Emily Trunko: Deine letzte Nachricht. Für immer

Emily Trunko: Deine letzte Nachricht. Für immer

 
0.0
 
4.7 (3)
254   1  
Bewertung schreiben
Add to list
Emily Trunko: Deine letzte Nachricht. Für immer
Verlag
ET (D)
2017
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
Originaltitel
The Last Message Received
ET (Original)
2017
ISBN-13
9783785586075
Empfohlenes Alter

Informationen zum Buch

Seiten
228

Sonstiges

Originalsprache
englisch
Übersetzer/in
Illustrator
Erster Satz
Du weißt nie, welche Nachricht, die du erhältst oder verschickst, die letzte sein könnte.

Kaufen

[Werbung / Affiliate-Link]

Bei Amazon kaufen Bei Booklooker kaufen Bei Thalia kaufen

Handlungsort

Handlungsorte
Karte anzeigen (Gesamtübersicht)

Die letzten Worte, die wir von einem geliebten Menschen erhalten, gehören zu den Erinnerungen, die uns am meisten aufwühlen.

In ihrem Tumblr-Blog The Last Message Received veröffentlicht die 16-jährige Emily Trunko die letzten Nachrichten von geliebten Menschen und deren bewegende Hintergrundgeschichten: die allerletzten Zeilen vor einer Trennung, einem Abschied oder dem Tod. Diese Texte berühren die Seele. Sie machen nachdenklich, aber geben auch Hoffnung. Und sie erinnern daran, den Menschen, die uns wichtig sind, jeden Tag unsere Liebe zu zeigen.

Benutzerkommentare

3 Bewertungen

Gesamtbewertung 
 
4.7
Plot / Unterhaltungswert 
 
4.7  (3)
Charaktere 
 
4.7  (3)
Sprache & Stil 
 
4.7  (3)
Bewertung (je höher desto besser)
Plot / Unterhaltungswert
Charaktere
Sprache & Stil
Rezensionen
Gesamtbewertung 
 
5.0
Plot / Unterhaltungswert 
 
5.0
Charaktere 
 
5.0
Sprache & Stil 
 
5.0

Bewegend und nachdenklich

Fazit:

Ein bewegendes Buch, welches einem zum Nachdenken anregt. Die letzten Nachrichten von jemanden, die manchmal einfach nötig sind oder auch traurig. Sie sind alle verschieden und haben doch eines gemeinsam.

Bewertung:

Ich mag diese Art von Buch von Anfang an, manchmal sind es nur einzelne Textpassagen, manchmal auch eine Erklärung dazu. Alle haben das gleiche Thema, die letze Nachricht von jemanden. Ob es da um den Ex-Freund, eine gute Freundin oder auch Familienmitglieder geht, ist ganz unterschiedlich. Mal macht einer Schluss, will die Freundschaft nicht aufrecht erhalten oder stirbt. Allem hängt etwas negativen an. Manchmal sind es auch die eigenen Nachrichten, die man verschickt hat.

Das Buch lässt mich nachdenken. Nachdenken darüber, was man schreibt. Es kann die letzte Nachricht sein, besonders wenn jemand stirbt, ist es immer schlimm, aber auch bei anderen Sachen ist man manchmal etwas fies. Aber ich denke, es ist manchmal auch besser die Wahrheit zu sagen, als einfach weiterzumachen.

Hinterlegt sind diese Text teilweise mit einfachen Bildern, die immer passend ausgewählt worden sind.

Diese Buch macht mir auch Lust auf das andere Buch von Emily Trunko, was so ähnlich ist und das Thema "Ich wollte, dass du noch weißt... Nie verschickte Briefe".

War diese Rezension hilfreich für Sie? 
Gesamtbewertung 
 
5.0
Plot / Unterhaltungswert 
 
5.0
Charaktere 
 
5.0
Sprache & Stil 
 
5.0

Sehr emotional

Bereits das 1. Buch "Ich wollte nur, dass du noch weißt ..." hat mich sehr berührt. Jetzt hat Emily Trunko mit ihrem 2. Buch „Deine letzte Nachricht. Für immer.“ erneut für viele Gänsehaut Momente gesorgt.

Wer bereits das 1. Buch gelesen hat, wird wissen, dass es sich bei diesen Büchern nicht um ein Werk in Romanform handelt. Vielmehr sind in diesem 2. Buch nur kleine Textausschnitte, kurze Nachrichten die an eine frühere, gemeinsame und manchmal schöne Zeit erinnern. Durch die Erklärungen bei den Nachrichten kann man als Leser gut nachvollziehen, wie sich der Verfasser der Nachricht in diesem Moment gefühlt haben muss. Mal zeugen die Nachrichten von einer wundervollen Zeit, jedoch spürt man in anderen aber auch den Schmerz und den Abschied. Zusätzlich sind diese letzten Nachrichten liebevoll und mit dezenten Details illustriert und gegen so den Nachrichten noch etwas besonderes beim lesen.

