es mich sehr gut unterhalten und ich bin schon jetzt gespannt auf die Fortsetzung.

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(Aktualisiert: 21 August 2016)
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Federherzen

Elisabeth Denis - Federherz - Oetinger 34

Hainpforta, ein Privatinternat, versteckt im Wald-Nirgendwo einer hessischen Provinz, von den
"Städtern" nur"Walddoof" genannt, hat es einen berühmt-berüchtigten Ruf:
Arrogante russische Oligarchen-Sprösslinge, die im Wald Schießtraining veranstalten und sich Wölfe
und Raubvögel als Haustiere halten, sowie über einen unterirdischen sagenhaften Swimmingpool.
Eines Tages brennt das "Phille", so wird das hiesige Gymnasium genannt, bis auf die Grundmauern ab,
der versprochene Wiederaufbau wird lange dauern und so müssen die 300 Schüler auf die
umliegenden Schulen verteilt werden.
Auch Hainpforta bietet drei Plätze an, es erwischt Fridolin aus der Elften und Hanna und Mischa aus der Zehn, sie sind nicht unbedingt erfreut, aber die Neugierde wiegt mehr, als ein Protest.
Was ist dran, an den Gerüchten, Mischa hat ihr Smartphone klar, sie will alles dokumentieren.
Gemeinsam treten sie den "Schulweg zur Hölle" an, trotz Fahrrad benötigen sie fast eine halbe Stunde, bis sie das verfallene Anwesen im Wald finden, ein schmiedeeisernes Tor umfasst ein großes Areal, es ist wie in einer anderen Welt.
Ein Mann, der wie der Hausmeister aussieht, heisst sie willkommen mit Benimmregeln und was sie
alles nicht tun dürfen - es ist der Direktor..
Die Regel, das man sich nie alleine mit einem anderen Schüler in einem Klassenraum aufhalten soll, findet Mischa schon sehr seltsam.
Sind die etwa gefährlich??
Der Klassenraum ist ausgestattet mit Liegen, dazu gibt es Obst und Saft. Im Biologieunterricht gibt es bei einer Vorführung gleich den ersten "Spinnenunfall", Mischa kreischt, denn sie hat eine Phobie. Der der Schüler, der die Maschine - Marke Science Fiction - bediente, bekommt eine Strafe, es tut Mischa leid, denn Basil ist wirklich süß.
Das gemeinsame Fazit der drei Neulinge:
Das sind alle Freaks, die Lehrer sehen aus wie Hippies, die Schüler tragen Klamotten von Anno Dazumal, doch das Auffälligste ist, hier hält niemand ein Smartphone in den Händen und starrt in "unendliche Weiten", die Luxusruine steht in einem Funkloch, was sie nicht minder mysteriös macht.
Mischa, Hanna und Fridolin fühlen sich wie, von der Außenwelt abgeschnitten, auch das ist gruselig.
Seltsame Unterrichtsmethoden, eine tolle Bibliothek und mindestens ein süßer Junge, Mischa wird wiederkommen.
Was kann sie schon verlieren?

Spannende Jugendmystery, leicht und flüssig zu lesen, gute und geheimnisvolle Unterhaltung.
Eine Mischung aus Nightschool, Harry P. und düsterer Enid Blyton.
Für jeden jugendlichen Leser eine Empfehlung auf viele vergnügliche Lesestunden.
Viel Spaß!

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