Auf jeden Fall sollte man ausreichend Taschentücher parat liegen haben, ehe man sich an dieses Werk gibt. Die Nachrichten haben mich emotional alle sehr berührt. Mal war ich geschockt von den eiskalten abservierenden Worten des Verfassers, dann im nächsten Moment wurde ich Teil von letzten Worten die kurz vor dem Tod eines Menschen übermittelt wurden. Einige wenige dieser Nachrichten lösten bei mir sogar Erinnerungen aus, da ich eine Situation so oder fast genauso selbst erlebt hatte und es sind einige Tränen beim Lesen dieses Buches geflossen. Ich bin mir sicher, dass dieses Buch noch lange mein Begleiter und Tröster in Momenten sein wird, in denen es mir selbst nicht so gut geht.

Insgesamt hat Emily Trunko hier ein wundervolles Werk mit sehr ergreifenden und emotionalen letzten Worten geschaffen. Es hat mir gezeigt, dass man in jeder Lebenslage wirklich sehr sorgfältig und achtsam sein sollte, welche Worte man jemandem sagt oder schreibt. Es könnten die letzten sein …

War diese Rezension hilfreich für Sie? 
Gesamtbewertung 
 
4.0
Plot / Unterhaltungswert 
 
4.0
Charaktere 
 
4.0
Sprache & Stil 
 
4.0

Was am Ende bleibt...

Im Blog "The Last Message Received" sammelt Emily Trunko letzte Nachrichten - von Freunden, Geliebten, Familienmitglieder. Jeder kann seine geschriebenen oder erhaltenen Botschaften für den Blog anonym einsenden. Eine Auswahl davon wurde nun für dieses Buch zusammengestellt und übersetzt.

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass das Buch optisch wunderschön ist. Jede Seite wurde einzeln eingefärbt, gestaltet und mit einer anderen Schriftart versehen, was zum Durchblättern und Stöbern einlädt. Die Illustratorin hat hier ganze Arbeit geleistet und ein bezauberndes Design geschaffen!

Leider fehlte mir ein wenig eine Struktur. Ich hätte mir eine Gliederung nach Themen gewünscht, um später einzelne Nachrichten gezielt nachlesen zu können (was auch durch fehlende Seitenzahlen erschwert wird). Auch sind sich viele der abgedruckten Nachrichten relativ ähnlich - hier hätte man auf die ein oder andere verzichten und aus den Tausenden von Einsendungen andere Geschichten auswählen können.

Da ich das erste Buch von Emily Trunko "Ich wollte nur, dass du weißt...", in dem sie nie abgeschickte Nachrichten sammelt, bereits gelesen habe, drängt sich an vielen Stellen ein Vergleich auf. Besonders auffällig ist, dass hier in "Deine letzte Nachricht" die Nachrichten durch einige Sätze erläutert werden und nicht mehr nur für sich selbst sprechen. Das liegt wohl auch daran, dass die Nachrichten alle extrem kurz sind. Längere "Abschiedsbriefe" wären vermutlich berührender gewesen. So waren es für mich teilweise erst die Erklärungen, die mich emotional mitfühlen ließen.

An einigen Stellen musste ich tatsächlich weinen, andere brachten mich durch ihre Boshaftigkeit zum Schlucken: Wie kann man einem Menschen, den man bis vor kurzem geliebt hat, den Tod wünschen? Das Buch regt auch zum Nachdenken über eigene Verluste an.

"Ich wollte nur, dass du weißt..." hat mir besser gefallen, aber auch "Deine letzte Nachricht" ist kein schlechtes Buch. Mir fehlten allerdings immer wieder die sehr persönlichen Momente in den Nachrichten, was aber teilweise durch die Erläuterungen ausgeglichen werden konnte.

War diese Rezension hilfreich für Sie? 

Für eine werbefreie Plattform und literarische Vielfalt.

unterstuetzen books

 

 

Affiliate-Programm von Amazon, um Literaturschock zu unterstützen. Weitere Möglichkeiten, Danke zu sagen.

Tassen, Shirts und Krimskrams gibt es übrigens im

Buchwurm-Shop

I only date Booknerds

Diese Seite nutzt Cookies.

Datenschutz & Widerspruchshinweise

Erlauben
© 2018 Susanne Kasper, Literaturschock

Mobile-Menue